Es wurde eine DEMO genehmigt – Unser Ziel ist eine starke Präsenz, kein lauter Aktionismus
Wir treffen uns bereits um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus. Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr.
Top 1 Bürgerfragestunde (Details siehe Geschäftsordnung für den Gemeinderat § 27, S. 19 file:///C:/Users/ai104/Downloads/0-5_Geschaeftsordnung_Gemeinderat_Stand_01.01.2024.pdf - Nur Einwohner Schorndorfs dürfen Fragen zu allen Gemeindeangelegenheiten stellen oder Anregun gen und Vorschläge unterbreiten - Diskussionen sind nicht erlaubt - Die Fragestunde findet in der Regel zu Beginn jeder öffentlichen Sitzung des Gemeinderats statt. Ihre Dauer soll 15 Minuten nicht überschreiten. - Fragen, Anregungen und Vorschläge müssen kurz gefasst sein und sollen die Dauer von drei Minuten pro Zu den gestellten Fragen, Anregungen und Vorschlägen nimmt der Vorsitzende Stellung. Kann zu einer Frage nicht sofort Stellung genommen werden, nimmt der Vorsitzende oder ein von ihm Beauftragter schriftlich Stellung. Fragesteller nicht überschreiten. Wir empfehlen, die Fragen schriftlich vorzubereiten. Ggf. müssen sie schriftlich eingereicht werden und Antworten können auch schriftlich erfolgen.
Top 8 Bebauungsplanänderung Grauhalde-Rehhalde (Nachfolgend wird über das Bürgerbegehren „Erhalt Stadtmuseum“ entschieden. Es werden also viele Besucher anwesend sein und ebenfalls ihre Fragen zu ihrem Thema stellen.)
Wir bitten um Sachlichkeit und gegenseitigen Respekt.
Wer kann ---> B I T T E K O M M E N !
Bis dahin Ihre Initiative Lebenswerte Grauhalde Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen!
Sehr geehrte Anwohner, liebe Schüler, sehr geehrte Interessierte,
Gerne möchten wir Sie auf dem Laufenden über die Sitzung im Technischen Ausschuss (öffentlich aber ohne rede- und Fragerecht) halten:
am 07.07.2026 fand ab 17:30 Uhr eine kleine Demo vor dem Alten Rathaus statt. Diese wurde eigenständig von betroffenen Anwohnern beantragt und von der Stadtverwaltung genehmigt.
Die Sitzung begann mit Verspätung, da vorausgehend in nichtöffentlicher Sitzung getagt wurde.
Oberbürgermeister Hornikel begrüßte die Anwesenden.
Im Vorfeld beantragte unser Initiative-Mitglied D. Schützenauer schriftlich um Gestattung eines kurzen Rede- und Fragerechts zur Bebauungsplanänderung. Dem wurde entgegenkommenderweise stattgegeben, obwohl qua Gemeindesatzung dies nicht vorgesehen ist.
Auf der Tagesordnung unter Punkt 2 und 3 wurden für uns relevante Punkte abgehandelt: 2. Zur Kenntnisnahme: Online-Petition „Kein Biomasseheizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen“ 3. Zur Vorbereitung: Bebauungsplan und Satzung über örtliche Bauvorschriften "Grauhalde - Rehhalde" - Heizzentrale (Planbereich 28/07) im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB - Aufstellungsbeschluss - Zustimmung zur Planung - Frühzeitige Beteiligung
Herr Schützenauer trug vier Fragen samt frei formulierten Ergänzungen vor: 1.) Warum sind Sie für ein Holzheizwerk, mit tägl. 200.000qm Rauchgas und 40t CO2 Ausstoß und giftigen Abgasen obwohl es neue Techniken mit Wärmepumpen gibt, die kein Abgas erzeugen? 2.) Wieviel Holzheizwerke braucht die Stadt insgesamt und wo werden diese aufgestellt? 3.) Wie sieht das Wärmekonzept aus? Wissen Sie, dass lt. TV-Recherche SWR die 4.) Fernwärmekosten die höchsten sind? Wie hoch sind die Kosten von Iqony?
Danach berichtete Franziska Haist (Leiterin Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht) zum Prozedere der Bebauungsplanänderung.
Anschließend folgten die Redebeiträge der Fraktionsvorsitzenden (od. deren Vertreter) aller im Gemeinderat vertretenen Parteien und dem Einzelstadtrat M. Nothdurft. Manche dieser Redebeiträge thematisierten die fehlende Transparenz der Verwaltung gegenüber Stadträten und Betroffenen. Diese wurden von Beifall begleitet.
Dem Tagesordnungspunkt 3 `Zustimmung zur Planung` wurde mehrheitlich zugestimmt!
Die Stimmung war spürbar angespannt. Durch die spöttischen Töneder Anwesenden und der Brisanz des Themas geschuldet, war der gegenseitige Respekt zeitweise beeinträchtigt.
Freundliche Grüße Initiative Lebenswerte Grauhalde Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen! .......................................................................................................................................................................................
Sehr geehrte Unterzeichnerin, sehr geehrter Unterzeichner, sehr geehrte Anwohner, liebe Schüler der Grauhalde,
wenn es Ihnen möglich ist, kommen Sie bitte zur
Sitzung des Technischen Ausschusses am kommenden Dienstag 07.07.2026 um 18:30 Uhr ins Alte Rathaus Schorndorf. Wir werden ab 18 Uhr vor Ort sein. Es ist sehr wichtig, dass wir dort vielzählig vertreten sind.
(Die Bebauungsplanänderung wird gleich zu Anfang abgehandelt und wir müssen nicht bis zum letzten Tagesordnungspunkt ausharren. Ob es sich hierbei nur um eine Vorberatung handelt oder ob der technische Ausschuss bereits Entscheidungsfunktion hat, wissen wir nicht und wohl auch die Gemeinderäte nicht.
Es ist davon auszugehen, dass die finale Entscheidung dann durch den Gemeinderat bei der nächsten
Gemeinderatssitzung am 23.07.2026 (vermutlich um 18 Uhr) im Alten Rathaus
fällt. Bitte notieren Sie sich auch diesen Termin. Bei Gemeinderatssitzungen gibt es vorher eine Bürgerfragestunde, bei der wir letztmals zu Wort kommen können.
Wichtige Anmerkung: Sobald der Bebauungsplan öffentlich aufliegt, besteht die Möglichkeit gegen diesen eine sogenannte „Einwendung“ zu erheben. Gerne stellen wir Ihnen dann kostenlos ein Musterschreiben zur Verfügung. Ihre Einwendung muss dann sehr schnell, nämlich innerhalb von vier Wochen, per Einschreiben an die Stadtverwaltung Schorndorf versandt werden. Hier ist dann Eile geboten ! Diese Einwendung kann jeder Bürger Schorndorfs erheben, nicht nur die Anwohner!
Denn man muss immer im Hinterkopf haben was die Verantwortlichen der Icony an ihrem Infoabend am 06.05.2026 in der Künkelinhalle verlauten ließen: Wenn dieses Heizwerk gebaut ist, werden weitere in Schorndorf folgen und zu einem Nahwärmenetz verbunden. Bitte bleiben auch Sie interessiert und aktiv – denn nur gemeinsam sind wir stark !
Freundliche Grüße
Initiative Lebenswerte Grauhalde Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände
P.S.: Bitte beachten Sie auch unsere neueste und detaillierte Information in dieser Sache hier in dieser Petition unter "NEUIGKEITEN" - Danke.
Sehr geehrte Unterzeichnerin, sehr geehrter Unterzeichner, sehr geehrte Anwohner, liebe Schüler und Kindergartenkinder der Grauhalde,
nachfolgend der Link zum obigen Zeitungsartikel, der vermutlich erst am 06.07.2026 in der Printausgabe erscheinen wird: https://www.zvw.de/lokales/schorndorf/entt%C3%A4uschung-f%C3%BCr-grauhalde-anwohner-alternativstandorte-werden-nicht-empfohlen_arid-1089629 Dies ist für uns alle eine überaus enttäuschende Nachricht. Haben wir doch alle bislang gehofft, daß es eine Energiegewinnung für die geplante Nahwärme an einem geeigneteren Ort gibt, der nicht in einer Tallage und nicht in einem reinen Wohn- und Schulgebiet liegt. Wenn Sie den Artikel in Gänze lesen können (hinter der Bezahlschranke – Copyright), dann ist diesem zu entnehmen, dass ALLEIN wirtschaftliche Interessen den Ausschlag für den Standort Grauhalde gaben. Der Mensch zählt offenbar nicht.
Nach der Lektüre dieses Artikels wundert man sich, dass anscheinend die Würfel bereits VOR der Sitzung des Technischen Ausschusses (am 07.07.2026)gefallen sind und die Ausschussmitglieder nur noch als Statisten dienen.
„Es drängt sich auch der Verdacht auf, dass die Stadt Schorndorf mit der bereits vorbereiteten Bebauungsplanänderung für den Hubschrauberlandeplatz (Grauhalde/Rehhalde) lediglich als Erfüllungsgehilfe für die neu gegründete ‚Wärme Schorndorf GmbH‘ fungiert. An diesem Unternehmen halten die STEAG und Icony die Mehrheit mit 51 %, während die Stadtwerke Schorndorf nur mit einem Minderheitsanteil von 49 % beteiligt sind.
(Zum Vergleich: Die Fernwärme Winnenden GmbH & Co. KG ist ebenfalls ein Gemeinschaftsunternehmen. Die Stadtwerke Winnenden GmbH hält die kommunale Mehrheit mit 51 %, während die restlichen 49 % von der STEAG (bzw. der Nachfolgetochter Iqony) gehalten werden. Das Heizkraftwerk ist eine kombinierte Energiezentrale und wird primär mit Erdgas, Biomethangas (seit 2014) und leichtem Heizöl betrieben. Zudem wird seit den 1990er-Jahren das Deponiegas der nahegelegenen Mülldeponie Eichholz in die Energieerzeugung eingespeist.) Schorndorf hat nach unserem/dem offiziellen Kenntnisstand keine alternativen Techniken vorangetrieben bzw. andere moderne Techniken überhaupt in Betracht gezogen? Bestes Beispiel: Die Energiedrehscheibe Weinstadt (Energiezentrale 10) vernetzt verschiedene erneuerbare Energiequellen und nutzt lokal erzeugte Energie. Hauptkomponenten sind dabei Solarstrom, Kläranlagen-Abwärme, Holzhackschnitzel, Batteriespeicher, Großwärmepumpen und künftig auch Wasserstoff. [Quelle Stadt Weinstadt] Wir, die Initiative Lebenswerte Grauhalde, werfen die Flinte jedoch nicht ins Korn. Wir wollen weiterhin fair und sachlich die Gemeinderäte mit unseren Argumenten überzeugen, damit der derzeit gültige Bebauungsplan nicht geändert und dadurch das Projekt gekippt wird.
Unsere Argumente von Anfang an und bis heute: - Es handelt sich bei dem geplanten Heizwerk um eine reine Holzverbrennungsanlage - eine veraltete Technik. (vgl. innovative Techniken in Weinstadt u.a. - Es wird Altholz der Klasse A1 UND A2 verbrannt, dessen Abluft 10 % der Emissionen (Feinstaub, Ultrafeinstaub der die HirnMembrane durchdringt, Stickoxide) nicht herausfiltern kann - Es liegt kein Emissionsgutachten vor und lt. den Unterlagen der Stadt Schorndorf zur Bebauungsplanänderung wird aufgrund des beschleunigten Verfahrens nach § 13a BauGB von einer Umweltprüfung und einem Umweltbericht abgesehen. - Es stehen rein wirtschaftliche Interessen im Vordergrund - Es liegt kein Lärmschutzgutachten vor – es muss mit Lärm in Form von Zu- und Abfahrtsverkehr, Lüftungsanlagen und Verladeprozessen gerechnet werden.
Die Initiative konnte darüber hinaus in einem persönlichen Gespräch am 25.06.2026 mit Landrat Dr. Sigel und dem Klinikleiter Dr. Pfrommer die Gründe darlegen, die gegen das Heizwerk an diesem Standort sprechen.
Das geplante Biomasse-Kraftwerk (BMHKW) in Schorndorf und das bestehende Heizwerk Bühl (Furnierwerk) sind in ihrer Grundtechnik bezüglich der Verbrennung von Restholz zur Wärmeerzeugung – zwar eng verwandt, unterscheiden sich jedoch maßgeblich in Kontext, Größe und Integration: (technisch hier in der Petition leider nur untereinander darstellbar)
S C H O R N D O R F Standort & Einbettung: Der geplante Standort für das Schorndorfer Werk ist hochumstritten, da es inmitten eines reinen Wohngebiets auf dem Gelände des Schulzentrums Grauhalde geplant ist.
Reines Wohngebiet und Schulgelände Auf einem Schulgelände das für eine Schulerweiterung vorgesehen ist. Gebäude: Höhe: 18 m Breite: 35 m Kaminhöhe: 30 m !
Betrieb: Das Schorndorfer Werk ist ein reines Infrastrukturprojekt zur Versorgung der Rems-Murr-Kliniken, der Schulen und ggf.. für das angrenzender Wohngebiete über ein langes, zu errichtendes Netz.
Brennstoff-Anlieferung: das Schorndorfer Werk müsste in Hochphasen (Winter) mit 2 LKW-Ladungen pro Tag angefahren werden.
Heizkraft: 4 MW Brennstoff: Altholz muss teuer angekauft werden
Holzart: A1-Kategorie und A2-Kategorie (belastetes Altholz wie ausgediente Möbel und Türen, Parkettfußböden, Paletten usw. Überwachung ? Voraussichtlich digitalisiert mit Chip, was bedeutet, dass unkontrolliert ALLES angeliefert werden kann Abwärmenutzung Das Schorndorfer Nahwärmekonzept sieht keine Wärmerückkoppelung vor. Es ist keine innovative Heiztechnik BMKW: Biomassekraftwerk Das Werk erzeugt ausschließlich Wärme (Heizwärme und Warmwasser). Die Abwärme, die bei der Stromproduktion entsteht, bleibt hier oft ungenutzt und wird an die Umgebung abgegeben, weshalb der Gesamtwirkungsgrad deutlich geringer ist. Einwände: Weil es ein reines Wohngebiet ist und auf einem Schulerweiterungsgelände gebaut werden soll. Die Energie kann aus den vorgenannten Gründen kaum günstig bezogen werden. Wertverlust der Immobilien: Bisherige Bodenrichtwerte 700- 1150 €/qm ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- B Ü H L Standort & Einbettung: Das Heizwerk in Bühl ist in ein Furnierwerk integriert und nutzt dort anfallende Holzreste sowie Kühlwasserabwärme Mischgebiet Auf einem bestehenden Industriestandort Gebäude: Höhe: 12 m Breite: 15 m Länge: 20 m Kaminhöhe: 16,2 m
Betrieb: In Bühl wird die Anlage primär für den Eigenbedarf des Furnierwerks betrieben, die restliche Abwärme wird in das vorhandene Nahwärmenetz der Stadtwerke eingespeist.
Brennstoff-Anlieferung: In Bühl kommen die Holzabfälle direkt aus der holzverarbeitenden Produktion und müssen nicht angefahren werden. Heizkraft: 5 MW Brennstoff: Absolutes Abfallprodukt aus der holzverarbeitenden Industrie eines Industriebetriebes
Holzart: A1-Kategorie (reine Buche-Hackschnitzel) Überwachung: permanent durch Kesselwärter Abwärmenutzung: Das Bühler Nahwärmenetz, betrieben von den Stadtwerken Bühl, nutzt eine Form der Wärme-Rückkopplung und speist neben Holzhackschnitzeln auch die Abwärme aus dem Produktionsprozess des Bühler Furnierwerkes ein, um Gebäude CO2-sparend zu beheizen BMHKW: Biomasseheizkraftwerk: Nutzt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Neben der Stromerzeugung wird die bei der Verbrennung entstehende Wärme ausgekoppelt und als Fern- oder Nahwärme (bzw. Prozesswärme) weitergeleitet. Das macht die Anlage extrem effizient. Keine Einwände: Weil es beim Bau des BM-Heizwerks bereits ein Industriestandort war und die Energie günstig bezogen wird Kein Wertverlust der Immobilien: Bodenrichtwerte der Umgebungsbebauung des Furnierwerks 200-310 €/qm