20.05.2026, 17:25
Präzisierungen:
- Biomasseheizkraftwerk ersetzt durch Biomasseheizwerk
- Die Originalquelle zum Link bezüglich Zustimmung des Gemeinderats zur Gründung der 'Neuen Wärme Schorndorf GmbH' ist dem Ratsinformationssystem der Stadt Schorndorf entnommen
Neue Begründung:
Wir sagen klar: Kein BiomasseheizkraftwerkBiomasseheizwerk in ein reines Wohngebiet. Kein HeizkraftwerkHeizwerk auf ein Schulgelände.
Die Stadt Schorndorf plant auf dem Schulzentrum in der Grauhalde ein Biomasseheizwerk, um unter anderem die Hochhäuser, die Realschule, das Gymnasium und das Krankenhaus mit Wärme zu versorgen. Dazu ist eine Bebauungsplanänderung seitens der Stadtverwaltung notwendig und in Vorbereitung. Der Gemeinderat hat im März 2026 dem Beitritt der Stadtwerke zur Neuen Wärme Schorndorf GmbH bereits zugestimmt und damit den StartschußStartschuss für ein Nahwärmekonzept in der Grauhalde gegeben (Quelle(Quelle: SNRatsinformationssystem 27.04.2026).Stadt Schorndorf, Vorgang 2026/41). Vorgesehen ist ein Biomassekessel auf dem Schulgelände; laut Pressebericht ist in Hochphasen im Winter mit rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag zu rechnen. Zugleich stehen weder die genaue Größe noch der exakte Standort der Heizzentrale bislang fest.
Gerade das ist für viele Bürger nicht akzeptabel:Ein Vorhaben mit so weitreichenden Folgen soll in einem reinen Wohngebiet und auf einem Schulgelände umgesetzt werden, obwohl zentrale Fragen noch offen sind.
Wir Anwohner, Eltern, Eigentümer und Bürger wollen nicht hinnehmen, dass mitten in unserem Wohnumfeld und direkt bei Schulen eine technische Großanlage mit Brennstoffanlieferung, Kamin, zusätzlichem Verkehr und potenziellen Belastungen entsteht.
Unsere Grauhalde ist ein Wohngebiet – kein Industriestandort.Ein Schulgelände ist für Bildung und Entwicklung da – nicht für ein Heizkraftwerk.
Viele Betroffene sorgen sich zu Recht um:
- die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf den Schulwegen,
- die zusätzliche Belastung durch schwere Lkw-Fahrten durch das Wohngebiet,
- die Luftqualität und mögliche Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen,
- Lärm- und Geruchsentwicklung,
- die optische Beeinträchtigung durch einen Industriebau (35 Meter breit und 18 Meter hoch, Kamin 30 Meter hoch),
- die drohende Einschränkung künftiger Erweiterungsmöglichkeiten der Schule,
- mögliche negative Auswirkungen auf Wohnqualität, Bodenrichtwerte, Vermietbarkeit und Mieteinnahmen.
Besonders kritisch ist: Die genannte Zahl von nur rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag im Winter wird von vielen Anwohnern als nicht glaubwürdig und nicht ausreichend belastbar angesehen. Wer ein ganzes Nahwärmenetz mit Biomasse versorgen will, muss offenlegen, mit welchem tatsächlichen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Menschen vor Ort haben ein Recht auf vollständige Transparenz statt beschwichtigender Annahmen.
Auch wenn das Projekt mit Klimaschutz und Wärmewende begründet wird: Klimaschutz darf nicht gegen Wohnqualität, Schulumfeld und berechtigte Bürgerinteressen ausgespielt werden. Eine nachhaltige Wärmeversorgung braucht Akzeptanz. Und Akzeptanz entsteht nicht, wenn ein Heizkraftwerk ausgerechnet dort errichtet werden soll, wo Menschen wohnen und Kinder täglich zur Schule gehen.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
- Kein
BiomasseheizkraftwerkBiomasseheizwerk auf dem Schulgelände in der Grauhalde. - Keine Realisierung in einem reinen Wohngebiet.
- Prüfung ernsthafter Alternativstandorte außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche.
- Volle Transparenz zu Größe, Standort, Verkehrsaufkommen, Luftschadstoffen, Lärm, Geruch und optischen Auswirkungen.
- Unabhängige Gutachten zu Gesundheit, Verkehrssicherheit, Emissionen, Stadtbild, Bodenrichtwerten und schulischer Entwicklung.
- Echte Bürgerbeteiligung, bevor weitere unumkehrbare Entscheidungen getroffen werden.
Wir sind nicht gegen eine zukunftsfähige Wärmeversorgung.Aber wir sind gegen einen Standort, der die Grauhalde dauerhaft belastet, das Schulumfeld beeinträchtigt und ein reines Wohngebiet entwerten kann.
Deshalb fordern wir: Stoppen Sie dieses Vorhaben an diesem Standort. Schützen Sie die Grauhalde, die Schulen und die Anwohner.
Die bisher bekannt gewordene Planung sieht einen Biomassekessel auf dem Gelände des Schulzentrums vor. Versorgt werden sollen unter anderem das Gebiet zwischen Grauhalde/Rehhaldenweg, die Rems-Murr-Klinik und die Barbara-Künkelin-Halle. Der Standort wurde selbst in der politischen Diskussion als schwierig bezeichnet; zugleich sollen weitere Standorte geprüft werden.
Genau das zeigt: Es gibt erhebliche Zweifel an der Eignung dieses Standorts.
Ein Biomasseheizkraftwerk mit Lieferverkehr, technischer Infrastruktur und hohem Kamin passt nicht in ein reines Wohngebiet und nicht auf ein Schulgelände. Die Menschen in der Grauhalde müssen vor zusätzlichen Belastungen geschützt werden. Schulen brauchen Raum für Bildung und Zukunft, nicht für technische Großanlagen.
Hinzu kommt, dass für viele Betroffene die Risiken und Folgen bislang nicht ausreichend geklärt sind. Dazu zählen insbesondere Luftqualität, Lärm, Geruch, Emissionen, Verkehrssicherheit, städtebauliche Entwicklung und die Frage, wie sich eine solche Anlage auf Wohngebiet, Immobilien und den Schulstandort auswirkt.
Solange diese Fragen nicht unabhängig, nachvollziehbar und transparent beantwortet sind, darf dieses Vorhaben an diesem Standort nicht weiterverfolgt werden.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 823 (672 in Schorndorf)
14.05.2026, 13:40
Präzisierung:
- der Gemeinderat gab bislang seine Zustimmung nur zur Gründung der "Neue Wärme Schorndorf GmbH" (Stadtwerke Schorndorf 49 %, Iqony Energies GmbH 51%) Quelle: schorndorf.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZSGvTXVK0PFKi7mngHc-pgY
Am 21. April 2026 war das Thema „Bebauungsplan und Satzung über örtliche Bauvorschriften "Grauhalde - Rehhalde" - Heizzentrale (Planbereich 28/07) im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB (Aufstellungsbeschluss/Zustimmung zur Planung/Frühzeitige Beteiligung) Tagesordnungspunkt im Technischen Ausschusses, wurde jedoch vom Oberbürgermeister von der Tagesordnung genommen und neu angesetzt auf den 09.06.2026.
Am 23.07.2026 folgt die Entscheidung und der Beschluß durch Gemeinderat und Oberbürgermeister
- Aufgrund der Berichterstattungen in der Presse und durch die Neue Wärme GmbH hat sich herausgestellt, daß ein Biomasseheizwerk geplant ist und kein Biomasseheizkraftwerk.
Neuer Titel: Kein BiomasseheizkraftwerkBiomasseheizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen!
Neue Begründung:
Wir sagen klar: Kein Biomasseheizkraftwerk in ein reines Wohngebiet. Kein Heizkraftwerk auf ein Schulgelände.
Die Stadt Schorndorf plant auf dem Schulzentrum in der Grauhalde ein Biomasseheizkraftwerk,Biomasseheizwerk, um unter anderem die Hochhäuser, die Realschule, das Gymnasium und das Krankenhaus mit Wärme zu versorgen. Dazu ist eine Bebauungsplanänderung seitens der Stadtverwaltung notwendig und in Vorbereitung. Der Gemeinderat hat im März 2026 dem weiterenBeitritt Vorgehender Stadtwerke zur Neuen Wärme Schorndorf GmbH bereits grüneszugestimmt Lichtund gegeben.damit den Startschuß für ein Nahwärmekonzept in der Grauhalde gegeben (Quelle SN 27.04.2026). Vorgesehen ist ein Biomassekessel auf dem Schulgelände; laut Pressebericht ist in Hochphasen im Winter mit rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag zu rechnen. Zugleich stehen weder die genaue Größe noch der exakte Standort der Heizzentrale bislang fest.
Gerade das ist für viele Bürger nicht akzeptabel:Ein Vorhaben mit so weitreichenden Folgen soll in einem reinen Wohngebiet und auf einem Schulgelände umgesetzt werden, obwohl zentrale Fragen noch offen sind.
Wir Anwohner, Eltern, Eigentümer und Bürger wollen nicht hinnehmen, dass mitten in unserem Wohnumfeld und direkt bei Schulen eine technische Großanlage mit Brennstoffanlieferung, Kamin, zusätzlichem Verkehr und potenziellen Belastungen entsteht.
Unsere Grauhalde ist ein Wohngebiet – kein Industriestandort.Ein Schulgelände ist für Bildung und Entwicklung da – nicht für ein Heizkraftwerk.
Viele Betroffene sorgen sich zu Recht um:
- die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf den Schulwegen,
- die zusätzliche Belastung durch schwere Lkw-Fahrten durch das Wohngebiet,
- die Luftqualität und mögliche Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen,
- Lärm- und Geruchsentwicklung,
- die optische Beeinträchtigung durch einen
KolossIndustriebau (35 Meter breit und 18 Meter hoch, Kamin 30 Meter hoch), - die drohende Einschränkung künftiger Erweiterungsmöglichkeiten der Schule,
- mögliche negative Auswirkungen auf Wohnqualität, Bodenrichtwerte, Vermietbarkeit und Mieteinnahmen.
Besonders kritisch ist: Die genannte Zahl von nur rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag im Winter wird von vielen Anwohnern als nicht glaubwürdig und nicht ausreichend belastbar angesehen. Wer ein ganzes Nahwärmenetz mit Biomasse versorgen will, muss offenlegen, mit welchem tatsächlichen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Menschen vor Ort haben ein Recht auf vollständige Transparenz statt beschwichtigender Annahmen.
Auch wenn das Projekt mit Klimaschutz und Wärmewende begründet wird: Klimaschutz darf nicht gegen Wohnqualität, Schulumfeld und berechtigte Bürgerinteressen ausgespielt werden. Eine nachhaltige Wärmeversorgung braucht Akzeptanz. Und Akzeptanz entsteht nicht, wenn ein Heizkraftwerk ausgerechnet dort errichtet werden soll, wo Menschen wohnen und Kinder täglich zur Schule gehen.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
- Kein Biomasseheizkraftwerk auf dem Schulgelände in der Grauhalde.
- Keine Realisierung in einem reinen Wohngebiet.
- Prüfung ernsthafter Alternativstandorte außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche.
- Volle Transparenz zu Größe, Standort, Verkehrsaufkommen, Luftschadstoffen, Lärm, Geruch und optischen Auswirkungen.
- Unabhängige Gutachten zu Gesundheit, Verkehrssicherheit, Emissionen, Stadtbild, Bodenrichtwerten und schulischer Entwicklung.
- Echte Bürgerbeteiligung, bevor weitere unumkehrbare Entscheidungen getroffen werden.
Wir sind nicht gegen eine zukunftsfähige Wärmeversorgung.Aber wir sind gegen einen Standort, der die Grauhalde dauerhaft belastet, das Schulumfeld beeinträchtigt und ein reines Wohngebiet entwerten kann.
Deshalb fordern wir: Stoppen Sie dieses Vorhaben an diesem Standort. Schützen Sie die Grauhalde, die Schulen und die Anwohner.
Die bisher bekannt gewordene Planung sieht einen Biomassekessel auf dem Gelände des Schulzentrums vor. Versorgt werden sollen unter anderem das Gebiet zwischen Grauhalde/Rehhaldenweg, die Rems-Murr-Klinik und die Barbara-Künkelin-Halle. Der Standort wurde selbst in der politischen Diskussion als schwierig bezeichnet; zugleich sollen weitere Standorte geprüft werden.
Genau das zeigt: Es gibt erhebliche Zweifel an der Eignung dieses Standorts.
Ein Biomasseheizkraftwerk mit Lieferverkehr, technischer Infrastruktur und hohem Kamin passt nicht in ein reines Wohngebiet und nicht auf ein Schulgelände. Die Menschen in der Grauhalde müssen vor zusätzlichen Belastungen geschützt werden. Schulen brauchen Raum für Bildung und Zukunft, nicht für technische Großanlagen.
Hinzu kommt, dass für viele Betroffene die Risiken und Folgen bislang nicht ausreichend geklärt sind. Dazu zählen insbesondere Luftqualität, Lärm, Geruch, Emissionen, Verkehrssicherheit, städtebauliche Entwicklung und die Frage, wie sich eine solche Anlage auf Wohngebiet, Immobilien und den Schulstandort auswirkt.
Solange diese Fragen nicht unabhängig, nachvollziehbar und transparent beantwortet sind, darf dieses Vorhaben an diesem Standort nicht weiterverfolgt werden.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 770 (629 in Schorndorf)
11.05.2026, 13:02
Sehr geehrte Unterzeichnerinnen, sehr geehrte Unterzeichner,
der Zeitplan für das geplante Biomasseheizkraftwerk in der Grauhalde ist sehr ambitioniert.
Wichtige Termine sind :
- 09. Juni 2026: Technischer Ausschuss: Änderung des Bebauungsplans
- 23. Juli 2026: Entscheidung und Beschluss durch Gemeinderat und Oberbürgermeister
Stand 11.05.2026 verzeichnet diese Petition rund 650 Unterschriften.
Für ein Quorum werden 690 Unterschriften benötigt.
Dann kann openPetition von den zuständigen Entscheidungsträgern eine offizielle Stellungnahme zu dem Anliegen einfordern.
Für ein Bürgerbegehren (gemessen an der Anzahl der stimmberechtigten Schorndorfer) sind 2100
Unterschriften nötig.
Es dient dazu, einen Bürgerentscheid zu erzwingen, um Beschlüsse des Gemeinderats zu korrigieren oder eigene Vorschläge durchzusetzen.
Wir bitten um
- Weiterverbreitung des Links über Ihre privaten Netzwerke
- Leserbriefe,
- Briefe an Gemeinderäte und Oberbürgermeister
- Mund-zu-Mund-Propaganda
Dieses Heizkraftwerk darf nicht in der dichtbesiedelten Grauhalde neben den Schulen gebaut werden, Es muß ein alternativer, besser geeigneter Standort außerhalb der Wohnbebauung gefunden werden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung !
Ihre Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein Biomasseheizkraftwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen!
11.05.2026, 04:24
Stadtnachricht vom 06.05.
Die Stadt Schorndorf erarbeitet derzeit ein Straßenbaumkonzept und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, geeignete Standorte für neue Stadtbäume vorzuschlagen.
Vom 1. Mai bis 31. Juli können Hinweise, Ideen und Bewertungen über eine Online-Beteiligungsplattform eingebracht werden.
Die Beteiligung ist möglich unter www.schorndorf.de/stadtbaeume
08.05.2026, 03:50
Es haben sich inzwischen neue, noch größere Ausmaße des Projekts ergeben
Neue Begründung:
Wir sagen klar: Kein Biomasseheizkraftwerk in ein reines Wohngebiet. Kein Heizkraftwerk auf ein Schulgelände.
Die Stadt Schorndorf plant auf dem Schulzentrum in der Grauhalde ein Biomasseheizkraftwerk, um unter anderem die Hochhäuser, die Realschule, das Gymnasium und das Krankenhaus mit Wärme zu versorgen. Der Gemeinderat hat dem weiteren Vorgehen bereits grünes Licht gegeben. Vorgesehen ist ein Biomassekessel auf dem Schulgelände; laut Pressebericht ist in Hochphasen im Winter mit rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag zu rechnen. Zugleich stehen weder die genaue Größe noch der exakte Standort der Heizzentrale bislang fest.
Gerade das ist für viele Bürger nicht akzeptabel:Ein Vorhaben mit so weitreichenden Folgen soll in einem reinen Wohngebiet und auf einem Schulgelände umgesetzt werden, obwohl zentrale Fragen noch offen sind.
Wir Anwohner, Eltern, Eigentümer und Bürger wollen nicht hinnehmen, dass mitten in unserem Wohnumfeld und direkt bei Schulen eine technische Großanlage mit Brennstoffanlieferung, Kamin, zusätzlichem Verkehr und potenziellen Belastungen entsteht.
Unsere Grauhalde ist ein Wohngebiet – kein Industriestandort.Ein Schulgelände ist für Bildung und Entwicklung da – nicht für ein Heizkraftwerk.
Viele Betroffene sorgen sich zu Recht um:
- die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf den Schulwegen,
- die zusätzliche Belastung durch schwere Lkw-Fahrten durch das Wohngebiet,
- die Luftqualität und mögliche Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen,
- Lärm- und Geruchsentwicklung,
- die optische Beeinträchtigung durch einen Koloss (35 Meter breit und 18 Meter hoch, Kamin 30
MetrMeter hoch), - die drohende Einschränkung künftiger Erweiterungsmöglichkeiten der Schule,
- mögliche negative Auswirkungen auf Wohnqualität, Bodenrichtwerte, Vermietbarkeit und Mieteinnahmen.
Besonders kritisch ist: Die genannte Zahl von nur rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag im Winter wird von vielen Anwohnern als nicht glaubwürdig und nicht ausreichend belastbar angesehen. Wer ein ganzes Nahwärmenetz mit Biomasse versorgen will, muss offenlegen, mit welchem tatsächlichen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Menschen vor Ort haben ein Recht auf vollständige Transparenz statt beschwichtigender Annahmen.
Auch wenn das Projekt mit Klimaschutz und Wärmewende begründet wird: Klimaschutz darf nicht gegen Wohnqualität, Schulumfeld und berechtigte Bürgerinteressen ausgespielt werden. Eine nachhaltige Wärmeversorgung braucht Akzeptanz. Und Akzeptanz entsteht nicht, wenn ein Heizkraftwerk ausgerechnet dort errichtet werden soll, wo Menschen wohnen und Kinder täglich zur Schule gehen.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
- Kein Biomasseheizkraftwerk auf dem Schulgelände in der Grauhalde.
- Keine Realisierung in einem reinen Wohngebiet.
- Prüfung ernsthafter Alternativstandorte außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche.
- Volle Transparenz zu Größe, Standort, Verkehrsaufkommen, Luftschadstoffen, Lärm, Geruch und optischen Auswirkungen.
- Unabhängige Gutachten zu Gesundheit, Verkehrssicherheit, Emissionen, Stadtbild, Bodenrichtwerten und schulischer Entwicklung.
- Echte Bürgerbeteiligung, bevor weitere unumkehrbare Entscheidungen getroffen werden.
Wir sind nicht gegen eine zukunftsfähige Wärmeversorgung.Aber wir sind gegen einen Standort, der die Grauhalde dauerhaft belastet, das Schulumfeld beeinträchtigt und ein reines Wohngebiet entwerten kann.
Deshalb fordern wir: Stoppen Sie dieses Vorhaben an diesem Standort. Schützen Sie die Grauhalde, die Schulen und die Anwohner.
Die bisher bekannt gewordene Planung sieht einen Biomassekessel auf dem Gelände des Schulzentrums vor. Versorgt werden sollen unter anderem das Gebiet zwischen Grauhalde/Rehhaldenweg, die Rems-Murr-Klinik und die Barbara-Künkelin-Halle. Der Standort wurde selbst in der politischen Diskussion als schwierig bezeichnet; zugleich sollen weitere Standorte geprüft werden.
Genau das zeigt: Es gibt erhebliche Zweifel an der Eignung dieses Standorts.
Ein Biomasseheizkraftwerk mit Lieferverkehr, technischer Infrastruktur und hohem Kamin passt nicht in ein reines Wohngebiet und nicht auf ein Schulgelände. Die Menschen in der Grauhalde müssen vor zusätzlichen Belastungen geschützt werden. Schulen brauchen Raum für Bildung und Zukunft, nicht für technische Großanlagen.
Hinzu kommt, dass für viele Betroffene die Risiken und Folgen bislang nicht ausreichend geklärt sind. Dazu zählen insbesondere Luftqualität, Lärm, Geruch, Emissionen, Verkehrssicherheit, städtebauliche Entwicklung und die Frage, wie sich eine solche Anlage auf Wohngebiet, Immobilien und den Schulstandort auswirkt.
Solange diese Fragen nicht unabhängig, nachvollziehbar und transparent beantwortet sind, darf dieses Vorhaben an diesem Standort nicht weiterverfolgt werden.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 528 (450 in Schorndorf)