Petition richtet sich an:
Gemeinderat Stadt Schorndorf
Sehr geehrte Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,
bitte besuchen Sie unsere neue Homepage https://kein-heizwerk-grauhalde.com
Bitte unterschreiben Sie nicht mehr auf dieser Petition. Diese hat leider nicht zum Erfolg geführt. 1.200 Stimmen wurden einfach ignoriert – der Gemeinderat hat mehrheitlich für die Bebauungsplanänderung Grauhalde gestimmt und somit den Boden für den Bau einer Altholzverbrennungsanlage auf dem Schulerweiterungsgelände bereitet.
--> Neu: Unterschriften auf Papier:
Wir geben nicht auf und haben das Bürgerbegehren „Kein Holz-Heizwerk in der Grauhalde“ auf den Weg gebracht. Dazu benötigen wir erneut Ihre Unterschrift – diesmal auf Papier.
Wir gehen von Haus zu Haus und sammeln Unterschriften. Auch dürfen in manchen Geschäften Unterschriftenlisten ausgelegt werden. Marktstände folgen.
Um das Ziel von mehr als 2.160 Unterschriften zu erreichen, sind wir dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Unterschriftenlisten erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an:
bmhkw-Grauhalde@web.de
Sammeln Sie auch bitte in Ihrem Umfeld Unterschriften, denn niemand in Schorndorf ist davor gefeit, dass in seiner unmittelbaren Nähe ein weiteres Altholzheizwerk gebaut wird.
--> Einwendungen:
Es gibt eine weitere Möglichkeit, sich gegen diese rückwärtsgewandte Technik zu
positionieren:
Schreiben Sie Ihre Einwendung per E-Mail oder per Einwurf-Einschreiben an die Stadtverwaltung.
Hier finden Sie die Internetseite zur Bebauungsplanänderung und den Details zu den Einwendungen: https://www.schorndorf.de/de/wirtschaft-bauen/bauen-wohnen/stadtentwicklung/bebauungsplaene/beteiligungsverfahren/fruehzeitige-beteiligung
Die Einwendungsfrist läuft vom 03.08. bis 11.09.2026.
Danke für Ihr Engagement - Ihre Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein Biomasse-Heizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen!
Alle hier nachfolgenden Postitionen bleiben unverändert.
Wir haben nur vom unverbindlichen Appell der Petition zu einem formellen, rechtsverbindlichen
Instrument der direkten Demokratie gewechselt.
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Wir fordern die Stadt Schorndorf auf, den geplanten Standort für das Biomasseheizkraftwerk im reinen Wohngebiet Grauhalde auf dem Schulgelände sofort aufzugeben und einen verträglichen Alternativstandort außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche zu suchen.
Wir sagen klar: Kein Biomasseheizwerk in ein reines Wohngebiet. Kein Heizwerk auf ein Schulgelände.
Die Stadt Schorndorf plant auf dem Schulzentrum in der Grauhalde ein Biomasseheizwerk, um unter anderem die Hochhäuser, die Realschule, das Gymnasium und das Krankenhaus mit Wärme zu versorgen. Dazu ist eine Bebauungsplanänderung seitens der Stadtverwaltung notwendig und in Vorbereitung. Der Gemeinderat hat im März 2026 dem Beitritt der Stadtwerke zur Neuen Wärme Schorndorf GmbH bereits zugestimmt und damit den Startschuss für ein Nahwärmekonzept in der Grauhalde gegeben (Quelle: Ratsinformationssystem Stadt Schorndorf, Vorgang 2026/41). Vorgesehen ist ein Biomassekessel auf dem Schulgelände; laut Pressebericht ist in Hochphasen im Winter mit rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag zu rechnen. Zugleich stehen weder die genaue Größe noch der exakte Standort der Heizzentrale bislang fest.
Gerade das ist für viele Bürger nicht akzeptabel:
Ein Vorhaben mit so weitreichenden Folgen soll in einem reinen Wohngebiet und auf einem Schulgelände umgesetzt werden, obwohl zentrale Fragen noch offen sind.
Wir Anwohner, Eltern, Eigentümer und Bürger wollen nicht hinnehmen, dass mitten in unserem Wohnumfeld und direkt bei Schulen eine technische Großanlage mit Brennstoffanlieferung, Kamin, zusätzlichem Verkehr und potenziellen Belastungen entsteht.
Unsere Grauhalde ist ein Wohngebiet – kein Industriestandort.
Ein Schulgelände ist für Bildung und Entwicklung da – nicht für ein Heizkraftwerk.
Viele Betroffene sorgen sich zu Recht um:
- die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf den Schulwegen,
- die zusätzliche Belastung durch schwere Lkw-Fahrten durch das Wohngebiet,
- die Luftqualität und mögliche Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen,
- Lärm- und Geruchsentwicklung,
- die optische Beeinträchtigung durch einen Industriebau (35 Meter breit und 18 Meter hoch, Kamin 30 Meter hoch),
- die drohende Einschränkung künftiger Erweiterungsmöglichkeiten der Schule,
- mögliche negative Auswirkungen auf Wohnqualität, Bodenrichtwerte, Vermietbarkeit und Mieteinnahmen.
Besonders kritisch ist: Die genannte Zahl von nur rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag im Winter wird von vielen Anwohnern als nicht glaubwürdig und nicht ausreichend belastbar angesehen. Wer ein ganzes Nahwärmenetz mit Biomasse versorgen will, muss offenlegen, mit welchem tatsächlichen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Menschen vor Ort haben ein Recht auf vollständige Transparenz statt beschwichtigender Annahmen.
Auch wenn das Projekt mit Klimaschutz und Wärmewende begründet wird: Klimaschutz darf nicht gegen Wohnqualität, Schulumfeld und berechtigte Bürgerinteressen ausgespielt werden. Eine nachhaltige Wärmeversorgung braucht Akzeptanz. Und Akzeptanz entsteht nicht, wenn ein Heizkraftwerk ausgerechnet dort errichtet werden soll, wo Menschen wohnen und Kinder täglich zur Schule gehen.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
- Kein Biomasseheizwerk auf dem Schulgelände in der Grauhalde.
- Keine Realisierung in einem reinen Wohngebiet.
- Prüfung ernsthafter Alternativstandorte außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche.
- Volle Transparenz zu Größe, Standort, Verkehrsaufkommen, Luftschadstoffen, Lärm, Geruch und optischen Auswirkungen.
- Unabhängige Gutachten zu Gesundheit, Verkehrssicherheit, Emissionen, Stadtbild, Bodenrichtwerten und schulischer Entwicklung.
- Echte Bürgerbeteiligung, bevor weitere unumkehrbare Entscheidungen getroffen werden.
Wir sind nicht gegen eine zukunftsfähige Wärmeversorgung.
Aber wir sind gegen einen Standort, der die Grauhalde dauerhaft belastet, das Schulumfeld beeinträchtigt und ein reines Wohngebiet entwerten kann.
Deshalb fordern wir: Stoppen Sie dieses Vorhaben an diesem Standort. Schützen Sie die Grauhalde, die Schulen und die Anwohner.
Die bisher bekannt gewordene Planung sieht einen Biomassekessel auf dem Gelände des Schulzentrums vor. Versorgt werden sollen unter anderem das Gebiet zwischen Grauhalde/Rehhaldenweg, die Rems-Murr-Klinik und die Barbara-Künkelin-Halle. Der Standort wurde selbst in der politischen Diskussion als schwierig bezeichnet; zugleich sollen weitere Standorte geprüft werden.
Genau das zeigt: Es gibt erhebliche Zweifel an der Eignung dieses Standorts.
Ein Biomasseheizkraftwerk mit Lieferverkehr, technischer Infrastruktur und hohem Kamin passt nicht in ein reines Wohngebiet und nicht auf ein Schulgelände. Die Menschen in der Grauhalde müssen vor zusätzlichen Belastungen geschützt werden. Schulen brauchen Raum für Bildung und Zukunft, nicht für technische Großanlagen.
Hinzu kommt, dass für viele Betroffene die Risiken und Folgen bislang nicht ausreichend geklärt sind. Dazu zählen insbesondere Luftqualität, Lärm, Geruch, Emissionen, Verkehrssicherheit, städtebauliche Entwicklung und die Frage, wie sich eine solche Anlage auf Wohngebiet, Immobilien und den Schulstandort auswirkt.
Solange diese Fragen nicht unabhängig, nachvollziehbar und transparent beantwortet sind, darf dieses Vorhaben an diesem Standort nicht weiterverfolgt werden.
Weil ich dagegen bin