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Das geplante Biomasse-Kraftwerk (BMHKW) in Schorndorf und das bestehende Heizwerk Bühl (Furnierwerk) sind in ihrer Grundtechnik bezüglich der Verbrennung von Restholz zur Wärmeerzeugung – zwar eng verwandt, unterscheiden sich jedoch maßgeblich in Kontext, Größe und Integration:
(technisch hier in der Petition leider nur untereinander darstellbar)S C H O R N D O R F
Standort & Einbettung:
Der geplante Standort für das Schorndorfer Werk ist hochumstritten, da es inmitten eines reinen Wohngebiets auf dem Gelände des Schulzentrums Grauhalde geplant ist.
Reines Wohngebiet und Schulgelände
Auf einem Schulgelände das für eine Schulerweiterung vorgesehen ist.
Gebäude:
Höhe: 18 m
Breite: 35 m
Kaminhöhe: 30 m !
Betrieb:
Das Schorndorfer Werk ist ein reines Infrastrukturprojekt zur Versorgung der Rems-Murr-Kliniken, der Schulen und ggf.. für das angrenzender Wohngebiete über ein langes, zu errichtendes Netz.
Brennstoff-Anlieferung:
das Schorndorfer Werk müsste in Hochphasen (Winter) mit 2 LKW-Ladungen pro Tag angefahren werden.Heizkraft:
4 MW
Brennstoff:
Altholz muss teuer angekauft werden
Holzart:
A1-Kategorie und A2-Kategorie (belastetes Altholz wie ausgediente Möbel und Türen, Parkettfußböden, Paletten usw.
Überwachung ? Voraussichtlich digitalisiert mit Chip, was bedeutet, dass unkontrolliert ALLES angeliefert werden kann
Abwärmenutzung
Das Schorndorfer Nahwärmekonzept sieht keine Wärmerückkoppelung vor.
Es ist keine innovative Heiztechnik
BMKW:
Biomassekraftwerk Das Werk erzeugt ausschließlich Wärme (Heizwärme und Warmwasser). Die Abwärme, die bei der Stromproduktion entsteht, bleibt hier oft ungenutzt und wird an die Umgebung abgegeben, weshalb der Gesamtwirkungsgrad deutlich geringer ist.
Einwände:
Weil es ein reines Wohngebiet ist und auf einem Schulerweiterungsgelände gebaut werden soll.
Die Energie kann aus den vorgenannten Gründen kaum günstig bezogen werden.
Wertverlust der Immobilien:
Bisherige Bodenrichtwerte 700- 1150 €/qm
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B Ü H L
Standort & Einbettung:
Das Heizwerk in Bühl ist in ein Furnierwerk integriert und nutzt dort anfallende Holzreste sowie Kühlwasserabwärme
Mischgebiet
Auf einem bestehenden Industriestandort
Gebäude:
Höhe: 12 m
Breite: 15 m
Länge: 20 m
Kaminhöhe: 16,2 m
Betrieb:
In Bühl wird die Anlage primär für den Eigenbedarf des Furnierwerks betrieben, die restliche Abwärme wird in das vorhandene Nahwärmenetz der Stadtwerke eingespeist.Brennstoff-Anlieferung:
In Bühl kommen die Holzabfälle direkt aus der holzverarbeitenden Produktion und müssen nicht angefahren werden.
Heizkraft:
5 MW
Brennstoff:
Absolutes Abfallprodukt aus der holzverarbeitenden Industrie eines Industriebetriebes
Holzart:
A1-Kategorie (reine Buche-Hackschnitzel)
Überwachung: permanent durch Kesselwärter
Abwärmenutzung:
Das Bühler Nahwärmenetz, betrieben von den Stadtwerken Bühl, nutzt eine Form der Wärme-Rückkopplung und speist neben Holzhackschnitzeln auch die Abwärme aus dem Produktionsprozess des Bühler Furnierwerkes ein, um Gebäude CO2-sparend zu beheizen
BMHKW:
Biomasseheizkraftwerk: Nutzt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Neben der Stromerzeugung wird die bei der Verbrennung entstehende Wärme ausgekoppelt und als Fern- oder Nahwärme (bzw. Prozesswärme) weitergeleitet. Das macht die Anlage extrem effizient.
Keine Einwände:
Weil es beim Bau des BM-Heizwerks bereits ein Industriestandort war und die Energie günstig bezogen wird
Kein Wertverlust der Immobilien:
Bodenrichtwerte der Umgebungsbebauung des Furnierwerks
200-310 €/qm
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Sehr geehrte Unterzeichnerin, sehr geehrter Unterzeichner,
wir haben es gemeinsam geschafft:
Das Quorum für unsere Petition
Kein Biomasseheizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen!
ist erreicht !
Vielen Dank für Ihren großartigen Einsatz und jede einzelne Unterschrift.
Damit haben wir den Verantwortlichen signalisiert, wie wichtig dieses Thema für unser Wohn- und Schulquartier ist. Jetzt geht es in die entscheidende Phase.
Die offizielle Übergabe der Petition steht an:- Wann: Freitag, 29.05.2026 um 09:30 Uhr
- Wo: Alten Rathaus
- Gremium: Die Übergabe erfolgt an den Oberbürgermeister der Stadt, Herrn Bernd Hornikel
Wie geht es weiter?
- Wir müssen die Petition weiter aktiv bewerben und unterzeichnen, um unmissverständlich zu zeigen, dass wir in unserem Widerstand gegen diesen Standort nicht nachlassen.
- Am 09.06.2026 wird die Bebauungsplanänderung für das Schulgelände vermutlich in der Technischen Ausschuss-Sitzung besprochen (vermutlich öffentlich - nähere Infos unter https://schorndorf.ratsinfomanagement.net/).
Bis dahin muss unbedingt versucht werden, Stadträte und Stadtverwaltung von diesem
Standort abzubringen.- Am 29.06.2026 würde voraussichtlich die Entscheidung im Gemeinderat gefällt, wenn kein alternativer Standort gefunden würde. Aber soweit sind wir noch nicht.
JETZT BITTE AKTIV WERDEN/BLEIBEN :
- Gemeinderäte und Oberbürgermeister anschreiben
- Leserbriefe schreiben
- Eltern und Elternbeiräte ansprechen
- Schülersprecher für dieses Thema sensibilisieren
- Plakate auf eigenem Grund aufhängen
- in Sozialen Netzwerken verbreiten
Wenn Sie weitere Möglichkeiten sehen, bitte schreiben Sie uns eine Email an:
BMHKW-Grauhalde@web.deFreundliche Grüße von der
Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen!
i.A. Christel Riedel -
Änderungen an der Petition
on 20 May 2026
Schfsno