Region: Schorndorf

Kein Biomasseheizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen!

Petition is addressed to
Gemeinderat Stadt Schorndorf

812 Signatures

96 %
662 from 690 for quorum in Schorndorf Schorndorf

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  1. Launched 18/04/2026
  2. Time remaining > 4 months
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Petition addressed to: Gemeinderat Stadt Schorndorf

Wir fordern die Stadt Schorndorf auf, den geplanten Standort für das Biomasseheizkraftwerk im reinen Wohngebiet Grauhalde auf dem Schulgelände sofort aufzugeben und einen verträglichen Alternativstandort außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche zu suchen.

Reason

Wir sagen klar: Kein Biomasseheizkraftwerk in ein reines Wohngebiet. Kein Heizkraftwerk auf ein Schulgelände.

Die Stadt Schorndorf plant auf dem Schulzentrum in der Grauhalde ein Biomasseheizwerk, um unter anderem die Hochhäuser, die Realschule, das Gymnasium und das Krankenhaus mit Wärme zu versorgen. Dazu ist eine Bebauungsplanänderung seitens der Stadtverwaltung notwendig und in Vorbereitung. Der Gemeinderat hat im März 2026 dem Beitritt der Stadtwerke zur Neuen Wärme Schorndorf GmbH bereits zugestimmt und damit den Startschuß für ein Nahwärmekonzept in der Grauhalde gegeben (Quelle SN 27.04.2026). Vorgesehen ist ein Biomassekessel auf dem Schulgelände; laut Pressebericht ist in Hochphasen im Winter mit rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag zu rechnen. Zugleich stehen weder die genaue Größe noch der exakte Standort der Heizzentrale bislang fest. 

Gerade das ist für viele Bürger nicht akzeptabel:
Ein Vorhaben mit so weitreichenden Folgen soll in einem reinen Wohngebiet und auf einem Schulgelände umgesetzt werden, obwohl zentrale Fragen noch offen sind.

Wir Anwohner, Eltern, Eigentümer und Bürger wollen nicht hinnehmen, dass mitten in unserem Wohnumfeld und direkt bei Schulen eine technische Großanlage mit Brennstoffanlieferung, Kamin, zusätzlichem Verkehr und potenziellen Belastungen entsteht.

Unsere Grauhalde ist ein Wohngebiet – kein Industriestandort.
Ein Schulgelände ist für Bildung und Entwicklung da – nicht für ein Heizkraftwerk.

Viele Betroffene sorgen sich zu Recht um:

  • die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf den Schulwegen,
  • die zusätzliche Belastung durch schwere Lkw-Fahrten durch das Wohngebiet,
  • die Luftqualität und mögliche Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen,
  • Lärm- und Geruchsentwicklung,
  • die optische Beeinträchtigung durch einen Industriebau (35 Meter breit und 18 Meter hoch, Kamin 30 Meter hoch),
  • die drohende Einschränkung künftiger Erweiterungsmöglichkeiten der Schule,
  • mögliche negative Auswirkungen auf Wohnqualität, Bodenrichtwerte, Vermietbarkeit und Mieteinnahmen.

Besonders kritisch ist: Die genannte Zahl von nur rund zwei Lkw-Anlieferungen pro Tag im Winter wird von vielen Anwohnern als nicht glaubwürdig und nicht ausreichend belastbar angesehen. Wer ein ganzes Nahwärmenetz mit Biomasse versorgen will, muss offenlegen, mit welchem tatsächlichen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Menschen vor Ort haben ein Recht auf vollständige Transparenz statt beschwichtigender Annahmen. 

Auch wenn das Projekt mit Klimaschutz und Wärmewende begründet wird: Klimaschutz darf nicht gegen Wohnqualität, Schulumfeld und berechtigte Bürgerinteressen ausgespielt werden. Eine nachhaltige Wärmeversorgung braucht Akzeptanz. Und Akzeptanz entsteht nicht, wenn ein Heizkraftwerk ausgerechnet dort errichtet werden soll, wo Menschen wohnen und Kinder täglich zur Schule gehen.

Wir fordern deshalb mit Nachdruck:

  1. Kein Biomasseheizkraftwerk auf dem Schulgelände in der Grauhalde.
  2. Keine Realisierung in einem reinen Wohngebiet.
  3. Prüfung ernsthafter Alternativstandorte außerhalb sensibler Wohn- und Schulbereiche.
  4. Volle Transparenz zu Größe, Standort, Verkehrsaufkommen, Luftschadstoffen, Lärm, Geruch und optischen Auswirkungen.
  5. Unabhängige Gutachten zu Gesundheit, Verkehrssicherheit, Emissionen, Stadtbild, Bodenrichtwerten und schulischer Entwicklung.
  6. Echte Bürgerbeteiligung, bevor weitere unumkehrbare Entscheidungen getroffen werden.

Wir sind nicht gegen eine zukunftsfähige Wärmeversorgung.
Aber wir sind gegen einen Standort, der die Grauhalde dauerhaft belastet, das Schulumfeld beeinträchtigt und ein reines Wohngebiet entwerten kann.

Deshalb fordern wir: Stoppen Sie dieses Vorhaben an diesem Standort. Schützen Sie die Grauhalde, die Schulen und die Anwohner.

Die bisher bekannt gewordene Planung sieht einen Biomassekessel auf dem Gelände des Schulzentrums vor. Versorgt werden sollen unter anderem das Gebiet zwischen Grauhalde/Rehhaldenweg, die Rems-Murr-Klinik und die Barbara-Künkelin-Halle. Der Standort wurde selbst in der politischen Diskussion als schwierig bezeichnet; zugleich sollen weitere Standorte geprüft werden. 

Genau das zeigt: Es gibt erhebliche Zweifel an der Eignung dieses Standorts.

Ein Biomasseheizkraftwerk mit Lieferverkehr, technischer Infrastruktur und hohem Kamin passt nicht in ein reines Wohngebiet und nicht auf ein Schulgelände. Die Menschen in der Grauhalde müssen vor zusätzlichen Belastungen geschützt werden. Schulen brauchen Raum für Bildung und Zukunft, nicht für technische Großanlagen.

Hinzu kommt, dass für viele Betroffene die Risiken und Folgen bislang nicht ausreichend geklärt sind. Dazu zählen insbesondere Luftqualität, Lärm, Geruch, Emissionen, Verkehrssicherheit, städtebauliche Entwicklung und die Frage, wie sich eine solche Anlage auf Wohngebiet, Immobilien und den Schulstandort auswirkt.

Solange diese Fragen nicht unabhängig, nachvollziehbar und transparent beantwortet sind, darf dieses Vorhaben an diesem Standort nicht weiterverfolgt werden.

Thank you so much for your support, Initiative Lebenswerte Grauhalde, Schorndorf
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 04/18/2026
Collection ends: 10/17/2026
Region: Schorndorf
Topic: Environment

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News

  • Sehr geehrte Unterzeichnerinnen, sehr geehrte Unterzeichner,

    der Zeitplan für das geplante Biomasseheizkraftwerk in der Grauhalde ist sehr ambitioniert.
    Wichtige Termine sind :

    • 09. Juni 2026: Technischer Ausschuss: Änderung des Bebauungsplans
    • 23. Juli 2026: Entscheidung und Beschluss durch Gemeinderat und Oberbürgermeister

    Stand 11.05.2026 verzeichnet diese Petition rund 650 Unterschriften.
    Für ein Quorum werden 690 Unterschriften benötigt.
    Dann kann openPetition von den zuständigen Entscheidungsträgern eine offizielle Stellungnahme zu dem Anliegen einfordern. 
    Für ein Bürgerbegehren (gemessen an der Anzahl der stimmberechtigten Schorndorfer) sind 2100
    Unterschriften nötig.
    Es dient dazu, einen Bürgerentscheid zu erzwingen, um Beschlüsse des Gemeinderats zu korrigieren oder eigene Vorschläge durchzusetzen. 

    Wir bitten um

    • Weiterverbreitung des Links über Ihre privaten Netzwerke
    • Leserbriefe,
    • Briefe an Gemeinderäte und Oberbürgermeister
    • Mund-zu-Mund-Propaganda

    Dieses Heizkraftwerk darf nicht in der dichtbesiedelten Grauhalde neben den Schulen gebaut werden, Es muß ein alternativer, besser geeigneter Standort außerhalb der Wohnbebauung gefunden werden.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung !

    Ihre Initiative Lebenswerte Grauhalde
    Kein Biomasseheizkraftwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen!

Die kommunale Wärmeplanung der Stadt Schorndorf sieht ab Seite 95 des Fachgutachtens für den Bereich "Schorndorf Klinik Nord" unter anderem die Nutzung von Geothermie vor. Eine ausreichende, auch öffentliche Diskussion und Argumentation, warum es stattdessen Biomasse sein soll, ist nicht erfolgt.

Die Argumente gegen das Biomasse Heizsystem sind rein emotional und sehr arm an Fakten. Es gibt sehr gelungene Konzepte ähnlicher Struktur mit guten Informationen. Ein Artikel aus der Schweiz ist beigefügt. Die Bewohner sollten sich über das neue zukunftsweisende Energiekonzept freuen.

Why people sign

Weil wir gleich in der Nähe von der Realschule wohnen!!!!

Weil mir die Lebensqualität der Menschen vor Ort wichtig ist.

Weil ich dort wohne und das nicht möchte.

Aufgrund meiner persönlichen Kenntnisse des Wohngebiets halte ich den Standort einer solchen Anlage für völlig falsch gewählt:Verdichtung des Wohngebiets, Umweltprobleme, Belastung der Anwohner und Anwohnerinnen und nicht zuletzt Einschränkungen für die Schüler und Schülerinnen

Standort und Größe unmöglich, Lärmbelästigung Tag und Nacht,

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