04/15/2026, 22:52
Leider wurde uns das Anbringen von Infoblättern zur geplanten Erweiterung des Solarparks auf 100 ha durch den verantwortlichen Bürgermeister untersagt.
Deshalb möchte ich Euch bitten die Perition auch auf Euern eigen Kanälen zu teilen und Eurer Freunde und Bekannten davon zu überzeugen, uns beim Kampf gegen die Vernichtung des geschützten Biotops Magerrasen und Lebensraumes des Feldlerche zu unterstützen.
Danke Euch
Stephan Behrens
04/07/2026, 14:20
Weitere Informationen zum Anliegen " Schutz des Lebensraumes"
Neuer Petitionstext:
Eingriff in Natur und LandschaftDer Bau einer riesigen Solaranlage (100 ha in Summe) würde erheblich in das bestehende Landschaftsbild eingreifen und wertvolle Biotopflächen versiegeln und stark ökologisch beeinträchtigen. Besonders in solch sensiblen Gebieten und Regionen kann dies langfristige Schäden verursachen. Die geschützte Art der Feldlerchen haben hier ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätte. Dieses wird mit Zubau der letzten freien Magerrasenflächen (eine ausgewiesener geschützter Biotop) in diesem Naturpark und Landschaftsschutzgebiet zerstört. Das Vorkommen der Feldlerche, aber auch des Rebhuhnes (Vogel des Jahres 2026) wären dann erloschen. Das Vorkommen der Feldlerche ist in Deutschland stark dezimiert und das des Rebhuhnes ist nur noch zu 1 % des ehemaligen Vorkommens vorhanden. Der Schutz beider Arten hat oberste Priorität.Neben einem guten Nahrungsangebot braucht die Feldlerche freie Sicht, um mögliche Feinde zu erspähen. Deshalb bevorzugt sie ebene Landschaften, während sie steil ansteigende Hänge für gewöhnlich meidet. Auch von Waldrändern oder Hecken hält sie einen gewissen Mindestabstand. PV-anlagen sind also nicht geeignet als Lebensraum.
Bedenken hinsichtlich Recycling und MaterialverbrauchDie Herstellung und spätere Entsorgung der Solarmodule ist energie- und ressourcenintensiv.Bei großflächigen Anlagen stellt sich die Frage nach der langfristigen Nachhaltigkeit insbesondere, wenn keine überzeugenden Konzepte zum Rückbau und Recycling vorliegen.
Eingeschränkte Beteiligung der BevölkerungRiesige Projekte werden oft von großen Investoren realisiert, während lokale Bürgerinitiativen oder Gemeinden kaum Mitspracherecht oder direkten Nutzen haben. Dies kann zu Akzeptanzproblemen führen. Kleinere, bürgernahe Projekte fördern dagegen Beteiligung und Identifikation.
Aufgrund der oben angeführten Argumente sind wir gegen die Errichtung der PV-Anlage auf der Gesamtfläche von ca. 31 ha, welche die Flurstücke 46/57 der Flur 4, Gemarkung Mörtitz und die Flurstücke 23/37 und 118/20 (Teilfläche) der Flur 5, Gemarkung Mörtitz betreffen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 287 (117 in Doberschütz)