Kein MEGA Solarpark im Biotop, Rettet den Lebensraum der Feldlerche in der Dübener Heide

Petition richtet sich an
Gemeinderat Gemeinde Doberschütz

427 Unterschriften

96 %
163 von 170 für Quorum in Doberschütz Doberschütz

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  1. Gestartet 30.03.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Gemeinderat Gemeinde Doberschütz

Eingriff in Natur und Landschaft
Der Bau einer riesigen Solaranlage (100 ha in Summe) würde erheblich in das bestehende Landschaftsbild eingreifen und wertvolle Biotopflächen versiegeln und stark ökologisch beeinträchtigen. Besonders in solch sensiblen Gebieten und Regionen kann dies langfristige Schäden verursachen. Die geschützte Art der Feldlerchen haben hier ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätte. Dieses wird mit Zubau der letzten freien Magerrasenflächen (eine ausgewiesener geschützter Biotop) in diesem Naturpark und Landschaftsschutzgebiet zerstört. Das Vorkommen der Feldlerche, aber auch des Rebhuhnes (Vogel des Jahres 2026) wären dann erloschen. Das Vorkommen der Feldlerche ist in Deutschland stark dezimiert und das des Rebhuhnes ist nur noch zu 1 % des ehemaligen Vorkommens vorhanden. Der Schutz beider Arten hat oberste Priorität.
Neben einem guten Nahrungsangebot braucht die Feldlerche freie Sicht, um mögliche Feinde zu erspähen. Deshalb bevorzugt sie ebene Landschaften, während sie steil ansteigende Hänge für gewöhnlich meidet. Auch von Waldrändern oder Hecken hält sie einen gewissen Mindestabstand. PV-anlagen sind also nicht geeignet als Lebensraum.

Bedenken hinsichtlich Recycling und Materialverbrauch
Die Herstellung und spätere Entsorgung der Solarmodule ist energie- und ressourcenintensiv.
Bei großflächigen Anlagen stellt sich die Frage nach der langfristigen Nachhaltigkeit insbesondere, wenn keine überzeugenden Konzepte zum Rückbau und Recycling vorliegen.

Eingeschränkte Beteiligung der Bevölkerung
Riesige Projekte werden oft von großen Investoren realisiert, während lokale Bürgerinitiativen oder Gemeinden kaum Mitspracherecht oder direkten Nutzen haben. Dies kann zu Akzeptanzproblemen führen. Kleinere, bürgernahe Projekte fördern dagegen Beteiligung und Identifikation.

Aufgrund der oben angeführten Argumente sind wir gegen die Errichtung der PV-Anlage auf der Gesamtfläche von ca. 31 ha, welche die Flurstücke 46/57 der Flur 4, Gemarkung Mörtitz und die Flurstücke 23/37 und 118/20 (Teilfläche) der Flur 5, Gemarkung Mörtitz betreffen.

Begründung

Hier soll der geschützte Biotop Magerrasen und Lebensraum der Rote Listen Art Feldlerche dauerhaft zerstört werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stephan Behrens, Doberschütz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.03.2026
Sammlung endet: 29.09.2026
Region: Doberschütz
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Bitte teilt den Link zu dieser Petition fleißig, damit wir noch mehr Unterstützer erhalten.

    Auf der Karte seht Ihr den bisherigen Solarpark mit fast 70 ha (Gelb) sowie die geplante Erweiterung mit 31 ha (rot).

    Es handelt sich hier um den letzten vorhandenen Magerrasen in diesem Bereich der Dübener Heide und es ist der Lebensraum der Feldlerche, die hier jedes Jahr balzt und brütet.

    Da die südlich gelegen Kiesgrube auch noch in Richtung Osten erweitert werden soll, sind dann sämtliche Rückzugsgebiete und Lebensräume zerstört.

    Vielen Dank für Eure bisher sehr zahlreiche über 400-fache Unterstützung.

    Beste Grüße aus der Dübener Heide

    Stephan Behrens

  • Leider wurde uns das Anbringen von Infoblättern zur geplanten Erweiterung des Solarparks auf 100 ha durch den verantwortlichen Bürgermeister untersagt.

    Deshalb möchte ich Euch bitten die Perition auch auf Euern eigen Kanälen zu teilen und Eurer Freunde und Bekannten davon zu überzeugen, uns beim Kampf gegen die Vernichtung des geschützten Biotops Magerrasen und Lebensraumes des Feldlerche zu unterstützen.

    Danke Euch

    Stephan Behrens

Noch kein PRO Argument.

Unsachlich und egoistisch. Gehen die Bedenkenträger auch gegen die wirkliche Versiegelung von Flächen durch Gebäudeneubauten und Straßen vor?

Warum Menschen unterschreiben

Es sollte die Natur nicht gegen Solarparks und Windräder "getauscht" werden. Das ist nicht im Sinne von Mutter Erde.

Das Erholungsgebiet Dübner Heide muss erhalten bleiben

Bodenbrüter sind leider generell stark gefähtdet. Der Rückgang ist bereits flächendeckend deutschlandweit hör- und sichtbar. Die Brutvogelkartierung dokumentiert das bereits seit langem. Jede Schutzmaßnahme ist wichtig.

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Ohne eine gesunde Natur kann auch der Mensch nicht (über-)leben!

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