Alueella: Wehringen
Ympäristö

Keine Waldvernichtung für ein Gewerbegebiet in Wehringen!

Vetoomus on osoitettu
Bürgermeister Manfred Nerlinger
1 959 Tukeva 108 sisään Wehringen

Vetoomuksen esittäjä on peruuttanut vetoomuksen

1 959 Tukeva 108 sisään Wehringen

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  1. Aloitti 2022
  2. Keräys valmis
  3. Täytetty 18.7.2022
  4. Valintaikkuna
  5. Epäonnistunut

21.03.2024 klo 14.24

Liebe Unterstützer:innen der Petition,

da die Petition im Verlauf des April vom Netz gehen wird, wende ich mich voraussichtlich ein letztes Mal an Sie. Leider hat unser Anliegen bei den politisch Verantwortlichen der Gemeinde Wehringen kein Gehör gefunden. Das Waldstück wurde vor gut einem Jahr gerodet, und nun laufen die Erschließungsmaßnahmen für das Gewerbegebiet an: Entfernung der Wurzelstöcke, Planierungen. Über den Winter wurden auch noch angrenzende Waldflächen gerodet, vermutlich aus Gründen der Verkehrssicherung wegen Sturmschäden im vorigen Jahr. Da es sich dabei um geschützte Biotope handelte, haben wir Anzeige bei der Unteren Naturschutzbehörde erstattet und immerhin erreicht, dass die Gemeinde für zusätzlichen Ausgleich sorgen muss. Diese neuen Planungsunterlagen werden wir kritisch begutachten.
Einen zusammenfassenden Bericht mit aktuellen Fotos finden Sie in der Jahresschrift "Arche" der Kreisgruppe Augsburg des BUND Naturschutz Bayern, die Sie hier herunterladen können:
augsburg.bund-naturschutz.de/arche
Ich möchte mich, auch im Namen aller betroffenen Anlieger, bei Ihnen von Herzen für Ihre Solidarität bedanken, ganz besonders auch für die zahlreichen Spenden, die unsere nicht unerheblichen Unkosten für Anwalt und Gutachter nahezu gedeckt haben. Es macht Mut zu sehen, wie viele Menschen dem Wachstumswahn unserer Zeit entgegentreten wollen. Ich denke, dass wir mit unserer Petition zumindest ein Zeichen gesetzt haben, das die lokalen Verantwortlichen hoffentlich als Warnung verstehen.

Mit herzlichen Grüßen
Peter Roth für den BUND Naturschutz Bobingen, die Kreisgruppe Augsburg und Fridays for Future Augsburg


08.08.2023 klo 21.00

Liebe Unterstützende,

im Moment liegt die gerodete Waldfläche liegt brach und ist nach dem ausgiebigen Regen der letzten Wochen fast völlig mit dem Großen Springkraut bewachsen (immerhin einheimisch und eine Hummelweide). Auch das Indische Springkraut kommt vereinzelt vor.. Dazu sprießen flächendeckend junge Laubbäume wie Ahorn, auch Buchen und Weichhölzer als Wurzelaustrieb. Wenn das Areal nun in Ruhe gelassen würde, hätten wir in 10-15 Jahren einen schönen jungen Laubmischwald.

Die Untere Naturschutzbehörde hat die von unserem Anwalt erstattete Anzeige der widerrechtlichen Rodung von Teilflächen geprüft und die Gemeinde Wehringen aufgefordert, Maßnahmen zum Ausgleich des Umweltschadens vorzuschlagen, allerdings ohne Fristsetzung. Wir werden diese Vorschläge kritisch prüfen.

Unsere Auslagen für den Anwalt sind weitgehend von Spenden gedeckt. Herzlichen Dank an alle, die sich großzügig gezeigt haben!

In der Zwischenzeit sind in dem unmittelbar angrenzenden Waldstück weitere Nachweise seltener, auf der Roten Liste stehender Käferarte gelungen, darunter Cucujus cinnaberinus, des auf Totholz angewiesenen Scharlachkäfers (in Deutschland vom Aussterben bedroht, nachgewiesen nur in Bayern, geschützt nach Anhang IV FFH-Richtlinie!).
www.bfn.de/artenportraits/cucujus-cinnaberinus
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden durch die Rodung des totholzreichen Niederwalds wichtige Habitate zerstört.

In der lokalen Presse wurde in letzter Zeit öfter über die Gründung des regionalen Energiewerks des Landkreises Augsburg berichtet. Wehringen möchte sich hier mit einem Biomassekraftwerk (dh. befeuert mit Restholz) einbringen. Frühere Andeutungen von Bürgermeister Nerlinger lassen vermuten, dass dieses Projekt im geplanten Gewerbegebiet in unmiittelbarer Nähe zur Bobinger Siedlung realisiert werden könnte.

Heute fand ich in der taz einen Bericht, der interessante Parallelen zu hier aufweist, wenngleich die Dimensionen ganz anders sind: In Brandenburg dürfen 370ha artenreichen Mischwalds gerodet und bebaut werden, weil sie nicht als Wald, sondern als Konversionsfläche gelten (eingezäunt wie das Wehringer Gebiet).
taz.de/Auf-Konversionsflaeche-in-Brandenburg/!5947732/#

Herzliche Grüße
Peter Roth


04.04.2023 klo 19.36

Bei der überraschenden Rodung der Waldfläche am Rosenmontag und Faschingsdienstag hat sich die Gemeinde Wehringen nicht an die Vorgaben des Plans gehalten, sondern einen zum Erhalt vorgesehenen fast 3000 qm großen Streifen mit alten Buchen, Kiefern und Eichen, sowie 7 Einzelbäume am Straßenrand rechtswidrig beseitigt (und das unter den Augen der Polizei, die die Gegend weiträumig absperrte). Auf der Fläche standen auch schützenswerte Habitatbäume.
Der BUND Naturschutz hat über den Anwalt Dr. Wagner Anzeige bei der Unteren und der Höheren Naturschutzbehörde erstattet.






21.02.2023 klo 18.55

Die Maschinen haben ganze Arbeit geleistet. In nur knapp 2 Tagen wurden unter polizeilicher Absicherung 4 ha Wald plattgemacht. Ein deprimierendes Bild, das in einem Land, in dem wir uns soviel auf unser Umweltbewusstsein einbilden, der Vergangenheit angehören sollte. Überdies scheint man m.E. über das Ziel hinausgeschossen zu sein: Auch der etwa 10-20m breite Streifen zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil der künftigen Gewerbefläche, bestehend aus schönen alten Buchen, Eichen und Kiefern, der dem Plan nach stehen bleiben sollte, wurde komplett umgemacht.
Dem Vernehmen nach haben die Bodenproben keine sanierungsbedürftige Altlasten ergeben, so dass die Gemeinde sich entschlossen hat, ganz schnell zu handeln ohne die Öffentlichkeit zu informieren,. Es könnte nun sein, dass im Frühjahr und Sommer die ersten Erschließungsmaßnahmen folgen. Wir werden die Lage jedenfalls genau beobachten und als erstes die Altlastenbefunde unabhängig begutachten lassen.




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