Region: Paderborn
Bild der Petition KiTa Beitragserhöhung in Paderborn STOPPEN

KiTa Beitragserhöhung in Paderborn STOPPEN

Petition richtet sich an:
Jugendhilfeausschuss, Stadtrat Paderborn und Kreistag

1.899 Unterschriften

67 %
1.078 von 1.600 für Quorum in Paderborn Paderborn

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  1. Gestartet 13.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

14.10.2026, 06:08

Entschluss über Entscheidung ist im Dezember.


Neuer Petitionstext:

Wir möchtenfordern gemeinsamdie gegenStadt Paderborn auf, die geplante Erhöhung der Kita-Beiträge um 15 % und die AbschaffungEinführung eines Geschwisterbei-trags von 50 % kritisch zu überprüfen und eine realistische finanziell darstellbare Lösung für Familien zu schaffen.

Unsere Forderungen im Detail:
Wir fordern die Stadt Paderborn und die zuständigen politischen Entscheidungstrager
auf,

  • die geplante Erhöhung der GeschwisterregelungKita vorgehen.Beiträge um 15 % zu überprüfen und möglichst zu vermeiden oder deutlich abzumildern;
  • die Einführung des Geschwisterbeitrags von 50 % kritisch zu prüfen und eine faire Ge-schwisterentlastung sicherzustellen;
  • die konkreten Beiträge für alle Buchungszei-ten und Einkommensstufen transparent of-fenzulegen, bevor Eltern ihre Entscheidungen für das nächste Kitajahr treffen müssen;
  • auf eine übereilte Einführung zu verzichten und die betroffenen Familien angemessen in die politische Beratung einzubeziehen;
  • die Beitragsberechnung so zu gestalten, dass es die tatsächliche finanzielle Leistungsfähigkeit stärker berücksichtigt;
  • sich langfristig für eine möglichst beitragsfreie frühkindliche Bildung und Betreuung ein-zusetzen.


Neue Begründung:

Viele Familien stehen bereits durch Wohnkosten, Energie, Lebensmittel und andere laufende Ausgaben unter finanziellem Druck. Die vorgetragenengeplanten MaßnahmenÄnderungen würden insbesondere Familien mit mehreren Kindern zusätzlich belasten.

Ein paar konkrete Beispiele verdeutlichen die Auswirkungen:
Eine Familie mit einem Bruttojahreseinkommen von 50.100 € zahlt für zwei Kinder – eins unter zwei Jahren und eins über zwei Jahren – bisher monatlich 284 € an Kita-Beiträgen. Das günstigere zweite Kind ist bislang beitragsfrei. Hinzu kommen 160 € Essensgeld für beide Kinder, zusammen also 444 €.
Durch die geplante Erhöhung und den neuen Geschwisterbeitrag steigen die monatlichen Gesamtkosten in diesem Beispiel von 444 € auf 574 €.

Das sind 130 € mehr pro Monat beziehungsweise 1.560 € im KonsilidierungskonzeptJahr.

Eine zurFamilie Beitragserhöhungmit dereinem Kita-Beiträge,Bruttojahreseinkommen sowievon der125.100€ Abschaffungzahlt derfür Geschwister-Regelungzwei hatKinder eine– Einschneidendewieder Wirkungeins aufunter zwei und eins über zwei Jahren – bisher monatlich 646€ plus 160€ Essensgeld = 806€.
Durch die Familien in Paderborn.Neben der deutlich erhöhten Belastung durch diegeplante Erhöhung der Beiträge trifftergibt sich hier ein monatlicher Beitrag von 1152,45€.
Von 806€ auf 1152,45€ - monatlich 346,45€ mehr!

Bei Familien, die Abschaffungin derdie Geschwister-Regelungneuen, geradenoch nicht bekannten Gehaltsklassen kommen, wird die Erhöhung voraussichtlich um die 62 % betragen - von jetzt auf gleich.

Diese zusätzliche Belastung kann dazu führen, dass Familien Betreuungsstunden reduzieren, ihre Arbeitszeit einschränken oder alternative Betreuungsmöglichkeiten suchen müssen.

Geschwisterkinder dürfen nicht zur zusätzlichen Belastung werden.

Wir erkennen an, dass die Stadt Paderborn sparen muss. Die Lösung sollte jedoch nicht darin bestehen, Familien immer stärker zur Kasse zu bitten. Frühkindliche Bildung und AlleinerziehendeBetreuung sind eine wichtige öffentliche Aufgabe.
Besonders Familien mit mehreren Kindern sehrbrauchen stark.eine faire Beitragsgestaltung. Wir fordern deshalb, die bisherige Geschwisterentlastung beizubehalten und eine finanziell darstellbare Lösung auch für alle Familien zu schaffen.

DieKita-Beiträge Kürzungendürfen Gleichberechtigung nicht ausbremsen

Immer mehr Familien stellen sich angesichts steigender Betreuungskosten die Frage, ob sich eine Erwerbstätigkeit finanziell überhaupt noch lohnt. Das kann die berufliche Eigenständigkeit von Frauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beeinträchtigen.
Zudem könnten Eltern gezwungen sein, Betreuungsstunden zu reduzieren, um Kosten zu sparen. Weniger gebuchte Stunden können zusich erhöhter Kinderarmut im Kreisgebiet Paderborn führen, sowie einen einschneidenden Einflusswiederum auf die Arbeitskraftpersonelle Ausstattung der Eltern,Kitas insbesondereauswirken und damit möglicherweise auch die Qualität und Verlässlichkeit der Mütter,Betreuung haben.beeinträchtigen.

FernerBezahlbare Kinderbetreuung darf kein Hindernis für Erwerbstätigkeit und Gleichberechtigung sein. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für Familien und die gesamte Stadtgesellschaft.

Beitragserhöhungen ohne Planungssicherheit

Die Stadt Paderborn möchte die geplanten Änderungen offenbar bereits zum nächsten Kitajahr umsetzen. Gleichzeitig wurden neue Buchungsmodelle mit 30 und 40 Wochenstunden eingeführt und zwei weitere, höhere Beitragsstufen angekündigt. Die konkreten Beiträge für diese Modelle sind bislang jedoch nicht bekannt.
Eltern müssen ihre Kinder für das kommende Kitajahr anmelden und Betreuungszeiten planen, ohne verlässlich zu wissen, welche Kosten auf sie zukommen. Das erschwert die Personalanpassungenfinanzielle und berufliche Planung erheblich.

Familien brauchen Klarheit, bevor sie verbindliche Entscheidungen treffen müssen. Die Beitragssätze und finanziellen Auswirkungen müssen transparent offengelegt werden. Eine übereilte Einführung, während wesentliche Fragen noch offen sind, ist nicht der richtige Weg.

Haushaltseinkommen allein bildet die finanzielle Belastung nicht ab

Die Kita-Beiträge richten sich nach Kibizdem 1Haushaltseinkommen. eineLaufende verlässlichefinanzielle KinderbetreuungVerpflichtungen, weiterbeispielsweise gefährden.für Bereitseinen jetztImmobilienkredit, kommtwerden esdabei krankheitsbedingtnicht häufigausreichend zuberücksichtigt. NotbetreuungZwei Familien mit gleichem Einkommen können deshalb sehr unterschiedliche finanzielle Spielräume haben.
Andere Kommunen und Bundesländer nutzen unterschiedliche Modelle der BitteKita-Finanzierung darumund Beitragsberechnung. Deshalb sollte auch Paderborn prüfen, wie die Kindertatsächliche zufinanzielle HauseLeistungsfähigkeit zuvon betreuen.Familien Diebesser Personalanpassungen verschärfen dies mutmaßlich weiter, sodass eine verlässliche Kinderbetreuung nicht gewährleistetberücksichtigt werden kann.
Grundsätzlich Diessind würdewir der Überzeugung, dass frühkindliche Bildung ebenso wie schulische Bildung möglichst kostenfrei zugänglich sein sollte. Bildung darf nicht zu einer Frage des Geldbeutels werden.

Paderborn soll eine familienfreundliche Stadt bleiben
Familien brauchen Verlässlichkeit, faire Rahmenbedingungen und bezahlbare Kinderbetreuung. Wir fordern eine erneute politische Beratung der geplanten Änderungen und eine Lösung, die Arbeitskraftsowohl die finanziellen Herausforderungen der ElternStadt nochals weiterauch einschränken.die Lebensrealität der Familien berücksichtigt.

Bitte unterstützt diese Petition und helft mit, dass die Stimmen der Paderborner Familien in der Kommunalpolitik gehört werden!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 453 (241 in Paderborn)


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