24.07.2026, 12:07
Hallo zusammen,
ein riesiges Dankeschön an jede und jeden Einzelnen von euch:
Wir haben gemeinsam die Marke von 1.100 Unterschriften geknackt!
Das zeigt ganz deutlich: Wir sind viele, die nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wie unsere öffentlichen Grünflächen, Straßenränder und Wiesen mitten in der Sommerhitze kahlgeschoren werden.
Dass ein Umdenken möglich ist, beweisen andere Kommunen bereits eindrucksvoll:
Die Stadt Bamberg macht es vor! Mit ihrem ökologischen Grünflächenmanagement und ihrer Biodiversitätsstrategie schützt sie Straßenränder und Wiesen, mäht schonend und lässt Lebensräume entstehen. Das Ergebnis? Die Pflanzen- und Insektenvielfalt dort hat sich massiv erhöht – und Bamberg wurde dafür sogar mit dem Bayerischen Biodiversitätspreis ausgezeichnet! 🏆
https://www.br.de/nachrichten/bayern/bambergs-bluetenreiche-strassenraender-ausgezeichnet,VQHKAOv
Was dort klappt, muss auch in anderen Städten und Gemeinden zum Standard werden! Genau dafür kämpfen wir.
Jetzt brauche ich kurz eure Hilfe für den nächsten Meilenstein:
Um bei Politik und Verwaltungen noch mehr Gewicht zu bekommen, müssen wir unsere Reichweite weiter ausbauen.
Wenn jeder von euch diese E-Mail oder den Link heute an nur zwei oder drei Bekannte, Arbeitskolleginnen oder in eine WhatsApp-Gruppe weiterleitet, verdoppeln wir unsere Stimmen im Handumdrehen!
🔗 Hier geht’s direkt zur Petition:
http://openpetition.org/stopptdenmaehwahn
So könnt ihr in 1 Minute helfen:
- Kopiert den Link und teilt ihn in eurer WhatsApp-Story oder in Gruppen.
- Leitet diese Mail an Familie, Freunde oder Nachbarn weiter.
- Sprecht mit Bekannten darüber – Bamberg zeigt, dass der Druck aus der Bürgerschaft wirkt!
Danke für euren großartigen Einsatz und eure Unterstützung für den Naturschutz vor unserer Haustür!
Herzliche Grüße,
Anne Wöhlert
21.07.2026, 08:41
Einige Quellen und Belege wurden hinzugefügt
Neue Begründung:
UnsereUnsere Sommer werden heißer, die Dürren extremer und die globale Artenkrise spitzt sich dramatisch zu. Trotz dieser unübersehbaren Zeichen der Klimaerwärmung rücken städtische und kommunale Rasenmäher in ganz Deutschland im Hochsommer unverändert aus, um die letzten grünen Halme bodennah zu kappen.
Das Ergebnis dieser überholten Grünpflege? Braune, vertrocknete Staubwüsten mitten in unseren Siedlungsräumen. Statt zu kühlen, stauen diese kahlen Flächen die Hitze in den Städten und Gemeinden extrem an und wirken wie gigantische Heizplatten. Damit muss flächendeckend Schluss sein! Wir fordern ein radikales, gesetzlich verankertes Umdenken in der öffentlichen Grünpflege von der Bundesebene bis zur kleinsten Gemeinde.
Warum ein Mäh-Stopp der absolute Klima-Booster für ganz Deutschland ist:
1. Die natürliche Klimaanlage (Hitzeschutz): Hohes Gras und Wildblumenwiesen verdunsten massenhaft Wasser und kühlen die Umgebung sowie den angrenzenden Asphalt aktiv ab. Kurz geschorener, vertrockneter Rasen hingegen verliert jegliche Kühlfunktion und heizt das lokale Mikroklima massiv auf.
2. Die Schwammstadt-Funktion (Hochwasserschutz): Wenn es nach langen Trockenphasen zu Starkregen kommt, kann staubtrockener, ultrakurz gemähter Boden die Wassermassen nicht aufnehmen. Hohes Gras mit tiefen, lebendigen Wurzeln hält den Boden locker und aufnahmefähig – das Wasser versickert dort, wo es fällt, anstatt Kanäle zu überlasten und Keller zu fluten.
3. Lebensraum statt Öko-Wüste (Artenschutz): Jeder radikale Mähvorgang im Sommer vernichtet schlagartig Lebensräume. Tausende Insekten sterben direkt, Vögel und Igel verlieren ihre Nahrungsgrundlage. Ein selteneres, abschnittsweises Mähen holt das Summen und die biologische Vielfalt zurück in unsere Wohnviertel.
4. Geld & CO₂ sparen (Wirtschaftlichkeit): Weniger Mähzyklen bedeuten einen spürbar geringeren Treibstoffverbrauch für schwere kommunale Maschinen, eine Reduktion der CO₂-Emissionen, weniger Arbeitsstunden für ohnehin belastete Bauhöfe und somit einen deutlich klügeren, nachhaltigeren Einsatz von Steuergeldern.
Unsere konkreten Forderungen an den Gesetzgeber:
Wir fordern die Anpassung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und der Landesnaturschutzgesetze, um verbindliche Mindeststandards für das Management von öffentlichem Grün festzulegen. Die Bundesländer müssen den Kommunen den rechtlichen Rahmen und die Pflicht vorgeben, folgende Maßnahmen flächendeckend umzusetzen:
Konsequenter Mäh-Stopp im Hochsommer:
In Zeiten anhaltender Hitze und Dürre im Hochsommer sollte das flächige Mähen von öffentlichen Grünflächen und Wiesen untersagt werden.(2) Das Verbot dient der Vermeidung von Boden- und Austrocknungsschäden.
(3) Flächen die aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig gemäht werden müssen dürfen in diesem Zeitraum nicht tiefer als 7 cm gemäht werden.
Verbindliche Einführung der Staffel-Mahd: Grünflächen dürfen flächenmäßig nur noch zeitlich und räumlich versetzt gemäht werden, damit dauerhaft Zufluchtsorte und Nahrungsquellen für die Tierwelt erhalten bleiben.
Höher stehen lassen: Bei regulären Schnitten muss die Schnitthöhe signifikant angehoben werden, damit die Grasnarbe den Boden effektiv beschattet und die Restfeuchtigkeit im Boden hält.
Mut zur Wildnis und gezielte Transformation: Systematische und langfristige Umwandlung von pflegeintensiven, ökologisch wertlosen Rasenflächen in artenreiche, heimische Wildblumen- und Blühwiesen.
Es ist höchste Zeit für eine moderne, klimaresistente und lebendige Stadt- und Landschaftspflege in ganz Deutschland. Unterschreibe jetzt für den Schutz unserer Arten und ein kühleres Klima vor unserer Haustür!
Quellen:
www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/_my_direct_uploads/Abschlussbericht_Gruene_Plaetze_Muenchen_26Mai2023.pdf
www.telepolis.de/article/Maehen-verboten-Warum-hohe-Graeser-Klima-Helden-sind-10389038.html
www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/deutschland/33830.html
spreeakademie.de/blog/geld-sparen-vielfalt-schuetzen-wie-kommunale-haushalte-von-weniger-maehen-profitieren/
www.deutschlandfunkkultur.de/gruener-rasen-parkanlagen-klima-stadt-100.html
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 281 (264 in Deutschland)
21.07.2026, 01:43
Petitionstitel wurde konkretisiert auf „öffentliche Grünflächen“
Neuer Titel: Klima-Kollaps & Artensterben: Stoppt den Mäh-Wahn!Mäh-Wahn auf öffentlichen Grünflächen!
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 199 (191 in Deutschland)
20.07.2026, 06:27
Text wurde konkretisiert:
In Zeiten anhaltender Hitze und Dürre im Hochsommer sollte das flächige Mähen von öffentlichen Grünflächen und Wiesen untersagt werden.(2) Das Verbot dient der Vermeidung von Boden- und Austrocknungsschäden.
(3) Flächen die aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig gemäht werden müssen dürfen in diesem Zeitraum nicht tiefer als 7 cm gemäht werden.
Neue Begründung:
Darum geht’s:
Unsere Sommer werden heißer, die Dürren extremer und die globale Artenkrise spitzt sich dramatisch zu. Trotz dieser unübersehbaren Zeichen der Klimaerwärmung rücken städtische und kommunale Rasenmäher in ganz Deutschland im Hochsommer unverändert aus, um die letzten grünen Halme bodennah zu kappen.
Das Ergebnis dieser überholten Grünpflege? Braune, vertrocknete Staubwüsten mitten in unseren Siedlungsräumen. Statt zu kühlen, stauen diese kahlen Flächen die Hitze in den Städten und Gemeinden extrem an und wirken wie gigantische Heizplatten. Damit muss flächendeckend Schluss sein! Wir fordern ein radikales, gesetzlich verankertes Umdenken in der öffentlichen Grünpflege von der Bundesebene bis zur kleinsten Gemeinde.
Warum ein Mäh-Stopp der absolute Klima-Booster für ganz Deutschland ist:
1. Die natürliche Klimaanlage (Hitzeschutz): Hohes Gras und Wildblumenwiesen verdunsten massenhaft Wasser und kühlen die Umgebung sowie den angrenzenden Asphalt aktiv ab. Kurz geschorener, vertrockneter Rasen hingegen verliert jegliche Kühlfunktion und heizt das lokale Mikroklima massiv auf.
2. Die Schwammstadt-Funktion (Hochwasserschutz): Wenn es nach langen Trockenphasen zu Starkregen kommt, kann staubtrockener, ultrakurz gemähter Boden die Wassermassen nicht aufnehmen. Hohes Gras mit tiefen, lebendigen Wurzeln hält den Boden locker und aufnahmefähig – das Wasser versickert dort, wo es fällt, anstatt Kanäle zu überlasten und Keller zu fluten.
3. Lebensraum statt Öko-Wüste (Artenschutz): Jeder radikale Mähvorgang im Sommer vernichtet schlagartig Lebensräume. Tausende Insekten sterben direkt, Vögel und Igel verlieren ihre Nahrungsgrundlage. Ein selteneres, abschnittsweises Mähen holt das Summen und die biologische Vielfalt zurück in unsere Wohnviertel.
4. Geld & CO₂ sparen (Wirtschaftlichkeit): Weniger Mähzyklen bedeuten einen spürbar geringeren Treibstoffverbrauch für schwere kommunale Maschinen, eine Reduktion der CO₂-Emissionen, weniger Arbeitsstunden für ohnehin belastete Bauhöfe und somit einen deutlich klügeren, nachhaltigeren Einsatz von Steuergeldern.
Unsere konkreten Forderungen an den Gesetzgeber:
Wir fordern die Anpassung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und der Landesnaturschutzgesetze, um verbindliche Mindeststandards für das Management von öffentlichem Grün festzulegen. Die Bundesländer müssen den Kommunen den rechtlichen Rahmen und die Pflicht vorgeben, folgende Maßnahmen flächendeckend umzusetzen:
Konsequenter Mäh-Stopp im Hochsommer:
In Absolutes Verbot von flächigen Kahlschlägen beiZeiten anhaltender Hitze und Dürreperioden,Dürre umim Hochsommer sollte das Austrocknenflächige Mähen von öffentlichen Grünflächen und Wiesen untersagt werden.(2) Das Verbot dient der BödenVermeidung zuvon verhindern.Boden- und Austrocknungsschäden.
(3) Flächen die aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig gemäht werden müssen dürfen in diesem Zeitraum nicht tiefer als 7 cm gemäht werden.
Verbindliche Einführung der Staffel-Mahd: Grünflächen dürfen flächenmäßig nur noch zeitlich und räumlich versetzt gemäht werden, damit dauerhaft Zufluchtsorte und Nahrungsquellen für die Tierwelt erhalten bleiben.
Höher stehen lassen: Bei regulären Schnitten muss die Schnitthöhe signifikant angehoben werden, damit die Grasnarbe den Boden effektiv beschattet und die Restfeuchtigkeit im Boden hält.
Mut zur Wildnis und gezielte Transformation: Systematische und langfristige Umwandlung von pflegeintensiven, ökologisch wertlosen Rasenflächen in artenreiche, heimische Wildblumen- und Blühwiesen.
Es ist höchste Zeit für eine moderne, klimaresistente und lebendige Stadt- und Landschaftspflege in ganz Deutschland. Unterschreibe jetzt für den Schutz unserer Arten und ein kühleres Klima vor unserer Haustür!
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 105 (102 in Deutschland)