Region: Besigheim
Environment

Lehmgrube Besigheim

Petitioner not public
Petition is directed to
Gemeinderat Besigheim
633 Supporters 399 in Besigheim
The petition is partly accepted.
  1. Launched May 2020
  2. Collection finished
  3. Filed on 21 Jul 2020
  4. Dialogue
  5. Partial success

Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

at 22 Feb 2021 14:44

Liebe Lehmgrubenfreund*innen,

Leider muss ich die traurige Mitteilung überbringen, dass die Ziegelei abgerissen wird. Das Landratsamt Ludwigsburg teilte mir gerade mit, dass "das Landesamt für Denkmalpflege die Denkmaleigenschaft verneint hat und die artenschutzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind." Damit ist der Abbruch rechtmäßig.

Wieder fällt ein ortsprägendes Gebäude, das bei seiner Entwicklung viel CO2 eingespart hätte, anregender Lebensraum hätte werden können. Das System „abreißen statt entwickeln“ gehört auf den Prüfstand - es ist aus der Zeit gefallen.

Herzlich danke ich für alles Engagement. Ohne dies wäre wahrscheinlich bereits früher abgerissen worden, und die Wildbienen der Lehmgrube wären nicht mehr. Die Lehmgrube scheint, sollten sich die Planungen bewahrheiten, unter dauerhaften Schutz gestellt werden.

Freundlich grüßend
Dr. Benjamin Tempel


Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

at 29 Oct 2020 21:30

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Lehmgrubenfreundinnen und -freunde,

Mir wurden Informationen von der Stadtverwaltung weitergeleitet, dass die Lehmgrube Besigheim nicht bebaut wird („Aufgrund des Vorkommens von geschützten Wildbienenarten, wird eine Bebauung der Lehmgrube nicht möglich sein.“). Das ist ein unglaublicher Erfolg, der nicht denkbar wäre ohne jede einzelne Unterschrift, die von Ihnen gegeben wurde. Vielen herzlichen Dank, auch im Namen der Wildbienen!

Was zeigt das? Demokratie lebt vom Protest, vom Einsatz jeder/s Einzelnen. Dann können auch zunächst unmöglich erscheinende Ziele erreicht werden.

Ein ebenso unmöglich erscheinendes Ziel ist es, die alte Ziegelei zu erhalten und den Vorplatz nachhaltig zu bebauen (siehe Anhang). Mit dem Argument, man könne bei einem Neubau mehr Wohnraum schaffen, wird dies von Seiten der Stadtverwaltung abgelehnt. Dabei ist ein überaus großer Anteil neu geschaffenen Wohnraums auf größere Wohnflächen pro Person zurückzuführen (www.tagesschau.de/wirtschaft/wohnungen-123.html). Für mehr Luxus soll also wieder ein ortsprägendes Gebäude (das man entwickeln könnte) abgerissen werden und dafür ein Beton-Vielgeschosser entstehen. Ein Vorhaben, das zugleich auf einen Streich immense Mengen CO2 freisetzt. Wann sollen wir Schritte zur CO2-Freiheit gehen wenn nicht jetzt? Dies immer auf die Zukunft zu verschieben und dadurch das Problem unseren Kindern zu überlassen ist verantwortungslos.

Was Amnesty International seit Jahrzehnten weiß gilt auch hier: Protest-E-Mails werden wahrgenommen. Für die Genehmigung des Abrisses ist das Landratsamt zuständig. Richten Sie also Ihren höflich und sachlich formulierten Protest gegen den Abriss der Ziegelei Besigheim an das Landratsamt: mail@landkreis-ludwigsburg.de

Um den Gemeinderat aufzufordern, einen Bebauungsplan vorzugeben, der auch den Bedürfnissen zukünftiger Generationen entspricht, wenden Sie sich bitte an den Besigheimer Gemeinderat: sessionnet.besigheim.de/bi/kp0040.php?__kgrnr=1&

Bitte nehmen Sie mich ins CC, damit ich einen Überblick über die Anzahl der E-Mails habe: jotemben@gmail.com

Formulierungshilfen – sowohl für das Landratsamt als auch für den Gemeinderat - siehe unten. Individuelle formuliert E-Mails sind aber erfahrungsgemäß wirkungsvoller.

Wenn 100 E-Mails verschickt werden (höflich und am besten individuell) dann sehe ich Chancen.

Am liebsten würde ich mit Ihnen allen feiern. Corona lässt das noch nicht zu. Lasst uns einstweilen den nächsten Schritt für ein lebenswertes Besigheim und Deutschland gehen.

Benjamin Tempel
***

Sehr geehrte Damen und Herren des Landratsamtes,

Die Ziegelei Besigheim soll bald abgerissen werden. Es handelt sich um ein ortsprägendes, Entwicklungsmöglichkeiten bietendes Gebäude. Ein Abriss, verbunden mit den CO2-Emisionen eines Betonneubaus, ist wider jede nachhaltige Stadtentwicklung.

Ich bitte Sie deshalb: Genehmigen Sie den Abriss nicht, verhindern Sie, dass eins ums andere Mal ortsprägende Altgebäude platt gemacht werden – und schonen Sie unser Klima.

Mit freundlichen Grüßen
[NAME; ADRESSE]

***

Sehr geehrte Stadträtin, sehr geehrter Stadtrat,

der Gemeinderat Besigheim hat die Möglichkeit, über den Bebauungsplan das Gebiet der Ziegelei Besigheim nachhaltig zu entwickeln. So, dass die Gebäude nicht aus dem Klimakiller Beton bestehen (www.tagesspiegel.de/wissen/die-klimaschaedliche-gier-nach-zement-klimakiller-beton/25033772.html), sondern weitgehend aus nachhaltigen Materialien wie der CO2-Senke Holz. So, dass kein Verkehrsinfarkt in Richtung Löchgauer Straße droht, z. B. durch ein Mischgebiet, das Arbeitsort und Wohnen mit kurzen, fußläufigen Wegen verbindet.

Entwickeln Sie solche Vorgaben, dass etwas schönes, sinnvolles und innovatives entstehen kann, etwas, was den Anforderungen des Klimawandels und künftiger Generationen gerecht wird.

Schönster Weinort war Besigheim lange genug? Der Besigheimer Gemeinderat hat die Chance, die Weichen anders zu stellen!

Mit freundlichen Grüßen

(NAME; ANSCHRIFT)


Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

at 24 Oct 2020 16:46

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Lehmgrubenfreundinnen und -freunde,

Mir wurden Informationen von der Stadtverwaltung weitergeleitet, dass die Lehmgrube Besigheim nicht bebaut wird ("...Aufgrund des Vorkommens von geschützten Wildbienenarten, wird eine Bebauung der Lehmgrube nicht möglich sein."). Das ist ein unglaublicher Erfolg, der nicht denkbar wäre ohne jede einzelne Unterschrift, die von Ihnen gegeben wurde. Vielen herzlichen Dank, auch im Namen der Wildbienen!

Was zeigt das? Demokratie lebt vom Protest, vom Einsatz jeder/s Einzelnen. Dann können auch zunächst unmöglich erscheinende Ziele erreicht werden.

Ein ebenso unmöglich erscheinendes Ziel ist es, die alte Ziegelei zu erhalten und den Vorplatz nachhaltig zu bebauen. Mit dem Argument, man könne bei einem Neubau mehr Wohnraum schaffen, wird dies von Seiten der Stadtverwaltung abgelehnt. Dabei ist ein überaus großer Anteil neu geschaffenen Wohnraums auf größere Wohnflächen pro Person zurückzuführen (www.tagesschau.de/wirtschaft/wohnungen-123.html). Es gibt ja nicht immer mehr Menschen in Deutschland. Für mehr Luxus soll also wieder ein ortsprägendes Gebäude, das man entwickeln könnte, abgerissen werden und dafür ein Beton-Vielgeschosser entstehen. Ein Vorhaben, das zugleich auf einen Streich immense Mengen CO2 freisetzt. Wann sollen wir Schritte zur CO2-Freiheit gehen wenn nicht jetzt? Dies immer auf die Zukunft zu verschieben und dadurch das Problem unseren Kindern zu überlassen ist verantwortungslos.

Die E-Mails an den Gemeinderat (siehe Anhang) werden wahrgenommen, obwohl noch nicht viele geschickt wurden. Wenn jetzt weitere 100 verschickt werden (am besten individuell formuliert – es gibt auf der Neuigkeitenseite aber auch eine Vorlage) dann sehe ich Chancen.

Am liebsten würde ich mit Ihnen allen feiern. Corona lässt das noch nicht zu. Lasst uns einstweilen den nächsten Schritt für ein lebenswertes Besigheim und Deutschland gehen.

Benjamin Tempel



E-Mails treffen auf Resonanz

at 18 Oct 2020 09:32

Ich nehme eine gewisse Resonanz auf die E-Mails an den Gemeinderat war. Das stimmt mich hoffnungsvoll. Vielen Dank allen, die bereits mitgemacht haben! Wer Zeit hat, die E-Mail (teilweise) individuell zu schreiben (und nicht nur die Vorlage) kann dadurch stärker Einfluss nehmen...

PS: Bei der Fotomontage des zukünftigen Ziegeleiareals handelt es sich um ein mögliches Aussehen, nicht um konkrete Pläne. Stilistisch dürfte es jedoch dem Original recht nahe kommen...


aus einer Antwort auf eine Anfrage...

at 15 Oct 2020 13:48

Ich habe mich rechtlich rückversichert: der Gemeinderat ist Herr über den Bebauungsplan und damit des Verfahrens (sorry für die nicht gegenderte Sprache ;-)). Der Zug ist also mitnichten abgefahren. Sondern es handelt sich de facto um eine demokratische Entscheidung. ...
Das Ziel ist nicht, ein totes Denkmal zu errichten oder stehen zu lassen, sondern etwas lebendiges in Kombination von altem und neuem zu errichten, wie in Kornwestheim bei Salamander oder in der Speicherstadt in HH. Auch hier wird Wohnraum geschaffen, aber als Mischgewerbe - wodurch auch der Verkehrsinfarkt, der auch an der Marienstraße droht, verhindert werden könnte. Und: ich bin nicht überzeugt davon, dass über die Neugestaltung des Emella-Geländes alle glücklich sind - ich jedenfalls nicht.
Mithin: Es lohnt sich also, alle Interessierten zu werben und für eine lebenswerte Stadt zu kämpfen.


Die Petition wurde eingereicht

at 15 Oct 2020 07:13

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Liebe Lehmgrubenfreund*innen,

das Immobilienunternehmen ließ meine drei Gesprächsangebote verstreichen. Zu einem Gespräch scheint man erst bereit, wenn keine Einflussnahme mehr auf eine nachhaltige Entwicklung des Geländes möglich ist. Aber die Zeit drängt. Ich deute die Bauzäune so, dass die alte Ziegelei bald abgerissen werden soll. Es droht wieder ein ortsprägendes Gebäude zu verschwinden, und dafür Betongebäude hochgezogen zu werden. Mit all den negativen Folgen, die der Klimakiller Beton verursacht - 4 bis 8 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes sind auf die Herstellung von Beton zurückzuführen.

ABER: Der Gemeinderat hat die Chance, dies zu verhindern. Stellt euch vor, was schon 100 E-Mails verändern könnten. Bitte sendet also untere oder eure Formulierung als Brief oder E-Mail an alle Gemeinderät*innen (vor allem aber an Bürgermeister Bühler – und das Immobilienunternehmen) - die E-Mail-Adressen des Gemeinderates findet ihr hier:

sessionnet.besigheim.de/bi/kp0040.php?__kgrnr=1&

Bitte nehmt mich ins CC, damit ich einen Überblick über die Anzahl der E-Mails habe: jotemben@gmail.com

Und verbreitet dieses Anliegen weiter – es ist dringend.

Danke für eure Unterstützung!
Dr. Benjamin Tempel

Sehr geehrte Stadträtin, sehr geehrter Stadtrat,
so wie die Baustelle aussieht soll die alte Ziegelei Besigheims bald abgerissen werden. Ich will nicht wieder ein ortsprägendes Gebäude verlieren, siehe Emella und Bahnhofsvorplatz. Vielmehr soll die Ziegelei erhalten bleiben und zusammen mit dem Vorplatz Richtung Marienstraße etwas schönes, sinnvolles und innovatives entstehen, etwas, was den Anforderungen des Klimawandels gerecht wird (vgl. Salamander-Areal Kornwestheim, Speicherstadt Hamburg).
Gebäude aus dem Klimakiller Beton können diesem Anspruch nicht gerecht werden. Beton verursacht vier bis acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes.
Schönster Weinort war Besigheim lange genug? Der Besigheimer Gemeinderat hat die Chance, die Weichen anders zu stellen!

Mit freundlichen Grüßen

(NAME; Anschrift)


Da hilft nur noch Satire: alter Ziegelei droht der Abbruch

at 15 Oct 2020 06:33

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Liebe Lehmgrubenfreund*innen,

das Immobilienunternehmen ließ meine drei Gesprächsangebote verstreichen. Zu einem Gespräch scheint man erst bereit, wenn keine Einflussnahme mehr auf eine nachhaltige Entwicklung des Geländes möglich ist. Aber die Zeit drängt. Ich deute die Bauzäune so, dass die alte Ziegelei bald abgerissen werden soll. Es droht wieder ein ortsprägendes Gebäude zu verschwinden, und dafür Betongebäude hochgezogen zu werden. Mit all den negativen Folgen, die der Klimakiller Beton verursacht - 4 bis 8 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes sind auf die Herstellung von Beton zurückzuführen.

ABER: Der Gemeinderat hat die Chance, dies zu verhindern. Stellt euch vor, was schon 100 E-Mails verändern könnten. Bitte sendet also untere oder eure Formulierung als Brief oder E-Mail an alle Gemeinderät*innen (vor allem aber an Bürgermeister Bühler – und das Immobilienunternehmen) - die E-Mail-Adressen des Gemeinderates findet ihr hier:

sessionnet.besigheim.de/bi/kp0040.php?__kgrnr=1&

Bitte nehmt mich ins CC, damit ich einen Überblick über die Anzahl der E-Mails habe: jotemben@gmail.com

Und verbreitet dieses Anliegen weiter – es ist dringend.

Danke für eure Unterstützung!
Dr. Benjamin Tempel

Sehr geehrte Stadträtin, sehr geehrter Stadtrat,
so wie die Baustelle aussieht soll die alte Ziegelei Besigheims bald abgerissen werden. Ich will nicht wieder ein ortsprägendes Gebäude verlieren, siehe Emella und Bahnhofsvorplatz. Vielmehr soll die Ziegelei erhalten bleiben und zusammen mit dem Vorplatz Richtung Marienstraße etwas schönes, sinnvolles und innovatives entstehen, etwas, was den Anforderungen des Klimawandels gerecht wird (vgl. Salamander-Areal Kornwestheim, Speicherstadt Hamburg).
Gebäude aus dem Klimakiller Beton können diesem Anspruch nicht gerecht werden. Beton verursacht vier bis acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes.
Schönster Weinort war Besigheim lange genug? Der Besigheimer Gemeinderat hat die Chance, die Weichen anders zu stellen!

Mit freundlichen Grüßen

(NAME; Anschrift)


Jetzt ist das Parlament gefragt

at 21 Sep 2020 13:46

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/lehmgrube-besigheim

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.


Rest der Rede beim Protestzug (nur 5000 Zeichen erlaubt)

at 21 Jul 2020 20:58

Und was wäre, wenn die nun planierte Fläche nicht nur öde und tot da liegen bliebe, sondern etwas besserem Weichen würde: Einem Teich, der wieder einer Vielzahl von Amphibien wie einst einen Lebensraum bietet? Es würde ein Park entstehen, in Teilen begehbar, in dem die Großartigkeit der Natur zur Entspannung einladen würde.
Wir fordern also nicht nur das Einhalten von Recht und Gesetz, den Schutz und die Entwicklung der Lehmgrube und der alten Ziegelei, sondern auch einen Green New Deal für Besigheim.
Danke dafür, auch im Namen der Wildbienen!


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