Region: Germany

Leistungsgruppen-Grouper für Krankenhäuser stoppen - Krankenhäuser retten

Petition is addressed to
Bundesregierung

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News

03/07/2026, 01:02

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Krankenhausreformanpassungsgesetz im Bundestag beschlossen

Liebe Unterstützerinnen,
Liebe Unterstützer,

leider aber erwartungsgemäß wurde die überarbeitete Krankenhausreform (KHAG) im Bundestag verabschiedet. Proteste halfen nicht :

www.br.de/nachrichten/meldung/bundestag-entscheidet-ueber-aenderungen-an-der-krankenhausreform,3007b162e
...

Nun gibt es eine neue Entwicklung zu den Sektorenübergreifenden Versorungseinrichtungen, die laut KHAG kleine ländliche Krankenhäuser ablösen sollen und werden:

www.medconweb.de/blog/finanzierung/rahmenvereinbarung-fuer-sektorenuebergreifende-versorgungseinrichtungen/

das KHAG hat viele Fragestellungen für Sektorenübergreifende Versorungseinrichtungen offen gelassen und an die Selbstverwaltung delegiert. Hier haben die DKG und der Spiitzenverband der GKV parallel gearbeitet. Konktet: STRUKTURELL (NICHT ÖKONOMISCH!) besteht jetzt Planungssicherheit. Ich zitiere aus Zusammenfassung und dem Originaldokument:

...

ÜBERSICHT

Das Modell ist insbesondere für Regionen relevant, in denen klassische Krankenhausstrukturen aufgrund geringer Fallzahlen oder wirtschaftlicher Herausforderungen unter Druck stehen.

Die neue Vereinbarung definiert zunächst verpflichtende Mindestleistungen, die jede sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung anbieten können muss. Diese konzentrieren sich vor allem auf internistisch-geriatrische Behandlungen.

Darüber hinaus können Einrichtungen – abhängig vom zugewiesenen Versorgungsauftrag – zusätzliche Leistungen aus den Leistungsgruppen Allgemeine Innere Medizin sowie Geriatrie erbringen. Diese werden in der Vereinbarung als sogenannte „Kann-Leistungen“ bezeichnet.

VEREINBARUNG

Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen übernehmen nach den jeweiligen Möglichkeiten
auch akutmedizinische Versorgung. Gleichwohl nehmen sie nicht an der Notfallversorgung im Rahmen des gestuften Systems von Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß 5 136c Absatz 4 SGB V teil. lnsektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen werden Patientinnen und Patienten behandelt, die
keine Diagnostik oder Behandlungen mit hohem Risiko, Spezialisierungs- oder Komplexitätsgradbenötigen. Verlegungen in sektorenübergreifendeVersorgungseinrichtungen aus anderenKrankhäusern sind grundsätzlich möglich.

Die sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung verfügt über eine medizinisch-technische
Ausstattung, die eine Basisdiagnostik und -therapie im Rahmen der akutmedizinischen Versorgung
ermöglicht (Elektrokardiogramm, Röntgengerät, Sonographiegerät, Patientenmonitor zur
Überwachung der Vitalfunktionen).

Von Montag bis Freitag (außer an gesetzlichen Feiertagen) muss tagsüber für mindestens acht Stunden mindestens eine Arztin oder ein Arzt vor Ort präsent sein. Eine Facharztverfügbarkeit aus
dem Leistungsspektrum der sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung (Fachärztin/Facharzt
aus dem Gebiet lnnere Medizin oder Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin oder
Fachärztin/Facharzt mit der Zusatzweiterbildung Geriatrie oder Fachärztin/Facharzt mit dem Schwerpunkt Geriatrie oder Fachärztin/Facharzt für lnnere Medizin und Geriatrie) ist jederzeit mindestens durch Rufbereitschaft zu gewährleisten.

Die pflegerische Betreuung ist durch eine 24-stündige Präsenzvon mindestens einer
Pflegefachkraft sicherzustellen. Die Personalausstattung muss sich am tatsächlichen Pflegebedarf
orientieren und eine fachgerechte Versorgung, Dokumentation und Notfallreaktion gewährleisten.

FAZIT

1. Es bleibt dabei: Lebensrettende Maßnahmen eignen sich NICHT in einem SüV.
2. Liegebetten sind auf internistisch-geriatrische Patienten konzentriert.


11/12/2025, 12:15

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Petition abgelehnt und abgeschlossen

Liebe Unterzeichnerinnen,
liebe Unterzeichner,

in unserer Petition hatten wir zentral gefordert (Zitat):

- - -

"EINE MASCHINE DARF NICHT ÜBER DIE ZUKUNFT DEUTSCHER KRANKENHÄUSER ENTSCHEIDEN!

Die neue zu wählende Bundesregierung wird außerdem aufgefordert, das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) in der kommenden Legislaturperiode zu stoppen und mit dem Ziel neu zu schreiben, das Kliniksterben in Deutschland wirkungsvoll zu stoppen."

- - -

Mittlerweile gibt es keinen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mehr. Es gibt auch nicht mehr Lauterbachs Leistungsgruppen-Gouper, sondern er muss auf Basis des von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken neu geschriebenen Krankenhausanpassungsgesetz (KHAG) neu geschrieben werden.

Trotzdem:

UNSERE PETITION WURDE VON GESUNDHEITSAUSSCHUSS DES BUNDESTAGS MIT ANDEREN ARGUMENTEN ABGELEHNT.

Wir legen die Begründung des Gesundheitsausschusses bei.

Unsere Kritik am Vorgehen des Gesundheitsausschusses:

1. Auf unsere, Kritik, dass zu strenge Leistungskriterien zur Selektion und Schließung insbesondere
ländlicher Krankenhäuser führen, geht der Ausschuss gar nicht ein.
2. Auf die extreme, kaum überprüfbare Komplexität des Leistungsgruppen-Groupers geht der
Ausschuss ebenfalls nicht ein.
3. Der Ausschuss "lobt" die finanziellen Zuwendungen an Krankenhäusern durch die Krankenhausreform. Er verschweigt 1,9 Mrd. Euro, die die Krankenhäuser jetzt aufbringen müssen, um die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren.

Aufgrund des mittlerweile durch Gesetzesänderung "überholten" Leistungsgruppen-Groupers" halten wir ein Veto gegen den Bescheid des Gesundheitsausschusses für nicht realistisch.

Wir schließen die Petition ab und bedanken uns bei allen Unterzeichner(inne)n!

Die Petitionsleitung
Klaus Emmerich


08/07/2025, 10:41

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Liebe Unterstützerinnen,
Liebe Unterstützer,

Seit gestern liegt der Referentententwurf zur Krankenhausreform, der Entwurf des Krankenhausanpassungsgesetzes, vor:

Wir haben den Referentententwurf geprüft und müssen nüchtern feststellen:

Keine wirkliche Verbesserung auf mittlere und lange Sicht. Es wird systembedingt definitiv weniger Krankenhäuser geben. Das lehnen wir klar ab.

Wir haben in einer Pressemitteilung umgehend reagiert. Sie liegt dieser Information bei.

Wir haben die dort enthaltene Stellungnahme wortgleich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur Verfügung gestellt.

Wir informieren, sobald sich die nächsten Schritte abzeichnen.

Eure Petitionsleitung


08/04/2025, 05:31

Liebe UnterstützerInnen,
liebe Unterstützer,

am 31. Juli hatte ich zur Rettung der Haßberg-Klinik Ebern und entsprechenden Umstimmung des Landrats Schneider um Beteiligung an einer Umfrage gebeten.

Das Ergebnis ist beeindruckend:

97% der Teilnehmer plädierten für einen Fortbestand des Krankenhauses, mehr als 82% für die Wiedereröffnung der stationären Chirurgie:

docs.google.com/forms/d/1L4ZZp9KD2mc0HE60rab-VmOn198lVZtHOAAvJTfCD-4/edit?pli=1#responses

Dieses Umfrageergebnis konnte Landrat und Aufsichtsrat nicht umstimmen - die Haßberg-Klinik Ebern soll zum Jahresende geschlossen werden:

mainfranken.news/2025/08/01/schliessung-des-krankenhauses-ebern-gefaehrdet-die-wohnortnahe-klinische-versorgung-von-knapp-8-000-einwohnern/

DAS WOLLEN WIR IN LETZTER MINUTE VERHINDERN:

- - -

OpenPetition BITTE JETZT UNTERZEICHNEN

Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie

Landrat, Aufsichtsrat der Haßberg-Klinik und Kreistag des Landkreis Haßberge werden aufgefordert:

- Schließen Sie nicht die Haßberg-Klinik Ebern.
- Machen Sie die Region Ebern nicht zu einer Gesundheitsregion 3. Klasse.
- Entwickeln Sie die Haßberg-Klinik Ebern wieder zu einem standortsicheren Allgemeinkrankenhaus mit Innerer Medizin, Chirurgie und stationärer Basisnotfallversorgung nach den Vorgaben der Krankenhausreform (KHVVG). ...

Mehr und Näheres unter:

www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-hassberg-klinik-ebern-und-wiedereroeffnung-der-stationaeren-chirurgie


07/31/2025, 10:42

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Liebe Aktive,

unsere Petitionsfrist ist abgelaufen. Die Petition wurde parallel auch als Petition 178137 im Deutschen Bundestag eingereicht.

Wir informieren über folgendes Übergabeschreiben:

- - -

Petition 178137

Leistungsgruppen-Grouper für Krankenhäuser stoppen
Krankenhäuser retten

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich informiere Sie nachrichtlich, dass diese Petition vor Einreichung in den Bundestag bereits unter OpenPetition verfügbar war.

Dort haben weiter 788 UnterstützerInnen die Petition unterzeichnet. Auf Wunsch übersende ich Ihnen schriftlich alle Unterzeichnenden.

Poster und Link zu dieser Petition füge ich bei:

www.openpetition.de/petition/online/leistungsgruppen-grouper-fuer-krankenhaeuser-stoppen-krankenhaeuser-retten

Freundliche Grüße

Klaus Emmerich


07/31/2025, 04:47

Absolute Eilaktion

Heute, 31.07.2025, informiert Landrat Schneider über die Zukunft des Krankenhauses Ebern.

ebern-magazin.blogspot.com/2025/07/ebern-bangt-um-sein-krankenhaus-landrat-wilhelm-schneider-informiert-am-31-juli-2025-in-der-frauengrundhalle.html

Bitte heute bis 17 Uhr eine Entscheidung zur Schließung des Krankenhauses Ebern verhindern

forms.gle/FnJ4Eh3Fga6yjYRZ9


07/19/2025, 12:54

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Liebe Unterstützerinnen,
liebe Unterstützer,

wir, die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern kritisiert in scharfer Form die Absicht des Runden Tischs vom 18.07.2025, Bürgerentscheide über Krankenhäuser nicht mehr zuzulassen. 1 Dies muss jetzt der Bayerische Landtag auf Antrag der Bayerischen Staatsregierung noch bestätigen.

Wir haben dagegen mehrfach protestiert:

- durch eine Petition an den bayerischen Landtag
- durch Pressemitteilungen 2
- durch eine Umfrage, 99% der befragten sind für weiter gültige Bürgerentscheide zu Krankenhäusern 3
- durch die gestrige Aufforderung an Ministerpräsident Söder, stellv. Ministerpräsident Aiwanger und die Fraktionsvorsitzenden von CSU sowie Freien Wählern, dem Vorschlag des Runden Tischs zur Abschaffung klinischer Bürgerentscheide NICHT (!) zu entsprechen.

Alle Aktionen waren VERGEBENS!

Nun unsere Bitte:

Schreibt einen Brief per Mail an:

- - -

ministerpraesident@stk.bayern.de
buergerbuero@hubert-aiwanger.de
klaus.holetschek@csu-landtag.de
info@florian-streibl.de

Verteiler CC: klaus_emmerich@gmx.de

Verehrter Ministerpräsident Dr. Markus Söder,
verehrter stellv. Ministerpräsident Hubert Aiwanger,
verehrte Fraktionsvorsitzender der CSU Klaus Holetschek,
verehrter Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Florian Streibl,

ich bin entsetzt und bestürzt über den mit Mehrheit zugestimmten Vorschlag des Runden Tischs vom 18.07.2025, Bürgerentscheide über Krankenhäuser nicht mehr zuzulassen.

• Das Grundrecht des Bürgers auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG) darf nicht angetastet werden. Es steht höher als Strukturvorgaben des Bundes zu Krankenhäusern.
• Das Aussetzen von Bürgerentscheiden gegen Klinikschließungen entmündigt die bayerischen Mitbürger und tastet dieses Grundrecht an.
• Dass Ministerpräsident Söder über den Runden Tisch höhere Hürden für Bürgerbegehren beabsichtigt, steht im krassen Widerspruch zu seinen Versprechen im Jahr 2020, insbesondere die kommunalen Krankenhäuser besonders zu schützen.

Ich zitiere in diesem Zusammenhang Ministerpräsident Dr. Markus Söder auf seinem ersten virtuellen CSU-Parteitag 2020 während der Corona-Pandemie

„Wir müssen auch die kommunalen Krankenhäuser, das darf ich an der Stelle sagen, die haben großartige Arbeit geleistet, die haben die Hauptlast zu tragen gehabt, die müssen wir unterstützen. Unterstützen heißt, sie müssen auch besser bezahlt werden. Wir müssen für das kommunale Krankenhaus nicht nur Rettungsschirme etablieren, die es gab, sondern auch die künftige Finanzierung auf bessere Grundlagen stellen und (das wird) eine Aufgabe der Bundespolitik sein.“

Bürgerentscheide gegen die Schließung von Krankenhäusern und zur finanziellen Unterstützung sind geeignete Unterstützungen. Sie sind ein Stück Demokratie zur Stärkung der wohnortnahen lebenserhaltenden klinische Versorgung in Bayern.

99% der bayerischen Bürger stimmen für den Beibehalt klinischer Bürgerentscheide in Bayern:

docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSf_X9FUj-2gHSW4UsUMN-TVrfkzMwZdJJL47SH8Y2NjsgrqBg/viewform

- - -

Möglichst viele Briefe können unsere bayerische Staatsregierung vielleicht noch umstimmen.

Eure Petitionsleitung



06/22/2025, 02:52

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Liebe Unterzeichnereinnen und Unterzeichner der Petition "Leistungsgruppen-Grouper für Krankenhäuser stoppen - Krankenhäuser retten",

wie wir vor wenigen Wochen mitteilten, wurde unsere Petition vom Petitionsausschuss des Bundestags unter folgendem Link angenommen und ebenfalls veröffentlicht:

epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_02/_18/Petition_178137.html

Zur Behandlung der Petition im Gesundheitsausschuss werden u.a. auch die Anzahl der Unterschriften gewertet.

ÜBERRASCHEND: Mit beigefügtem Schreiben zählt der Bundestag NUR DIE UNTERSCHRIFTEN AUF SEINER EIGENEN PETITIONSPLATTFORM!

Das bedeutet umgekehrt:
- Unsere auf OpenPetition eingereichten Unterschriften zählen nicht.
- Bitte unterzeichnet auf:

epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_02/_18/Petition_178137.html

Bei erstmaliger Unterzeichnung benötigt Ihr eine Anmeldung zur Plattform des Bundestags.

BITTE UNTERSTÜTZT UNS UND UNTERZEICHNET!
Vielen Dank
Die Petitionsleitung


06/08/2025, 02:40

Unsere Petition fordert als effektivsten Beitrag zur Finanzierung der Krankenhäuser die Aufhebung der Beitragsbessungsgrenze.

Der SKANDAL:

CDU und CSU wollen Geoberdiener nicht antasten!

www.tagesschau.de/inland/krankenversicherung-beitraege-100.html

Konkrete Folgen des Skandals:

- Die Gesundheitsfinanzierung ist unsolidatisch auf Kosten der Armen.
- Sie entzieht dem Gesundheitswesen 32,5 Mrd. Euro
- Sie besagt: Lieber Klinikschließungen als angemessene Beteiligung der Großverdiender.

JETZT ERST RECHT!

- Petition unterzeichnen
- Petition teilen
- lokale Presse informieren.

www.openpetition.de/petition/online/bedarfsgerechte-kommunale-kliniklandschaft-statt-wettbewerb


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