• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 30 Mar 2021 09:50

    Liebe Unterstützende,

    vielen Dank für eure / Ihr Unterschrift. Da die Petition "Artgerechte Tierhaltung durch höhere Lebensmittelpreise" alle meine Forderungen übernommen hat und schon mehr Unterzeichner hat, würde ich euch bitten hier zu unterschreiben:
    www.openpetition.de/petition/online/artgerechte-tierhaltung-durch-hoehere-lebensmittelpreise

    Damit werde ich meine Petition offline nehmen und hoffe die andere Petition wird erfolgreich sein!

    Vielen Dank und viele Grüße
    Sandra Wilke

  • Änderungen an der Petition

    at 08 Mar 2021 15:02

    Formatierungsprobleme behoben (die Folgepfeile wurden nicht richtig dargestellt)


    Neuer Petitionstext:

    Ich habe diese Petition zur Abschaffung der Massentierhaltung gestartet, da bisherige Petitionen sehr allgemein gehalten waren. Daher möchte ich dem BEML (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) eine konkrete Forderung zur Umsetzung im Jahr 2022 stellen (d.h. es tritt auch 2022 in Kraft):

    1) Geben Sie den Tieren mehr Platz, indem die Mindestbodenflächen je Tier verdreifacht werden.

    2) Sorgen Sie für kleinere Betriebe, indem Sie maximal 2.000 Tiere je Betrieb erlauben.

    3) Verbieten Sie Vollspaltenböden / perforierte Böden und verpflichten Sie die Betriebe zur Verwendung von Einstreu für >80% des Bodens, wobei die Einstreu alle 2 Wochen erneuert werden muss.

    4) Schaffen Sie die Kleinkäfighaltung schon 2022 ab (derzeit erst für 2025 geplant) und verbieten Sie Volierensysteme (mehrere Ebenen für Hühner, damit aber weniger Stallfläche pro Huhn).

     

    Warum sind die einzelnen Punkte wichtig?

    1) Bisher haben die Tiere sehr wenig Platz: 0,7m² für ein konventionell gehaltenes Schwein, 1,2m² für ein Bio-Schwein, 0,11m² für ein Huhn (9 Hühner/m²) und 0,17m² für ein Bio-Huhn (6 Hühner/m²).

    è-> Eine Verdreifachung der Fläche führt dazu, dass die Tiere genug Platz zum Leben haben und beispielsweise erhält ein 100 Kilo-Schwein dann immerhin 2,25m² und es dürften "nur noch" bis zu 3 Hühner je Quadratmeter gehalten werden.

    2) Aktuell sind viele Betriebe sehr industriell und haben wenig mit konventioneller Landwirtschaft zu tun. Bei der Hühnerhaltung sind es beispielsweise häufig zwischen 50.000 und 150.000 Tiere, bei der Schweinezucht zwischen 1.000 und 5.000 Tiere je Betrieb.

    è-> Förderung von kleineren Betrieben mit dem Vorteil, dass weniger Tiere innerhalb eines Betriebes besser versorgt und überwacht werden können.

    3) Spaltenböden sorgen für Krankheiten und Verhaltensstörungen, da die Tiere dort lange liegen und z.B. offene Hautwunden erleiden. Zudem liegen die Tiere oft in ihren eigenen Exkrementen (gegen Ende sind es oft 90% Exkremente und nur noch 10% Reste von der Einstreu), da diese nicht häufig genug erneuert werden.

    è-> Ein artgerechter Boden mit frischer Einstreu verhindert Tierkrankheiten und reduziert so den Antibiotika-Einsatz, wodurch das Fleisch weniger belastet ist (abgesehen davon, dass die Tiere nicht so leiden müssen).

    4) Der Nachfolger der Legebatterie ist die Kleingruppenkäfighaltung (auch Kleinvolieren genannt, im weiteren als Käfighaltung bezeichnet). Das bedeutet, die Tiere sind in Käfigen in Gruppen mit bis zu 60 Tieren untergebracht. Darüber hinaus werden hier – ebenso wie in anderen Haltungsformen wie Bodenhaltung und Freilandhaltung – Volierensysteme eingesetzt. Das bedeutet, die Tiere können mittels eingezogenen Gitterböden und Stangen auf bis zu 4 Ebenen übereinander „gestapelt“ werden. Damit dürfen deutlich mehr Tiere zusammengepfercht werden, da zum Beispiel in der Käfighaltung dann bis zu 24 Tiere/Quadratmeter Stallfläche und bei der Bodenhaltung bis zu 18 Tiere erlaubt sind.

    è-> Ein Verbot dieser Punkte führt dazu, dass Hühner gesünder leben, sich frei bewegen können und genug Platz artgerechtem Boden bekommen.

     

    Wenn diese Punkte umgesetzt werden, ist ein wichtiger Schritt in Richtung artgerechte Haltung von Tieren getan. Davon profitieren selbstverständlich auch die Verbraucher, die damit Produkte von gesünderen und glücklicheren Tieren essen können.

     

    Hühnerhaltung:

    www.deutsche-eier.info/die-henne/haltungsformen/

    albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/masthuehner

    www.agrar-presseportal.de/nachrichten/meyer-und-hoefken-hennen-kaefighaltung-wird-in-deutschland-endlich-verboten_article21180.html

    www.bigdutchman.de/de/legehennenhaltung/produkte/detail/natura-step-xl/ -> ein Beispiel für Volierensysteme

    praxistipps.chip.de/kaefighaltung-alles-was-sie-ueber-legehennen-in-der-massentierhaltung-wissen-sollten_111789 -> Kleinkäfighaltung

     

    Schweinehaltung:

    www.praxis-agrar.de/tier/schweine/schweinehaltung-in-deutschland/

    www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/BJNR275800001.html#BJNR275800001BJNG000502308 -> siehe §29 (0,75 qm für ein Schwein von 50-110kg)


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 9 (9 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 26 Feb 2021 09:05

    Petitionstext überarbeitet mit mehr Erklärungen, Hintergrundinformationen und Links zu weiterführenden Erklärungen / Quellen.


    Neuer Petitionstext:

    Ich habe diese Petition zur Abschaffung der Massentierhaltung gestartet, da bisherige Petitionen sehr allgemein gehalten waren. Daher möchte ich dem BEML (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) eine konkrete Forderung zur Umsetzung im Jahr 2022 stellen (d.h. es tritt auch 2022 in Kraft):

    1) Geben Sie den Tieren mehr Platz, indem die MassentierhaltungMindestbodenflächen abschaffenje weilTier dasverdreifacht nichtwerden.

    2) artgerechtSorgen ist,Sie für kleinere Betriebe, indem Sie maximal 2.000 Tiere je Betrieb erlauben.

    3) Verbieten Sie Vollspaltenböden / perforierte Böden und verpflichten Sie die Betriebe nichtzur wirklichVerwendung kontrolliertvon Einstreu für >80% des Bodens, wobei die Einstreu alle 2 Wochen erneuert werden undmuss.

    4) MenschenSchaffen dasSie minderwertigedie FleischKleinkäfighaltung dannschon essen2022 ab (derzeit erst für 2025 geplant) und z.B.verbieten AntibiotikaresistenzenSie entwickeln.Volierensysteme (mehrere Ebenen für Hühner, damit aber weniger Stallfläche pro Huhn).

    Das 

    Warum Landwirtschaftsministeriumsind solldie eineneinzelnen BeschlussPunkte erlassen,wichtig?

    1) Bisher haben die Tiere sehr wenig Platz: 0,7m² für ein konventionell gehaltenes Schwein, 1,2m² für ein Bio-Schwein, 0,11m² für ein Huhn (9 Hühner/m²) und 0,17m² für ein Bio-Huhn (6 Hühner/m²).

    è Eine Verdreifachung der Fläche führt dazu, dass die bisherigen Regelungen zu qm/Tier verdreifacht, maximal 3000 Tiere jegenug Betrieb,Platz sowiezum einLeben Verbot von Vollspaltenbödenhaben und Käfighaltungbeispielsweise (Hennen), sowie mehr als 1 Ebene bei Bodenhaltung.Damit würde im Stall z.B.erhält ein 100 Kilo-Schwein dann immerhin 2,25qm Platz erhalten2,25m² und es dürften "nur noch" bis zu 3 Hühner je qmQuadratmeter gehalten werden.

    www.praxis-agrar.de/tier/schweine/schweinehaltung-in-deutschland/2) Aktuell sind viele Betriebe sehr industriell und haben wenig mit konventioneller Landwirtschaft zu tun. Bei der Hühnerhaltung sind es beispielsweise häufig zwischen 50.000 und 150.000 Tiere, bei der Schweinezucht zwischen 1.000 und 5.000 Tiere je Betrieb.

    è Förderung von kleineren Betrieben mit dem Vorteil, dass weniger Tiere innerhalb eines Betriebes besser versorgt und überwacht werden können.

    3) Spaltenböden sorgen für Krankheiten und Verhaltensstörungen, da die Tiere dort lange liegen und z.B. offene Hautwunden erleiden. Zudem liegen die Tiere oft in ihren eigenen Exkrementen (gegen Ende sind es oft 90% Exkremente und nur noch 10% Reste von der Einstreu), da diese nicht häufig genug erneuert werden.

    è Ein artgerechter Boden mit frischer Einstreu verhindert Tierkrankheiten und reduziert so den Antibiotika-Einsatz, wodurch das Fleisch weniger belastet ist (abgesehen davon, dass die Tiere nicht so leiden müssen).

    4) Der Nachfolger der Legebatterie ist die Kleingruppenkäfighaltung (auch Kleinvolieren genannt, im weiteren als Käfighaltung bezeichnet). Das bedeutet, die Tiere sind in Käfigen in Gruppen mit bis zu 60 Tieren untergebracht. Darüber hinaus werden hier – ebenso wie in anderen Haltungsformen wie Bodenhaltung und Freilandhaltung – Volierensysteme eingesetzt. Das bedeutet, die Tiere können mittels eingezogenen Gitterböden und Stangen auf bis zu 4 Ebenen übereinander „gestapelt“ werden. Damit dürfen deutlich mehr Tiere zusammengepfercht werden, da zum Beispiel in der Käfighaltung dann bis zu 24 Tiere/Quadratmeter Stallfläche und bei der Bodenhaltung bis zu 18 Tiere erlaubt sind.

    è Ein Verbot dieser Punkte führt dazu, dass Hühner gesünder leben, sich frei bewegen können und genug Platz artgerechtem Boden bekommen.

     

    Wenn diese Punkte umgesetzt werden, ist ein wichtiger Schritt in Richtung artgerechte Haltung von Tieren getan. Davon profitieren selbstverständlich auch die Verbraucher, die damit Produkte von gesünderen und glücklicheren Tieren essen können.

     

    Hühnerhaltung:

    www.deutsche-eier.info/die-henne/haltungsformen/

    albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/masthuehner

    www.agrar-presseportal.de/nachrichten/meyer-und-hoefken-hennen-kaefighaltung-wird-in-deutschland-endlich-verboten_article21180.html

    www.bigdutchman.de/de/legehennenhaltung/produkte/detail/natura-step-xl/ -> ein Beispiel für Volierensysteme

    praxistipps.chip.de/kaefighaltung-alles-was-sie-ueber-legehennen-in-der-massentierhaltung-wissen-sollten_111789 -> Kleinkäfighaltung

     

    Schweinehaltung:

    www.praxis-agrar.de/tier/schweine/schweinehaltung-in-deutschland/

    www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/BJNR275800001.html#BJNR275800001BJNG000502308 -> siehe §29 (0,75 qm für ein Schwein von 50-110kg)



    Neue Begründung:

    Bitte unterstützen Sie diese Petition, damit wir in Zukunft darauf vertrauen können, dass es den Tieren die wir essen auch gut ging. UndIn der Vergangenheit wurde hier viel sehr auf Freiweilligkeit gesetzt und da freiwillige Regelungendas leider nichts bewirken,bewirkt hat, ist es wichtig, dass die Bundesregierung die Rahmenbedingungen entsprechend setzt.


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 7 (7 in Deutschland)

  • Die Petition befindet sich im Konflikt mit den Nutzungsbedingungen von openPetition

    at 22 Feb 2021 16:20

    Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Petitionen, die inhaltlich gleich oder ähnlich wie bereits laufende Petitionen sind, werden nicht öffentlich gelistet, können aber weiterhin unterschrieben werden. Damit versuchen wir möglichst alle Unterschriften für ein Anliegen zu bündeln.

    Es existiert bereits eine Petition zum Thema: www.openpetition.de/petition/online/artgerechte-tierhaltung-durch-erhoehung-der-lebensmittelpreise-erlangen

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