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  • Änderungen an der Petition

    08-11-17 18:34 Uhr

    Von der Bürgerinitiatitive und dem Beratenden Rechtsanwalt sind zu der eingereichten Petition noch einige Fakten neu dazu gekommen.


    Neuer Titel: Nein zum zu einem ALDI Logistikzentrum in Aligse


    Neuer Petitionstext: Anlass dieser Petition ist, dass der Discounter ALDI das bisherige Aldi sein bisheriges Zentrallager Sievershausen auflösen möchte und in Lehrte-Sievershausen durch ein neues Logistikcenter an dem Logistikzentrum am Standort Aligse ersetzen will (Gewerbegebiet Lehrte-Nord 3). Die Bürgerinitiative hat gegen Dafür soll eine landwirtschaftliche Fläche von fast 180.000 m2 genommen werden.
    Der von der Stadt Lehrte vorgelegte Entwurf zum Bebauungsplan sieht zudem vor,
    das Projekt mittlerweile rund 1100 Unterschriften gesammelt.
    Der Flächennutzungsplan sieht vor, dass Lehrte
    bisherige Gewerbegebiet in Aligse (Lehrte Nord 3 angeblich 3) in ein Industriegebiet ist und kein Gewerbegebiet, obwohl im Flächennutzungsplan immer umzuwandeln. Diese Umwandlung hat u.a. folgende Konsequenzen:
    -
    von einem Gewerbegebiet geschrieben wird. Industriegebiet müssen erheblich höhere Lärmemissionen akzeptiert werden, als von einem Gewerbegebiet.
    - in einem Industriegebiet darf an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden gearbeitet werden. Es werden dann keine Nachtruhe-Zeiten mehr eingehalten und auch keine Sonn- und Feiertage.
    Die erste Wohnbebauung in Aligse ist nur 300 Meter von diesem Industriegebiet entfernt! Zu nah, um die Anwohner vor den Auswirkungen dieses Mega-Projektes schützen zu können.
    Doch die Auswirkungen dieses Bau-Projektes werden nicht nur in Aligse zu spüren sein. Die Verkehrs-Überlastung des Stadtgebietes Lehrte und der umliegenden Ortschaften ist schon jetzt gegeben. Die Bürger erfahren nahezu täglich, dass ein „Normalbetrieb“ auf der A2 eher die Ausnahme, als der Regelfall, ist.
    Eine weitere Verschärfung dieser Situation durch einen zusätzlichen Logistikstandort in Lehrte geht zu Lasten aller Anwohner der A2-Ausweichstrecken im Lehrter Stadtgebiet. Auch vor dem Hintergrund des geplanten Megahubs in Ahlten stellt sich die Frage: Wie viel Logistik-Verkehr kann oder soll Lehrte noch verkraften und hinnehmen?
    Was genau südlich von Aligse gebaut werden soll, ist noch gar nicht abschließend geklärt. Der Discounter Aldi und die
    Stadt Lehrte hat haben einen angebotsbezogenen Bebauungsplan vereinbart, in dem nur wenige Eckpunkte genau festgelegt sind.
    Die meisten Bebauungsparameter kann der Bauherr (also Aldi) im Verlauf des Baus nach eigenem Gutdünken bestimmen. Die bisher festgelegten Eckpunkte sind aber erschreckend genug: Die Lagerhalle darf eine Gesamtgröße von ca. 80.000m2 haben, womit sie größer wäre als der Aligser Ortskern. Die Halle darf eine Gesamthöhe von ca. 17m erreichen, womit sie höher wäre als der Steinwedeler Kirchturm. Eine geplante direkte Verkehrsanbindung an
    die Aligser Bürger nie informiert, was ein Industriegebiet baurechtlich bedeute - nämlich ein 24-Stunden-Betrieb mit erheblich mehr Lärm Westtangente ist nur optional und Verkehrsbelastung als in einem Gewerbegebiet
    Die Aligser Bürgerinitiative wird von dem ortsansässigen Rechtsanwalt Dr. Lüders beraten. Er bezeichnete die bisher vorliegenden schalltechnischen Gutachten als "nicht verwendbar", weil diese nur auf Basis von Aldi-Angaben entstanden seien. Und auch in Sachen Verkehr und Schadstoffemissionen fehle bisher jede vernünftige Beurteilung. Darüber hinaus werde der Bau des Logistiklagers für eine Entwertung von Häusern und Grundstücken in Aligse sorgen.
    nicht verbindlich im Plan festgehalten worden.


    Neue Begründung: Zerstörung von Naherholungsgebieten, Völlig unbeachtet bleibt bei diesen Planungen die ohne Mobilitätsanforderungen vor ohnehin schon hohe Belastung der eigenen Türe erreicht werden können.
    Für die Aligser sind neben
    Ortschaft Aligse durch den bestehenden Belastungen durch Autobahn Verkehrslärm und Bahntrasse weitere Belastungen durch vermehrten Schwerlastverkehr damit verbundenen Abgasen.
    Im Osten wird das Dorf von der viel befahrenen Bahnstrecke Hannover-Celle-Uelzen begrenzt (deren Güterverkehrsaufkommen sich in den kommenden Jahren verdoppeln soll), im Süden von der Bundesautobahn 2. Und natürlich wird der Bau
    und Gewerbelärm zu befürchten.
    Dazu kommt, dass Hauser und Grundstücke dadurch an Wert verlieren.
    Betrieb des Güterumschlagzentrums Megahub im Südwesten in den kommenden Jahren das Verkehrsaufkommen zusätzlich erheblich verstärken.
    Es fehle zudem fehlt dazu, eine jegliche Beurteilung einer Feinstaub- und sonstigen Luftschadstoffbelastung unter Berücksichtigung aktueller Grenz-, Leit- und Vorsorgewerte zum Schutz des Menschen.
    Viel Ganz nebenbei wird mit dieser Industrieansiedlung das einzige barrierefrei zugängliche Naherholungsgebiet der Dorfbewohner verbaut und der schützenswerte dörfliche Charakter Aligses unwiederbringlich zerstört.
    Dazu kommt, dass Hauser und Grundstücke an Wert verlieren können.
    Die Bürgerinitiative Aligse-Kolshorn-Röddensen für Dorferhaltung und Naturschutz möchte aus diesen Gründen die Umwandlung des bisherigen Gewerbegebiets in ein Industriegebiet verhindern. Ein solches Projekt steht in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Interessen der betroffenen Bürger.
    Die Bürgerinitiative hat gegen das Projekt mittlerweile
    mehr Lärm als 1100 Unterschriften gesammelt und die Zerstörung des Ortsbildes.
    möchte auf diesem Wege weitere Unterstützer gewinnen.
    NEIN zu einem Industriegebiet in Aligse!