26.02.2026, 00:42
Liebe Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichner,
seit gestern Abend hat die Petition die Marke von 500 Unterstützern überschritten. In weniger als zwei Tagen, ohne Budget, ohne Organisation - aber mit viel Unterstützung von Euch. Danke dafür.
Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung hat gestern online und heute in der Printausgabe ausführlich berichtet und die Petition in den Kontext der Vereinskrise eingeordnet. Spätestens damit sind wir auch bei den Verantwortlichen durchgedrungen.
In den Fan-Foren wird zum Teil kritisch angemerkt, dass wir „nur" Fans sind und die Internas nicht kennen. Das ist vollkommen richtig. Aber was wäre der VfL Wolfsburg ohne seine Fans? Wer die Kommentare unter dieser Petition liest, findet keine wütenden Kunden, die bei Unzufriedenheit die Automarke wechseln. Und genau das ist der Punkt: Diese Petition ist keine Beschwerde beim Kundenservice. Der VfL Wolfsburg ist kein Produkt mit schlechtem Marketing und schwacher Performance, bei dem man halt den Anbieter wechselt, wenn die Leistung nicht stimmt. Die Unterzeichner können ihren Verein nicht einfach so wechseln. Sie wollen es auch nicht. Genau deshalb sind sie so verzweifelt.
Was in den letzten Stunden auffällt: Immer mehr Unterstützer kommen aus dem Kreis der aktiven Fanszene. Diese Petition will nicht spalten – sie will die Verantwortlichen unseres Vereins wachrütteln. Auch wenn er uns formal nicht gehört, ist er unser Verein. Und als Fans wollen wir nicht nur „betreut" werden. Wir wollen mit sachlicher Kritik und seriös vorgetragenen Sorgen ernst genommen werden. Wir wollen solange der Abstieg verhindert werden kann, die Mannschaft unterstützen und nicht weiter verunsichern. Diese Haltung darf aber nicht als Zustimmung für die Krisenbewältigung des Aufsichtsrats fehlinterpretiert werden.
Bitte teilt die Petition weiter – in Euren Fanclubs, WhatsApp-Gruppen, im Freundes- und Bekanntenkreis. Jede Unterschrift ist eine Stimme, die sagt: Uns ist der VfL nicht egal.
Sonntag Stuttgart. Immer noch Wölfe.