28.02.2026, 07:02
Wo wir stehen: Die Zahlen & das Echo
In weniger als einer Woche haben 684 Menschen unterzeichnet und über 300 Kommentare hinterlassen. Das mediale Echo ist beachtlich: Die WAZ/AZ hat ausführlich über unseren „Aufbruch“ berichtet. 11 Freunde haben die Petition aufgegriffen.
www.11freunde.de/bundesliga/vfl-wolfsburg-vor-dem-fiasko-wie-tief-die-krise-wirklich-geht-a-ba2b3e97-a42f-4274-a2e3-ef8db125a2cb
Das Wölferadio hat uns thematisiert – allerdings mit einer sehr eigenen Interpretation: Lenny fasste unsere Forderungen dort als „Alles niederbrennen und auf die Asche pissen“ zusammen.
Zur Klarstellung: Wer unsere Forderungen und die Kommentare kennt, weiß: Das Gegenteil ist der Fall. Wir fordern professionelles Handeln – nicht mehr, nicht weniger. Dass wir überhaupt so kontrovers diskutiert werden, zeigt aber: Der VfL-Fan ist aus seiner Resignation erwacht.
Hinter den Kulissen: Türen öffnen sich
Sowohl der Fanrat als auch der Aufsichtsrat haben auf unsere Initiative reagiert. Die Rückmeldungen waren konstruktiv und – was besonders wichtig ist – unsere Initiative wird offensichtlich nicht als destruktiv wahrgenommen. Konkrete Gespräche sind in Vorbereitung. Das belegt: Unsere Stimme wird gehört.
Aktion Stuttgart: Gesicht zeigen
Mein Sohn und ich werden beim Auswärtsspiel in Stuttgart im Gästeblock stehen. Wir werden dort am Stadioneingang im Gästebereich mit Flyern auf die Petition aufmerksam machen, um auch die Fans zu erreichen, die nicht täglich in den Foren unterwegs sind. Wer ebenfalls vor Ort ist und unterstützen möchte, meldet euch gerne unter: jm@johann-malcher.de
Ein Wort zum „Burgfrieden":
In Foren und Mails an uns wird diskutiert, ob eine Petition die Mannschaft verunsichern könnte. Diese Sorge nehmen wir ernst. Aber Schweigen ist keine Unterstützung – es ist Resignation. Unsere Petition richtet sich nicht gegen die Spieler auf dem Platz, sondern an die Verantwortlichen, die die Rahmenbedingungen für den Klassenerhalt schaffen müssen. Die Mannschaft am Sonntag lautstark nach vorne zu peitschen und gleichzeitig von der Führung professionelles Handeln einzufordern – das ist kein Widerspruch. Das ist Fankultur.
Warum jede weitere Unterschrift zählt
Wir stehen nur noch wenige Unterschriften vor der 700er-Marke. Das ist ein gewaltiges Signal an die Verantwortlichen, die gerade vor extrem schwierigen Entscheidungen stehen. Die Gemengelage ist komplex, einfache Lösungen gibt es nicht – aber genau deshalb muss das emotionale Fundament des Vereins, die Fans, in die Entscheidungsfindung einfließen. Wenn wir auch nur einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Bewegung in die Rettungsaktion „Klassenerhalt“ kommt, war es jede Mühe wert.
Bitte teilt den Link weiter: www.openpetition.de/jhyxl
Sonntag Stuttgart. Immer noch Wölfe.