Region: Wolfsburg

Neustart JETZT – Sofortige sportliche Kurskorrektur beim VfL Wolfsburg vor dem HSV-Spiel

Petition richtet sich an
Der Aufsichtsrat der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH

798 Unterschriften

16 %
224 von 1.400 für Quorum in Wolfsburg Wolfsburg

798 Unterschriften

16 %
224 von 1.400 für Quorum in Wolfsburg Wolfsburg
  1. Gestartet 23.02.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

02.03.2026, 10:29

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst: Danke. Danke für mittlerweile über 750 Unterschriften, über 300 persönliche Bekenntnisse zum VfL Wolfsburg und Nachrichten wie diese, die mich seit gestern Abend erreichen:
„Haben Sie neue Infos für uns Fans, die uns alle ein wenig beruhigen bzw. informieren könnten, wie es jetzt weitergehen soll?"

Diese Frage verdient eine ehrliche Antwort. Hier ist sie.

Das Spiel
0:4 in Stuttgart. War das Ergebnis überraschend? Nein. Retorten.tv hat es sogar exakt vorhergesagt. War der Spielverlauf überraschend? Nein. Keine spielerische oder kämpferische Verbesserung – eher im Gegenteil. Die läuferischen Werte sollen gestimmt haben, aber um es mit Loriot zu fragen: „Wo laufen sie denn?"
Und dennoch dominiert überall Ratlosigkeit. Bei den Spielern – siehe das Interview mit Yannick Gerhardt, der den Auftritt als „nicht bundesligatauglich" bezeichnete. Beim Trainer – siehe das Interview nach dem Spiel. Bei den Fans – deren „Abstiegskampf" wurde beim Stand von 0:2 eingestellt. Bei der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat? Man weiß es nicht. Vielleicht haben sie ja Plan B in der Tasche. Man würde es ihnen und uns wünschen.

Was mich menschlich erschüttert
Ein sichtlich angeschlagener Trainer steht allein vor den Kameras, während sich die sportliche Leitung durch Nicht-Erscheinen wegphantomisiert. Christiansen, Schwegler – verweigern trotz Anfrage ein Statement. Sie lassen Bauer allein die öffentliche Verantwortung tragen, die sie selbst zu verantworten haben.
Das ist nicht nur strategisch feige. Das ist menschlich unterirdisch.
Dass Bauer selber die Frage nach seiner Zukunft beantworten muss, ist unerhört. Natürlich wären von Christiansen oder Schwegler nur Plattitüden gekommen à la: „Wir werden uns jetzt zusammensetzen und zügig abwägen, was das Beste für den Verein und für alle Beteiligten ist." Aber selbst diese Plattitüden wären ein Zeichen gewesen, dass jemand seine Verantwortung sieht und übernimmt.
Stattdessen: Ohrenbetäubendes Schweigen.
Damit bestätigt die sportliche Leitung unfreiwillig auch unsere dritte Petitionsforderung: Transparente Kommunikation gegenüber den Fans über die geplanten Sofortmaßnahmen zur Sicherung des Klassenerhalts. Wer nicht einmal vor die Kamera tritt, kommuniziert gar nichts.

Respekt vor Daniel Bauer
Ich habe tiefen Respekt vor Daniel Bauer, dass er sich nicht verkrümmelt. Gestern hat er davon gesprochen, dass auch Strukturen und Abläufe im Verein verändert werden müssen – weit über den rein fußballerischen Bereich hinaus. Das ist bemerkenswert ehrlich. Und es bestätigt exakt das, was unsere Petition seit einer Woche fordert.
Das passt zur Außenwahrnehmung: Tobias Schweinsteiger hat gestern bei DAZN analytisch klar und ohne populistische Häme das ausgesprochen, was die Faktenlage seit Wochen erzwingt: Es braucht einen „Cut". Man könnte auch sagen: Neustart. JETZT.

Wie geht es weiter?
Unsere Petition „Neustart JETZT" läuft weiter – über 750 Unterschriften, Resonanz von der WAZ über 11 Freunde bis zum Aufsichtsrat. An Aktualität hat sie nach knapp einer Woche Laufzeit wahrlich nichts eingebüßt.
Wir wollen dem Aufsichtsrat Mut machen, den schmerzhaften Schnitt zu wagen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch zu schaffen. Ja, damit verbunden ist auch die Selbstkritik, dass man in den vergangenen Monaten – vielleicht Jahren – eine Reihe von Fehlentscheidungen getroffen hat. Das einzugestehen ist immer noch besser und ehrenwerter, als den VfL Wolfsburg sehenden Auges völlig zu crashen.
Wenn es nicht klappt, dann hat man es wenigstens versucht.


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