07.06.2026, 09:13
An der Petition selber haben wir nichts verändert - das Ziel ist natürlich utopisch und wir haben das Sammelziel klar verfehlt. Dennoch: wir hatten intensive Gespräche sowohl über das Obere Enztal und seine künftigen Entwicklungsmöglichkeiten als auch über Wirtschaftlichkeit und Gefahren der Nutzung von Kernenergie allgemein. Viele haben uns gesagt, dass wir mit der Petition viel zu früh sind. Aber es ist auch klar: wir werden den Prozess der Endlagersuche weiter sehr aufmerksam verfolgen. Da für den Herbst die Veröffentlichung eines neuen Arbeitsstandes angekündigt ist, haben wir bis Dezember verlängert. Vielen Dank an openPetition für die Möglichkeit.
Neues Zeichnungsende: 15.12.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 85
23.02.2026, 09:11
Auf der Veranstaltung der Grünen „Atommüllendlager im Schwarzwald?“ am 18.02.2026 in Calmbach wurde hauptsächlich erklärt, wie der Prozess der Endlagersuche derzeit abläuft. Das lässt sich alles auf den Seiten der BGE nachlesen, darüber hinaus gab es auf der Veranstaltung für uns keine neuen Erkenntnisse. Der Schwarzwälder Bote berichtete (hinter Bezahlschranke):
www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.infos-zum-endlager-wird-der-atommuell-bei-bad-wildbad-gelagert.d5a7ff97-a51e-4f9b-82ca-73e2e681b537.html
Sollte das Obere Enztal als Standort ausgewählt werden, werde es aber noch Jahrzehnte dauern, bis der Müll eingelagert werden könne und auch die Einlagerung selbst würde 10-20 Jahre in Anspruch nehmen…. Großbaustelle eben.
Allerdings: Der Minister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Carsten Schneider möchte den Prozess beschleunigen, denn die Endlagersuche koste Milliarden.
www.zeit.de/news/2025-12/22/schneider-will-tempo-bei-atommuell-endlagersuche
Eine Beschleunigung ist auch aus anderen Gründen nicht unwahrscheinlich. Schon in wenigen Jahren laufen Betriebsgenehmigungen für die Zwischenlager aus. Für Gorleben, das eigentlich als Standort aus dem Rennen ist, heißt das eventuell Verlängerung – man wird den Müll nicht los:
www.nd-aktuell.de/artikel/1197536.atomenergie-kreuzweg-gorleben.html
Derweil rollen in 2026 wieder Castoren, die aus Großbritannien zurückkommen oder aus Jülich, das nicht mehr als sicher gilt. Ein Endlager wird also immer dringender.
Wir sammeln weiter.
31.01.2026, 12:00
Neuigkeiten: Am 05.02. findet um 19:00 Uhr eine Infoveranstaltung der Calwer Grünen zur Endlagersuche statt. Immerhin 27% der bundesdeutschen Flächen seien nicht ungeeignet und das Auswahlverfahren sei wissenschaftlich, transparent und ohne vorherige politische Festlegung.
Also keine Pferde scheu machen?
Wir sammeln trotzdem weiter. Ziel: 500 Unterschriften aus dem Tal bis zum Sommer.
Hier geht es zum Veranstaltungshinweis: gruene-kreis-calw.de/aktuelles/news-detail/atommuellendlager-im-schwarzwald-infoveranstaltung-mit-harald-ebner
Viele Grüße
29.12.2025, 12:30
Wir haben Quellen und informative Verweise unter dem Petitionstext hinzugefügt.
Neue Begründung:
Das Obere Enztal lebt wirtschaftlich von Natur, Ruhe, Gesundheit und einer einzigartigen hochwertigen Landschaft. Ein möglicher Endlagerstandort würde diese zentralen Standortvorteile unmittelbar gefährden. Schon die öffentliche Diskussion über ein Endlager kann das Vertrauen von Gästen, Betrieben und Investoren schwächen und damit die wirtschaftliche Basis der Region unter Druck setzen. Erfahrungen aus anderen Endlagerregionen wie Gorleben der Asse oder dem WIPP-Lager zeigen, dass betroffene Gebiete langfristig mit dem Thema radioaktive Abfälle verbunden bleiben. Besonders relevant für unser Tal sind zwei Punkte:
► Schon die Planungsphase bewirkt rückläufige Nachfrage und Investitionszurückhaltung.► Beschädigte Natur- und Gesundheitsimages lassen sich wirtschaftlich kaum wiederherstellen – selbst dann nicht, wenn letztlich kein Endlager realisiert wird.
Für das Obere Enztal wären die absehbaren Folgen gravierend: sinkende Umsätze im gesamten tourismusnahen Gewerbe, gefährdete Arbeitsplätze, geringere kommunale Einnahmen sowie ein Rückgang privater und öffentlicher Investitionen. Für zahlreiche Betriebe, insbesondere im Tourismus- und Gesundheitssektor, kann dies existenzbedrohend sein.
Mit dem Fortschreiten des Klimawandels wird der Nordschwarzwald zudem zu einem besonders wichtigen, klimatisch entlastenden Naherholungsraum vor allem für die Ballungsräume Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heilbronn. Eine jahrzehntelange Großbaustelle würde den Erholungswert des Oberen Enztals erheblich mindern.
Unsere Forderung
Die zuständigen Behörden sollen das Obere Enztal verbindlich vom weiteren Prüfverfahren ausschließen und sämtliche Planungen für ein Atommüll-Endlager in diesem Raum einstellen.
Unterstützerinnen und Unterstützer
Wir aus der Einwohnerschaft sowie Freunde und Freundinnen des Tales setzen uns für die wirtschaftliche Stabilität, die Arbeitsplätze, das touristische Profil und die langfristige Zukunftsfähigkeit des Oberen Enztals ein.
Birgit Erhard, Doris Korte, Angela Korte und die weiteren Unterzeichnenden.
------Quellen und Verweise:
Weiteres:
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 57
21.12.2025, 11:34
Wir haben die seitens der Plattform eingefügten Links wieder entfernt, da sie nicht unserem eingereichten Originaltext entsprochen haben.
Neue Begründung:
Das Obere Enztal lebt wirtschaftlich von Natur, Ruhe, Gesundheit und einer einzigartigen hochwertigen Landschaft. Ein möglicher Endlagerstandort würde diese zentralen Standortvorteile unmittelbar gefährden. Schon die öffentliche Diskussion über ein Endlager kann das Vertrauen von Gästen, Betrieben und Investoren schwächen und damit die wirtschaftliche Basis der Region unter Druck setzen. Erfahrungen aus anderen Endlagerregionen wie Gorleben,Gorleben der Asse oder dem WIPP-Lager zeigen, dass betroffene Gebiete langfristig mit dem Thema radioaktive Abfälle verbunden bleiben. Besonders relevant für unser Tal sind zwei Punkte:
► Schon die Planungsphase bewirkt rückläufige Nachfrage und Investitionszurückhaltung.► Beschädigte Natur- und Gesundheitsimages lassen sich wirtschaftlich kaum wiederherstellen – selbst dann nicht, wenn letztlich kein Endlager realisiert wird.
Für das Obere Enztal wären die absehbaren Folgen gravierend: sinkende Umsätze im gesamten tourismusnahen Gewerbe, gefährdete Arbeitsplätze, geringere kommunale Einnahmen sowie ein Rückgang privater und öffentlicher Investitionen. Für zahlreiche Betriebe, insbesondere im Tourismus- und Gesundheitssektor, kann dies existenzbedrohend sein.
Mit dem Fortschreiten des Klimawandels wird der Nordschwarzwald zudem zu einem besonders wichtigen, klimatisch entlastenden Naherholungsraum vor allem für die Ballungsräume Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heilbronn. Eine jahrzehntelange Großbaustelle würde den Erholungswert des Oberen Enztals erheblich mindern.
Unsere Forderung
Die zuständigen Behörden sollen das Obere Enztal verbindlich vom weiteren Prüfverfahren ausschließen und sämtliche Planungen für ein Atommüll-Endlager in diesem Raum einstellen.
Unterstützerinnen und Unterstützer
Wir aus der Einwohnerschaft sowie Freunde und Freundinnen des Tales setzen uns für die wirtschaftliche Stabilität, die Arbeitsplätze, das touristische Profil und die langfristige Zukunftsfähigkeit des Oberen Enztals ein.
Birgit Erhard, Doris Korte, Angela Korte und die weiteren Unterzeichnenden.
Studien:https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn%3Anbn%3Ade%3A0221-2025020550244/1/BASE_04_25.pdf?utmhttps://www.ptka.kit.edu/ptka-alt/downloads/ptka-wte-e/Anhang_Soziooekonomische_Auswirkungen.pdf?utm
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 49