Anonymes Pamphlet gegen Atelier Barthel

11.10.2016 15:54 Uhr

In den vergangenen Tagen wurde in Hebborn und möglicherweise auch in anderen an das Gebiet Nu7 angrenzenden Stadteilen ein Pamphlet verteilt, in dem sich dessen anonymer Urheber über drei Textseiten hinweg über das Atelier Barthel und die Stadt auslässt. Abschließend wird auf diese Petition verwiesen. Da ansonsten jegliche Angaben zur Autorenschaft fehlen, entsteht der Eindruck, dass dieses Pamphlet von mir stamme. Dies ist nicht der Fall.

Ich distanziere mich ausdrücklich vom in weiten Teilen hochgradig spekulativen Inhalt und von der polemischen Form dieses Machwerks und fordere den anonymen Urheber auf, gegenüber allen Empfängern seine Autorenschaft zu erklären sowie es zukünftig zu unterlassen, sich explizit oder implizit in meinem Namen zu äußern.

Änderungen an der Petition

24.09.2016 13:39 Uhr

Neuigkeiten ergänzt.


Neuer Petitionstext: Die große Wiese zwischen Nußbaumer Straße, Reuterstraße, Steinenkamp und dem ehemaligen Steinbruch Peterskaule – eine der wenigen großen, freien Wiesen im Wohnbereich von Bergisch Gladbach – soll einem riesigen neuen Wohngebiet mit 352 Wohneinheiten weichen. Das Bauland soll vom Trampelpfad unterhalb des Walds abwärts die gesamte Wiese bedecken. Im Vorentwurf des Flächennutzungsplans (FNP, siehe www.bergischgladbach.de/neuaufstellung-fnp.aspx), der seit dem 07.09.2016 vorliegt, wird diese Fläche "Nu7" genannt. Wenn hier ein Neubaugebiet entsteht, geht nicht nur eine wertvolle, zusammenhängende Grünfläche, die der Naherholung und dem Artenschutz dient, verloren, sondern die Attraktivität des Wohnstandortes Bergisch Gladbach wird empfindlich geschmälert.
Mit Ihrer Unterschrift können Sie dafür eintreten, dass es nicht dazu kommt. Die Nußbaumer Wiese soll nicht bebaut werden, und das Kölner Fenster soll bleiben! Stoppt Nu7!
Denken Sie auch daran, bis zum 11. Oktober 2016 Ihre Kritik bei der Stadt Bergisch Gladbach einzugeben! Die Stadt ist verpflichtet, sich mit jeder Eingabe zu befassen. Wie Sie eine Stellungnahme abgeben können, erfahren Sie hier: www.bergischgladbach.de/beteiligung-fnp.aspx
Die Lage der Wiese können Sie hier erkennen: www.google.de/maps/place/51%C2%B000'09.7%22N+7%C2%B006'26.3%22E/@51.0026954,7.1051253,495m/data=!3m2!1e3!4b1!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d51.002692!4d7.107314
NEUIGKEITEN:
- Am 29.9. zur Bürgerversammlung im Nußbaumer Hof um 19.30Uhr wird ein Entwurf für eine gemeinsame Stellungnahme an die Stadt diskutiert. Herzliche Einladung an alle!
- Allen, die schon unterzeichnet haben, sei schon jetzt gedankt. Über tausend Unterschriften in wenigen Tagen zeugen davon, dass diese Thema viele bewegt. Genaus so wichtig ist aber die Stellungnahme an die Stadt bis zum 11.10.2016! Infos siehe www.bergischgladbach.de/beteiligung-fnp.aspx.
- Ein Zwischenstand soll durch den Verfasser dieser Petition am 11.10.2016 an die Stadt übergeben werden. Umso mehr Unterschrifen wir bis dahin sammeln, desto besser. Weitersagen!


Änderungen an der Petition

20.09.2016 13:55 Uhr

In der Nähe der betreffenden Fläche gibt es eine Straße namens "Nußbaumer Wiese". Der Verfasser dieser Petition dankt den dortigen Nachbarn für diesen Hinweis und bittet um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, die durch eine mögliche Verwechselung entstanden sind.


Neuer Titel: Nußbaumer Wiese in Nußbaum und Kölner Fenster sollen bleiben! Stoppt Nu7!


Neue Begründung: Aus welchen Gründen soll hier nicht gebaut werden?
1. Die Wiese ist bei allen Generationen als Grünfläche beliebt. Vor allem Spaziergänger, aber auch Drachenflieger und Modellflieger nutzen die große freie Fläche in ihrer Freizeit. Die Sitzbänke am oberen Rand der Wiese sind als "Kölner Fenster" bekannt, Menschen allen Alters genießen von hier aus die Aussicht ins Rheinland samt dem Kölner Dom. Seit Langem wird der untere Teil jedes Jahr zum Festplatz für das Paffrather Oktoberfest. Zu speziellen Anlässen wie zu Silvester oder dem Event „Kölner Lichter“ versammeln sich dort besonders viele Bürger der Stadt.
2. Die Fläche gehört zu einem regionalen Grünzug und darf deswegen überhaupt nicht bebaut werden. Die regionalen Grünzüge sind wesentliche Bestandteile des Freiflächensystems in Verdichtungsgebieten und müssen gegen die Inanspruchnahme für Siedlungszwecke besonders geschützt werden. Konkret kommt der großen Wiese die besondere Funktion zu, den ehemaligen Steinbruch, der ein geschützter Landschaftsbestandteil ist, mit dem Wald zu verbinden und so der Tierwelt einen durchgängig vernetzten Lebensraum zu bieten.
3. Auch die Wiese selbst stellt ein wichtiges Habitat dar. Immer wieder wird ein Rotmilan gesichtet, ein Greifvogel, der unter Artenschutz steht und die Wiese als Jagd- und Brutrevier nutzt. Kleinwild wechselt zwischen den Waldstücken. Es ist offensichtlich, dass der Naturraum Peterskaule im Vorfeld des FNP nicht ausreichend untersucht worden ist.
4. Die Wohngebiete in der Umgebung verlieren an Ausstrahlung und Wert. Wenn es die Wiese nicht mehr gibt, fehlt ein wichtiges Stück Lebensqualität, etwas, das dazu beiträgt, dass Nußbaum, Paffrath und Hebborn so attraktive Viertel sind.
5. Die verkehrstechnische Erschließung des Baugebiets ist unklar, würde aber in jedem Fall den Straßenverkehr in mindestens einem der benachbarten Viertel stark erhöhen.
6. Die Wiese mit ihrem wunderbaren Ausblick nach Köln übt eine große Anziehungskraft auf die Bewohner der Umgebung aus, und ebenso auf Bürger, die das angrenzende Waldgebiet zur Naherholung nutzen. Sie ist ein sehr beliebter Treffpunkt, der nicht verloren gehen darf!
Deshalb: Nußbaumer Die Wiese in Nußbaum und das Kölner Fenster sollen bleiben! Stoppt Nu7!