30.06.2026, 14:34
Die enorme Größe der Photovoltaikanlage von rund 59 Fußballfeldern soll hier hervorgehoben werden.
Neuer Petitionstext:
Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger, sprechen uns gegen die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage zwischen dem Haberger Wald und dem Granterather Wald aus.aus, die eine Fläche von rund 59 Fußballfeldern umfassen soll.
Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir den Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich befürworten und als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz ansehen. Gleichzeitig sind wir der Überzeugung, dass bei der Auswahl geeigneter Standorte Natur-, Landschafts- und Lebensraum sowie die Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt werden müssen.
Unsere Bedenken richten sich insbesondere gegen den geplanten Standort:
Die geplante Anlage würde eine bislang weitgehend unberührte Landschaft in erheblichem Umfang verändern und das Landschaftsbild nachhaltig beeinträchtigen.
Das Vorhaben liegt unmittelbar an einem Naturschutzgebiet sowie einem Landschaftsschutzgebiet und würde diese wertvollen Naturbereiche räumlich voneinander trennen.
Nach unserer Auffassung handelt es sich nicht um eine Fläche, die bereits durch Verkehrsinfrastruktur optisch oder akustisch vorbelastet ist. Der nahegelegene Schienenweg verläuft in einem durch Bäume geschützten Bereich und prägt die Landschaft daher kaum.
Die betroffenen Flächen verfügen über hochwertige landwirtschaftliche Böden, die dauerhaft der Nahrungsmittelproduktion erhalten bleiben sollten.
Besonders betroffen wäre auch der Sportplatz in Granterath, der sich in unmittelbarer Nähe der geplanten Anlage befindet. Der Sportplatz ist weit mehr als eine Sportstätte – er ist ein wichtiger Treffpunkt des Vereins- und Dorflebens in Granterath. Hier kommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Training, Wettkämpfen und gemeinschaftlichen Veranstaltungen zusammen. Die unmittelbare Nachbarschaft einer großflächigen Photovoltaikanlage würde das Umfeld dieser Begegnungsstätte nachhaltig verändern und die Aufenthaltsqualität deutlich beeinträchtigen.
Wir bitten die Verantwortlichen, sorgfältig zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Privilegierung dieser Freiflächen-Photovoltaikanlage an diesem Standort tatsächlich erfüllt sind und ob die besondere Schutzwürdigkeit dieses Landschaftsraums ausreichend berücksichtigt wurde.
Wir regen an, alternative Standorte zu prüfen, die bereits durch Infrastruktur oder bestehende Bebauung vorgeprägt sind oder auf bereits versiegelten Flächen liegen. So kann der notwendige Ausbau erneuerbarer Energien mit einem möglichst geringen Eingriff in Natur, Landschaft und Lebensqualität erfolgen.
Wir appellieren an die Verantwortlichen der Stadt Hückelhoven, die Planungen für diesen Standort noch einmal kritisch zu überprüfen und die Interessen von Natur, Landwirtschaft, Naherholung, Vereinsleben und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern angemessen in die Entscheidung einzubeziehen.
Mit unserer Unterschrift unterstützen wir diesen Appell.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 558