22.04.2026, 16:11
Text zur Kosten und Finanzierung geändert.
Neue Begründung:
Es gibt neuere Planungen im Gemeinderat und der Verwaltung der Stadt Sindelfingen:dem Dachtragwerk und der Badelandschaft droht der Abriss.Der 1. Preis Generalsanierung+Erweiterung Badezentrum von 2022 von Auer-Weber Architekten ist heute aufgrund sinkender Gewerbesteuereinnahmen nicht mehr umsetzbar - wäre aber in reduzierter Form realisierbar .
Der interessierten Öffentlichkeit wurden am 02.02.2026 2 alternative Entwurfsüberlegungen der Verwaltung präsentiert, in denen dem jetzigen Dachtragwerk mit Badelandschaft mit 50m-Becken keine Chancen auf Erhalt gegeben wird.Am 11.03.2026 hat das Landesamt aus unerfindlichen Gründen der Anerkennung als Denkmal nicht entsprochen und trotz Würdigung des Dachtragwerks kein Denkmalstatus erteilt.Am 24.03.2026 wurde im Gemeinderat der Stadt Sindelfingen über die 2 von der Stadtverwaltung vorgelegten Entwurfskonzepte mit 29:9 Stimmen für den Abriss des bestehenden Badezentrums gestimmt. Die vom Projektsteuerer aus NRW genannten Kosten für einen Neubau mit 87 Mio sind eine grobe Kostenannahme, unklar auf welcher Grundlage entstanden, und intransparent.Seriöseintransparent.Berechnungen Berechnungenanderer Quellen tendieren zu 150-200 Mio., nur zur Zeit wird sich kein Unternehmer mit Festpreisangebot finden lassen, und damit wird es wohl auch nichtschwer finanzierbar sein.sein (insbesondere unter den Vorgaben von Basel III).
cui bono ? wem nützt das ? wer will den Abriss ? Wenn die Kosten explodieren und das Gebäude erst mal abgerissen ist - cui bono ? Die Stadt und die Bürger haben dann den Schaden, nicht den Nutzen. Mit dem Abriss begeben sie sich vollständig in Abhängigkeit vom Projektsteuerer, hohe Baukosten bringen ihm hohen Gewinn.
Das macht echt betroffen, ein Abriss ist nicht nachvollziehbar und nicht nachhaltig - sowohl das Dach als auch das olympische 50m-Becken funktionieren bestens, es wurde all die Jahre gut gewartet - viele Badebesucher teilen diese Meinung. Die tendenziös gestreuten Hinweise zu vorgeblichen Sicherheitsgefahren des Daches sind auch nicht ansatzweise nachvollziehbar. Sie sollen verunsichern und weitere Argumente für den Abriss generieren. Nach neuerem statisches Gutachten ist das Dachtragwerk in einem guten Zustand, was saniert werden muss ist die Fassade mit ihren Stahlstützen. Damit wird eine dichte Fassade entstehen mit energetisch besten Werten. Das Dachtragwerk des Badezentrums ist einzigartig und von unwiederbringlicher Schönheit , es ist ein Vermächtnis an die Zukunft und es wurde vor Jahren bereits mit Schaumglas gedämmt. Es ist kein kostenintensiver Umbau im Innenbereich notwendig. Nichts spricht gegen eine Teilerweiterung für weiter benötigte Programmflächen. Finanzielle Förderung von Bund und Land sollten einbezogen werden.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.080 (535 in Sindelfingen)