Rettet den Waldfrieden – Genehmigung für das Hai in den Mai 2026 jetzt erteilen!

Petition richtet sich an
Landrat Ali Doğan, Kreis Minden-Lübbecke

22.741 Unterschriften

Sammlung beendet

22.741 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 18.04.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

19.04.2026, 05:40

Geschlechtergerechte Sprache/Gendern, minimale Änderungen an der Formulierung.


Neue Begründung:

Seit 1997 gibt es den Waldfrieden in Stemwede-Wehdem. Was als selbstorganisierte Partys in einer alten, leerstehenden Gaststätte begann, ist heute eines der ältesten kontinuierlich laufenden Open-Air-FestivalsOpen-Air-Festivalgelände für elektronische Musik in Europa. In den vergangenen Jahren kamen jeweils zwischen 5.000 und 9.000 BesucherBesucher:innen zu den beiden Festivals im Wald, Künstlerinnen und Künstler von allen Kontinenten treten auf, BesucherBesucher:innen reisen aus aller Welt an, und genauso kommen Nachwuchstalente aus der Region zu ihrer ersten großen Bühne. Neben der Musik gibt es in der Healing Area ein umfangreiches Kulturprogramm, von Yoga über naturkundliche Workshops bis hin zum gemeinschaftlichen Foodsharing-Picknick. Der Waldfrieden ist ein Ort der Gemeinschaft, der Begegnung und des gelebten Miteinanders, wie er im ländlichen Raum selten zu finden ist.

Und genau dieser Ort kämpft gerade um seine Zukunft.

Was gerade passiert

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Minden-Lübbecke hat zwei Monate vor Festivalbeginn, nachdem bereits tausende Tickets verkauft und zahlreiche Verträge mit Künstlerinnen, Künstlern und Dienstleistern abgeschlossen waren, plötzlich eine vollständige Artenschutzprüfung gefordert. Eine Prüfung, die üblicherweise Monate in Anspruch nimmt und fachlich erst im Sommer abgeschlossen werden kann. Jahrelang gab es keinerlei Probleme mit der Genehmigung, 2025 wurde das Festival von derselben Behörde noch ohne Aufhebens genehmigt.

Der Waldfrieden hat dennoch umgehend reagiert und auf eigene Kosten ein Gutachten erstellen lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Festivalbetrieb ist mit dem Schutz der vorkommenden Arten vereinbar. Alle empfohlenen Schutzmaßnahmen wollen wir umsetzen, das Material ist bereits beschafft, wir sind bereit.

Aber die Behörde verweigert die notwendige Abstimmung. Keine Kommunikation mehr. Stattdessen unangemeldete Kontrolleure und Hinhalten. Bis heute liegt noch nicht einmal ein rechtsmittelfähiger Bescheid vor. Der Waldfrieden ist bereit, alle Auflagen zu erfüllen, wird aber von derselben Behörde daran gehindert, die gleichzeitig die Genehmigung verweigert.

Das ist kein Naturschutz. Das ist Willkür.

Was auf dem Spiel steht

Dutzende lokale Handwerks-, Dienstleistungs- und Zuliefererbetriebe sind direkt in Aufbau und Betrieb des Festivals eingebunden, von der Elektrik über Bühnenbau bis hin zu Sicherheit und Logistik. Tausende BesucherBesucher:innen aus ganz Deutschland und dem Ausland sorgen jedes Jahr für volle Restaurants, Hotels, Taxis und Läden in der Region. Was hier auf dem Spiel steht, ist nicht allein ein Festival, sondern ein Stück regionaler Wirtschaftsstruktur, die sich nicht einfach ersetzen lässt. Nach Corona hat der Bund den Waldfrieden ausdrücklich als förderungswürdige Kulturinfrastruktur anerkannt und gefördert. Fällt das Hai in den Mai aus, droht die Insolvenz, und wir riskieren, diesen Ort für immer zu verlieren. Im Stundentakt entstehen bereits jetzt Kosten, die im schlimmsten Fall nicht nur den Waldfrieden, sondern auch langjährige Partner wie die Bielefelder Firma Provisuell und viele weitere Unternehmen, die die Veranstaltungstechnik, den Aufbau und den Betrieb der Festivals stemmen, in ernsthafte existenzielle Not treiben würden.

Ein Kulturort, der Verantwortung lebt

Der Waldfrieden ist kein Verursacher von Umweltschäden, er hat ökologisches Wirtschaften von Anfang an gelebt. Strom aus erneuerbaren Energien seit 2011, ausschließlich vegetarisches Bio-EssenBio-Verpflegung an den Essensständen, Möbel aus eigenem Holz, aktives Recyclingmanagement. Und ausgerechnet dieser Ort ist jetzt durch eine Naturschutzbehörde in seiner Existenz bedroht. Das vorliegende Artenschutzgutachten bestätigt sogar ausdrücklich, dass die umliegende Fauna sich über die Jahre an den Waldfrieden gewöhnt hat und friedlich koexistiert.

Was wir von euch brauchen

Unterzeichnet die Petition und zeigt den Verantwortlichen im Kreis Minden-Lübbecke, in der Gemeinde Stemwede und im Land NRW: Dieser Ort hat eine Community hinter sich, die nicht schweigt.

Teilt diese Petition. In euren Gruppen, auf euren Kanälen, mit euren Freunden.Freund:innen. Jede Unterschrift zählt.

Kulturorte im ländlichen Raum entstehen nicht auf Knopfdruck. Was einmal verloren geht, kommt nicht wieder.

Rettet den Waldfrieden. Jetzt.



Neues Zeichnungsende: 30.04.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5.254 (1.974 in Nordrhein-Westfalen)


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