03.07.2026, 11:59
Liebe Unterstützer*innen,
die letzte Hitzewelle liegt ein paar Tage hinter uns. Die Temperaturen sind erträglicher geworden. Man kann wieder schlafen, wieder draußen sitzen, wieder auf der Sportwiese trainieren.
Aber sie kommt wieder. Das wissen wir alle.
Und wenn sie kommt, wird die Frage dieselbe sein wie immer: Wo gehe ich hin, wenn es in der Wohnung nicht mehr auszuhalten ist? Welche Fläche kühlt noch? Welcher Boden atmet noch?
Solange die Sportwiese steht, gibt es eine Antwort auf diese Fragen. Wir haben es selbst gemessen: 43 Grad Oberflächentemperatur auf der Naturwiese. 72 Grad auf Kunstrasen. Der Unterschied ist spürbar, bevor man auf ein Thermometer schaut.
Aber die Sportwiese steht nicht für immer – nicht, wenn der Senat seine Pläne umsetzt. Ab 2027 soll die Fläche versiegelt werden. Kunstrasen statt Naturwiese. Beton statt Boden. Eine Hitzeinsel mehr in einem Kiez, der schon heute zu den wärmsten Berlins gehört.
Jetzt, in diesen ruhigeren Tagen zwischen zwei Hitzewellen, ist der richtige Moment.
Nicht weil es weniger dringend wäre. Sondern weil Politiker*innen in Wahlkampfzeiten besonders aufmerksam lesen – und weil ein Brief, der nicht im Ausnahmezustand geschrieben wurde, zeigt: Das ist kein Reflex. Das ist eine Überzeugung.
Schreibt euren Kandidat*innen. Heute. Es dauert fünf Minuten.
Wir haben Musterbriefe vorbereitet – für Eltern, für ältere Menschen, für Sporttreibende, für alle, die Klimaschutz ernst nehmen. Sucht euch eure Version aus, tragt euren Namen ein und schickt sie ab.
👉 https://www.jahnsportpark.de/schreib-fuer-die-sportwiese/
Die nächste Hitzewelle kommt. Was dann auf der Sportwiese wächst – oder nicht wächst – entscheidet sich jetzt.
Bleibt dran.
Eure Bürgerinitiative Jahn-Sportpark