• Temporäre Sperrung aufgehoben

    at 19 May 2020 10:26

    Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

  • Änderungen an der Petition

    at 18 May 2020 11:54

    Mitteilung von Openpetition:
    Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen

    Daher Abänderung!


    Neue Begründung: Wie schnell kann ein scheinbar harmloses Bild von Servern aus dem Ausland heruntergeladen und plötzlich auf einer Website für Kinderpornographie erscheinen und/oder zum Gegenstand der Machenschaften illegaler und sexualisierter Täter werden?
    Dieses Phänomen ist in den Köpfen unserer Gesellschaft nach wie vor wenig verbreitet, und doch ist es die Realität. Tag für Tag.
    Bilder von Kindern und Jugendlichen werden täglich aus den sozialen Kanälen wie Instagram und/oder Facebook gestohlen und pädophil missbräuchlich verwendet, ohne dass Eltern, Jugendliche oder Kinder eine Ahnung davon haben, was Täter mit solchen Bildern anstellen können. In der „Story im Ersten“ veröffentlichte S. Bellwinkel zu dieser Thematik eine Reportage, die die diversen Gefahren für Kinder und Jugendliche sehr deutlich gemacht hat.
    Auch der Cyberkriminologie und Fachexperte Hr. T. Rüdiger, bestätigt, dass Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen geschützt werden müssen und hier Politik, Sicherheitsbehörden, Betreiber und auch Eltern sowie Schulen in der Verantwortung stehen.
    Fakt ist, dass Bilder auf den gängigen Social-Media-Kanälen für missbräuchliche Zwecke verwendet werden und Kinder und/oder Jugendliche keinerlei Kontrolle geschweige denn Schutzoptionen haben, wenn die Eltern ohne deren Einwilligung ein Bild posten. Auch die Verantwortung der Betreiber und der Schutzauftrag vom Staat sind ausbaufähig. Das zeigte auch die in den letzten Tagen veröffentlichte Dokumentation von Joko und Klaas, in der unfassbar hohe Zahlen betroffener Frauen dargestellt werden, die von medialer Gewalt/ sexueller Gewalt betroffen sind.
    Neben dieser Missbrauchsmöglichkeit besteht zusätzlich die Gefahr, dass Täter auch versuchen, realen Kontakt zu Kindern/Jugendlichen aufzunehmen, zum Beispiel auf Grund von geposteten Bildern. Zu Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt sich das Risiko, dass Missbrauch über „einem Livestream“ stattfinden kann.
    Daher kurz zusammengefasst:
    1. Kinder und Jugendliche müssen vor Missbrauch geschützt werden, denn
    Missbrauch kann Leben zerstören.
    2. Auch medialer Missbrauch ist real.
    3. Das Verbreiten von Bildern, auf denen Geschlechtsteile oder anderweitige
    sexistische Inhalte verbreitet werden, muss der strafrechtlichen Verfolgung
    zugänglich gemacht werden.
    4. Die Betreiber der Social – Media – Kanäle müssen vermehrt in die Verantwortung
    genommen werden.
    5. Die Bundesregierung muss sich der stetig wachsenden Gefahr annehmen,
    insbesondere auf der präventiven Ebene.
    Die jüngste Rechtsprechung, die im Februar 2020 im Bundestag verabschiedet worden ist, vernachlässigt die präventiven Konzepte. Eine Nachbesserung ist zum Schutz von Kindern und Jugendlich – auch im Kontext der Kinderrechte sowie der Gefährdung des Kindeswohls, unbedingt notwendig.
    Daher fordere ich den Gesetzgeber auf,
    1.,
    ....dass Kinder – und Jugendliche vor medialem und realem Missbrauch geschützt werden. Es ist ein Veröffentlichungsverbot von Posingbildern, Nacktbildern und diffamierenden Bildern erforderlich, welche Kinder und Jugendliche auf den genannten Kanälen zeigen.
    Bei allen anderen Bildern sollte durch den Betreiber beim Hochladen eines Bildes von Kindern und/oder Jugendlichen ein Algorithmus eingebaut werden, der als Warnhinweis erscheint und somit noch einmal zur kritischen Reflektion und Sensibilisierung beiträgt. Gleichzeitig soll er auch auf die medialen und auch realen Gefahren (z. B. Hinweis auf Stalking, Grooming, Mobbing, Sexualtäter usw.) aufmerksam machen.
    Auch ein Verbot solcher Bilder bei öffentlichen Accounts – bei denen keine Privatsphäre-Einstellungen vorgesehen sind - muss zum Schutz der Kinder und Jugendlichen unbedingt diskutiert und/oder alternative Handlungsvorschläge erarbeitet werden.
    2.
    Ich fordere den Gesetzgeber dazu auf, dass „Dick – Pics“ und andere sexistische Inhalte medial nichtverbreitet werden dürfen und direkt strafrechtlich verfolgt werden, um so Kinder, Jugendliche und Frauen (und andere Betroffene) zu schützen.
    3.
    Ich fordere den Gesetzgeber auf, dass der künstliche Intelligenz dazu eingesetzt wird, um Täter zu überführen sowie vermehrte Bildungsmöglichkeiten an Schulen im Rahmen der Medienkompetenz zu ermöglichen, so dass sowohl Kinder/Jugendliche als auch die Eltern aufgeklärt und so Schutz im Vorfeld geleistet werden kann.
    Eine Gesetzesänderung sollte zeitnah etabliert werden, denn der Konsum pädophiler Täter und das Herunterladen von Bildern aus den Social-Media-Kanälen wird vermutlich zu Zeiten der Corona-Pandemie steigen. Auch das Risiko eines „Live-Stream-Missbrauchs“ ist höher. Wie häufig besonders Frauen (ungefragt) Opfer von Sexismus werden, hat die sehr eindrückliche Dokumentation von Joko und Klaas gezeigt.
    Handeln ist notwendig - und zwar jetzt!
    #Wirhandeln
    #KeinPlatzfürMissbrauch
    #Verantwortung

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 77 (75 in Deutschland)

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