nachfolgende Protestveranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt für die Pressevertreter statt:
Wir werden im Anschluss darüber berichten.
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Einladung zum Presse- und Fototermin:
Aktion gegen bundesweite Klinikschließungen zur 94. Gesundheitsministerkonferenz unter Vorsitz des Freistaat Bayern
Motto: Bundesweite Krankenhausschließungen jetzt stoppen!
Das Bündnis Klinikrettung und die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung über eine bildwirksame Öffentlichkeitsaktion.
· Termin: Dienstag, den 15. Juni 2021, um 15 Uhr. Am Vormittag sind bereits telefonische Interviews für die Presse möglich.
· Ort: Lorenzer Platz 10, vor der Lorenzkirche, 90402 Nürnberg, Sitz des Bayerischen Gesundheitsministeriums
Hintergrund:
Am Vortag der 94. Gesundheitsministerkonferenz organisiert das Bündnis Klinikrettung gemeinsam mit der Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern eine Aktion, um auf die bundesweiten Klinikschließungen aufmerksam zu machen. Im letzten Jahr wurden - trotz Pandemie - 20 Kliniken geschlossen, aktuell droht mehr als 30 weiteren Krankenhäusern das Aus. Vor der Nürnberger Lorenzkirche stellen wir "Grabschilder" für geschlossene Kliniken auf und verteilen unsere Zeitung zu Klinikschließungen. In kurzen Redebeiträgen informieren die Aktiven des Bündnisses über den bundesweiten Krankenhaus-Kahlschlag. Von der 94. Gesundheitsministerkonferenz am 16. Mai 2021 unter dem Vorsitz des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege erwarten wir ein Bekenntnis zum Stopp jeglicher Klinikschließungen. Die Corona-Krise hat eindrucksvoll belegt, dass alle verfügbaren Klinikbetten in Deutschland gebraucht werden.
Der Termin eignet sich für die Rundfunk- und Bildberichterstattung.
Das Bündnis Klinikrettung hat sich im Jahr 2020 auf Initiative von Krankenhauspersonal und anderen politisch aktiven Menschen gegründet, die sich für den flächendeckenden Erhalt der stationären klinischen Versorgung einsetzen. Über die Aktionen des Vereins wurde vielfach berichtet, unter anderem in ARD, ZDF. Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern thematisiert das Kliniksterben in Bayern, das aufgrund seiner überwiegend ländlichen Strukturen besonders von Klinikschließungen betroffen ist. Krankenhäuser sind Bestandteil der Daseinsvorsorge und haben Anspruch auf eine kostendeckende Refinanzierung im operativen Bereich (Bundesrecht) sowie im Investitionsbereich (Länderrecht). Berichte erschienen insbesondere im Bayerischen Rundfunk sowie regionalen Rundfunksendern. Bund und Länder sind gemeinschaftlich dafür verantwortlich, dass jedem Bundesbürger ein wohnortnahes Krankenhaus zur Verfügung steht.
Für Rückfragen:
Klaus Emmerich, klaus_emmerich@gmx.de, 0177-1915415
Laura Valentukeviciute, laura.valentukeviciute@gemeingut.org, 0176-23320373
neben der Bundesarbeit mit Informationen, Petitionen, Appellen und Diskussionen richtet sich der Fokus parallel verstärkt auf die Unterstützung konkret bedrohter Klinikstandorte.
neben der Bundesarbeit mit Informationen, Petitionen, Appellen und Diskussionen richtet sich der Fokus parallel verstärkt auf die Unterstützung konkret bedrohter Klinikstandorte.
Aufgrund von Beschlüssen des Aufsichtsrats der Haßberge Kliniken und des Kreistags des Landkreises Haßberge droht eine Teilschließung des Krankenhauses Ebern.
Mitarbeiterinnen des Kreiskrankenhauses in Ebern bangen um die Zukunft ihres Standortes. Bürger müssen - je nach Erkrankung - mit signifikant längeren Anfahrzeiten zum nächstgelegen Krankenhaus rechnen.
Landrat, Aufsichtsrat und Kreistag des Landkreis Haßberge werden aufgefordert, das Leistungsangebot des Krankenhauses Ebern nicht zu verringern. Der Betrieb von OP-Abteilung, Anästhesie, Chirurgische Station, Zentrale Patientenaufnahme, Labor sowie Röntgen soll erhalten bleiben, um den Betrieb des Krankenhauses Ebern langfristig zu sichern.
Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen und unterzeichnen Sie die entsprechende Petition:
Aufgrund von Beschlüssen des Aufsichtsrats der Haßberge Kliniken und des Kreistags des Landkreises Haßberge droht eine Teilschließung des Krankenhauses Ebern.
Mitarbeiterinnen des Kreiskrankenhauses in Ebern bangen um die Zukunft ihres Standortes. Bürger müssen - je nach Erkrankung - mit signifikant längeren Anfahrzeiten zum nächstgelegen Krankenhaus rechnen.
Landrat, Aufsichtsrat und Kreistag des Landkreis Haßberge werden aufgefordert, das Leistungsangebot des Krankenhauses Ebern nicht zu verringern. Der Betrieb von OP-Abteilung, Anästhesie, Chirurgische Station, Zentrale Patientenaufnahme, Labor sowie Röntgen soll erhalten bleiben, um den Betrieb des Krankenhauses Ebern langfristig zu sichern.
Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen und unterzeichnen Sie die entsprechende Petition:
eine traurige Nachricht für die deutsche Krankenhauslandschaft:
Trotz Corona-Pandemie beschloss der Kreistag von Göppingen am 21.05.2021 die Schließung der Helfenstein-Klinik in Geislingen. Die ist ein Schlag ins Gesicht des Klinikpersonals und auch der Bevölkerung in Geislingen. Die Anfahrzeit zum nächstgelegenen Krankenhaus wird sich signifikant verlängern, die Klinikkapazitäten werden - dem Wunsch der Gesundheitsökonomen entsprechend - weiter verringert.
Das Aktionsbündnis zum Erhalt der Helfenstein-Klinik und die Bevölkerung in Geislingen und Umgebung hatten einen großartigen Kampf für ihr Krankenhaus geführt - leider vergebens!
Zur Pressemeldung(Überschrift) in der Südwest Presse folgende Links:
Dies ist das erschütternde Ergebnis eines kalten Strukturwandels, der an den Bürgern und am Klinikpersonal vorbei - trotz Corona - verstärkt fortgesetzt wird.
eine traurige Nachricht für die deutsche Krankenhauslandschaft:
Trotz Corona-Pandemie beschloss der Kreistag von Göppingen am 21.05.2021 die Schließung der Helfenstein-Klinik in Geislingen. Die ist ein Schlag ins Gesicht des Klinikpersonals und auch der Bevölkerung in Geislingen. Die Anfahrzeit zum nächstgelegenen Krankenhaus wird sich signifikant verlängern, die Klinikkapazitäten werden - dem Wunsch der Gesundheitsökonomen entsprechend - weiter verringert.
Das Aktionsbündnis zum Erhalt der Helfenstein-Klinik und die Bevölkerung in Geislingen und Umgebung hatten einen großartigen Kampf für ihr Krankenhaus geführt - leider vergebens!
Zur Pressemeldung(Überschrift) in der Südwest Presse folgende Links:
Dies ist das erschütternde Ergebnis eines kalten Strukturwandels, der an den Bürgern und am Klinikpersonal vorbei - trotz Corona - verstärkt fortgesetzt wird.
Die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" protestiert
"Rund 30 Beschäftigte der Haßberg-Kliniken Haus Ebern machten am Mittwoch zum Internationalen Tag der Pflegenden auf ihre besondere Situation aufmerksam. Vor dem Hallenbad, gegenüber des Krankenhauses, versammelte sich das Pflegepersonal mit Transparenten und forderte den Erhalt aller Arbeitsplätze in Ebern.
... Neben Vorwürfen und Forderungen gegenüber der „großen“ Politik in Berlin, stand die Ende März bekanntgewordene Schließung einiger Abteilungen im Haus Ebern im Mittelpunkt. Die geplante Neuausrichtung des Leistungsspektrums betrifft etwa 40 bis 45 Mitarbeiter im Haus Ebern in den Bereichen Chirugie, OP, Anästhesie und Labor/Röntgen.
.. „Wir haben alles gegeben, doch vergeblich gekämpft“, mit dem „Todestag“ 31. Dezember 2021. Um diesen Zeitpunkt herum soll die Neustrukturierung beginnen und so die Geschichte des über 100 Jahre alten Krankenhauses wieder eine Wende erfahren. Geplant war auch, dass sich an der Protestaktion Vertreter von ver.di beteiligen, diese mussten jedoch krankheitsbedingt kurzfristig ihre Teilnahme absagen."
Hierzu gibt es folgendes Protestschreiben der Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an Landrat Wilhelm Schneider:
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Offener Brief
Zukunft des Krankenhauses Ebern
Sehr geehrter Herr Landrat Wilhelm Schneider,
... Mit Sorge betrachten wir Ihre in der Neuen Presse veröffentlichte Entscheidung, das Leistungsangebot des Krankenhauses Ebern mit den Bereichen OP-Abteilung, Anästhesie, Chirurgische Station, Zentrale Patientenaufnahme, Labor sowie Röntgen signifikant zu verringern.
Krankenhäuser gehören zur Daseinsvorsorge. Ihr Betrieb sollte sich nach dem Bedarf richten und nicht von der Wirtschaftlichkeit abhängen. Ihr Krankenhaus Ebern deckt als Allgemeinkrankenhaus exakt diejenigen Fachbereiche ab, die seit Mitte 2018 Mindestvoraussetzung für eine Notfallversorgung sind: Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie.
Mit Ihrer Entscheidung entfällt die Möglichkeit einer Erstversorgung der PatientInnen. Aufgrund steigender Strukturanforderungen ist absehbar, dass der Betrieb von Krankenhäusern mit verringertem Leistungsangebot, insbesondere ohne chirurgisches Angebot, mittelfristig nicht mehr zulässig ist. Die gestufte Notfallversorgung, gültig seit 01.07.2018, ist ein erster Schritt in eine gestufte Versorgung der Allgemeinkrankenhäuser insgesamt. Die von Ihnen angestrebte Kombination aus Altersmedizin inklusive Palliativmedizin, Kurzzeit- und Übergangspflege wird diesen Strukturen nicht gerecht.
Mittelfristig droht damit ein „Aus“ ihres Standorts Ebern als akutstationäres Krankenhaus. Wir fordern Sie deshalb auf, Ihre Entscheidung zur Konzentration der medizinischen Leistungen am Standort Haßfurt und Ausdünnung in Ebern zu revidieren.
Die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" protestiert
"Rund 30 Beschäftigte der Haßberg-Kliniken Haus Ebern machten am Mittwoch zum Internationalen Tag der Pflegenden auf ihre besondere Situation aufmerksam. Vor dem Hallenbad, gegenüber des Krankenhauses, versammelte sich das Pflegepersonal mit Transparenten und forderte den Erhalt aller Arbeitsplätze in Ebern.
... Neben Vorwürfen und Forderungen gegenüber der „großen“ Politik in Berlin, stand die Ende März bekanntgewordene Schließung einiger Abteilungen im Haus Ebern im Mittelpunkt. Die geplante Neuausrichtung des Leistungsspektrums betrifft etwa 40 bis 45 Mitarbeiter im Haus Ebern in den Bereichen Chirugie, OP, Anästhesie und Labor/Röntgen.
.. „Wir haben alles gegeben, doch vergeblich gekämpft“, mit dem „Todestag“ 31. Dezember 2021. Um diesen Zeitpunkt herum soll die Neustrukturierung beginnen und so die Geschichte des über 100 Jahre alten Krankenhauses wieder eine Wende erfahren. Geplant war auch, dass sich an der Protestaktion Vertreter von ver.di beteiligen, diese mussten jedoch krankheitsbedingt kurzfristig ihre Teilnahme absagen."
Hierzu gibt es folgendes Protestschreiben der Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an Landrat Wilhelm Schneider:
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Offener Brief
Zukunft des Krankenhauses Ebern
Sehr geehrter Herr Landrat Wilhelm Schneider,
... Mit Sorge betrachten wir Ihre in der Neuen Presse veröffentlichte Entscheidung, das Leistungsangebot des Krankenhauses Ebern mit den Bereichen OP-Abteilung, Anästhesie, Chirurgische Station, Zentrale Patientenaufnahme, Labor sowie Röntgen signifikant zu verringern.
Krankenhäuser gehören zur Daseinsvorsorge. Ihr Betrieb sollte sich nach dem Bedarf richten und nicht von der Wirtschaftlichkeit abhängen. Ihr Krankenhaus Ebern deckt als Allgemeinkrankenhaus exakt diejenigen Fachbereiche ab, die seit Mitte 2018 Mindestvoraussetzung für eine Notfallversorgung sind: Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie.
Mit Ihrer Entscheidung entfällt die Möglichkeit einer Erstversorgung der PatientInnen. Aufgrund steigender Strukturanforderungen ist absehbar, dass der Betrieb von Krankenhäusern mit verringertem Leistungsangebot, insbesondere ohne chirurgisches Angebot, mittelfristig nicht mehr zulässig ist. Die gestufte Notfallversorgung, gültig seit 01.07.2018, ist ein erster Schritt in eine gestufte Versorgung der Allgemeinkrankenhäuser insgesamt. Die von Ihnen angestrebte Kombination aus Altersmedizin inklusive Palliativmedizin, Kurzzeit- und Übergangspflege wird diesen Strukturen nicht gerecht.
Mittelfristig droht damit ein „Aus“ ihres Standorts Ebern als akutstationäres Krankenhaus. Wir fordern Sie deshalb auf, Ihre Entscheidung zur Konzentration der medizinischen Leistungen am Standort Haßfurt und Ausdünnung in Ebern zu revidieren.