Region: Inden

Stoppt die Grundsteuer-Explosion in Inden: Nein zu 1.400 % Hebesatz!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Der Gemeinderat der Gemeinde Inden

1.450 Unterschriften

Sammlung beendet

1.450 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

02.02.2026, 21:50

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir haben einen Meilenstein erreicht: Über 1.100 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet! Das zeigt, wie tief die Sorge und die Entschlossenheit in Inden verwurzelt sind.

Klartext zur Situation: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Wir müssen die Dinge beim Namen nennen: Die aktuelle Finanznot und die hohen Schulden, die Inden zu tragen hat, sind das Ergebnis falscher Entscheidungen der Vergangenheit. Es wurde Politik gemacht, ohne nachhaltig in die Zukunft zu schauen. Das rächt sich jetzt.

Gleichzeitig wurden alle Kommunen in der jüngeren Vergangenheit von der Landespolitik allein gelassen. Themen wie der OGS-Ausbau, der Schulausbau und steigende Soziallasten wurden auf die Gemeinden abgewälzt, ohne die Kosten voll zu decken. Kleine Kommunen wie Inden, die zusätzlich massiv vom Strukturwandel betroffen sind, können diese Lasten nicht mehr tragen.

Strukturgelder müssen auch zur Entlastung dienen!
Es gibt zwar Fördergelder für den Strukturwandel, aber diese sind fast ausschließlich für Infrastrukturprojekte (wie z.B. das Infocenter am Indemann) reserviert.
Wir fordern: Diese Förderungen müssen auch für die finanzielle Stabilität stark gebeutelter Gemeinden freigemacht werden! Die Landesregierung hat hier eine klare Verantwortung.

Was passiert 2035?
Die Bürger von Inden sollen nun einen Hebesatz von 1.400 % zahlen, der voraussichtlich bis zum Ende des Haushaltssicherungskonzeptes 2035 nicht einmal ausreichen wird. Ab 2035 soll der Indesee in die Zwischennutzung gehen. Doch wer soll sich hier dann noch ansiedeln oder investieren, wenn die Grundsteuerlasten alles erdrücken? Fällt die Steuer dann etwa "magisch" ab, wenn die Bürger jahrelang ausgeblutet sind? Wir sagen NEIN!

Unsere Forderung:
„Liebe Lokalpolitiker und Landesregierung, Sie haben die gemeinsame Pflicht, unsere Gemeinde zu stützen und die Bürger nicht auszubeuten! Unsere Gemeindepolitik von damals und heute ist sicher nicht unschuldig an dieser Misere. Aber diese Last nun allein auf dem Rücken der Bürger von Inden auszutragen, ist für uns absolut inakzeptabel.

Ihre Politik – sowohl im Rathaus als auch im Landtag – muss sich ändern, und zwar sofort. Wir fordern unsere Lokalpolitiker und die Landesregierung auf: Kämpfen Sie gemeinsam für unsere Gemeinde! Das Land muss Inden mit allen verfügbaren Mitteln angemessen unterstützen, damit unser Ort eine Zukunft hat und nicht unter einer Steuerlast erstickt, die jede Entwicklung im Keim erstickt.“


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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