• Änderungen an der Petition

    at 30 Apr 2020 04:36

    Ergänzendes Paper online gegangen unter
    elektrosensibel-muenchen.de/kampagne-kein-wlan-in-der-bayerischen-schule.html


    Neue Begründung: Die Gründe für die Abschaffung von WLAN in Kitas, Krippen und Schulen sind so zahlreich und so drängend, dass es umso mehr verwundert, dass das Thema bisher nicht von der Politik priorisiert wurde:
    - Deutschland ignoriert bislang alle Warnsignale der Wissenschaft, auf die andere Länder längst reagiert haben. So verabschiedete das französische Parlament am 29. Januar 2015 das Gesetz zur "Eingrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber Mikrowellenstrahlung", welches u.a. ein Verbot von WLAN in Kinderkrippen vorsieht. In Grundschulen darf WLAN nur aktiv sein, wenn es der Unterricht zwingend erfordert. Davor und danach muss das WLAN ausgeschaltet sein.
    - Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt auf seiner Homepage zum Umgang mit Smartphones und Tablets (Stand März 2018): "Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für Kinder. Sie befinden sich noch in der Entwicklung und könnten deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren."
    - Ebenfalls warnt das Bundesamt für Strahlenschutz seit 2015 generell: Schulen sollten ihre Schüler nicht per Funk ans Internet anbinden und auf WLAN-Netze verzichten!
    www.welt.de/gesundheit/article137612666/Bundesamt-warnt-Schulen-vor-WLAN-Netzen.html
    Dr. Klaus Scheler, Physiker an der Uni Heidelberg, beschäftigt sich seit sieben Jahren mit dem Thema WLAN-Klassen: „Für Kinder ist WLAN-Strahlung gefährlicher als für Erwachsene, da ihre Knochen noch dünner sind und sie noch in der Entwicklung stecken.“ Für ihn ist das Einrichten von sogenannten „WLAN-Klassen“ deswegen verantwortungslos.
    www.praxisvita.de/internet-schuld-konzentrationsstoerungen-bei-kindern-9818.html
    Verbraucherschützer wie Peter Hensinger von der Org „diagnose Funk“ sammeln seit Jahren Studien zu Handy- und WLAN-Strahlung, die toxische Effekte zeigen. Es gebe bislang 130 Studien, die Schädigungen von Spermien und Embryo belegen, 80 wiesen auf auf DNA-Strangbrüche hin. "Die Studienlage gibt uns von Jahr zu Jahr mehr recht."
    www.swr.de/swr2/wissen/elektrosmog-krankheit,broadcastcontrib-swr-15544.html
    Selbst die Telekom warnt inzwischen vor der Aufstellung der WLAN Router in der Nähe von "Aufenthaltsräumen". So heißt es auf Seite 21 der Bedienungsanleitung des sog. SPEEDPORT SMART: "Funksignale: Die integrierten Antennen Ihres Speedports senden und empfangen Funksignale bspw. für die Bereitstellung Ihres WLAN. Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedport in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen, um die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten."
    www.telekom.de/hilfe/downloads/kurzbedienungsanleitung-speedport-smart.pdf [PDF]
    - Strahlenbiologen wie Prof. Lengfelder warnen eindringlich vor der schädlichen Wirkung von WLAN-Strahlung auf den menschlichen Körper. Am ehesten verdeutlicht das sog. "Kresse-Experiment" die schädliche Wirkung der Strahlenbelastung auf Organismen: Kresse unter WLAN-Strahlung geht ein, während Pflanzen in der Kontrollgruppe gesund bleiben. Außerdem werden bei von der Industrie eingehaltenen Grenzwerten bislang nur seltsame Aspekte wie die "Erwärmung des Gewebes" als Orientierung herangezogen, obwohl die reine Erwärmung für die (kindlichen) Gesundheitsschäden gar nicht der ausschlaggebende Aspekt sein mag.
    www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160308200/Wie-schaedlich-ist-WLAN-Strahlung-fuer-den-Menschen.html
    - WLAN, wie es in Mietwagen eingeschaltet ist, führt nach Studienergebnissen zur Veränderung von Hirnströmen und kann Burnout-ähnliche Symptome hervorrufen.
    www.ibes-gegen-elektrosmog.de/veraenderte-gehirnstroeme-im-auto/
    - Experten kritisieren seit Jahren, dass im Rahmen des "Digitalpakts" gesundheitsschädliches WLAN in völliger Ignoranz der Gesundheitsrisiken an Schulen installiert wird. Siehe dazu auch:
    www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=377&class=DownloadItem [PDF]
    sowie
    elektrosensibel-muenchen.de/kampagne-kein-wlan-in-der-bayerischen-schule.html
    - Es gibt kostengünstige, leicht umzusetzende Alternativen zu WLAN, wie etwa die Maßnahmen der israelischen Stadt Haifa zeigen: Der dortige Bürgermeister Yona Yahav gab 2016 bekannt, dass WiFis von sämtlichen Schulen zu entfernen seien. „Wenn es einen Zweifel gibt, der unsere Kinder betrifft, gibt es keine Zweifel“, sagte Yahav gegenüber der Presse. Er ordnete an, dass alle WiFis sofort deinstalliert werden und stattdessen auf kabelgebundenes Internet zurückgegriffen wird.
    - Es handelt sich um einen typischen Themenbereich, bei dem jetzt schon weitreichende Fakten auf dem Tisch liegen, und es nur noch an der politischen Umsetzung hapert - Vergleichbar mit dem nun endlich Schritt für Schritt umgesetzten Aluminium-Verbot für Impfungen und Deosprays. Weitere Untätigkeit im Bezug auf WLAN-Strahlenbelastung in Klassenzimmern, Kitas und Krippen schadet vor allem den Schwächsten der Gesellschaft, die eigentlich besonderen Schutz der Politik genießen müssten.
    (Foto: pixabay)

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 6.829 (6.614 in Deutschland)

  • Update: 5.000 und Verlängerung

    at 17 Mar 2020 04:13

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    diesen Monat hat unsere Petition die Marke von 5.000 Unterschriften genommen. Herzlichen Dank an alle für Ihre Unterstützung! In der letzten Woche erreichten mich zudem noch einige handschriftliche Bögen, besonders die Regionen Stuttgart, Dresden und Bayern waren hier sehr fleißig, nochmals vielen herzlichen Dank. Wie Sie vielleicht gemerkt haben, sind wir auf gutem Weg, aber unser Tempo ist noch das einer Schnecke. Daher wurde die Petition auf das gesamte Jahr 2020 verlängert, um noch mehr Kräfte zu bündeln, bevor wir die Petition einreichen. Ich denke, die aktuelle Lage in Deutschland zeigt allen, dass große Veränderungen möglich sind, wenn nur die Politik auch dazu willens ist.

    Noch eine Anmerkung zur Petitionserweiterung. Vor einigen Wochen wurde die Petition nach reiflicher Abwägung auf Kitas, Krippen und alle Schulen ausgedehnt. Seither scheinen einige alte Links, über die regelmäßig Mitzeichner einströmten, nicht mehr zu funktionieren. Ich bin daher dankbar, wenn Sie die Petition noch einmal in sozialen Netzwerken (bitte per Glasfaserkabel ;) ), per Mail oder im Freundeskreis bei Gelegenheit erwähnen könnten.

    Alles Gute und bleiben Sie gesund,

    es grüßt Sie aus Köln

    Christoph Hardt

  • Erweiterung der Petition

    at 12 Feb 2020 18:29

    Liebe Mitzeichner,

    nach reiflicher Überlegung und vielen Mails (Danke an dieser Stelle!) ist die Petition seit heute in Ihrer Ausrichtung erweitert. Nunmehr sind nicht nur Grundschulen, sondern allgemein Kitas, Krippen und Schulen durch die Petition abgedeckt.

    Aus Sicht der Petition endet die Fürsorgepflicht vor möglichen Gesundheitsgefahren durch WLAN nicht vor und nach der Grundschule, daher war die Erweiterung der Forderung nur folgerichtig.

    Seit heute gibt es auch eine Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Gesundheitsgefahren durch WLAN. Besorgte Eltern können sich beim Münchener Verein für Elektronsensible und Mobilfunkgeschädigte Expertenrat holen entweder per Mail unter vorstand@ehs-vem oder telefonisch unter 089 - 613 72 498.

    Mit besten Grüßen aus Köln

    Christoph Hardt

  • Änderungen an der Petition

    at 12 Feb 2020 18:19

    Update der Petition und ihrer Ausrichtung


    Neuer Titel: Verbot von WLAN-Strahlung an Grundschulen Kitas, Krippen und Schulen in Deutschland


    Neuer Petitionstext: Ungeachtet zunehmender Warnungen über die gesundheitliche Belastung hochfrequenter Strahlung, wie sie durch Mobiltelefone oder WLAN entsteht, werden in Deutschland immer mehr Schulen "ans Netz" gebracht. Dies geschieht in der Regel durch Einrichtung von WLAN-Netzen, die die einzelnen Klassenräume und Pausenhöfe abdecken. Kinder sitzen in direkter Nähe zu WLAN-Routern, die sie während des Unterrichts - auch wenn die Computer gar nicht benutzt werden - permanent der Strahlenbelastung exponiert.
    exponiert. Ähnlich verhält es sich in Kitas und Krippen, wo oft ein einzelner Rechner für die Verwaltung ein WLAN-Netz über die gesamten Räumlichkeiten aufspannt.
    Angesichts der möglichen gesundheitlichen Risiken und vermuteten Einflüsse auf die Lernleistung ist ein sofortiges Verbot von WLAN-Routern in deutschen Grundschulen allein schon aus Fürsorgepflicht geboten. Hier hinkt Deutschland anderen Ländern wie Frankreich (Verbot von WLAN in Krippen), Zypern (Verbot von WLAN In Kindergärten, Ärztekammer fordert Verbot von WLAN an Schulen) oder Finnland (Eltern setzen abschaltbare WLAN-Router in Grundschulen durch) hinterher.


    Neue Begründung: Die Gründe für die Abschaffung von WLAN in Grundschulen Kitas, Krippen und Schulen sind so zahlreich und so drängend, dass es umso mehr verwundert, dass das Thema bisher nicht von der Politik priorisiert wurde:
    - Deutschland ignoriert bislang alle Warnsignale der Wissenschaft, auf die andere Länder längst reagiert haben. So verabschiedete das französische Parlament am 29. Januar 2015 das Gesetz zur "Eingrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber Mikrowellenstrahlung", welches u.a. ein Verbot von WLAN in Kinderkrippen vorsieht. In Grundschulen darf WLAN nur aktiv sein, wenn es der Unterricht zwingend erfordert. Davor und danach muss das WLAN ausgeschaltet sein.
    - Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt auf seiner Homepage zum Umgang mit Smartphones und Tablets (Stand März 2018): "Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für Kinder. Sie befinden sich noch in der Entwicklung und könnten deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren."
    - Ebenfalls warnt das Bundesamt für Strahlenschutz seit 2015 generell: Schulen sollten ihre Schüler nicht per Funk ans Internet anbinden und auf WLAN-Netze verzichten!
    www.welt.de/gesundheit/article137612666/Bundesamt-warnt-Schulen-vor-WLAN-Netzen.html
    Dr. Klaus Scheler, Physiker an der Uni Heidelberg, beschäftigt sich seit sieben Jahren mit dem Thema WLAN-Klassen: „Für Kinder ist WLAN-Strahlung gefährlicher als für Erwachsene, da ihre Knochen noch dünner sind und sie noch in der Entwicklung stecken.“ Für ihn ist das Einrichten von sogenannten „WLAN-Klassen“ deswegen verantwortungslos.
    www.praxisvita.de/internet-schuld-konzentrationsstoerungen-bei-kindern-9818.html
    Verbraucherschützer wie Peter Hensinger von der Org „diagnose Funk“ sammeln seit Jahren Studien zu Handy- und WLAN-Strahlung, die toxische Effekte zeigen. Es gebe bislang 130 Studien, die Schädigungen von Spermien und Embryo belegen, 80 wiesen auf auf DNA-Strangbrüche hin. "Die Studienlage gibt uns von Jahr zu Jahr mehr recht."
    www.swr.de/swr2/wissen/elektrosmog-krankheit,broadcastcontrib-swr-15544.html
    Selbst die Telekom warnt inzwischen vor der Aufstellung der WLAN Router in der Nähe von "Aufenthaltsräumen". So heißt es auf Seite 21 der Bedienungsanleitung des sog. SPEEDPORT SMART: "Funksignale: Die integrierten Antennen Ihres Speedports senden und empfangen Funksignale bspw. für die Bereitstellung Ihres WLAN. Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedport in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen, um die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten."
    www.telekom.de/hilfe/downloads/kurzbedienungsanleitung-speedport-smart.pdf [PDF]
    - Strahlenbiologen wie Prof. Lengfelder warnen eindringlich vor der schädlichen Wirkung von WLAN-Strahlung auf den menschlichen Körper. Am ehesten verdeutlicht das sog. "Kresse-Experiment" die schädliche Wirkung der Strahlenbelastung auf Organismen: Kresse unter WLAN-Strahlung geht ein, während Pflanzen in der Kontrollgruppe gesund bleiben. Außerdem werden bei von der Industrie eingehaltenen Grenzwerten bislang nur seltsame Aspekte wie die "Erwärmung des Gewebes" als Orientierung herangezogen, obwohl die reine Erwärmung für die (kindlichen) Gesundheitsschäden gar nicht der ausschlaggebende Aspekt sein mag.
    www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160308200/Wie-schaedlich-ist-WLAN-Strahlung-fuer-den-Menschen.html
    - WLAN, wie es in Mietwagen eingeschaltet ist, führt nach Studienergebnissen zur Veränderung von Hirnströmen und kann Burnout-ähnliche Symptome hervorrufen.
    www.ibes-gegen-elektrosmog.de/veraenderte-gehirnstroeme-im-auto/
    - Experten kritisieren seit Jahren, dass im Rahmen des "Digitalpakts" gesundheitsschädliches WLAN in völliger Ignoranz der Gesundheitsrisiken an Schulen installiert wird. Siehe dazu auch:
    www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=377&class=DownloadItem [PDF]
    - Es gibt kostengünstige, leicht umzusetzende Alternativen zu WLAN, wie etwa die Maßnahmen der israelischen Stadt Haifa zeigen: Der dortige Bürgermeister Yona Yahav gab 2016 bekannt, dass WiFis von sämtlichen Schulen zu entfernen seien. „Wenn es einen Zweifel gibt, der unsere Kinder betrifft, gibt es keine Zweifel“, sagte Yahav gegenüber der Presse. Er ordnete an, dass alle WiFis sofort deinstalliert werden und stattdessen auf kabelgebundenes Internet zurückgegriffen wird.
    - Es handelt sich um einen typischen Themenbereich, bei dem jetzt schon weitreichende Fakten auf dem Tisch liegen, und es nur noch an der politischen Umsetzung hapert - Vergleichbar mit dem nun endlich Schritt für Schritt umgesetzten Aluminium-Verbot für Impfungen und Deosprays. Weitere Untätigkeit im Bezug auf WLAN-Strahlenbelastung in Klassenzimmern Klassenzimmern, Kitas und Krippen schadet vor allem den Schwächsten der Gesellschaft, die eigentlich besonderen Schutz der Politik genießen müssten.
    (Foto: pixabay)

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 4145 (4026 in Deutschland)

  • Petition in Zeichnung - Update: Petition gegen WLAN an Grundschulen

    at 26 Jan 2020 11:40

    Liebe Mitzeichner,

    ein kleines Update, damit Sie informiert sind. Diese Woche haben wird die 3.000-Unterschriften-Marke genommen. Eine großartige Leistung. Wir sind schon viele und wir werden immer mehr :)

    Soeben erreichte mich außerdem der erste Unterschriften-Bogen per Post (Grüße nach Torgau). Vielen Dank dafür. Ich habe ihn sofort eingescannt und der Petition so 10 weitere Unterstützer hinzugefügt. Wenn Sie auch einen Bogen bei sich zu Hause ausdrucken und z.B. in der Nachbarschaft für Unterschriften benutzen möchten, so brauchen Sie diesen im Anschluss aber nicht per Brief an mich schicken.

    Es besteht die Möglichkeit, ausgefüllte Unterschriftenlisten direkt hier bei openpetition.de hochzuladen unter Angabe der zutreffenden Petition. Das können Sie unter diesem Link machen: www.openpetition.de/eingang/petition

    Ferner erreichten mich einige Vorschläge, die Petition noch zu ergänzen bzw. breiter aufzufächern. Einerseits wünschen sich manche eine Ausdehnung des Verbots auf Kindergärten und Krippen. Andererseits möchten Unterstützer neben WLAN auch weitere Technologien wie etwa schnurlose DECT-Telefone abgedeckt sehen. Diese Vorschläge werden derzeit gründlich geprüft, bevor der Petitionstext überhastet abgeändert wird. Pro- oder Contra-Argumente können gerne an mich geschickt werden, jede Nachricht wird beantwortet.

    Mit besten Grüßen aus Köln

    Christoph Hardt

  • Petition in Zeichnung - Update: Petition gegen WLAN an Grundschulen

    at 27 Dec 2019 13:34

    Liebe Mitzeichner und Mitzeichnerinnen der Petition gegen WLAN an Grundschulen,

    ich hoffe Sie sind alle gut durch die Weihnachtsfeiertage gekommen. Erlauben Sie mir, mich zum Ende des Jahres herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung zu bedanken! Vielen Dank im Namen aller kommenden Generationen, die hoffentlich nicht permanenter WLAN-Strahlung während des Unterrichts ausgesetzt sein mögen.

    Bislang hat die Petition knapp 1.400 Unterschriften sammeln können. Bis zum anvisierten Petitionsziel von 50.000 Signaturen ist es also noch ein weiter weg. Es ist daher von erheblicher Wichtigkeit, dass die Petition im neuen Jahr noch einmal weitere Verbreitung findet wie etwa in Facebook-Gruppen, auf Twitter, per Mail, WhatsApp oder einfach in der Mund-zu-Mund-Info.

    Ich freue mich auch, wenn Sie das Widget zum bequemen Mitzeichnen auf Ihren Webseiten einbauen möchten oder Fragen und Anregungen für mich haben, wie man die Petition noch weiter verbreiten kann. Ich für meinen Teil werde als nächstes einige Zettel ausdrucken und diese mit zugehörigem QR-Code an Bahnhöfen in Köln aushängen, wo viele Passanten vorbeikommen. Sicher gibt es aber noch bessere Ideen, wo diese Petition "offene Türen" einrennen würde, etwa in einschlägigen Foren, Facebook-Gruppen oder unter Lehrern oder Eltern-Kreisen.

    Die Gegenseite schläft nicht. Jeden Tag werden weitere UMTS-, WLAN- und 5G-Sender installiert. Wenn wir es nicht einmal schaffen, Grundschulkinder vor diesem Experiment an der Bevölkerung zu schützen, wird es sehr schwer, diese Technik jemals zurückzudrängen. Dabei liegt die Alternative mit dem kabelgebundenen (Glasfaser)-Internet, welches in der Regel schneller, störungsfreier und sicherer gegen Hackerangriffe ist als WLAN, eigentlich auf der Hand.

    Ich habe bei einem Besuch in einer Kölner Grundschule gesehen, dass in jedem Klassenzimmer inzwischen 1-2 PCs hinten in der Ecke ungenutzt vor sich hinstehen, während die Klassenräume permanent durch WLAN exponiert werden. Die Lehrer und Schulleiter sind völlig überfordert mit dieser Technologie und sind nur froh, dass ihnen irgendwer Internet hinstellt. Die meisten Dienstleister in der Richtung setzen auf WLAN-gestützte Lösungen, da hierbei lästiges Kabelverlegen wegfällt. Dabei ist der Nutzen für den Unterricht sowie die gesundheitlichen Langzeitfolgen höchst fraglich.

    Seien Sie stolz auf sich, dieses von den Medien (brauchen Anzeigen von Telekom, Vodafone, Unitymedia, Kabeldeutschland usw.) leider bisher nur zu gerne gemiedene Thema aufgegriffen und bereits 2019 unterstützt zu haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes Jahr 2020 und noch einmal vielen Dank für die Unterstützung bisher.

    Sobald es weitere Entwicklungen in der Petition gibt, werde ich Sie darüber auf dem laufenden Halten.

    Mit besten Grüßen aus Köln

    Christoph Hardt

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