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  • Petition in Zeichnung - Signa droht der Stadt | Empfehlungskommission tagt am Samstag | Neuigkeiten rund ums Viktoriaviertel

    27-09-17 17:46 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Viktoriaviertels,

    heute drohte die Signa Holding offenbar in einem sechs-seitigen Brief an den Oberbürgermeister Ashok Sridharan mit dem Rückzug aus dem „Projekt Viktoriakarree“. Die in der Bürgerwerkstatt von internationalen Planerbüros erarbeiteten Konzepte brächten angeblich nicht die gewünschte Aufwertung der City, sondern würden nur vereinzelten Partikularinteressen gerecht werden.

    Auch wenn uns, den Initiativen im Viertel, der Brief noch nicht vorliegt: Der Signa passen die Zwischenergebnisse der Bürgerwerkstatt nicht und sie sieht ihre Investmentinteressen in Gefahr. Offenbar möchte Sie nun Druck auf den OB und den Stadtrat ausüben, um die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung hinwegzufegen um die Gespräche von Neuem zu beginnen.

    Das lassen wir uns nicht gefallen! Wir haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass das Viktoriaviertel ein Riesenpotenzial für eine lebenswerte Stadt hat. Und um das zu erhalten und weiter zu entwickeln brauchen wir keinen Investor, dessen einziges Interesse die eigene Gewinnmaximierung ist, dessen Geschäftsmodell das Abschöpfen von Gewinnen und der Ausverkauf der Stadt ist.

    Im Gegensatz zur Signa konnten wir (Viva Viktoria, der Nachbarschaftsverein, der Verein der Gewerbetreibenden und Bonn im Wandel) zahlreiche positive Akzente für eine gemeinwohl-orientierte Entwicklung setzen:

    ***Die letzte Kulturnacht im Viertel, die Fiesta Viktoria im Juli hat mehrere Tausend Menschen angezogen: fiestaviktoria.de/wir-sind-sprachlos-das-war-die-fiesta-viktoria-3

    ***Zum diesjährigen Parking Day gab es Aktionen rund ums Viertel, inkl. einer Oase inmitten der Verkehrswüste in der Innenstadt: www.youtube.com/watch?v=rR3rjrYRmJU

    ***Kultur im Viertel Verankern: Viva Viktoria schlägt vor, das Pantheon im alten Viktoriabad anzusiedeln. Darüber hinaus sollten Bonner Akteure und Stiftungen aktiv in die Entwicklung einbezogen werden: bit.ly/2hzy7Bd

    ***Mit der Bürgerwerkstatt wurde ein Dialog begonnen, den wir fortsetzen möchten. Die Expertise der internationalen Planerteams hat neue Impulse gesetzt, die in Bonn gehört werden sollten. An dem z.T. recht komplexen und zeitaufwändigen Verfahren gab es eine breite Beteiligung Bonner BürgerInnen!

    ***Die Betroffenen sollten zuerst gehört werden, und das sind zunächst die Menschen, die im Viertel wohnen, arbeiten und leben. In den letzten Monaten haben wir ein buntes Mosaik an Stimmen aus dem Viertel gesammelt: bonnimwandel.de/vom-viertel-an-den-strand-und-weiter-eine-videoreihe-aus-dem-viktoriaviertel/

    ***Nachhaltigkeit muss ernst gemeint sein! Anstatt auf Kosten unserer Enkel und Menschen im Globalen Süden die Konsumspirale immer weiter anzuheizen, sollten wir regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und gemeinschaftlich wirtschaften: bonnimwandel.de/wo-bleibt-die-nachhaltigkeit-im-viktoriaviertel-eine-stellungnahme/

    Jüngst hat die Hans-Böckler-Stiftung berechnet, dass gemessen am Einkommen, die Mieten in Bonn auf Rekordniveau liegen. Günstiger Wohnraum muss Priorität vor Luxus-Wohnen haben, auch in der Innenstadt: www.boeckler.de/106575_110740.htm

    Am kommenden Samstag findet in der Aula des Universitäts-Hauptgebäudes die Sitzung der Empfehlungskommission statt. Die Sitzung stellt den Abschluss der Bürgerwerkstatt dar und ist öffentlich. Der Ablauf ist wie folgt:

    9.00 Uhr Möglichkeit, sich vorab die Planungskonzepte anzuschauen
    10.00 Uhr Vorstellung der Arbeiten, Möglichkeit für Verständnisfragen, anschließende Kommentierung durch die Bürger auf Plakaten
    13.30 Uhr Moderierte Vorstellung der Kommentare der Bürger
    15.00 Uhr Empfehlungskommission tagt öffentlich
    Mehr Infos unter: bonnimwandel.de/bürgerwerkstatt

    Bitte kommt zahlreich um spätestens 15 Uhr zur Tagung der Kommission! Lasst uns zeigen, dass ein großes Interesse an einer bürgernahen und nachhaltigen Stadtentwicklung besteht!
    Wir freuen uns euch zu sehen!

    Viele Grüße,
    Andi Rüther
    Bonn im Wandel e.V.

    P.S.: Tragt euch auch in die Newsletter von Viva Viktoria und/oder Bonn im Wandel ein, um über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben:
    viva-viktoria.de
    bonnimwandel.de/newsletter/

    P.P.S: Das Bild oben zeigt die symbolische Ausrufung des Viktoriaviertels durch die Initiativen: youtu.be/MKkh8bCWuTo

  • Petition in Zeichnung - Bonns 1. Nachhaltigkeitsviertel: Das Viktoriaviertel

    03-07-17 15:37 Uhr

    Liebe UnterzeichnerInnen,

    wir wollen das erste Nachhaltigkeitsviertel in Bonn! Im Viktoriaviertel!

    In den letzten Wochen haben wir Gespräche geführt, geplant und überlegt wie es weiter geht. Mit Germanwatch und dem ADFC haben zwei weitere Bonner Initiativen unsere Petition unterzeichnet. Nun brauchen wir eure Unterstützung um das Quorum zu erreichen!

    Wir wollen ein klares Zeichen setzen: Für Vielfalt und eine nachhaltige und menschengerechte Stadt. Wenn im Herbst die Empfehlungskommission der Bürgerwerkstatt tagt und ihre Ergebnisse an den Stadtrat übergibt, möchten wir vorbereitet sein.

    Wenn jede und jeder von euch 10 Unterschriften sammelt, erreichen wir das Quorum von 2.500 Unterschriften locker! Wenn das Quorum erreicht wird, bittet open-petition.de den Stadtrat um eine Stellungnahme. Außerdem denken wir, dass wir diese Anzahl an Unterschriften brauchen, damit uns der Stadtrat als Gesprächspartner ernst nimmt.

    Die Unterschriftenlisten liegen ab morgen in den Bergfeld's Supermärkten bereit und können dort abgeholt werden. Bitte bringt die Listen bis zum 18. August möglichst ausgefüllt wieder zurück in einen der Biomärkte. Unter diesem Link findet ihr die Unterschriftenliste als PDF zum selber Ausdrucken:

    viktoriableibt.de/wp-content/uploads/2017/07/Viktoria-bleibt-Viertel_Liste-online.pdf

    Bitte verbreitet auch den Link zur Online-Petition weiter. (Bitte nur einmal unterzeichnen, online oder auf Papier):

    openpetition.de/!viktoriaviertel

    Warum Nachhaltigkeitsviertel? Die Stadt Bonn vermarktet sich als "Standort und Akteur für Nachhaltigkeit". Wir wollen dieses Versprechen endlich mit Leben füllen und sammeln zur Zeit Ideen um das Viktoriaviertel zum ersten Nachhaltigkeitsviertel Bonns zu machen. Möchtest du mit machen? Melde dich bei uns: info@viktoriableibt.de

    WICHTIG: Die Übergabe der Petition planen wir für Anfang September, daher bitten wir euch, bis zum 18. August die Listen wieder bei uns abzugeben!

    Viele Grüße,
    Kira, Renate, Sara, Bastian und Andi vom "Viktoria bleibt Viertel!"-Team

    PS: Am 15.7. steigt die dritte Fiesta Viktoria. Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns zu feiern und zu zeigen, dass das Viertel lebt! Weitere Infos unter fiestaviktoria.de

  • Petition in Zeichnung - Kundgebung heute, 24 Initiativen unterstützen unsere Erklärung

    29-04-17 09:13 Uhr

    Wir freuen uns sehr, das sich schon 24 Bonner Initiativen unserer Erklärung angeschlossen haben. Das macht deutlich: Der Bedarf ist groß an Entwicklungsperspektiven, die die vorhandenen Bau- und Sozialstrukturen berücksichtigen.

    Heute ist die Bürgerwerkstatt und wir laden euch herzlich zu unserer Kundgebung um 12:30 Uhr ein. Es gibt etwas zu essen und wir möchten mit euch planen, wie es weiter geht. Wir hören heute nicht auf, sondern fangen erst richtig an! Wir wollen in den nächsten Wochen und Monaten ein tragfähiges Nutzungskonzept für das Viertel entwickeln, das die Bedürfnisse der Bonner Bewohner*Innen ins Zentrum stellt!

    Am kommenden Mittwoch treffen wir uns im Rahmen des Recht auf Stadt Treffens um 19:30 in der Ermekeilinitiative um weiter zu planen: bonnimwandel.de/events/recht-auf-stadt-netzwerktreffen-2/

    Wir freuen uns euch zu sehen!

    Andi von Bonn im Wandel (und viele andere)

    viktoriableibt.de

  • HEUTE Kundgebung 12:30 im Viertel // Bereits 24 Bonner Initiativen tragen Erklärung mit

    29-04-17 09:07 Uhr

    Wir freuen uns sehr, das sich schon 24 Bonner Initiativen unserer Erklärung angeschlossen haben. Das macht deutlich: Der Bedarf ist groß an Entwicklungsperspektiven, die die vorhandenen Bau- und Sozialstrukturen berücksichtigen.

    Heute ist die Bürgerwerkstatt und wir laden euch herzlich zu unserer Kundgebung um 12:30 Uhr ein. Es gibt etwas zu essen und wir möchten mit euch planen, wie es weiter geht. Wir hören heute nicht auf, sondern fangen erst richtig an! Wir wollen in den nächsten Wochen und Monaten ein tragfähiges Nutzungskonzept für das Viertel entwickeln, das die Bedürfnisse der Bonner Bewohner*Innen ins Zentrum stellt!

    Wir freuen uns euch zu sehen!

    viktoriableibt.de

  • Änderungen an der Petition

    28-04-17 12:48 Uhr

    Wir haben die Forderung nach selbst-verwalteten Räumen aufgenommen. Dies ist wichtig, da wir selber dafür verantwortlich sein müssen, wie unsere Stadt genutzt und in ihr gelebt wird. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir ein tragfähiges Nutzungskonzept für das Viktoriabad ausarbeiten. Die Beispiele für die möglichen Nutzungen des Viktoriabades haben wir rausgenommen. Die sind in den Entwürfen auf unserer Website enthalten. Als weiterer Zusatz wurde die Unterbrechung des Cityrings am Hauptbahnhof als verkehrsberuhigende Maßnahme aufgenommen.

    Die Petition läuft nun bis zum Ende der Bürgerwerkstatt und wird zusammen mit dem Nutzungskonzept an den Stadtrat übergeben.


    Neuer Titel: Viktoria bleibt Viertel: Sozial Viertel! Vielfalt erhalten und ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung im Viktoriaviertel
    behutsam weiterentwickeln


    Neuer Petitionstext: Folgende Prinzipien und In einem selbst-organisierten Prozess haben wir folgende Grundsätze müssen bei der für die Weiterentwicklung des Viktoriaviertels berücksichtigt werden:
    entwickelt:
    - Erhalt der gewachsenen und kleinteiligen Strukturen und der Bausubstanz: Im Viktoriaviertel wird der Der vorhandene vielfältige Nutzungsmix behutsam im Viktoriaviertel wird durch eine schrittweise und organische Entwicklung Weiterentwicklung des Viertels sichergestellt.
    - Mobilität für die Zukunft gestalten: Durch verkehrsberuhigte verkehrsberuhigende Maßnahmen (Stichwort "Shared Space") Space", Unterbrechung des Cityrings am Hauptbahnhof) und der die Umwidmung der Franziskanerstraße zu einer reinen Fußgängerzone wird der Verkehrsdruck reduziert. Eine für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen sichere Querung der Straße Belderberg öffnet das Viertel zum Rhein hin.
    - Der Innenhof des Viktoriaviertels wird erhalten und vom ruhenden Verkehr befreit. Der entsiegelte und begrünte Innenhof wird für Anwohner*innen und Besucher*innen zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität. Die historische Franziskanergasse wird reaktiviert.
    - Das nachbarschaftliche Wohnen im innerstädtischen Viktoriaviertel wird gestärkt. Dies führt Menschen in der City führen zu einer weiteren Belebung und zum lebenswerten Erhalt lebendigen Innenstadt auch außerhalb der Innenstadt. Ladenöffnungsszeiten. Bezahlbare und gemeinschaftliche Wohnformen im Sinne neuer Nachbarschaften werden bevorzugt berücksichtigt.
    - Die Schwimmhalle des Viktoriabades mit ihrer denkmalgeschützten Fensterfront wirkt identitätsstiftend für das Viertel und die gesamte Stadt. Sie wird erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt. Die Fensterfront ist so zu gestalten, dass sie zum ästhetischen Anziehungspunkt der Bonner Innenstadt wird.
    -
    Der Innenbereich des Viktoriabades wird der lokalen Bevölkerung als Ort des gemeinsamen Kulturschaffens, Arbeitens, Arbeitens und der Begegnung geöffnet. Betreiber der Räumlichkeiten ist ein Zusammenschluss Bonner Initiativen, der für die Nutzung ein tragfähiges Konzept erarbeitet. Aufgabe des Betreibers ist es, den Charakter des Bades als Ort Bonner Kultur und für gemeinnützige Zwecke geöffnet.
    Die Nutzung des Viktoriabades wird
    Geschichte zu wahren. Kommerzielle Teil-Nutzungen werden nicht ausgeschlossen, die Schaffung von einem gemeinnützigen Betreiber getragen, der sich Räumen ohne Konsumzwang steht jedoch im Zentrum.
    Das Viktoriaviertel wies bereits eine gesunde,
    an den Bedürfnissen der dort wohnenden, arbeitenden und lebenden Bürger*innen und lokalen Initiativen orientiert. Insbesondere entstehen dort Räume ohne Konsumzwang.
    orientierte Struktur auf, bevor sie durch die destruktive Leerstands-Politik der Signa in Mitleidenschaft gezogen wurde. Durch die Umsetzung der oben genannten Prinzipien kann das Viertel optimal in die Innenstadt integriert werden.
    Wir fordern die Stadt und die in der Bürgerwerkstatt beteiligten Planungsbüros dazu auf, diese Prinzipien in Grundsätze bei der weiteren Planung Arbeit zu berücksichtigen.
    Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Kontakt: info@viktoriableibt.de
    Website: viktoriableibt.de
    viktoriableibt.de


    Neue Begründung: Stadtplanung muss Vor zwei Jahren gründeten Menschen aus dem Viktoriaviertel die Initiative Viva Viktoria! und starteten ein Bürgerbegehren gegen den Verkauf der städtischen Grundstücke im Viertel an die Münchner Signa Holding. Im Herbst darauf sammelte die Initiative mehr als 20.000 Unterschriften und kippte damit den Ratsbeschluss, der einen weitgehenden Abriss des Viktoriaviertels und den Bau einer Shopping-Mall vorsah.
    In einem selbst organisierten Prozess haben wir Grundsätze erarbeitet, die aus unserer Sicht für eine ökologisch nachhaltige und sozial ausgewogene Weiterentwicklung des Viertels notwendig sind. Die begrenzten Partizipationsmöglichkeiten vor, während und im Entscheidungsprozess der Bürgerwerkstatt bedauern wir ausdrücklich.
    Zukünftige Stadtentwicklung fördert
    Vielfalt in der Stadt anerkennen und fördern. Stadt. Eine rein einseitig auf Kommerzialisierung ausgelegte Stadtplanung, die Großkonzerne und Ladenketten anstelle von lokalem Kleingewerbe fördert, ist sowohl sozio-ökonomisch sozioökonomisch also auch ökologisch wenig nachhaltig. Bestehende Sozial- Historisch gewachsene Sozial-, Nutzungs- als auch bauliche Strukturen Bau-Strukturen müssen in der Planung berücksichtigt werden und dürfen nicht einer kurzfristigen Verwertungslogik preisgegeben werden und zum Opfer fallen. untergeordnet werden. Die Beteiligung von Bürger*innen muss bereits im Vorfeld von Planungen geschehen und in Entscheidungsprozesse ernsthaft integriert werden. Die Zukunft unserer Stadt geht uns alle an.
    Das Viertel wies bereits eine gesunde, an den Bedürfnissen der Bürger*innen orientierte Struktur auf, bevor sie durch die destruktive Leerstandspolitik der Signa Holding in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nur durch die Einhaltung der oben genannten Prinzipien kann das Viertel optimal in die Innenstadt integriert werden.


    Neuer Sammlungszeitraum: 6 Monate

  • Bonner Initiativen bilden breites Bündnis: Plädoyer für eine sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft des Viktoriaviertels

    26-04-17 10:18 Uhr

    Unter dem programmatischen Titel „Viktoria bleibt Viertel!“ formulieren das Netzwerk Bonn im Wandel und die Initiative Viva Viktoria! in einer gemeinsamen Erklärung Prinzipien für die zukünftige Weiterentwicklung des Viktoriaviertels. Diese Prinzipien sollen den im September stattfindenden Planerwerkstätten der städtischen Bürgerbeteiligung als Orientierung für die Entwicklung sozial und ökologisch nachhaltiger Konzepte fürs Viertel dienen.

    Bereits mehr als zwölf Bonner Initiativen vom VCD bis zum Nachbarschaftsverein Viktoriaviertel, von Greenpeace bis zum CafeK, vom Ökozentrum bis zum BonnLab haben sich der Erklärung in den letzten Tagen angeschlossen. Die Initiatoren erwarten bis zum kommenden Wochenende eine Unterstützung der Erklärung von deutlich mehr als 20 Bonner Initiativen.

    Zukünftige Stadtplanung muss Vielfalt in der Stadt anerkennen und fördern. Eine ausschließlich auf Kommerzialisierung ausgelegte Stadtplanung, die Konzerne und Ladenketten anstelle von lokalem Kleingewerbe fördert, ist sowohl sozio-ökonomisch also auch ökologisch wenig nachhaltig.

    Bestehende Sozial- und Bau-Strukturen müssen in der Planung berücksichtigt werden und dürfen nicht einer kurzfristigen Verwertungslogik zum Opfer fallen. Die Beteiligung von Bürger*innen muss bereits im Vorfeld von Planungen geschehen und in Entscheidungsprozesse ernsthaft integriert werden. Die Zukunft unserer Stadt geht uns alle an.

    Die gemeinsame Erklärung „Viktoria bleibt Viertel!“ enthält folgende Eckpunkte:

    - Schaffung und Erhalt von Wohnraum
    - Berücksichtigung des lokalen Gewerbes
    - Erhaltung und Aufwertung des Innenhofs
    - Verkehrsberuhigung/Fußgängerzone in der Franziskanerstraße
    - Umnutzung und Öffnung der Haupthalle des Viktoriabades für gemeinsames Kulturschaffen, Arbeiten, Begegnung und für gemeinnützige Zwecke

    Die erarbeiteten Prinzipien werden am Mittwoch, den 26.4. um 19 Uhr im Viktoria-Atelier (Rathausgasse 6) der städtischen Bürgerwerkstatt vorgestellt und diskutiert.

    Die offizielle Übergabe und Präsentation der gemeinsamen Erklärung mit Redebeiträgen der Initiativen aus dem Viktoriaviertel findet im Rahmen einer öffentlichen Kundgebung am 29.4.17 um 13 Uhr unmittelbar vor dem Viktoria-Atelier (Rathausgasse 6) statt.

    Die gemeinsame Erklärung und weitere Informationen finden Sie auf der Website: viktoriableibt.de