• Deutschland ausradiert?

    at 20 Apr 2021 10:02

    Gut, dass ich die erschienene Neuigkeit gleich noch einmal durchgegangen bin. Mit fiel gleich die Zahl der Toten mit 80 000 000 ins Auge. Es sind natürlich 80 000 gemeint und ihrer gedacht. Aber vielleicht versteckt sich hinter dieser totalitären, das wäre ja die gesamte Bevölkerung, Vertausendfachung eine Freud´sche Fehlleistung? Sollten wir nicht alle aufwachen aus diesem ideologischen Tiefschlaf der Technikgläubigkeit, die Spezialisten hätten das im Griff.

  • Schwach angefangen. Stark nachgelassen?

    at 20 Apr 2021 09:50

    Wenn ich sagen würde, ich wäre zufrieden, wäre das übertrieben. Aber dass ich mit dem, was ist, dankbar umgehen kann, ist vielleicht eine Folge lebenslanger Übung.
    Vielen Dank allen, die in ihrem Herzen einen Anstoß hatten, diese Petition zu unterstützen. Ich sehe es als Herzenssache an, wenn einer von seinem hohen Ross runtersteigen mag und einen warmen Mantel teilt, denke an das Bild des Heiligen Martin. Andererseits verstehe ich es nur mit der Vernunft vereinbar, für etwas einzutreten, bei dem so viele grundlegende Haltungen entgegengesetzt zu stehen scheinen. Es geht um das Gesetz für Wirtschaftswachstum und Stabilität, das mit seinem magischen Viereck unsere Welt zu einem Irrenhaus gestaltet. Für mich kann ich sagen, dass ich zu dieser Kritik mit geeinter Seele stehen kann, nicht halb, nicht wackelig, nicht ängstlich. Diese Punkte habe ich in meinem Leben ein um das andere Mal durchprobiert, nicht theoretisch studiert, sondern aufgrund von Vertrauen in angewandte pragmatische Lebensweise umgesetzt. Ich glaube weder an das Wirtschaftswunder der 60er Jahre, noch an die Wundertechniken von heute, die grünen Technologien. Wer Frieden will, darf nicht mehr haben wollen als der andere, er darf teilen, manchmal die Fülle, in Zukunft wohl eher den Mangel. Baustoffe werden gerade rasant teuer, in aller Welt werden große Pläne gemacht, das treibt die Preise. Energie, die durch ihren Verbrauch die Weltsituation global belastet, wird nach den reduzierenden Corona-Maßnahmen wieder vermehrt verschleudert, um unseren Wohlstand zu sichern und das Weltall zu besiedeln: Der Automarkt in China boomt für unsere deutschen Marken, 3 Weltmächte fliegen auf den Mars. Wie lange wird noch diese Illusion in den Köpfen der Mächtigen währen?
    Ich für mein Teil bin nach dem letzten Winter 2019/2020 wieder in Isny beheimatet, auf Zeit und durch Corona bedingt. Trotz allem, was mich mit Kummer erfüllt, sehe ich doch das Ende des Größenwahns immer näher kommen. In den Zeiten der Wiedervereinigung (90er Jahre) fragte ich mich, wer den Kapitalismus überwindet, wenn er menschenverachtend wird. Es wird mir immer klarer, dass es nur die Natur sein kann. Ich sage gerne Schöpfung und entdecke täglich neu das Wunder eines neuen Tages, der alles bisherige über den Haufen werfen kann und Veränderungen bringen.
    Am Sonntag war die Gedenkfeier für die 80 000 000 Todesopfer der Corona in Deutschland. Im Regionalteil unserer schwäbischen Zeitung konnte ich die Verteilung der Verstorbenen auf Lebensalter lesen. Von den 120 Menschen starben 42 mit über 90 Jahren, 49 waren zwischen 81 und 90, 22 von 71-80, 5 von 61-70, die restlichen 2 waren nicht zugeordnet. Wir müssen annehmen, dass die wenigsten zuhause starben, kaum einer in ein unmaskierte Gesicht schauen konnte in den letzten Tagen seines Lebens, kein längerer Kontakt mit Partner/in, Kindern oder Freunden mehr stattfinden konnte, die die Hand halten durften. Das ist ein Gedenken wert.
    Ich gedenke der Kinder, die daheim vor Computern lernen sollen, danach ihre Kontakte pflegen und spielen und Filme sehen ebenfalls vor allem am Computer, wenig Aussicht auf schnelle Änderungen. Außerdem kündigt die WHO außer Mutationen eine mögliche neue Pandemie an.
    Und trotzdem gibt es die Normalität des Alltags, die Autos gehen vom Band, mein Sohn hat heute wegen knapper Besetzung einen stressigen Arbeitstag bei Dethleffs vor sich, wo er nach aufgegebenem Studium seit 2 Wochen arbeitet. Ich kenne die Industrie, unseren Übereifer. Gestern war ich beim Klaus von der SoLaWi, der solidarischen Landwirtschaft, der mit seinen Eseln die Erde bearbeitet hat und sich freut, dass Irmis Pferd da vielleicht mithelfen kann. Wer weiß, was wird? Heute bin ich bei ihr und dem starken Pferd, das in Baldenhofen fehlt. Mal sehen.
    In Isny am Ölberg mache ich seit 9 Wochen die Fortsetzung des Friedensgebets/Mahnwache (Berlin) immer DO, Fr und So um 12 Uhr. Der Austausch, die Einkehr erfüllen mich. Besonders möchte ich ein Miteinander eines Sonntags erwähnen. Elisabeth liest über die Kogi, die sich beim Eindringen der spanischen Eroberer auf die Höhen der Anden zurückgezogen haben. Ihr Arbeiten und Leben steht unter der Vision, für die nächsten 7 Generationen fruchtbares Land zu hinterlassen. Astrid erzählt über die Quarantäneverordnungen, mit denen sie im Landkreis versuchen,durch Kontaktbeschränkungen das Schlimmste zu verhindern.
    Was wäre, wenn das Schlimmste wäre, wieder zurück zur Normalität vor Corona? Ich sehe sie nicht. Die Frage der Frauen von Vanuatu, diesen Inseln im Pazifik, heißt: Auf Sand gebaut? Öl: reiche Väter, arme Söhne.
    Zu der Antwort trägt unser aller Tun und Lassen bei:
    Eine Kultur kann hoch heißen, auch wenn sie keine Technik oder kein Skulpturenwerk hervorbringt, aber nicht, wenn ihr Barmherzigkeit fehlt. J. Huizinga
    Zur Überreichung der Petition und gerne dem Überbringen anderer gebe ich Nachricht, wenn sich da etwas tut, ich bleibe dran. Petra Krebs sitzt dem Ausschuss vor in BW. Wunder erwarten: Heilung.

  • Petition in Zeichnung - Bitte um Unterstützung!

    at 07 Apr 2021 20:05

    Liebe Unterstützer!
    Die Petition läuft nur noch 14 Tage. Meinem Ziel der 300 Personen als Unterzeichner hier im Raum Isny bin ich bisher nicht sehr nahe gekommen. Vielleicht ist es nicht möglich, das zu erreichen, weil diese Denkweise zu fremd ist in unserer Welt, die eben sehr stark von Geldstreben und einer Art Vollkaskomentalität geprägt ist.
    Ich werde die nächste Zeit mehr für Unterschriften werben als bisher einfach Gespräche suchen und Themen weiter streuen.
    Ich bitte euch, lest die Petition noch einmal durch, fragt auch gerne zurück, wenn ihr hinter mancher Aussage nicht stehen könnt oder zweifelt. Und dann sprecht ihr Menschen an, denen ihr dieses Thema zutraut, bzw. zumuten wollt.
    Es würde mich auch sehr freuen, wenn wir die nächsten Wochen ein paar Leute sind, die am Nebenan am Blaserturm in Isny am Markttag um 10.00 Uhr (Donnerstag) zusammenkommen, am besten gleich morgen. Thema: Ökozid
    Evtl. mal auf der Mediathek von ARD den gleichnamigen Film ansehen, er ist noch drin.

    Und seid euch bewusst: Probleme, die wir ignorieren, holen Verstärkung.

    Ich bin kein normaler Kritiker, keiner, der Ängste schürt. Eher ein Visionär oder Optimist, der aus alten Fehlern gerne gelernt hat und auch weiterhin lernen will.

    Wer seine Fehler verbirgt und auf andere projiziert, also Sündenböcke sucht und dann sagt, es geht mit all diesen unmöglichen und schlechten Menschen eben nicht anders, der gräbt sich in unserer globalen Welt die eigene Falle.

    Ich meine, wir haben lange genug den Machern vertraut. Helmut Schmidt, der verstorbene Ex-Bundeskanzler soll gesagt haben:
    Visionäre gehören nicht in die Politik, sie müssen zum Arzt!
    Möglicherweise hat sich auch da etwas eingeschlichen, was nicht so leicht zu überwinden ist.
    Herzlichen Dank
    Gerhard Lohß-Göres

  • Petition in Zeichnung - Änderung des Ziels und Nachricht dazu im Blog

    at 02 Mar 2021 16:14

    Seit einigen Jahren fließt nun das frische Hochbergwasser in Ellis schönen Brunnen. Hier seht ihr sie beim Pflastern der Umgebung. Immer wieder erleben wir, dass geplante Schritte nicht möglich werden, aber auch, dass Träume sich erfüllen. Manchmal heißt es sich fügen, andere Male verlangt es einen Einsatz.
    Wie soll es weitergehen, wenn sich etwas anders entwickelt als geplant und erwartet? So ging es mir gleich zu Anfang dieser mir thematisch, inhaltlich sehr wichtigen Petition. Werft deswegen einen Blick in die Seite und auf das Nebenan und die Neuigkeiten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard, Initiator der Petition

  • Ist das Ziel zu erreichen? 50 000

    at 02 Mar 2021 12:48

    Mein Anliegen war es in die Abstimmung 21 zu kommen mit dieser Petition. Beim letzten klick zum online-Schicken hatte ich schon das Gefühl, das sei mir nicht gelungen. Dann tauchte die Petition nicht auf der openPetition-Seite auf, auch nicht mit 11 Stimmen nach 24 Stunden. In diesen Tagen habe ich nun mein persönliches Ziel ganz wesentlich verändern und anpassen können, es bekommt mir. Statt 50 000 Unterzeichner möchte ich hier in meiner Umgebung 300 ansprechen und zur Zeichnung bewegen, ruhig, sachlich, aber eben auch emotional, fröhlich, besorgt, so wie ich bin. Meine Welt ist nicht das Internet. Das Leben ist aber auch kein Ponyhof, wie ich vor vielen Jahrzehnten gerne las: Ponyglück bei Lise Gast oder !@#$! und Dalli und die Ponies.
    Also realistisch und trotzdem hoffnungsvoll bleiben, wenn immer noch die absolute Mehrheit einem unerfüllbaren Traum hinterherläuft.
    Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität. Es geht um leben, leben lassen und verlieren können. Ich werde auch nebenher über Kontakte an weiteren 200 Unterschriften überregional arbeiten. Dafür erbitte ich mir eure Hilfe, Mitarbeit und Unterstützung. Es gibt die Möglichkeit der händischen Unterschrift über die Ausdrucke. Wer überzeugen will, muss sich fragen lassen, zurückfragen, weiter recherchieren, in die Begrenztheit der Erde und unserer Einsicht einsteigen. Ich warne euch, denn es ist ein Stückweit eine tiefe Frage, die wir stellen: Wie erfolgreich war die bisherige Wachstumspolitik, die ja leider nicht Deutschland allein verfolgt, auch nicht erfunden hat? Welche Folgen sind schon jetzt sichtbar? Wer die Wahrheit sucht, der muss sie auch ertragen können. Das bereitet auch Schmerzen. Vergesst nie, am besten jeden Morgen mit einem Dank zu beginnen. Wenn es euch einmal oder mehrmals schwerfallen sollte, erinnert euch, dass wir fast jeden Tag tausende Entscheidungen treffen können, die auch die Qual der Wahl in sich bergen. Privilegiert sein heißt, mehr Verantwortung zu haben. Syrer, die in ihrem Land auf der Flucht sind, die in einem Lager im Libanon festsitzen, die ihre Familie verloren haben, die in Deutschland keine Arbeit bekommen, sondern warten müssen auf ein langatmiges Asylverfahren, die sich im hiesigen Kultur - und Arbeitsleben fremd fühlen, die müssen Geduld und anderes Denken und Sprechen lernen. Afghanen oder Somalier, Erithräer und Jemeniten, brasilianische Ureinwohner und viele andere haben vielleicht nicht so viele materielle Entscheidungsmöglichkeiten. Aber sie haben genauso ein Recht auf Leben und möglicherweise sind sie genauso oft und tiefer dankbar als wir und trotzdem glücklich in ihren Grenzen. Jeder kann nur in seinem Lebenskreis gestalten, da ist er gefragt.
    Um jetzt das neue Ziel in die Augen zu fassen, Folgendes:
    Letztes Jahr war ich in Berlin, habe dort zu Politikern in Wahlkreisbüros Kontakte gehabt, die ich während des Lockdowns z.T. telefonisch weitergeführt habe und mit Briefen. Ich habe durchaus Vertrauen gefunden und auch Gehör, wie weit auch immer das reichen mag.
    Ich verspreche jedem Unterzeichner, dass ich meine Möglichkeiten ausschöpfen werde, unsere gemeinsamen Stimmen so öffentlich wie möglich in Berlin an Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu übergeben. Auch ihr seid gefragt, wenn ihr Menschen kennt, die in wirklich schwierigen Zeiten dort in der Politik ihr Bestes geben wollen oder auch hier in Bayern oder Baden-Württemberg. Jetzt befinden wir uns in einem Super-Wahljahr, da werden viele Themen deutlicher auf den Tisch kommen als je zuvor.
    Es gibt, wie ihr wisst, mehrere Initiativen außer openPetition, die Themen für eine Volksabstimmung voranbringen wollen. Da sind change.org, mehr Demokratie e.V., Germanzero.
    Es gibt seit 2 Tagen die Petition für eine Gemeinwohlorientierung hier auf der Plattform und seit über 2 Wochen eine für das Abschaffen des Kapitalismus, die ich mit ein paar kleinen Abstrichen besser unterstützen kann als jede der goßen Parteien.
    Wenn jetzt nun Wahl ist und du findest keine 50-%ige Übereinstimmung mit irgendeiner Partei, was machst du dann? Ich habe das schon mehrfach erlebt hier in Deutschland, ich sehe wirklich nicht in der AfD die Alternative, obwohl mir da in den östlichen Bundesländern sehr sympathische Menschen begegnet sind, eben nicht die Großmäuler, entschuldigt, aber die gibt es überall. Warum nicht einmal nicht wählen oder ungültig? Oder die ÖDP, die haben seit Jahren die Wachstumsideologie hinterfragt. Aber nein, das ist kein Rat, ich habe nur oberflächlich Kontakt gehabt zu einer sehr jungen Spitzenkandidatin in Brandenburg von dieser kleinen Splitterpartei.

    Ich erlebe dieses Jahr als eine Art Entscheidungsjahr und wünsche und hoffe auf eure ehrliche und zuversichtliche Stimme für gute Veränderungen im Großen, aber auch im Kleinen. Bei uns selber geht es jeden Tag neu an, Familie, Arbeit, Freunde. Wofür setzen wir uns ein? In diesem Sinne ein gutes Jahr, Mut und Freude. Wir kennen keinen schöneren Planeten in unserem Sonnensystem, wie gut. Guten Mut!!!

  • Ist das Ziel zu erreichen? 50 000

    at 02 Mar 2021 12:25

    Mein Anliegen war es in die Abstimmung 21 zu kommen mit dieser Petition. Beim letzten klick zum online-Schicken hatte ich schon das Gefühl, das sei mir nicht gelungen. Dann tauchte die Petition nicht auf der openPetition-Seite auf, auch nicht mit 11 Stimmen nach 24 Stunden. In diesen Tagen habe ich nun mein persönliches Ziel ganz wesentlich verändern und anpassen können, es bekommt mir. Statt 50 000 Unterzeichner möchte ich hier in meiner Umgebung 300 ansprechen und zur Zeichnung bewegen, ruhig, sachlich, aber eben auch emotional, fröhlich, besorgt, so wie ich bin. Meine Welt ist nicht das Internet. Das Leben ist aber auch kein Ponyhof, wie ich vor vielen Jahrzehnten gerne las: Ponyglück bei Lise Gast oder !@#$! und Dalli und die Ponies.
    Also realistisch und trotzdem hoffnungsvoll bleiben, wenn immer noch die absolute Mehrheit einem unerfüllbaren Traum hinterherläuft.
    Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität. Es geht um leben, leben lassen und verlieren können. Ich werde auch nebenher über Kontakte an weiteren 200 Unterschriften überregional arbeiten. Dafür erbitte ich mir eure Hilfe, Mitarbeit und Unterstützung. Es gibt die Möglichkeit der händischen Unterschrift über die Ausdrucke. Wer überzeugen will, muss sich fragen lassen, zurückfragen, weiter recherchieren, in die Begrenztheit der Erde und unserer Einsicht einsteigen. Ich warne euch, denn es ist ein Stückweit eine tiefe Frage, die wir stellen: Wie erfolgreich war die bisherige Wachstumspolitik, die ja leider nicht Deutschland allein verfolgt, auch nicht erfunden hat? Welche Folgen sind schon jetzt sichtbar? Wer die Wahrheit sucht, der muss sie auch ertragen können. Das bereitet auch Schmerzen. Vergesst nie, am besten jeden Morgen mit einem Dank zu beginnen. Wenn es euch einmal oder mehrmals schwerfalllen sollte, erinnert euch, dass wir fast jeden Tag tausende Entscheidungen treffen können, die auch die Qual der Wahl in sich bergen. Privilegiert sein heißt andererseits, mehr Verantwortung zu haben. Syrer, die in ihrem Land auf der Flucht sind, die in einem Lager im Libanon festsitzen, die ihre Familie verloren haben, die in Deutschland keine Arbeit bekommen, sondern warten müssen auf ein langamiges Asylverfahren, die sich im hiesigen Kultur - und Arbeitsleben fremd fühlen, die müssen Geduld und anderes Denken und Sprechen lernen. Afghanen oder Somalier, Erithräer und Jemeniten, brasilianische Ureinwohner und viele andere haben vielleicht nicht so viele materielle Entscheidungsmöglichkeiten. Aber sie haben genauso ein Recht auf Leben und möglicherweise sind sie genauso oft und tiefer dankbar als wir und trotzdem glücklich in ihren Grenzen. Jeder kann nur in seinem Lebenskreis gestalten, da ist er gefragt.
    Um jetzt das neue Ziel in die Augen zu fassen, Folgendes:
    Letztes Jahr war ich in Berlin, habe dort zu Politikern in Wahlkreisbüros Kontakte gehabt, die ich während des Lockdowns z.T. telefonisch weitergeführt habe und mit Briefen. Ich habe durchaus Vertrauen gefunden und auch Gehör, wie weit auch immer das reichen mag.
    Ich verspreche jedem Unterzeichner, dass ich meine Möglichkeiten ausschöpfen werde, unsere gemeinsamen Stimmen so öffentlich wie möglich in Berlin an Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu übergeben. Auch ihr seid gefragt, wenn ihr Menschen kennt, die in wirklich schwierigen Zeiten dort in der Politik ihr Bestes geben wollen oder auch hier in Bayern oder Baden-Württemberg. Jetzt befinden wir uns in einem Super-Wahljahr, da werden viele Themen deutlicher auf den Tisch kommen als je zuvor.
    Es gibt wie ihr wisst, mehrere Initiativen außer openPetition, die Themen für eine Volksabstimmung voranbringen wollen. Da sind change.org, mehr Demokratie e.V., Germanzero.
    Es gibt seit 2 Tagen die Petition für eine Gemeinwohlorientierung hier auf der Plattform und seit über 2 Wochen eine für das Abschaffen des Kapitalismus, die ich mit ein paar kleinen Abstrichen besser unterstützen kann als jede der goßen Parteien.
    Wenn jetzt nun Wahl ist und du findest keine 50-%ige Übereinstimmung mit irgendeiner Partei, was machst du dann? Ich habe das schon mehrfach erlebt hier in Deutschland, ich sehe wirklich nicht in der AfD die Alternative, obwohl mir da in den östlichen Bundesländern sehr sympathische Menschen begegnet sind, eben nicht die Großmäuler, entschuldigt, aber die gibt es überall. Warum nicht einmal nicht wählen oder ungültig? Oder die ÖDP, die haben seit Jahren die Wachstumsideologie hinterfragt. Aber nein, das ist kein Rat, ich habe nur oberflächlich Kontakt gehabt zu einer sehr jungen Spitzenkandidatin in Brandenburg von dieser kleinen Splitterpartei.

    Ich erlebe dieses Jahr als eine Art Entscheidungsjahr und wünsche und hoffe auf eure ehrliche und zuversichtliche Stimme für gute Veränderungen im Großen, aber auch im Kleinen. Bei uns selber geht es jeden Tag neu an, Familie, Arbeit, Freunde. Wofür setzen wir uns ein? In diesem Sinne ein gutes Jahr, Mut und Freude. Wir kennen keinen schöneren Planeten in unserem Sonnensystem, wie gut.

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