Wohnen in Alsterdorf endlich zulassen – Mischquartier statt Gewerbegebiet!

Petition richtet sich an
Bürgermeister, Senat, BSW, Bezirksverwaltung, Bezirkspolitik

2.292 Unterschriften

78 %
1.882 von 2.400 für Quorum in Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Hamburg-Nord

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1.882 von 2.400 für Quorum in Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Hamburg-Nord
  1. Gestartet 23.02.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

03.04.2026, 02:31

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten Sie über einen weiteren Schritt im Zusammenhang mit unserer Petition „Wohnen in Alsterdorf endlich zulassen – Mischquartier statt Gewerbegebiet!“ informieren.

Wir hatten den Alsterdorfer Bürgerverein gebeten, in einem seiner Formate kurz auf die Petition hinzuweisen und nach Möglichkeit eine neutrale Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Alsterdorfer Straße zu unterstützen. Ziel war ausdrücklich nicht eine einseitige Positionierung, sondern eine sachliche Information über die planerischen Grundlagen, die rechtlichen Folgen der aktuellen Entwicklung und mögliche Alternativen.

Der Vorstand des Bürgervereins hat uns nun mitgeteilt, dass er derzeit weder über die Petition berichten noch selbst eine Veranstaltung hierzu ausrichten wird.

In seiner Rückmeldung nennt der Bürgerverein dafür insbesondere folgende Gründe:

  • Auch dort besteht der Wunsch nach einer positiven Entwicklung und höheren Attraktivität des Stadtteils.
  • Im Stadtteil werden unterschiedliche und teils kontroverse Interessen wahrgenommen.
  • Nach Auffassung des Bürgervereins werden viele Diskussionen ohne ausreichende Kenntnis der bisherigen Beteiligungsformate und der städtischen Entwicklungsplanung geführt.
  • Zudem verweist der Bürgerverein auf bereits getroffene Entscheidungen der Stadt sowie auf die inzwischen erarbeitete städtebauliche Entwicklungsplanung.
  • Der Verein betont dabei insbesondere den Wert von Planungssicherheit für die weitere Entwicklung des Stadtteils.

Wir respektieren diese Entscheidung, sind darüber aber durchaus überrascht. Gerade weil das Thema viele Menschen bewegt und weil die rechtlichen und planerischen Zusammenhänge für viele Bürgerinnen und Bürger schwer nachvollziehbar sind, hätten wir uns gewünscht, dass ein Bürgerverein hier zumindest Raum für neutrale Information und konstruktiven Austausch sieht.

In unserer Antwort haben wir deshalb deutlich gemacht, worum es uns als Initiative geht: nicht um eine vorweggenommene Festlegung, sondern um Aufklärung. Ein zentrales Anliegen unserer Petition ist es, verständlich zu erläutern, welche bau- und planungsrechtlichen Grundlagen entlang der Alsterdorfer Straße gelten, welche Folgen die aktuelle Planung für Wohnen, Gewerbe und Bestandsnutzungen hat und welche Alternativen es grundsätzlich gäbe.

Gerade vor dem Hintergrund des weiterhin angespannten Hamburger Wohnungsmarkts halten wir es für umso wichtiger, dass Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, welche planungsrechtlichen Entscheidungen hier getroffen werden und welche Folgen sie für Wohnen, Gewerbe und die künftige Entwicklung des Stadtteils haben.

Wir sind überzeugt: Gerade in einem so wichtigen Stadtteilthema braucht es sachliche Information, transparente Darstellung der rechtlichen Lage und einen fairen Austausch über mögliche Lösungswege. Eine offene Diskussion kann selbstverständlich auch zu dem Ergebnis kommen, dass sich am Ende eine Mehrheit für den Erhalt des Gewerbegebiets ausspricht. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass die Bürgerinnen und Bürger überhaupt die Möglichkeit erhalten, informiert und nachvollziehbar über diese Fragen nachzudenken.

Genau dafür setzen wir uns weiterhin ein: für Aufklärung, Transparenz und eine konstruktive Diskussion über die Zukunft der Alsterdorfer Straße.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


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