Wohnen in Alsterdorf endlich zulassen – Mischquartier statt Gewerbegebiet!

Petition richtet sich an
Bürgermeister, Senat, BSW, Bezirksverwaltung, Bezirkspolitik

2.539 Unterschriften

85 %
2.030 von 2.400 für Quorum in Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Hamburg-Nord

2.539 Unterschriften

85 %
2.030 von 2.400 für Quorum in Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Hamburg-Nord
  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

22.05.2026, 10:55

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir haben inzwischen mehr als 2.400 Unterschriften erreicht – davon nahezu 2.000 aus Hamburg-Nord. Das ist ein starkes Zeichen. Vielen herzlichen Dank dafür!

Aus unserer Sicht ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, unser Anliegen auch offiziell an Politik und Verwaltung heranzutragen. Aufgrund der großen Unterstützung, der aktuellen Berichterstattung durch den NDR und das Hamburger Abendblatt sowie der weiter wachsenden öffentlichen Aufmerksamkeit haben wir eine formelle Eingabe an die Bezirksversammlung Hamburg-Nord vorbereitet.

Mit einer solchen Eingabe kann die Bezirksversammlung bzw. der zuständige Ausschuss gebeten werden, sich mit einem Anliegen offiziell zu befassen. Für Eingaben bei der Bezirksversammlung Hamburg-Nord gibt es nach unserer Kenntnis keine feste gesetzliche Bearbeitungsfrist. Die Geschäftsordnung sieht aber vor, dass Eingaben an den zuständigen Ausschuss überwiesen werden und Petentinnen und Petenten entweder zur Beratung eingeladen oder schriftlich über das Ergebnis informiert werden können.

Wir bitten daher um eine zeitnahe Befassung im zuständigen Gremium, insbesondere im Stadtentwicklungsausschuss.

Unser Ziel bleibt: eine sachliche, transparente und ergebnisoffene Prüfung der zukünftigen Entwicklung der Alsterdorfer Straße.

Wir hoffen sehr, dass unsere Eingabe aufgegriffen wird und Bewegung in die Sache kommt. Sobald wir eine Rückmeldung erhalten oder es Neuigkeiten gibt, berichten wir hier selbstverständlich weiter.

Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung!

Eure Initiative Pro Alsterdorf



19.05.2026, 14:16

Liebe Unterstützer*innen,

wir haben ein besonderes Anliegen:

Morgen gegen 15 Uhr kommt eine Abendblatt-Redakteurin und möchte über unser Thema berichten und sucht dafür noch 1-2 Gesprächspartner, die sich ggf. auch ablichten lassen würden.

Sollte es 2-3 Leute unter Euch geben, die Zeit und Lust hätten….wir würden uns freuen.

First come, First serve :-)

Gerne einfach melden und uns (mir) bescheid geben.

Wäre toll wenn sich Personen finden - Danke Euch.

Viele Grüsse
Initiative Pro Alsterdorf


19.05.2026, 12:22

Liebe Unterstützer*innen,

wir haben ein besonderes Anliegen:

Morgen gegen 15 Uhr kommt eine Abendblatt-Redakteurin und möchte über unser Thema berichten und sucht dafür noch 1-2 Gesprächspartner, die sich ggf. auch ablichten lassen würden.

Sollte es 2-3 Leute unter Euch geben, die Zeit und Lust hätten….wir würden uns freuen.

First come, First serve :-)

Gerne einfach melden und uns (mir) bescheid geben.

Wäre toll wenn sich Personen finden - Danke Euch.

Viele Grüsse


12.05.2026, 07:28

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

die Fraktionen von SPD, CDU und FDP in Hamburg-Nord haben am 12. Mai 2026 eine gemeinsame Presseerklärung zur Alsterdorfer Straße veröffentlicht. Darin sprechen sie sich für die langfristige Sicherung des Gewerbestandorts aus und lehnen Forderungen nach einer Umwandlung des Gebiets in ein Wohn- oder Mischquartier ab.

Aus Sicht der Initiative Pro Alsterdorf macht diese Presseerklärung deutlich, dass unser Anliegen inhaltlich offenbar weiterhin nicht zutreffend erfasst wird.

Wir fordern kein reines Wohnquartier.
Wir fordern keine Verdrängung von Gewerbe.
Wir stellen die Bedeutung von Handwerk, Dienstleistungen und kleinteiligen Betrieben für Alsterdorf nicht in Frage.

Im Gegenteil: Unser Anliegen ist eine städtebaulich geordnete, realistische und zukunftsfähige Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Wir setzen uns für ein Quartier ein, in dem Wohnen, Handwerk, Dienstleistungen, Nahversorgung, soziale Infrastruktur und kleinteiliges Gewerbe planvoll nebeneinander bestehen können.

Genau diese Mischung prägt die Alsterdorfer Straße faktisch seit Jahrzehnten. Das Gebiet ist nach unserer Wahrnehmung kein klassisches, monofunktionales Gewerbegebiet, sondern ein gewachsenes, heterogen genutztes Quartier. Wohnen, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, soziale Einrichtungen und Nahversorgung bestehen hier längst nebeneinander.

Die zentrale Frage lautet daher aus unserer Sicht nicht: Wohnen oder Gewerbe?
Die zentrale Frage lautet: Wie können Wohnen und Gewerbe in Alsterdorf künftig sinnvoll, rechtssicher und städtebaulich verträglich miteinander verbunden werden?

Ein möglicher Weg wäre aus unserer Sicht ein Urbanes Gebiet oder eine andere gesteuerte Form der Mischnutzung. Damit könnten gewerbliche und handwerkliche Nutzungen gezielt gesichert werden — etwa in Erdgeschosslagen oder unteren Ebenen — während in den Obergeschossen zusätzlicher Wohnraum ermöglicht wird. Eine solche Lösung würde Gewerbe nicht verdrängen, sondern es dort sichern, wo es funktional sinnvoll, nachfragegerecht und verträglich ist.

Wir halten es daher für verkürzt, unsere Initiative als Forderung nach einer einfachen Umwandlung in ein Wohnquartier darzustellen. Ebenso halten wir es für problematisch, wenn der Begriff „Gewerbesicherung“ faktisch dazu führt, dass jede ergänzende Wohnnutzung als Gefährdung des Standorts bewertet wird, anstatt die Möglichkeiten einer gesteuerten, rechtssicheren Mischnutzung ernsthaft zu prüfen.

Auch der Hinweis, im Beteiligungsverfahren seien nur vereinzelt Eingaben für eine grundsätzliche Umwandlung eingegangen, greift aus unserer Sicht zu kurz. Die Petition wird inzwischen von mehr als 2.300 Menschen unterstützt, davon rund 1.900 aus Hamburg-Nord. Die zahlreichen Kommentare zeigen, dass die zukünftige Entwicklung der Alsterdorfer Straße viele Menschen im Stadtteil bewegt.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass SPD, CDU und FDP in ihrer Presseerklärung die Bedeutung einer ausgewogenen Mischung aus Wohnen und Arbeiten betonen. Genau diese Mischung fordern wir. Kritisch sehen wir jedoch, dass die planerische Konsequenz bislang weiterhin darin besteht, neue Wohnnutzungen weitgehend auszuschließen und an einer reinen Gewerbegebietslogik festzuhalten.

Die Initiative Pro Alsterdorf lädt die Fraktionen deshalb weiterhin zu einem offenen, fachlichen und ergebnisoffenen Dialog ein. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die sowohl Gewerbe und Handwerk als auch dringend benötigten Wohnraum berücksichtigt.

Pro Alsterdorf steht für:
ein lebendiges Quartier,
kurze Wege,
Handwerk und Gewerbe vor Ort,
bezahlbaren Wohnraum,
und eine Planung, die die tatsächliche Situation an der Alsterdorfer Straße ernst nimmt.

Vielen Dank für Eure Unterstützung.



23.04.2026, 16:15

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir haben die wichtigsten Hintergründe, Widersprüche und Beispiele rund um den Standort Alsterdorf in einer kompakten Präsentation zusammengestellt.

Sie zeigt, warum die aktuelle Linie vor Ort aus unserer Sicht nicht mehr zur Realität passt: Seit Jahren wird die gewachsene Nutzungsmischung beschrieben, trotzdem wird weiter an einem überholten Gewerbeansatz festgehalten. Selbst dort, wo Wohnen längst da ist oder möglich wäre, wird es zurückgedrängt oder verhindert.

Uns geht es dabei nicht um Zuspitzung um der Zuspitzung willen. Uns geht es um eine faire, sachliche und notwendige Debatte: Wie kann ein urban geprägter Standort wie Alsterdorf heute sinnvoll weiterentwickelt werden? Und warum werden vorhandene Spielräume für Wohnen, Mischung und Stadtentwicklung vor Ort so wenig genutzt? Die Präsentation macht diese Fragen anhand von Unterlagen, Zitaten und konkreten Fallbeispielen sichtbar.

Wir freuen uns, wenn Sie die Präsentation lesen, die Petition weiter unterstützen und den Beitrag mit anderen teilen. Gern können Sie die Präsentation bzw. das PDF auch in sozialen Medien oder im persönlichen Umfeld weiterverwenden, wenn Sie das Anliegen überzeugt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Initiative Pro Alsterdorf



03.04.2026, 02:31

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten Sie über einen weiteren Schritt im Zusammenhang mit unserer Petition „Wohnen in Alsterdorf endlich zulassen – Mischquartier statt Gewerbegebiet!“ informieren.

Wir hatten den Alsterdorfer Bürgerverein gebeten, in einem seiner Formate kurz auf die Petition hinzuweisen und nach Möglichkeit eine neutrale Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Alsterdorfer Straße zu unterstützen. Ziel war ausdrücklich nicht eine einseitige Positionierung, sondern eine sachliche Information über die planerischen Grundlagen, die rechtlichen Folgen der aktuellen Entwicklung und mögliche Alternativen.

Der Vorstand des Bürgervereins hat uns nun mitgeteilt, dass er derzeit weder über die Petition berichten noch selbst eine Veranstaltung hierzu ausrichten wird.

In seiner Rückmeldung nennt der Bürgerverein dafür insbesondere folgende Gründe:

  • Auch dort besteht der Wunsch nach einer positiven Entwicklung und höheren Attraktivität des Stadtteils.
  • Im Stadtteil werden unterschiedliche und teils kontroverse Interessen wahrgenommen.
  • Nach Auffassung des Bürgervereins werden viele Diskussionen ohne ausreichende Kenntnis der bisherigen Beteiligungsformate und der städtischen Entwicklungsplanung geführt.
  • Zudem verweist der Bürgerverein auf bereits getroffene Entscheidungen der Stadt sowie auf die inzwischen erarbeitete städtebauliche Entwicklungsplanung.
  • Der Verein betont dabei insbesondere den Wert von Planungssicherheit für die weitere Entwicklung des Stadtteils.

Wir respektieren diese Entscheidung, sind darüber aber durchaus überrascht. Gerade weil das Thema viele Menschen bewegt und weil die rechtlichen und planerischen Zusammenhänge für viele Bürgerinnen und Bürger schwer nachvollziehbar sind, hätten wir uns gewünscht, dass ein Bürgerverein hier zumindest Raum für neutrale Information und konstruktiven Austausch sieht.

In unserer Antwort haben wir deshalb deutlich gemacht, worum es uns als Initiative geht: nicht um eine vorweggenommene Festlegung, sondern um Aufklärung. Ein zentrales Anliegen unserer Petition ist es, verständlich zu erläutern, welche bau- und planungsrechtlichen Grundlagen entlang der Alsterdorfer Straße gelten, welche Folgen die aktuelle Planung für Wohnen, Gewerbe und Bestandsnutzungen hat und welche Alternativen es grundsätzlich gäbe.

Gerade vor dem Hintergrund des weiterhin angespannten Hamburger Wohnungsmarkts halten wir es für umso wichtiger, dass Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, welche planungsrechtlichen Entscheidungen hier getroffen werden und welche Folgen sie für Wohnen, Gewerbe und die künftige Entwicklung des Stadtteils haben.

Wir sind überzeugt: Gerade in einem so wichtigen Stadtteilthema braucht es sachliche Information, transparente Darstellung der rechtlichen Lage und einen fairen Austausch über mögliche Lösungswege. Eine offene Diskussion kann selbstverständlich auch zu dem Ergebnis kommen, dass sich am Ende eine Mehrheit für den Erhalt des Gewerbegebiets ausspricht. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass die Bürgerinnen und Bürger überhaupt die Möglichkeit erhalten, informiert und nachvollziehbar über diese Fragen nachzudenken.

Genau dafür setzen wir uns weiterhin ein: für Aufklärung, Transparenz und eine konstruktive Diskussion über die Zukunft der Alsterdorfer Straße.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


01.04.2026, 08:02

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Das vorliegende Paket bündelt alles, was den künftigen Kurs für die Alsterdorfer Straße festlegt: den Verordnungstext zur 2. Änderung des Bebauungsplans Alsterdorf 8, die Planzeichnung/Anlage, die neue Begründung (Stand 25.02.2026) sowie den Abwägungsvermerk zur Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung.

Zentral sind zwei Festsetzungen:

  • „In den Gewerbegebieten sind Beherbergungsstätten […] unzulässig.“
  • „In den Gewerbegebieten sind Lagerhäuser und Lagerplätze nur zulässig, wenn sie in einem räumlichen oder betrieblichen Zusammenhang mit produzierenden Gewerbebetrieben oder Handwerksbetrieben stehen.“

Die Begründung erklärt, der Ausschluss von Beherbergung und die Einschränkung von Lagern seien „aus städtebaulichen Gründen erforderlich, geeignet und angemessen, um die gewerbliche Prägung, Nutzbarkeit und Entwicklungsfähigkeit des Plangebiets nachhaltig zu sichern“ und die „Funktionsfähigkeit des Gebiets als Gewerbestandort langfristig zu sichern und zu stärken.

Im Abwägungsergebnis wird das zusammengefasst als „städtebaulich notwendige Regelung“, die „unmittelbar dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Standorts als gewerblich genutztes Areal“ dient und die Ziele des Entwicklungskonzepts „Gewerbestandort Alsterdorfer Straße“ sowie des Gewerbeflächenkonzepts 2018 umsetzt.

Die gesonderte Mitteilung „Auswertung der Beteiligung der Öffentlichkeit“ hält fest: Es gab fünf Stellungnahmen mit „grundsätzlichen Einwänden“ und Anregungen zur stärkeren Berücksichtigung der bestehenden Nutzungsmischung und alternativer Ansätze – doch „den Anregungen, die planerische Zielsetzung der Sicherung des Gewerbegebiets zugunsten einer Öffnung für Wohn‑ oder wohnähnliche Nutzungen […] zu verändern, wurde nicht gefolgt“. Ziel bleibe „weiterhin die langfristige Sicherung der gewerblichen Flächen […] für produzierende, handwerkliche und dienstleistende Betriebe“; der Ausschluss von Beherbergungsstätten und die Einschränkung von Lagern dienten der „gewerblichen Nutzungsintensivierung“ und der „Sicherung der Funktionsfähigkeit des Gewerbegebiets“.

Am Ende wird damit offensichtlich: Hier wird nicht ernsthaft abgewogen, was vor Ort sinnvoll ist, sondern eine Bilanzzahl („zu wenig Gewerbeflächen im Bezirk“) durchregiert. Der Bezirk versteht sich faktisch als gezwungen, Gewerbe „auszuweisen und zu sichern“ – egal, wie gemischt die Realität ist und welche Vorschläge für urbane Mischnutzung auf dem Tisch liegen; es geht nicht um inhaltliche Betrachtungen im Quartier, sondern um das Erfüllen eines abstrakten Gewerbe‑Solls.


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