5.070 Unterschriften
Petition richtet sich an: Ministerium für Gesundheit und Soziales Brandenburg
Zum 1. Oktober 2026 sollen Gynäkologie und Geburtshilfe am Immanuel Klinikum Bernau schließen. Als Gründe werden geringe Geburtenzahlen, Personalmangel und die finanziellen Auswirkungen der Krankenhausreform (KHVVG) sowie des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes genannt.
Diese Entscheidung trifft eine wachsende Stadt und Region hart: Werdende Mütter und Frauen mit gynäkologischem Behandlungsbedarf müssten künftig 20–30 Minuten nach Rüdersdorf, Berlin-Buch, Oranienburg oder Eberswalde ausweichen. Gerade in Notfällen – bei Geburtskomplikationen oder akuten gynäkologischen/onkologischen Situationen – kann diese zusätzliche Zeit entscheidend sein.
Zugleich beobachten wir, dass benachbarte Kliniken wie das Helios Klinikum Berlin-Buch ihre Geburtshilfe aktuell sogar ausbauen. Das zeigt: Investitionen in diesen Bereich sind möglich – die Frage ist, ob sie für Bernau ausreichend geprüft wurden.
Wir fordern:
- Transparente Offenlegung, ob der gesetzliche Sicherstellungszuschlag (§ 17b KHG) für strukturschwache Regionen mit geringer Geburtenzahl für Bernau geprüft und beantragt wurde.
- Prüfung von Kooperationsmodellen mit Nachbarkliniken (z. B. Beleghebammen-Sprechstunden, Facharzt-Pendelmodelle, Vor-/Nachsorge vor Ort in Bernau).
- Ein klares Bekenntnis der Immanuel Albertinen Diakonie und der politisch Verantwortlichen zum Erhalt einer wohnortnahen Grundversorgung für Frauen in Bernau und dem Barnim.
- Eine sichere und wohnortnahe Versorgung von Frauen – bei Geburt wie bei gynäkologischer Behandlung – darf nicht vom Wohnort abhängen.
Begründung
Eine sichere und wohnortnahe Versorgung von Frauen – bei Geburt wie bei gynäkologischer Behandlung – darf nicht vom Wohnort abhängen. Zumal die Kinderheilkunde am Standort Bernau im Immanuel Albertinen Krankenhaus, damit in Gefahr.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
12.08.2026
Sammlung endet:
11.02.2027
Region:
Brandenburg
Kategorie:
Gesundheit
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Neue SprachversionDebatte
Wachsende Region: Bernau ist keine schrumpfende Stadt – 2024 wuchs die Bevölkerung um 238 auf 45.984 Einwohner, mit dem stärksten prozentualen Zuwachs bei den unter 20-Jährigen. Der Landkreis Barnim hat die 200.000-Einwohner-Marke überschritten. Regionale Überlastung: Rüdersdorf hat bereits die Geburtshilfe aus dem zum 29.06.2026 geschlossenen Krankenhaus Strausberg übernommen. Ab Oktober soll derselbe Standort zusätzlich die Bernauer Familien auffangen.
Wo liegt das Problem, 10 km zu einem Vollversorgungszentrum wie Berlin-Buch zu fahren?!
Warum Menschen unterschreiben
Es sollte schon gewährleistet werden das in jeder grösserer Stadt es möglich ist, sein Kind zu bekommen um längere Wege zu vermeiden. Die Kaputtsparung unseres Gesundheitssystemes durch unsere derzeitige Regierung, die unsere Steuergelder in alle Welt für unsinnige Projekte verschenkt und sich dazu noch die eigenen Taschen befüllt ist unerträglich
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Weil ich mein erste kind dort in bernau bekommen habe und ich wärend der schwangerschaft auch in buch war und ich auch wenn das personal in buch nett war kommt rs nicht an bernau ran bernau dadurch das es nicht groß war war das nicht so ein abgefertigtes system wie in buch. In Bernau hat man sich gefühlt als wäre es privater familiärer und ich eine person die vor fremden person angst habe, habe mich durch die arbeitenden person sehr wohl gefühlt. Also hoffe ich das es weiter bleiben könnte