Es kann jeden treffen – Fairer Zugang zum Grundrentenfreibetrag bei voller Erwerbsminderungsrente

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag

42 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

42 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Menschen, die aufgrund schwerer Krankheit oder Behinderung dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, können häufig die erforderlichen Versicherungsjahre für bestimmte Freibeträge und Entlastungsregelungen nicht mehr erreichen. Derzeit sind jedoch grundsätzlich mindestens 33 Jahre an Beitrags- und Anrechnungszeiten erforderlich, um von Freibeträgen nach § 82a SGB XII profitieren zu können.

Wer aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft aus dem Arbeitsleben ausscheiden musste, hat oft keine Möglichkeit mehr, weitere Versicherungszeiten aufzubauen. Dadurch bleiben viele Betroffene trotz jahrzehntelanger Arbeit und eigener Beitragsleistungen dauerhaft von wichtigen Entlastungen ausgeschlossen.

Gesetzliche Rentenanpassungen werden bei ihnen weiterhin vollständig auf die Grundsicherung angerechnet, ohne dass die vorgesehenen Freibeträge greifen. Dies führt zu einer besonderen sozialen Härte für Menschen, die unverschuldet und dauerhaft ihre Erwerbsfähigkeit verloren haben.

Vor diesem Hintergrund soll geprüft werden, ob für dauerhaft voll erwerbsgeminderte Menschen eine ergänzende Härtefallregelung geschaffen werden kann.

Vorgeschlagen wird das „VHE-15-GRM-Modell“ („Vorzugs-Härtefallentscheidung bei 15 Jahren gesetzlicher Mindestzeiten“).

Die vorgeschlagenen 15 Jahre sollen keinen automatischen Anspruch begründen, sondern lediglich den Zugang zu einer besonderen Härtefallprüfung ermöglichen.

Ziele des vorgeschlagenen Modells

  • besondere Berücksichtigung von Menschen mit dauerhaft aufgehobener Erwerbsfähigkeit
  • Zugang zu Freibeträgen trotz unverschuldet fehlender Pflichtjahre
  • Anerkennung eines krankheitsbedingten, vorzeitigen Ausscheidens aus dem Berufsleben
  • sozial gerechtere Behandlung von Menschen mit schwerer gesundheitlicher Einschränkung

Berücksichtigt werden sollen insbesondere:

  • Arbeits- und Ausbildungszeiten
  • Kindererziehungszeiten
  • Pflegezeiten
  • Teilzeitbeschäftigungen
  • anrechenbare Zeiten bei Krankheit, Rehabilitation oder Arbeitslosigkeit

Zusätzlich sollte eine qualitative Einzelfallprüfung möglich sein, wenn selbst die vorgeschlagenen 15 Jahre aufgrund eines besonders frühen gesundheitlichen Schicksalsschlags nicht erreicht werden konnten.

Die Anerkennung soll möglichst unbürokratisch über einen automatisierten Datenaustausch zwischen den zuständigen Versorgungsträgern und Sozialbehörden erfolgen, damit Freibeträge nach § 82a SGB XII ohne komplizierte Zusatzanträge berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Petition ist eine sozial gerechte Ergänzung des bestehenden Systems für Menschen, die aufgrund schwerer Krankheit oder Behinderung dauerhaft vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden mussten und dadurch die regulären Voraussetzungen nicht mehr erfüllen können.

Begründung

Mit dieser Petition wird angeregt, § 76g SGB VI um eine ergänzende Härtefallregelung für Menschen mit dauerhafter gesundheitlich bedingter Erwerbsunfähigkeit zu erweitern.

Viele Betroffene konnten die geforderten Versicherungsjahre nicht deshalb nicht erreichen, weil sie nicht arbeiten wollten, sondern weil sie aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft daran gehindert wurden.

Das derzeitige System berücksichtigt diesen besonderen Härtefall aus Sicht vieler Betroffener nicht ausreichend.

Das vorgeschlagene Modell soll deshalb keine pauschale Sonderregelung schaffen, sondern eine faire Einzelfallprüfung ermöglichen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Samira Strebl, Essen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Samira Strebl, Essen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.05.2026
Sammlung endet: 27.06.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer,
    ich teile Ihnen hiermit mit, dass diese Petition endgültig eingestellt und nicht weitergeführt wird. Die Arbeit an diesem Projekt wurde bereits vor Monaten stillgelegt. Da die Inhalte und Anliegen ohnehin nicht wie erhofft respektiert oder eigenständig umgesetzt werden, macht eine Fortführung keinen Sinn mehr.
    Vielen Dank für Ihre damalige Unterstützung.

  • Liebe Community,

    mit unserer Petition fordern wir wichtige und längst überfällige Veränderungen bei der Erwerbsminderungsrente. Um unserem Anliegen noch mehr Gewicht zu verleihen und uns als Betroffene und Unterstützer besser zu organisieren, gibt es jetzt eine private Facebook-Gruppe.
    Hier geht es direkt zur Gruppe (einfach eine Beitrittsanfrage senden):
    👉 https://www.facebook.com/groups/1704473264197765

    Wie es jetzt weitergeht: Wir müssen lauter werden! Bitte teilt nicht nur weiterhin diese Petition, sondern ladet auch andere Betroffene und Interessierte in unsere Facebook-Gruppe ein.
    Nur gemeinsam können wir Druck aufbauen, damit sich bei der Erwerbsminderungsrente endlich etwas bewegt.

    Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

    Viele Grüße, Samira

Diese Petition setzt sich für mehr soziale Gerechtigkeit gegenüber Menschen ein, die aufgrund schwerer Krankheit oder Behinderung dauerhaft voll erwerbsgemindert sind. Viele Betroffene konnten die erforderlichen Versicherungsjahre nicht freiwillig, sondern aus gesundheitlichen Gründen nicht erreichen. Das vorgeschlagene VHE-15-GRM-Modell würde keine automatische Sonderbehandlung schaffen, sondern eine faire Härtefallprüfung ermöglichen.

Noch kein CONTRA Argument.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern