Für ein faires Rentensystem – ALLE müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag

37.727 Unterschriften

100 %
36.840 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Für ein gerechtes und zukunftsfähiges Rentensystem in Deutschland

Deutschland steht vor einer historischen Herausforderung. Der demografische Wandel verschärft sich dramatisch: Während heute noch rund 2 Beitragszahler auf einen Rentner kommen, wird es laut Bundesamt für Statistik bis 2035 nur noch 1,5 zu 1 sein. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich – und damit die Dauer des Rentenbezugs.

Das Ergebnis:
Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen. Das aktuelle Rentensystem gerät dadurch zunehmend unter Druck.

Ein System mit struktureller Schieflage

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen monatlich Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung – aktuell 18,6 % des Bruttoeinkommens. Gleichzeitig sind große Einkommensgruppen nicht oder nur teilweise beteiligt: Beamte und große Teile der Selbstständigen oder auch Politiker-/innen.

Dieses Nebeneinander aus gesetzlicher Rente und Beamtenpensionen führt zu einer systematischen Ungleichbehandlung:

  • Beamte erhalten im Ruhestand Pensionen von durchschnittlich rund 3.200 € brutto pro Monat
  • Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente liegt dagegen bei ca. 1.550 € brutto

Dabei haben Beamte nie Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt.

Hohe Kosten – vollständig aus Steuermitteln

Beamtenpensionen werden vollständig aus dem Staatshaushalt finanziert. Bereits heute belaufen sich die jährlichen Versorgungsausgaben für Beamte, Richter und Versorgungsempfänger auf über 50 Milliarden Euro – mit stark steigender Tendenz.
Bis 2040 werden laut Bund der Steuerzahler Ausgaben von über 80 Milliarden Euro jährlich erwartet. Darüber hinaus liegen schon heute die Kosten für die Rente bei 400 Mrd. € im Jahr. Bis 2030 ist mit einem weiteren Anstieg um 100 Mrd. € zusätzlich zu rechnen.

Diese Kosten tragen alle Steuerzahler, unabhängig davon, ob sie selbst später eine vergleichbare Absicherung erhalten.

Reformpotenzial: Mehr Gerechtigkeit, mehr Stabilität

Studien und Modellrechnungen zeigen:
Eine Einbeziehung von Beamten und weiteren Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung könnte zusätzliche Beitragseinnahmen von rund 15 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr generieren – abhängig von Ausgestaltung und Übergangsregelungen.

Diese Mehreinnahmen könnten:

  • das Rentenniveau stabilisieren
  • Beitragssätze langfristig dämpfen
  • den Bundeszuschuss zur Rentenkasse reduzieren
  • den Generationenvertrag stärken

Europa zeigt: Es geht anders – und besser

Viele europäische Länder wie Österreich, Schweden oder die Niederlande kennen einheitliche oder weitgehend integrierte Alterssicherungssysteme.Dort zahlen z.B auch Beamte in das staatliche Rentensystem ein – mit höherem Rentenniveau und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung.

Deutschland hingegen hält an Sonderregelungen fest, die historisch gewachsen, aber nicht mehr zeitgemäß sind.

Glaubwürdigkeit braucht gleiche Regeln

Politik lebt von Vertrauen.
Wenn breite Teile der Bevölkerung das Gefühl haben, dass einige privilegiert sind, während andere immer höhere Lasten tragen, leidet die gesellschaftliche Akzeptanz.

Eine Einbeziehung der Beamten, Politiker und Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung wäre ein klares Signal für Fairness, Solidarität und Verantwortung.

Meine Forderung:

Ich fordere ein einheitliches, solidarisches und dauerhaft finanzierbares Rentensystem,

  • in das alle Erwerbstätigen einzahlen,
  • das gleiche Regeln für alle schafft,
  • und das künftige Generationen nicht überfordert.

Jetzt ist der Zeitpunkt, veraltete Sonderregelungen zu beenden und das Rentensystem zukunftsfest zu machen.

Unterstützen Sie diese Petition.
Für ein gerechtes System.
Für gleiche Regeln für alle.
Für eine stabile Zukunft in Deutschland.

Begründung

Ich bin 43 Jahre alt, arbeite seit über 20 Jahren in der freien Wirtschaft und spüre die Auswirkungen des aktuellen Rentensystems bereits heute unmittelbar. Doch mein Blick geht weiter als auf meine eigene Situation.

Mit dem bestehenden System wird die Last immer weiter in die Zukunft verschoben – auf die jungen und nachfolgenden Generationen. Sie werden mit steigenden Beiträgen, sinkendem Rentenniveau und immer größerer finanzieller Unsicherheit konfrontiert. Das ist weder gerecht noch verantwortungsvoll.

Deshalb reicht es nicht aus, wenn die Bundesregierung das Problem weiterhin mit Ankündigungen und Worthülsen umgeht. Es braucht endlich entschlossenes Handeln und zwar jetzt. Ziel muss es sein, die wachsende Belastung fairer zu verteilen und eine weitere Überforderung kommender Generationen zu verhindern.

Ein zukunftsfähiges Sozialsystem darf nicht einzelne Gruppen privilegieren, während andere dauerhaft stärker belastet werden. Gerechtigkeit entsteht nur dann, wenn alle nach vergleichbaren Regeln beitragen – unabhängig vom beruflichen Status.

Wenn wir heute nicht handeln, zahlen unsere Kinder und Enkel den Preis.
Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für ein Rentensystem zu stellen, das fair, solidarisch und dauerhaft tragfähig ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tobias K., Worms
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.12.2025
Sammlung endet: 31.07.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Liebe Community,

    ich musste mir ja tatsächlich mal heute die Augen reiben, habe ich das gerade richtig gelesen: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas fordert die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung.

    Genau das ist der Kern unserer Petition.

    Seit Monaten setzen wir uns für ein Rentensystem ein, in das alle Erwerbstätigen einzahlen – Arbeitnehmer, Beamte, Politiker und Selbstständige. Die aktuelle Debatte zeigt, dass unsere Forderung zunehmend Gehör findet und eine Diskussion entsteht, die vielleicht tatsächlich eine Wende in der Rentenpolitik einleiten könnte.

    Noch sind wir nicht am Ziel. Und wir sollten den Tag nicht vor dem Abend loben.
    Aber eines zeigt sich bereits heute sehr deutlich:

    Über 36.666 Menschen unterstützen inzwischen unsere Petition. Der gesellschaftliche Druck wächst. Und mit ihm die Erwartung an die Politik, sich endlich den strukturellen Herausforderungen unseres Rentensystems zu stellen.

    Oder anders gesagt: Es entsteht Erfolgsdruck. Ein Begriff, den wir in der Wirtschaft und Industrie sehr gut kennen – auf politischer Ebene jedoch leider oft vermissen.

    Warum sollen die Verkäuferin im Einzelhandel, der Facharbeiter in der Produktion, die Pflegekraft im Krankenhaus, der Maschinenbauer, die Erzieherin im Kindergarten, der Handwerker auf der Baustelle, der Busfahrer selbstverständlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – andere Gruppen jedoch nicht?

    Wenn wir unseren Sozialstaat langfristig sichern wollen, brauchen wir ein System, an dem sich alle beteiligen. Unsere Petition steht nicht für Neid oder Spaltung. Sie steht für Fairness. Für gleiche Regeln.
    Für Generationengerechtigkeit. Für den Dialog um ein System systemisch zu verändern und eine Zukunft zu gestalten dies heute braucht - für die Rente.

    Für ein Rentensystem, das auch für unsere Kinder und Enkel noch tragfähig ist.

    📢 Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Druck aufrechtzuerhalten.

    Bitte unterstützt unsere Petition weiterhin und helft dabei, die Diskussion in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

    👉 Alle müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

    Dialog bewegt Menschen. Deshalb sprecht in eurem privaten Umfeld über dieses Thema, teilt unsere Petition und helft dabei, unserer gemeinsamen Vision noch mehr Gehör zu verschaffen.
    Jede einzelne Unterschrift zählt.

    #Rentenreform #Generationengerechtigkeit #Rente #SozialeGerechtigkeit #Beamte #Politiker #Selbstständige #Deutschland #Zukunft #OpenPetition

  • Liebe Unterstützende,

    ach was verfolge ich in diesen Tagen wieder öffentliche Debatten, die Berichterstattung und Aussagen einzelner Politiker zum Thema Rente - ich weiß nicht wie es Euch/Ihnen damit geht - aber kommt es nur mir so vor, oder ist der Zirkus Infantil in Berlin jetzt völlig aus dem Ruder gelaufen. Hoffnungslos wenn Ihr mich fragt, was sich da abspielt, während wir in Diskussionen ohne Lösungen ersticken, fange ich langsam ernsthaft an über ein politisches Engagement nachzudenken. "Wer packt eigentlich mal die Keule aus" und sagt es geht so nicht mehr und zwar für Alle?

    Vielleicht wird ein Protest mit 500.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor helfen um endlich mal zu zeigen nicht mehr mit uns. Und zur Rente fühle ich mich persönlich auch nicht besser, wenn wieder mit 10% Mut und wenig Leidenschaft ein halbherziger Reformvorschlag der Rentenkommission folgen wird - Ein Quantum Trost bleibt... aber ehrlich gesagt, verliere ich inzwischen das Gefühl, dass man hier noch sachlich und fachlich in der Lage ist, eine politische Verantwortung zu übernehmen um uns Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass wir verstanden, gehört und wahrgenommen werden.

    Vor 3 Jahren hatte ich mal das Glück im Rahmen einer -Fernsehaufzeichnung meines besten Freundes aus der Pflege, als Gast den medialen Zirkus hautnah erleben zu dürfen. Gut da gab es noch einen Herrn Scholz in der Verantwortung, aber dazu spare ich mir Kommentare. Was ich mitgenommen habe. Naja die Aussage vom ZDF Interdanten der sagte "das ist hier die Berlinern Bubble". Genau so empfinde ich es seitdem inzwischen mehr denn je. Das persönliche Vorwort sei mir hoffentlich gegönnt, trotzdem möchte ich dann nochmal inhaltlich meine Kernbotschaft erneuern.

    Immer mehr Menschen gehen in Rente, während immer weniger Erwerbstätige die Finanzierung tragen. Die Folge ist absehbar: steigende Beiträge, sinkendes Rentenniveau, höhere Steuerzuschüsse und ein wachsender Druck auf die junge Generation.
    Gleichzeitig zeigen aktuelle Berichte, dass Millionen Babyboomer trotz jahrzehntelanger Arbeit von sehr niedrigen Renten bedroht sein könnten. Nach Abzug von Miete, Energie und Lebenshaltung bleibt für viele kaum genug zum Leben. Auch wenn einzelne Studien methodische Lücken haben, ist die Richtung klar: Altersarmut wird realer, nicht kleiner.

    Die einzige politische Antwort darf deshalb nicht nur lauten: „Arbeitet länger.“
    Eine faire Antwort muss lauten: Alle müssen nach vergleichbaren Regeln Verantwortung übernehmen.

    Ein Rentensystem, in das nur ein Teil der Erwerbstätigen verpflichtend einzahlt, während andere Gruppen eigene Versorgungssysteme behalten, verliert langfristig an Akzeptanz. Wer Generationengerechtigkeit fordert, muss auch Systemgerechtigkeit schaffen.
    Darum braucht Deutschland ein einheitliches, solidarisches und dauerhaft finanzierbares Rentensystem:

    Alle Erwerbstätigen zahlen ein.
    Gleiche Regeln für alle.
    Keine weitere Überforderung kommender Generationen.

    Daher brauchen wir noch mehr Stimmen - unterstützt bitte weiterhin unser Thema, verbreitet es, teilt den Link damit noch mehr Menschen Ihre Stimme für die Rente einsetzen. Ich würde gerne bis Ende Juli 50.000 Unterschriften erreichen, klingt sportlich, aber sicherlich in diesen Zeiten nicht unrealistisch.

    Es geht nicht darum, Gegensätze zu schaffen. Es geht darum, Zukunft gerecht zu gestalten. Wenn alle nach fairen Regeln Verantwortung übernehmen, kann aus einem überlasteten Rentensystem wieder ein echter Generationenvertrag werden.

    Mit sportlichen Grüßen aus Rheinhessen

    Ihr/euer Tobias

  • 🚨 Ende Juli ist es soweit. 

    Berlin bekommt Post. 
    Oder übergeben wir unsere Petition doch besser direkt persönlich?. 
    Für ein faires Rentensystem. Für Uns.

    Aber ganz ehrlich: 
    Eine Petition ist nur Papier… 
    …wenn niemand dahinter steht.

    👉 Über 34.000 Menschen haben bereits unterschrieben - Du bist einer davon Danke

    👉 Über 34.000 Stimmen, die sagen: So kann es nicht weitergehen. Es braucht ein grundlegend neues System der Rente.

    Doch jetzt kommt der entscheidende Moment: 
    Wer steht auch physisch dafür ein?

    Berlin hört Zahlen. 
    Aber Berlin reagiert auf Menschen. 

    👥 Auf dich. Auf uns. Auf Präsenz.

    Ich glaube fest daran: 
    Veränderung entsteht nicht am Schreibtisch. 
    Sie entsteht dort, wo Menschen aufstehen. 

    ➡️ Wer kommt mit nach Berlin? 
    ➡️ Wer zeigt Gesicht für Fairness, Gerechtigkeit und Zukunft? 

    Mein Ziel 500 Menschen für die Übergabe der Petition zu gewinnen. Das ist ein Signal. 

    Für uns. Für unsere Kinder. Für ein System, das Fairness in Zukunft braucht.

    👉 Schreib mir. Melde dich. Sei dabei. 

    Jetzt ist der Moment. Nicht irgendwann.

    PS: Das Sammelziel wurde verlängert - teil unsere Petition - verbreite Mut & Zuversicht jede weitere Stimme ist ein Signal. Danke

    viele Grüße aus Rheinhessen

    euer Tobias #derfürdieRentekämpft

Nur wenn alle einzahlen aber die Auszahlung gedeckelt wird, ist das Rentensystem gerecht.

Es wird sehr häufig vergessen, dass alle die einzahlen auch was rausbekommen. Also erhöht man nicht nur die Einnahmen, sondern in gleichem Maße die Ausgaben. Besser wäre es keine Versicherungsfremden Leistungen aus der Rente zu bezahlen. Im Klartext: wer nicht eingezahlt hat, sollte auch nichts rausbekommen!

Warum Menschen unterschreiben

Weil Ungleichbehandlungen beendet werden müssen.

diese schon lange bestehende Ungerechtigkeit muss dringend beendet werden

Weil ich der Meinung bin, dass nur dias zu mehr sozialer Gerechtigkeit führt.

Renten armut verhindern

Es sollte zuerst die Zweckentfremdung eingezahlt werden... die Rentenversicherung hat außerdem viel zu viel Personal dies muss minimiert werden... und natürlich sollte jeder Arbeitnehmer auch alle Beamten uns selbstständige einzahlen

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