Für ein faires Rentensystem – ALLE müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag

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100 %
40.595 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 3 Wochen
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Für ein gerechtes und zukunftsfähiges Rentensystem in Deutschland

Deutschland steht vor einer historischen Herausforderung. Der demografische Wandel verschärft sich dramatisch: Während heute noch rund 2 Beitragszahler auf einen Rentner kommen, wird es laut Bundesamt für Statistik bis 2035 nur noch 1,5 zu 1 sein. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich – und damit die Dauer des Rentenbezugs.

Das Ergebnis:
Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen. Das aktuelle Rentensystem gerät dadurch zunehmend unter Druck.

Ein System mit struktureller Schieflage

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen monatlich Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung – aktuell 18,6 % des Bruttoeinkommens. Gleichzeitig sind große Einkommensgruppen nicht oder nur teilweise beteiligt: Beamte und große Teile der Selbstständigen oder auch Politiker-/innen.

Dieses Nebeneinander aus gesetzlicher Rente und Beamtenpensionen führt zu einer systematischen Ungleichbehandlung:

  • Beamte erhalten im Ruhestand Pensionen von durchschnittlich rund 3.200 € brutto pro Monat
  • Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente liegt dagegen bei ca. 1.550 € brutto

Dabei haben Beamte nie Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt.

Hohe Kosten – vollständig aus Steuermitteln

Beamtenpensionen werden vollständig aus dem Staatshaushalt finanziert. Bereits heute belaufen sich die jährlichen Versorgungsausgaben für Beamte, Richter und Versorgungsempfänger auf über 50 Milliarden Euro – mit stark steigender Tendenz.
Bis 2040 werden laut Bund der Steuerzahler Ausgaben von über 80 Milliarden Euro jährlich erwartet. Darüber hinaus liegen schon heute die Kosten für die Rente bei 400 Mrd. € im Jahr. Bis 2030 ist mit einem weiteren Anstieg um 100 Mrd. € zusätzlich zu rechnen.

Diese Kosten tragen alle Steuerzahler, unabhängig davon, ob sie selbst später eine vergleichbare Absicherung erhalten.

Reformpotenzial: Mehr Gerechtigkeit, mehr Stabilität

Studien und Modellrechnungen zeigen:
Eine Einbeziehung von Beamten und weiteren Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung könnte zusätzliche Beitragseinnahmen von rund 15 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr generieren – abhängig von Ausgestaltung und Übergangsregelungen.

Diese Mehreinnahmen könnten:

  • das Rentenniveau stabilisieren
  • Beitragssätze langfristig dämpfen
  • den Bundeszuschuss zur Rentenkasse reduzieren
  • den Generationenvertrag stärken

Europa zeigt: Es geht anders – und besser

Viele europäische Länder wie Österreich, Schweden oder die Niederlande kennen einheitliche oder weitgehend integrierte Alterssicherungssysteme.Dort zahlen z.B auch Beamte in das staatliche Rentensystem ein – mit höherem Rentenniveau und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung.

Deutschland hingegen hält an Sonderregelungen fest, die historisch gewachsen, aber nicht mehr zeitgemäß sind.

Glaubwürdigkeit braucht gleiche Regeln

Politik lebt von Vertrauen.
Wenn breite Teile der Bevölkerung das Gefühl haben, dass einige privilegiert sind, während andere immer höhere Lasten tragen, leidet die gesellschaftliche Akzeptanz.

Eine Einbeziehung der Beamten, Politiker und Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung wäre ein klares Signal für Fairness, Solidarität und Verantwortung.

Meine Forderung:

Ich fordere ein einheitliches, solidarisches und dauerhaft finanzierbares Rentensystem,

  • in das alle Erwerbstätigen einzahlen,
  • das gleiche Regeln für alle schafft,
  • und das künftige Generationen nicht überfordert.

Jetzt ist der Zeitpunkt, veraltete Sonderregelungen zu beenden und das Rentensystem zukunftsfest zu machen.

Unterstützen Sie diese Petition.
Für ein gerechtes System.
Für gleiche Regeln für alle.
Für eine stabile Zukunft in Deutschland.

Begründung

Ich bin 43 Jahre alt, arbeite seit über 20 Jahren in der freien Wirtschaft und spüre die Auswirkungen des aktuellen Rentensystems bereits heute unmittelbar. Doch mein Blick geht weiter als auf meine eigene Situation.

Mit dem bestehenden System wird die Last immer weiter in die Zukunft verschoben – auf die jungen und nachfolgenden Generationen. Sie werden mit steigenden Beiträgen, sinkendem Rentenniveau und immer größerer finanzieller Unsicherheit konfrontiert. Das ist weder gerecht noch verantwortungsvoll.

Deshalb reicht es nicht aus, wenn die Bundesregierung das Problem weiterhin mit Ankündigungen und Worthülsen umgeht. Es braucht endlich entschlossenes Handeln und zwar jetzt. Ziel muss es sein, die wachsende Belastung fairer zu verteilen und eine weitere Überforderung kommender Generationen zu verhindern.

Ein zukunftsfähiges Sozialsystem darf nicht einzelne Gruppen privilegieren, während andere dauerhaft stärker belastet werden. Gerechtigkeit entsteht nur dann, wenn alle nach vergleichbaren Regeln beitragen – unabhängig vom beruflichen Status.

Wenn wir heute nicht handeln, zahlen unsere Kinder und Enkel den Preis.
Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für ein Rentensystem zu stellen, das fair, solidarisch und dauerhaft tragfähig ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tobias K., Worms
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.12.2025
Sammlung endet: 31.08.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Die geplante Rentenreform greift zu kurz: Deutschland braucht einen echten Systemwechsel statt politischer Makulatur - von Tobias Kleinert

    Die Bundesregierung bezeichnet die geplante Rentenreform als großen Schritt zu einem neuen System der Altersversorgung. Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, die Empfehlungen der Rentenkommission möglichst noch bis Ende 2026 gesetzlich umzusetzen. Vorgesehen ist unter anderem, das Renteneintrittsalter künftig stärker an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Bis 2041 könnte die Regelaltersgrenze dadurch auf etwa 67 Jahre und sechs Monate steigen. Ehrlich gesagt für mich nicht nachvollziehbar, weshalb der Reformdruck weiter in die Zukunft verschoben wird, auch wenn etwas Bewegung insgesamt reingekommen ist und einige Kernforderungen meiner/unserer Petition offenbar aufgegriffen worden sind (siehe Politiker/Selbstständige sollen einzahlen).

    Doch angesichts der tatsächlichen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen reicht es nicht, vor allem über längeres Arbeiten, Minijobs und einzelne Stellschrauben zu diskutieren. Deutschland benötigt keine kosmetische Reparatur eines strukturell überforderten Systems. Es braucht eine dauerhafte, gerechte und generationenfeste Neuordnung der Altersvorsorge und zwar für alle Generationen #transformation. Gefühlt zeigt sich unser Land immer wieder widerwillig in der notwendigen Umsetzungen von schwierigen Reformen und versucht immer wieder halbgare Lösungen zu finden, die eine dauerhafte Debatte aber nicht im Keim ersticken lassen.

    Die demografischen Zahlen lassen keinen Spielraum für weitere Symbolpolitik

    Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes werden bis zum Jahr 2040 rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren überschritten haben. Das entspricht 30 Prozent aller Erwerbspersonen, die dem deutschen Arbeitsmarkt 2025 zur Verfügung standen. Gleichzeitig sind die nachrückenden Altersgruppen zahlenmäßig deutlich kleiner und können die ausscheidenden Babyboomer nicht ersetzen.

    Allein die 55- bis 64-Jährigen stellten 2025 rund 10 Millionen Erwerbspersonen. Die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen umfasste dagegen nur etwa 8,8 Millionen Menschen. Bereits heute ist mehr als jede vierte Erwerbsperson mindestens 55 Jahre alt.

    Diese Zahlen bedeuten nicht nur einen sich verschärfenden Fachkräftemangel. Sie treffen unmittelbar die gesetzliche Rentenversicherung, die im Wesentlichen nach dem Umlageverfahren finanziert wird: Die laufenden Beiträge der Beschäftigten und Arbeitgeber finanzieren überwiegend die laufenden Renten.

    Wenn jedoch Millionen Beitragszahler in relativ kurzer Zeit zu Leistungsempfängern werden und deutlich weniger junge Menschen nachrücken, geraten Beitragssätze, Rentenniveau und Bundeszuschuss zwangsläufig unter Druck da lohnt es auch nicht abzulenken mit einer kosmetischen Behandlung.

    In Deutschland gab es im April 2026 etwa 34,84 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Davon arbeiteten rund 23,87 Millionen in Vollzeit und etwa 10,97 Millionen in Teilzeit. Der Vollzeitanteil betrug damit nur noch rund 69 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um etwa 233.000 Personen, während die Teilzeitbeschäftigung weiter zunahm.
    Der langfristige Blick ist besonders aufschlussreich: Bereits um das Jahr 2000 gab es rund 23 Millionen sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte. Trotz des deutlichen Wachstums der Gesamtbeschäftigung ist die Zahl der Vollzeitbeschäftigten somit über mehr als zwei Jahrzehnte kaum nachhaltig gewachsen.

    Der zusätzliche Beschäftigungsaufbau fand in hohem Maße in Teilzeit, geringfügiger Beschäftigung und anderen Arbeitsformen statt. Das ist arbeitsmarktpolitisch nicht grundsätzlich negativ. Für ein beitragsfinanziertes Rentensystem ist jedoch entscheidend, wie hoch die beitragspflichtigen Einkommen und Arbeitsvolumen tatsächlich sind. Eine steigende Zahl von Beschäftigungsverhältnissen ist deshalb nicht automatisch gleichbedeutend mit einer entsprechend steigenden Finanzierungsbasis der Rentenversicherung.

    Das grundlegende Problem bleibt die ungleiche Beitragsbasis

    Die politische Diskussion konzentriert sich erneut stark darauf, was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlich leisten sollen: länger arbeiten, mehr privat vorsorgen, höhere Beiträge akzeptieren oder geringere Leistungen hinnehmen.

    Eine dauerhafte Reform muss jedoch zuerst die Frage beantworten, ob die Lasten gerecht verteilt sind.
    Es ist nicht überzeugend, von rund 24 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten immer neue Opfer zu verlangen, während Millionen anderer Erwerbstätiger weiterhin außerhalb des gemeinsamen Systems stehen.

    Deutschland steht beim Rentensystem nicht vor einem vorübergehenden Finanzierungsproblem. Es steht vor einer strukturellen demografischen Verschi

  • Liebe Community,

    ich musste mir ja tatsächlich mal heute die Augen reiben, habe ich das gerade richtig gelesen: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas fordert die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung.

    Genau das ist der Kern unserer Petition.

    Seit Monaten setzen wir uns für ein Rentensystem ein, in das alle Erwerbstätigen einzahlen – Arbeitnehmer, Beamte, Politiker und Selbstständige. Die aktuelle Debatte zeigt, dass unsere Forderung zunehmend Gehör findet und eine Diskussion entsteht, die vielleicht tatsächlich eine Wende in der Rentenpolitik einleiten könnte.

    Noch sind wir nicht am Ziel. Und wir sollten den Tag nicht vor dem Abend loben.
    Aber eines zeigt sich bereits heute sehr deutlich:

    Über 36.666 Menschen unterstützen inzwischen unsere Petition. Der gesellschaftliche Druck wächst. Und mit ihm die Erwartung an die Politik, sich endlich den strukturellen Herausforderungen unseres Rentensystems zu stellen.

    Oder anders gesagt: Es entsteht Erfolgsdruck. Ein Begriff, den wir in der Wirtschaft und Industrie sehr gut kennen – auf politischer Ebene jedoch leider oft vermissen.

    Warum sollen die Verkäuferin im Einzelhandel, der Facharbeiter in der Produktion, die Pflegekraft im Krankenhaus, der Maschinenbauer, die Erzieherin im Kindergarten, der Handwerker auf der Baustelle, der Busfahrer selbstverständlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – andere Gruppen jedoch nicht?

    Wenn wir unseren Sozialstaat langfristig sichern wollen, brauchen wir ein System, an dem sich alle beteiligen. Unsere Petition steht nicht für Neid oder Spaltung. Sie steht für Fairness. Für gleiche Regeln.
    Für Generationengerechtigkeit. Für den Dialog um ein System systemisch zu verändern und eine Zukunft zu gestalten dies heute braucht - für die Rente.

    Für ein Rentensystem, das auch für unsere Kinder und Enkel noch tragfähig ist.

    📢 Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Druck aufrechtzuerhalten.

    Bitte unterstützt unsere Petition weiterhin und helft dabei, die Diskussion in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

    👉 Alle müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

    Dialog bewegt Menschen. Deshalb sprecht in eurem privaten Umfeld über dieses Thema, teilt unsere Petition und helft dabei, unserer gemeinsamen Vision noch mehr Gehör zu verschaffen.
    Jede einzelne Unterschrift zählt.

    #Rentenreform #Generationengerechtigkeit #Rente #SozialeGerechtigkeit #Beamte #Politiker #Selbstständige #Deutschland #Zukunft #OpenPetition

Nur wenn alle einzahlen aber die Auszahlung gedeckelt wird, ist das Rentensystem gerecht.

Es wird sehr häufig vergessen, dass alle die einzahlen auch was rausbekommen. Also erhöht man nicht nur die Einnahmen, sondern in gleichem Maße die Ausgaben. Besser wäre es keine Versicherungsfremden Leistungen aus der Rente zu bezahlen. Im Klartext: wer nicht eingezahlt hat, sollte auch nichts rausbekommen!

Warum Menschen unterschreiben

Weil es nur so gerecht ist

Weul ich die momentane Regelung als sozial ungerechtfertigt finde.In einem Sozialstaat sillte jeder gleich herangezigen werden.

Ich wünsche mir ein meritokratisches System in Deutschland und die Reduzierung der Anzahl der Verbeamtungen auf maximal ein Viertel. Der Pull-Faktor nach der Verbeamtung für immer eine sichere und relativ hohe Pension zu erhalten führt dazu, dass viele nur auf die Verbeamtung hinarbeiten, um sodann dauerhaft zu "erkranken"...

Gerechtigkeit und Solidarität

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