Region: Köln

Kein Wohnungsbau bei Garten Müller in Köln-Weiden - Grünzug West realisieren, nicht betonieren!

Petition richtet sich an
Rat der Stadt Köln, Rats-Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit; Dezernat VI - Planen und Bauen der Stadt Köln

1.191 Unterschriften

21 %
1.071 von 5.200 für Quorum in Köln Köln

1.191 Unterschriften

21 %
1.071 von 5.200 für Quorum in Köln Köln
  1. Gestartet 06.05.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Rat der Stadt Köln, Rats-Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit; Dezernat VI - Planen und Bauen der Stadt Köln

Wir fordern die Stadt Köln auf, keine Bebauung auf dem Gelände von Garten Müller in Köln-Weiden zuzulassen und die Fläche dauerhaft rechtssicher als Grün- und Freiraum zu sichern. Der seit Jahrzehnten geplante Grünzug West ist endlich vollständig und ohne weitere Versiegelung umzusetzen.

Begründung

In Köln-Weiden soll erneut ein Teil der letzten großen zusammenhängenden Grünfläche verschwinden. Auf dem Gelände von Garten Müller an der Ignystraße könnten bald 500 Wohnungen entstehen.

Im dicht besiedelten Köln-Weiden mit seinen 18.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gibt es nur noch wenige Grünflächen. Lediglich südlich der Wohnbebauung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-West und der westlichen Stadtgrenze befindet sich eine größere zusammenhängende Freifläche. Dieser Bereich ist Teil des seit den 1990er Jahren versprochenen, nie fertig gestellten „Grünzug West“, der den Äußeren Grüngürtel mit den Waldgebieten der Ville verbinden soll. 

Im Laufe der Jahre wurden wiederholt große Teile des ursprünglichen Grünzugs zur Bebauung freigegeben und versiegelt. Beispiele hierfür sind die dichte Wohnbebauung südlich der Kronstädter Straße, westlich der Ignystraße und westlich der Kronstädter Straße.

Jetzt ist eine der wenigen verbliebenen Flächen in Gefahr: 

Der Inhaber des Gartencenters an der Ignystraße möchte seinen Betrieb aufgeben und hat das Grundstück an einen Investor verkauft. Der Betrieb Garten Müller durfte sich 2006 unter Berufung auf einen Ausnahmetatbestand im Baugesetzbuch als „Betrieb der gartenbaulichen Erzeugung“ unter Auflagen im Grünzug an der Ignystraße ansiedeln. Im Flächennutzungsplan ist das Grundstück als Grünfläche festgelegt und liegt größtenteils im Landschaftsschutzgebiet mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Bereits die Ansiedlung von Garten Müller im Grünzug war äußerst umstritten. Zur Beruhigung der Bürger:innen hieß es damals, der Betrieb müsse nach seiner Aufgabe zurück gebaut und das Gelände renaturiert werden.

Die neue Eigentümerin tritt aktiv als Projektentwicklerin auf und plant dort den Bau von 500 Wohnungen. Obwohl der ganz überwiegende Teil der Fläche in dem erst kürzlich aufgestellten Masterplan Stadtgrün als sogenanntes „Immergrün“ beschrieben wird – also als Fläche, die dauerhaft als Grün- und Freiraum gesichert werden soll, weist die Stadt das Grundstück jetzt als „Potenzialfläche für Wohnungsbau“ aus.

Es ist zu befürchten, dass Politik und Verwaltung dem Druck des einflussreichen Investors nachgeben. Die Folgen wären gravierend:

  • Verlust einer wichtigen Grünfläche für das Stadtklima
  • weniger Abkühlung bei zunehmenden Hitzeperioden
  • geringere Aufnahme von Regenwasser bei Starkregen
  • Verlust von Naherholungsraum für tausende Menschen
  • Verkehrskollaps in den schon heute überlasteten Wohnstraßen in Weiden und Junkersdorf

Der Kölner Westen hat in den vergangenen Jahrzehnten bereits überproportional zum Wohnungsneubau in Köln beigetragen, ohne dass die soziale und verkehrliche Infrastruktur im gleichen Maße ausgebaut wurde. Das Grundstück ist verkehrlich nicht erschließbar und zusätzlicher Verkehr dort nicht mehr zuzumuten.

Am 25. April 2026 haben bereits über 200 Menschen vor Ort gegen die Bebauung und für einen Erhalt als Kühlungsfläche bei Hitzeperioden, Rückhaltefläche bei Starkregenereignissen und Naherholungsfläche demonstriert. Der Widerstand wächst – jetzt braucht es ein klares Signal an Politik und Verwaltung.

  • Diese Fläche darf nicht weiter versiegelt werden
  • Der Grünzug West muss endlich Realität werden.

Unterschreiben Sie jetzt und helfen Sie mit, diese wichtige Grünfläche dauerhaft zu erhalten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinteressengemeinschaft Weiden e.V., Köln
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.05.2026
Sammlung endet: 05.11.2026
Region: Köln
Kategorie: Umwelt

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Seit 40 Jahren wohne ich an diesem Ort und die freie Fläche wurde in der Zeit immer weiter zugebaut!! Ein bisschen grün muss man uns Bürgern doch lassen, damit man auch als älterer Mensch die Möglichkeit hat einen Treffpunkt im Grünen zu haben. Vor allem mit kurzen Wegen !!

200 neue Wohnungen sprechen doch eher für eine Bebauung. Oder?

Warum Menschen unterschreiben

Extremely important due to narrow roads, no parking space and 500 to 600 apartments will be a catastrophe!
Keep this part of the city green.

Wohne im viertel

Ich bin als gebürtige Kölnerin schon als Kind hier in die Peripherie gezogen, um den negativen Bedingungen (Abgase, Lärm, etc)
im Kölner Zentrum zu entgehen und musste seitdem eine kontinuierliche "Zubetonierung" der Felder und Natur erleben.

KÖLN MUSS ZÜGIG IM HINBLICK AUF DIE RASANTE ERWÄRMUNG EUROPAS ZIELORIENTIERTE UND EFFEKTIVE MAßNAHMEN GEGEN HITZEPERIODEN, STARKREGEN, STÜRME ENTWICKELN UND UMSETZEN !!!

UND DAZU GEHÖRT AUCH DER DAUERHAFTE ERHALT UNSERES GRÜNGÜRTELS IN WEIDEN !

Die Luftqualität (u.a. Feinstaub) hat seit Jahren bedenklich zugenommen sowie Grenzwerte überschritten, Überqueren der Jungbluthbrücke als Radfahrer:in mit und ohne Kinder ist seit Jahren stressiger und gefährlicher geworden, zahlrreiche Keller (auch meiner) standen bei Starkregen bereits wiederholt unter Wasser, die Lärmbelastung ist trotz Tunnelbau für die meisten nicht besser, sondern durch Umverteilung der Luftströmung mehr geworden, die heißen Sommer führen hier durch das großflächige Zubetonieren von Naturflächen zu einer sprunghaften Überhitzung, schon heute viele Staubildungen von Autos in unseren Straßen zu den Autobahnen, in die City, wichtige alte (große Mengen an Sauerstoff produzierende) Bäume wurden für die Errichtung des neuen Gymnasiums gefällt, uvm.

Die Politik und die Stadt Köln sollten sich klar machen, dass auch Städte in ihren einzelnen Bezirken nur eine bestimmte Belastbarkeit haben und nicht alle Menschen darin wohnen können.

Die Stadtplaner sollten sich mit uns Bürgern konstruktive Gedanken machen, auch hier in Weiden einen lebenswerten und kühlenden Erholungsbereich für Menschen und Tiere zu schaffen.

Es gibt zahlreiche fundierte medizinische Studien über die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm, Hitze, Verkehr, mangelnden Sauerstoff und zu vielen Menschen auf engem Raum.

Als Ärztin sehe ich, wie wichtig die umgebenden Lebensbedingungen sind: Wir brauchen mehr Natur mit ihrem wertvollen Biophilieeffekt, Bäume zur Abkühlung und Sauerstoffbildung, sowie "unberührte" Naturabschnitte für unsere Bienen, Hummeln, Insekten, Vögel und weitere Tiere.

Wir Menschen sind von der Natur abhängig, nicht umgekehrt!!!

Wir Menschen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!

Ich finde es bereits skandalös, dass Garten Müller überhaupt das Recht erhalten hat, nach jahrelanger Nutzung eines zur Allgemeinheit gehörenden wertvollen Teils des Grüngürtels zu eigenen Interessen an einen bekannten kapitalorientierten Investor verkaufen zu dürfen!

Weiden soll nicht zubetoniert werden.

1- Grünzug realisieren und nicht betonieren! 2- schöne Bilder für die Zukunft in der Stadt Köln.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern