Region: Köln

Kein Wohnungsbau bei Garten Müller in Köln-Weiden - Grünzug West realisieren, nicht betonieren!

Petition richtet sich an:
Rat der Stadt Köln, Rats-Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit; Dezernat VI - Planen und Bauen der Stadt Köln

2.271 Unterschriften

39 %
2.036 von 5.200 für Quorum in Köln Köln

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  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Rat der Stadt Köln, Rats-Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit; Dezernat VI - Planen und Bauen der Stadt Köln

Wir fordern die Stadt Köln auf, keine Bebauung auf dem Gelände von Garten Müller in Köln-Weiden zuzulassen und die Fläche dauerhaft rechtssicher als Grün- und Freiraum zu sichern. Der seit Jahrzehnten geplante Grünzug West ist endlich vollständig und ohne weitere Versiegelung umzusetzen.

Begründung

In Köln-Weiden soll erneut ein Teil der letzten großen zusammenhängenden Grünfläche verschwinden. Auf dem Gelände von Garten Müller an der Ignystraße könnten bald 500 Wohnungen entstehen.

Im dicht besiedelten Köln-Weiden mit seinen 18.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gibt es nur noch wenige Grünflächen. Lediglich südlich der Wohnbebauung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-West und der westlichen Stadtgrenze befindet sich eine größere zusammenhängende Freifläche. Dieser Bereich ist Teil des seit den 1990er Jahren versprochenen, nie fertig gestellten „Grünzug West“, der den Äußeren Grüngürtel mit den Waldgebieten der Ville verbinden soll. 

Im Laufe der Jahre wurden wiederholt große Teile des ursprünglichen Grünzugs zur Bebauung freigegeben und versiegelt. Beispiele hierfür sind die dichte Wohnbebauung südlich der Kronstädter Straße, westlich der Ignystraße und westlich der Kronstädter Straße.

Jetzt ist eine der wenigen verbliebenen Flächen in Gefahr: 

Der Inhaber des Gartencenters an der Ignystraße möchte seinen Betrieb aufgeben und hat das Grundstück an einen Investor verkauft. Der Betrieb Garten Müller durfte sich 2006 unter Berufung auf einen Ausnahmetatbestand im Baugesetzbuch als „Betrieb der gartenbaulichen Erzeugung“ unter Auflagen im Grünzug an der Ignystraße ansiedeln. Im Flächennutzungsplan ist das Grundstück als Grünfläche festgelegt und liegt größtenteils im Landschaftsschutzgebiet mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Bereits die Ansiedlung von Garten Müller im Grünzug war äußerst umstritten. Zur Beruhigung der Bürger:innen hieß es damals, der Betrieb müsse nach seiner Aufgabe zurück gebaut und das Gelände renaturiert werden.

Die neue Eigentümerin tritt aktiv als Projektentwicklerin auf und plant dort den Bau von 500 Wohnungen. Obwohl der ganz überwiegende Teil der Fläche in dem erst kürzlich aufgestellten Masterplan Stadtgrün als sogenanntes „Immergrün“ beschrieben wird – also als Fläche, die dauerhaft als Grün- und Freiraum gesichert werden soll, weist die Stadt das Grundstück jetzt als „Potenzialfläche für Wohnungsbau“ aus.

Es ist zu befürchten, dass Politik und Verwaltung dem Druck des einflussreichen Investors nachgeben. Die Folgen wären gravierend:

  • Verlust einer wichtigen Grünfläche für das Stadtklima
  • weniger Abkühlung bei zunehmenden Hitzeperioden
  • geringere Aufnahme von Regenwasser bei Starkregen
  • Verlust von Naherholungsraum für tausende Menschen
  • Verkehrskollaps in den schon heute überlasteten Wohnstraßen in Weiden und Junkersdorf

Der Kölner Westen hat in den vergangenen Jahrzehnten bereits überproportional zum Wohnungsneubau in Köln beigetragen, ohne dass die soziale und verkehrliche Infrastruktur im gleichen Maße ausgebaut wurde. Das Grundstück ist verkehrlich nicht erschließbar und zusätzlicher Verkehr dort nicht mehr zuzumuten.

Am 25. April 2026 haben bereits über 200 Menschen vor Ort gegen die Bebauung und für einen Erhalt als Kühlungsfläche bei Hitzeperioden, Rückhaltefläche bei Starkregenereignissen und Naherholungsfläche demonstriert. Der Widerstand wächst – jetzt braucht es ein klares Signal an Politik und Verwaltung.

  • Diese Fläche darf nicht weiter versiegelt werden
  • Der Grünzug West muss endlich Realität werden.

Unterschreiben Sie jetzt und helfen Sie mit, diese wichtige Grünfläche dauerhaft zu erhalten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinteressengemeinschaft Weiden e.V., Köln
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.05.2026
Sammlung endet: 05.11.2026
Region: Köln
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition "Kein Wohnungsbau bei Garten Müller in Köln-Weiden - Grünzug West realisieren, nicht betonieren!",

    in den kommenden Wochen werden die Mitglieder der Bezirksvertretung Lindenthal, des Ausschusses für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit („StEA“) und der Rat der Stadt Köln über die Zukunft des Grundstücks Garten Müller entscheiden. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, der Politik mitzuteilen, warum Ihnen und euch wichtig ist, dass diese Grünfläche erhalten bleibt. Je mehr Bürgerinnen und Bürger unsere Politiker anschreiben, desto besser sind die Chancen, dass wir sie von unserer Position überzeugen!

    Um die Erstellung solcher Schreiben zu erleichtern, haben wir die hier verlinkte Argumentationshilfe erstellt, die auch die Kontaktadressen der Mitglieder des Rates, des StEA und der Bezirksvertretung enthält. Bitte schreiben Sie unsere gewählten Vertreter persönlich an. Wählen Sie die Argumente aus, die Ihnen besonders wichtig sind, verwenden Sie eigene Formulierungen und begründen Sie, in welcher Weise Sie persönlich betroffen sind und was Sie von der Politik erwarten.

    Darüber hinaus sammeln wir weiterhin Unterschriften über die Petitionsseite, daher gerne weiter Werbung machen!

    Vielen Dank für die Unterstützung!

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,

    Der Ortsverband Junkersdorf/Weiden/Lövenich/Widdersdorf der CDU lädt am Mittwoch, 15. Juli 2026 um 19 Uhr zu einem Bürgerforum zum Thema „Zukunft des Geländes Garten Müller und des Grünzugs West“ ein. Eine gute Gelegenheit, das Thema mit Politik und Verwaltung zu diskutieren!

    Laut Einladungstext soll im Rahmen der Veranstaltung über den aktuellen Sachstand informiert, unterschiedliche Perspektiven beleuchtet und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden, welche Bedeutung das Gelände Garten Müller und der Grünzug West für die weitere Entwicklung des Kölner Westens haben. Hinweise, Fragen und Anregungen sollen aufgenommen und in die weitere politische Beratung einbezogen werden.

    Die Veranstaltung findet statt in der Mehrzweckhalle der Ildefons-Herwegen-Schule in Junkersdorf (Lindenweg 33, 50858 Köln). Aus organisatorischen Gründen und aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um vorherige Anmeldung bis spätestens 10. Juli 2026 unter folgendem Link gebeten: https://3yx.de/m6wl2. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

    Einladungs-Schreiben der CDU: Einladung Bürgerforum.pdf

Das Gelände der Fa. Garten Müller ist der einzige Puffer zwischen den Anwohnern und dem Autobahnkreuz Köln-West. Verschwindet diese Grünfläche, sind wir Anwohner direkt dem Lärm, Dreck und Gestank des Mega-Verkehrsknotenpunktes ausgesetzt.

200 neue Wohnungen sprechen doch eher für eine Bebauung. Oder?

Warum Menschen unterschreiben

Sehr wichtig,
fürs Klima Grünflächen soll bleiben!
Für Erholung ist Lebensqualität für alle, besonders für die nächste Generation !!
Keine Bebauung zuviel Beton.

Es sind in diesem Wohnbereich jetzt schon zu viele Menschen angesiedelt.
Grünflächen fehlen gänzlich in Weiden.
Der Verkehr auf der Aachener Straße staut sich täglich .

Als Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal für Volt ist mir wichtig, dass politische Entscheidungen verlässlich sind und frühere Beschlüsse ernst genommen werden. Köln braucht bezahlbaren Wohnraum. Zugleich muss bei der Abwägung berücksichtigt werden, welche planerische Geschichte und welche Funktion eine Fläche für Grün, Klima, Erholung und Infrastruktur hat.

Die Bezirksvertretung Lindenthal hat sich bereits für den Erhalt des Grünzugs West und gegen eine Bebauung in diesem Bereich ausgesprochen. Das ist für mich ein wesentlicher Maßstab in der aktuellen Debatte. Auch die verkehrliche Situation muss vor einer möglichen zusätzlichen Bebauung nachvollziehbar und belastbar geklärt werden; Infrastruktur darf nicht erst im Nachhinein mitgedacht werden.

Ich teile nicht jeden Punkt, das mich als Mitglied der BV erreicht. Entscheidend ist für mich jedoch, dass politische Beschlüsse glaubwürdig bleiben und Planung transparent erfolgt. Über konkrete planungsrechtliche Schritte werden voraussichtlich insbesondere der Stadtentwicklungsausschuss und der Rat entscheiden. Deshalb gehört die Perspektive der Menschen vor Ort jetzt in die weitere Beratung.

(Bearbeitet)

Menschen brauchen Erholungsflächen !
Vor allem Kinder und Frauen !

Es braucht jetzt mehr ökologische Umweltschutz Naturschutz Zonen in kölle und in Europa und auf der ganzen Welt ☮️ inkusive Barrierefreie klimaneutral kilmagrechte ökologische Apartments Wohngemeinschaft Wohnraum Wohnung in ganz Europa und weltweit eine kilmagrechte ökologische inkusive föderales Regionale Demokratisch vereingte statten von Europa für den europäischen und globalen Schutz der Freiheit und Vielfalt und Demokratie und den ökologische Umweltschutz und MeereschutzNaturschutz klimaschutz und kilmagrechtkeit und grechten Frieden ☮️ Meschenrechte weltweit nach dem kilma Frieden Vorbild und Ikone für Meschenrechte die den Friedensnobelpreis verdient hat die Leegende Greta Thunberg ☮️

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