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Liebe Unterstützer/innen,
auch dank Ihrer bald 170000 Stimmen nimmt die Presse uns ernst, die Politik leider (noch) nicht.
Im Deutschlandfunk konnte ich am Wochenende eine Stunde lang in der Sendung Campus & Karriere die Frage "EU-Kids-Act - Der richtige Weg im Umgang mit Social Media?" diskutieren.
Die Altersgrenze soll - wie bisher ja ohnehin schon - bei 13 Jahren liegen. Ich bin der Meinung: Der Kids-Act geht nicht weit genug und lässt Eltern und Kinder, besonders Jugendliche, weiter im Stich. Auch Über-13-Jährige können Social Media nicht sicher nutzen.
Die Gründe hierfür stelle ich in meinem kürzlich erschienenen Sachbuch "Schutzlos digital - Für eine sichere Kindheit in Zeiten von Social Media, KI, Games und Digitalisierungsdruck" ausführlich dar. Es kann auch Ihnen als Argumentationshilfe dienen, um Politiker, Eltern, Lehrer etc. von dem Anliegen "Social Media ab 16" zu überzeugen. Vielleicht haben Sie auch Kontakte zur Presse, die Sie nutzen können?
Die anderen Diskutanten im Deutschlandfunk waren der Meinung, der Kids-Act bringe den Kinderschutz ausreichend voran bzw. sei sogar zu weitgehend. Hören Sie gerne rein und verbreiten Sie die Sendung über Ihr Netzwerk: https://www.deutschlandfunk.de/eu-kids-act-der-richtige-weg-im-umgang-mit-social-media-100.html
Ich frage mich: Warum sollten wir unsere Kinder Systemen aussetzen, deren Entwickler ihre eigenen Kinder davon fernhalten?
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Jeannette Deckers
Gesundheit