Region: Hanover

13 Jahre ohne Busanbindung – jetzt muss Hannover endlich handeln!

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Regionsversammlung Hannover

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  1. Launched 17/05/2026
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Petition addressed to: Regionsversammlung Hannover

Wir fordern eine verlässliche ÖPNV-Anbindung für den Kirchröder Westen bis Ende 2026
 
Mitten in Hannover leben im Kirchröder Westen seit 13 Jahren hunderte Menschen ohne ÖPNV-Anbindung. Betroffen sind insbesondere die Wohngebiete rund um den Büntekamp und im westlichen Teil der Lange-Feld-Straße.
Die Situation ist eindeutig:

  • Die nächsten Bushaltestellen liegen bis zu 900 Meter entfernt.
  • Die nächsten Stadtbahnhaltestellen liegen etwa 1,3 Kilometer entfernt.
  • Der Nahverkehrsplan der Region Hannover sieht jedoch maximal 500 Meter bis zur Bushaltestelle und maximal 750 Meter bis zur Stadtbahn vor.
  • Der Büntekamp gilt damit faktisch als überhaupt nicht an den ÖPNV angebunden.

Reason

Besonders hart tritt diese Situation Familien mit Kindern sowie ältere Menschen:
Kinder müssen mangels Busanbindung regelmäßig mit dem Auto zu Schule, Sport oder Freizeitaktivitäten gebracht werden.
Für ältere Menschen bedeutet die Situation erhebliche Einschränkungen im Alltag: Einkäufe, Arztbesuche und soziale Kontakte sind ohne Auto nur schwer zu bewältigen, lange Fußwege von bis zu 1,3 Kilometern stellen für viele eine unüberwindliche Hürde dar.
Dadurch wird die selbstständige Mobilität im Alltag für viele Menschen deutlich eingeschränkt.
Gleichzeitig gelten Verkehrswende und Klimaschutz in Politik und Verwaltung als zentrale Ziele!
Dabei existiert die Lösung längst:
Für die Verlegung der Buslinie 800 durch die Lange-Feld-Straße liegen bereits positive Gutachten, politische Beratungen und Beschlüsse vor.
Ein Vertreter der Region hat die entsprechende Planung 2024 im Bezirksrat vorgestellt und für den Fahrplanwechsel zum Dezember 2026 in Aussicht gestellt. Der Bezirksrat hat dies positiv zur Kenntnis genommen:

https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TO/20240612_STBR06_P

Trotzdem hat die Region Hannover die Umsetzung anschließend erneut infrage gestellt und mit der Buslinie 330 eine deutlich leistungsschwächere Anbindung angedacht. Schließlich wurde die Umsetzung der Planung jetzt erneut auf unbestimmte Zeit verschoben:

https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0706-2026F1

Diese Entwicklungen sind für die Bürger:innen nicht länger hinnehmbar!
Besonders unverständlich ist dies vor dem Hintergrund neuer Bauprojekte im Kirchröder Westen:
Mit den „Kirchröder Höfen“ entstehen zusätzlich 243 Eigentumswohnungen, 104 geförderte Mietwohnungen sowie eine Kita. Die Kirchröder Höfe werden aktuell – genau wie früher bereits der Büntekamp – damit beworben, dass es eine Bushaltestelle direkt vor der Tür geben wird. Die Politik hat diese zugesagte Anbindung jedoch im April 2026 erneut auf unbestimmte Zeit verschoben.
Wer neue Wohngebiete baut und Familien zum Zuzug bewegt, muss auch die notwendige Infrastruktur schaffen!

Deshalb fordern wir:

  • die sofortige Wiederaufnahme der beschlossenen Verlegung der Buslinie 800 durch die Lange-Feld-Straße,
  • eine verbindliche Anbindung des Kirchröder Westens bis Ende 2026 mit der Linie 800,
  • und damit endlich eine angemessene ÖPNV-Versorgung für die Bürger:innen!

13 Jahre Warten sind zu viel!

Thank you so much for your support, Katrin Lindemann, Hannover

Petition details

Petition started: 05/17/2026
Collection ends: 11/16/2026
Region: Hanover
Topic: Traffic & transportation

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News

Es gibt bereits positive gutachten, politische Beratungen und Beschlüsse. Die darin geplante Verlegung der Linie 800 ist geradliniger (und dadurch schneller und effizienter). Die erweiterte Linie 330 würde Kirchrode und Bemerode feinmaschiger verbinden.

Anbindung ja, aber bitte nicht gegen Eure Nachbarn. Wie kommt ihr auf die Idee, euren Freundinnen und Freunden den Bus wegnehmen zu wollen? Der gesamte Bünteweg verliert damit seine Anbindung an die Südstadt, die ihr für euch so vehement fordert. Mobilität ja, aber bitte für alle!

Why people sign

Guter ÖPNV ist essenziell für die Gemeinde und gut für die Umwelt.

Weil es vor allem auch für Kinder und ältere Menschen keine direkten öffentlichen Anbindungen gibt.

Ich kenne Menschen in dieser prekären Situation

Niemand sollte vom ÖPNV komplett abgehängt sein!

Weil wir mehr ÖPNV-Anbindungen in Familiensiedlungen brauchen

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