Wir fordern:

Gerechte Bezahlung für alle Lehrerinnen und Lehrer! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Das heißt: Einstiegsbesoldung A13 für alle Lehrkräfte!

Reason

Die unterschiedliche, schulformspezifische Besoldung der Lehrämter ist nicht nur historisch überholt, sondern auch verfassungswidrig, wie das Gutachten von Prof. Dr. Ralf Brinktrine zur rechtlichen Zulässigkeit der unterschiedlichen Eingruppierung beamteter Lehrerinnen und Lehrer in NRW im Auftrag der GEW NRW zeigt.

Zudem absolvieren alle Lehrerinnen und Lehrer seit 2009 eine gleich lange wissenschaftliche Ausbildung mit zehn Semestern Hochschulstudium plus Referendariat und üben eine gleichwertige Tätigkeit aus

Das Motto „Kleine Kinder – kleines Gehalt. Große Kinder – großes Gehalt“ ist längst überholt.

Weitere Informationen unter:

www.gew-nrw.de/themen-wissen/arbeit/beamtenrecht/detail-beamtinnenrecht/news/a-13-z-fuer-alle-gew-nrw-beschreitet-rechtsweg.html

Thank you for your support, GEW Köln from Köln
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterzeichner*innen,

    wir haben die Unterschriften sowohl an Ministerpräsident Armin Laschet als auch an Staatssekretär Mathias Richter aus dem Ministerium für Schule und Bildung in Vertretung von Frau Bildungsministerien Yvonne Gebauer übergeben.

    Staatssekretär Richter hat kürzlich in einem Interview mit der Zeitschrift Schulverwaltung erneut den Rechtsanspruch, der nach dem Lehrerausbildungsgesetz des Jahres 2009 ausgebildeten Lehrer*innen bestätigt.
    Zudem hat er deutlich gemacht, dass die nach altem Recht ausgebildeten Lehrer*innen nicht ausgeklammert werden dürfen: "Das Land kann Lehrkräfte, die schon lange in den Schulen tätig sind und umfassende Erfahrungen gesammelt haben, bei einer solchen Besoldungsreform nicht einfach ausklammern... weiter

  • Liebe Unterzeicher*innen,

    Anfang Oktober haben wir berichten können, dass Schulministerin Gebauer angekündigt hat, dass die Landesregierung die besoldungsrechtlichen Konsequenzen aus der Lehrerausbildungsreform des Jahres 2009 ziehen will.

    Wir haben deutlich gemacht, dass mit der Ankündigung der Schulministerin unsere berechtigten Forderungen nur zu einem Teil erfüllt würden. Tausende Lehrer*innen mit 'alter' Ausbildung darf eine gerechte Bezahlung nicht vorenthalten werden.

    Also ist es zwingend notwendig, weiter Druck zu machen!

    Deshalb ruft die GEW NRW alle Kolleg*innen auf, sich vor dem Düsseldorfer Landtag als Buchstabenkombination A13 aufzustellen und so ein Zeichen für gleiche Besoldung aller Lehrer*innen in NRW zu setzen.
    Weitere... weiter

  • Liebe Unterzeichner*innen,

    16.000 Unterschriften sind schon geschafft und sind der neuen Landesregierung übergeben worden.

    Im Rahmen der Landtagswahlkampfes haben wir Veranstaltungen zu dem Thema "Gerechte Bezahlung für alle Lehrerinnen und Lehrer" organisiert, Politiker*innen aller Parteien auf die Mißstände bei der Lehrer*innenbesoldung hingewiesen und dort unsere Forderung nach A13 gestellt.
    Außerdem wurden von uns Landtagsabgeordnete und Kandidat*innen in vielen Städten und Gemeinden in NRW angeschrieben und nach ihrer Positionierung bezüglich unserer Forderungen gefragt.

    Am 4.10. hat die NRW-Landesregierung nun eine Anpassung der Besoldung für Lehrer*innen in Aussicht gestellt.
    Sie plant eine Besoldungsreform und erfüllt damit die langjährige... weiter

pro

A13 für Grundschullehrkräfte ist dann gerechtfertigt, wenn neben Unterrichten, Pausenaufsicht, Elterngespräche, Konferenzen, usw...mehr Zeit für wissenschaftlich-hochschulbasierte Konzeptarbeit eingeräumt wird. Dann würden auch Problemfelder wie Ganztag und Inklusion vorangetrieben werden. Zur Zeit werden die Debatten von Eltern, Wohlfahrtsverbänden, usw. vorangetrieben, aber selten durch die Schulen selbst. Wenn eine A13-Besoldung in den Grundschulen dies ändern kann, bin ich dafür. Grundschulen, steht auf (und kämpft für bessere Arbeitsbedingungen, nicht nur um eine bessere Besoldung)!

contra

Das Problem ergibt sich daraus, dass bei der Reform des Lehrerausbildungsgesetzes 2009 für alle Lehrämter ein Masterabschluss vorausgesetzt wurde (Regelstudienzeit 10 Semester). Diese Ausbildungsdauer ist für ein Lehramt der Primarstufe zu lang. Im Ergebnis hat dies dazu geführt, dass die Ausbildungsdauer für ein Lehramt der Primarstufe (5 Jahre Regelstudienzeit + 1,5 Jahre Referendariat) länger ist als eine Ausbildung zur Ärztin/zum Arzt (6 Jahre und 3 Monate inkl. PJ). Die Ausbildungsdauer im Primarbereich muss verkürzt werden, dann ist auch die Besoldung im gehobenen Dienst wieder stimmig.