Was wollen wir: Rückkehr zum zweiwöchigen Abfuhrrhythmus der Gelben Tonnen im Burgenlandkreis

Begründung

Die Veränderung des Abfuhrrhythmus der „gelben Tonne“ zum Jahreswechsel hat für erhebliche Irritationen unter den Einwohnern des Burgenlandkreises und der hiesigen Wohnungsvermieter geführt. Die Verantwortlichkeit für die Abfuhr der „gelben Tonne“ liegt zwar in erster Linie beim Dualen System Deutschland (DSD). Trotzdem tragen die Einwohner des Burgenlandkreises als Kunden des Einzelhandels letztlich die finanziellen Lasten. Die Veränderung des Abfuhrrhythmus soll seit langem mit dem Burgenlandkreis bzw. des Abfallwirtschaftsbetrieb abgestimmt worden sein. Die Neuregelung nützt nur einem Privatem. Das DSD spart Geld. Einwohner, Vermieter und die Gemeinden haben die Lasten und schon bald neue illegale Müllhalden in der Landschaft. Deshalb fordern wir eine Rückkehr zum alten Rhythmus Abfuhr der Gelben Tonne. In anderen Entsorgungsgebieten hat es das DSD schließlich auch beim alten zweiwöchigen Rhythmus belassen. Außerdem kritisieren wir, dass der Burgenlandkreis und seine AöR die Einwohner erst mit dem Abfallkalender informierte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rüdiger Erben aus Weißenfels
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützer der Petition "Abfuhrrhythmus der Gelben Tonne wieder ändern",
    ich hatte versprochen an der Sache dranzubleiben und will Sie auf diesem Wege über einen wichtigen Etappenerfolg unterrichten.
    Am letzten Freitag hat der Bundesrat dem neuen Verpackungsgesetz zugestimmt. Mit dem Verpackungsgesetz sollen u.a. die Gestaltungsrechte der Kommunen bei der Sammlung der gelben Tonnen und Säcke gestärkt werden. Diese können dem Dualen System Deutschland (DSD) in Zukunft einseitige Vorgaben über die Art des Sammelsystems, der Sammelbehälter und den Abfuhrrhythmus machen. Die Rechte der Kommunen wurden durch das neue Gesetz so ausgestaltet, dass diese auch greifen und nicht von den DSD-Systembetreibern sofort streitig gestellt werden können. Die Neuregelung tritt zum 1.Januar 2019 in Kraft.
    Ich bin sehr froh, dass diese Gesetzesänderung erreicht wurde, den noch immer gibt es im Burgenlandkreis überquellende Gelbe Tonnen. Ich freue mich, dass durch das neue Gesetz die Macht des DSD beschränkt werden kann. Wann die Gelbe Tonne abgefahren wird, bestimmen ab 2019 die vom Volk gewählten Kreisräte und nicht große Entsorgungskonzerne. Diese neue Macht müssen wir nutzen, damit überquellenden Gelbe Tonnen ab 2019 im Burgenlandkreis wieder der Vergangenheit angehören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rüdiger Erben

  • Sehr geehrte Unterstützer unserer Online-Petition,
    vor über einem Jahr wurde von der Abfallwirtschaft im Burgenlandkreis der Abfuhrrhythmus für die Gelbe Tonne von zwei auf vier Wochen geändert.
    Der Betreiber des Dualen Systems Deutschland (DSD) hatte dies vom Kreis verlangt und der Verwaltungsrat hat sich dem letztlich gebeugt. Folglich war unsere Petition, die über 6500 Menschen unterstützt haben, erst einmal nicht erfolgreich.
    Doch die Probleme sind geblieben. An vielen Stellen gibt es überquellende gelbe Tonnen und es liegt wieder mehr Verpackungsmüll in der Landschaft.
    Deshalb ist es wichtig, dass wir die Entscheidung wieder in kommunale Hand bekommen. Nicht eine private Firma in Bayern darf über den Abfuhrrhythmus entscheiden. Das muss hier entschieden werden, von den Leuten, die von den Bürgern gewählt wurden.
    Jetzt gibt es einen Lichtblick. Am letzten Freitag hat der Bundesrat den Beschluss gefasst, dass die Entsorgung von Verpackungsmüll zukünftig nicht mehr vom privaten DSD entsorgt werden soll. Vielmehr soll die Entsorgung wieder in die Hände der Kommunen gelegt werden. Dann könnte wieder bei uns entschieden werden!
    Ich hoffe, dass Bemühen vieler Bundesländer wird Erfolg haben. Es ist eben ein Bohren dicker Bretter. Ich halte Sie weiter auf dem Laufenden.
    Mit freundlichen Grüßen aus Weißenfels
    Rüdiger Erben

  • Liebe Unterstützer unserer Petition zur Rückkehr zum zweiwöchigen Abfuhrrhythmus der Gelben Tonnen im Burgenlandkreis,
    leider hat der DSD-Systembetreiber BellandVision nach unserer Petition, der sich in wenigen Wochen weit über 6000 Menschen aus dem Burgenlandkreis angeschlossen hatten, keinerlei Kompromissbereitschaft gezeigt und für 2015 den vierwöchigen Abfuhrrhythmus gegenüber der Abfallwirtschaft des Burgenlandkreises durchgesetzt.
    Ich habe als Einreicher der Petition immer eingefordert, dass jetzt nicht nachgegeben werden darf, sondern für eine Verkürzung der Zeiträume ab 2016 gekämpft werden muss.
    Zwischenzeitlich wurde der Inhalt von Gelben Tonnen und Gelben Säcken von einem Gutachter überprüft. Ergebnis ist, dass das Volumen der Gelben Tonnen für einen vierwöchigen Abfuhrrhythmus überhaupt nicht ausreicht. Deshalb hat der Burgenlandkreis jetzt die Gangart gegenüber BellandVision verschärft und ein Einschreiten des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt beantragt.
    Wir alle bezahlen an der Landeskasse für die Entsorgung der Verpackungsabfälle durch das DSD. Dann haben wir auch Anspruch auf eine ordnungsgemäße Entsorgung!
    Mit besten Grüßen aus Weißenfels
    Ihr
    Rüdiger Erben

Pro

Der Abfall in der gelben Tonne ist der am meisten anfallende und gegen den der Verbraucher fast nichts machen kann wegen dem Verpackungswahn.

Contra

Alles Gerede. Der Bürger sollte erstmal bei sich Anfangen. Denn wenn der Abfall ordentlich getrennt wird, reicht eine Tonne aus. LVP kann auch im Geschäft gelassen werden. Illegale Müllhalden gab es, auch als aller zwei Wochen entsorgt wurde. Man sollte sich lieber um Müllsünder kümmern.