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Bild zur Petition mit dem Thema: Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Niedersachsen Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Niedersachsen
  • Von: Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V.
  • Til: Präsidenten des Niedersächsischen Landtages
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategori: Skat mehr
  • Status: Igangværende petition
    Sprog: Tysk
  • 62 dage tilbage
  • 21.669 Unterstützende
    20.058 in Niedersachsen
    84% erreicht von
    24.000  für Quorum  (?)

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Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Niedersachsen

-

Änderung des § 6 NKAG, so dass die Rechtsgrundlage für Straßenausbaubeitragssatzungen in Niedersachen abgeschafft wird und somit generell die Kommunen keine Ausbaubeiträge von den Anliegern fordern dürfen.

Die Kommunen sollen über das allgemeine Steueraufkommen die eigene Infrastruktur nicht nur instand halten, wie es das NdsStrG vorsieht, sondern auch bei einer eventuellen Sanierung die Kosten nicht auf die anliegenden Eigentümer/-innen abwälzen können.

Der Nds. Landtag hat die Einführung von Wiederkehrenden Beiträgen beschlossen, die eine Erleichterung für die Betroffenen bieten soll. Dazu sollen sog. Abrechnungsgebiete in den Kommunen eingeführt werden. Viele Kommunen werden dieses Mittel nicht wählen da die Schaffung der Abrechnungsgebiete rechtlich strittig ist und der Aufwand für die Verwaltung so groß ist, dass die Einnahmen kaum die Ausgaben decken würden. Zudem würden die Eigentümer auf lange Sicht noch mehr als sie mit den einmaligen Beiträgen belastet werden.

Begrundelse:

Straßenausbaubeiträge belasten einseitig nur die Eigentümer von Grundstücken, die als Anlieger an sanierten Straßen liegen. Die Nutzer werden nicht herangezogen. Das führt zu teilweise grotesken Ergebnissen, wenn Eigentümer mit 30.000 Euro, 40.000 Euro oder sogar mehr für den Ausbau der Straße belastet werden, obwohl die Kommune gesetzlich verpflichtet ist die kommunalen Straßen laufend zu unterhalten, aber dieser Pflicht seit Jahrzehnten nicht nachkommen. Das Instrument der Straßenausbaubeiträge ist ein Relikt aus dem 19.Jahrhundert, das nicht in die moderne Gesellschaft gehört. Eigentum verpflichtet auch die Kommunen, so dass der Unterhalt und ggf. die Sanierung der kommunalen Infrastruktur aus dem Steueraufkommen getragen werden muss.

På vegne af alle underskrivere

Hannover, 24-03-2017 (aktiv bis 23-06-2018)


Nyheder

Die Dauer der Petition wurde verlängert, da die Sommerferienzeit genau in der Mitte liegt und die Kommunikation der Petition doch etwas länger dauert. Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

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Debat om petitionen

PRO: Straßen werden erstmalig durch die Grundstückseigner bezahlt und gehen in den Gemeindehaushalt ein. Die Unterhaltung obliegt fortan den Kommunen. Eine Komplettsanierung wird nach der Strabs wieder den Grundstückseigentümer aufgebürdet. Diese Kosten sind ...

PRO: Seit 2012 gilt in Niedersachsen die Doppelte Buchführung (Doppik) Seitdem sind die Kommunen aufgefordert, den Wert ihrer zu unterhaltenden Straßen zu ermitteln und in den Haushalt einzubringen. Diese werden in 25 Jahren abgeschrieben. Das sind 4% pro ...

CONTRA: Erstaunlich ist das Vertrauen der Strabs-Gegner in die öffentl. Haushalte. Zahlen müssen die Steuerzahler/Anlieger in jedem Fall. Zusätzliche Steuern oder wiederkehrende Festbeträge werden nach Jahren wohl kaum noch für den Straßenausbau zur Verfügung ...

CONTRA: Leider sind viele Städte und Gemeinden durch die immensen Kosten für Kitas und Schulen - immer mehr Ganztagsschulen - völlig überfordert. Die Eltern schieben die Kosten, auch für die Ernährung ihrer Kinder, immer mehr auf die Allgemeinheit ab und kommen ...

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Warum Menschen unterschreiben

Weil wir als Großfamilie auf der einen Seite gefördert werden, Eigenheim anzuschaffen, auf der anderen Seite aber kräftig zur Kasse gebeten werden.

Weil es einen Großteil der Anwohner betrifft.

Hauseigentümer gehören nicht zwangsläufig zu den reichen Mitbürgern und habe häufig ihr Wohneigentum als Altersvorsorge angespart. Es ist schon eine merkwürdige Denkweise der Politik, durch die Instandsetzung der Straße wird das Grundstück aufgewerte ...

Diese Umlagen waren schon immer ungerecht und haben Eigentümer fast in den Ruin getrieben.

Die Kosten die auf die privaten Haushalte zu kommen sind erheblich und meist für diese nicht mehr tragbar. Das derzeitige Steueraufkommen genügt um die Kommunen entsprechend zu unterstützen.

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  • M Fischer Peine vor 8 Min.
  • Nicht öffentlich Hannover vor 10 Min.
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  • Artur Warlich Hannover vor 1 Std.
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