openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Niedersachsen Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Niedersachsen
  • Von: Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V.
  • An: Präsidenten des Niedersächsischen Landtages
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategorie: Steuern mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 123 Tage verbleibend
  • 11.745 Unterstützende
    10.740 in Niedersachsen
    45% erreicht von
    24.000  für Quorum  (?)

Unterschriftenbögen

Kontakt

Übersetzen

Kurzlink

Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Niedersachsen

-

Änderung des § 6 NKAG, so dass die Rechtsgrundlage für Straßenausbaubeitragssatzungen in Niedersachen abgeschafft wird und somit generell die Kommunen keine Ausbaubeiträge von den Anliegern fordern dürfen.

Die Kommunen sollen über das allgemeine Steueraufkommen die eigene Infrastruktur nicht nur instand halten, wie es das NdsStrG vorsieht, sondern auch bei einer eventuellen Sanierung die Kosten nicht auf die anliegenden Eigentümer/-innen abwälzen können.

Der Nds. Landtag hat die Einführung von Wiederkehrenden Beiträgen beschlossen, die eine Erleichterung für die Betroffenen bieten soll. Dazu sollen sog. Abrechnungsgebiete in den Kommunen eingeführt werden. Viele Kommunen werden dieses Mittel nicht wählen da die Schaffung der Abrechnungsgebiete rechtlich strittig ist und der Aufwand für die Verwaltung so groß ist, dass die Einnahmen kaum die Ausgaben decken würden. Zudem würden die Eigentümer auf lange Sicht noch mehr als sie mit den einmaligen Beiträgen belastet werden.

Begründung:

Straßenausbaubeiträge belasten einseitig nur die Eigentümer von Grundstücken, die als Anlieger an sanierten Straßen liegen. Die Nutzer werden nicht herangezogen. Das führt zu teilweise grotesken Ergebnissen, wenn Eigentümer mit 30.000 Euro, 40.000 Euro oder sogar mehr für den Ausbau der Straße belastet werden, obwohl die Kommune gesetzlich verpflichtet ist die kommunalen Straßen laufend zu unterhalten, aber dieser Pflicht seit Jahrzehnten nicht nachkommen. Das Instrument der Straßenausbaubeiträge ist ein Relikt aus dem 19.Jahrhundert, das nicht in die moderne Gesellschaft gehört. Eigentum verpflichtet auch die Kommunen, so dass der Unterhalt und ggf. die Sanierung der kommunalen Infrastruktur aus dem Steueraufkommen getragen werden muss.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 24.03.2017 (aktiv bis 23.06.2018)


Neuigkeiten

Die Dauer der Petition wurde verlängert, da die Sommerferienzeit genau in der Mitte liegt und die Kommunikation der Petition doch etwas länger dauert. Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Seit 2012 gilt in Niedersachsen die Doppelte Buchführung (Doppik) Seitdem sind die Kommunen aufgefordert, den Wert ihrer zu unterhaltenden Straßen zu ermitteln und in den Haushalt einzubringen. Diese werden in 25 Jahren abgeschrieben. Das sind 4% pro ...

PRO: Nicht alle Komunen erheben die Sraßenbaubeitragssätze-keine Gleichbehandlung. Die Anlieger haben wenig Mitspracherecht beim Ausbau der anliegenden Straßen - Straßenbreite, Ausbau der Bushaltestellen, Wegfall von Parkplätzen, Aufstellung von Pollern,Beschaffenheit ...

CONTRA: Erstaunlich ist das Vertrauen der Strabs-Gegner in die öffentl. Haushalte. Zahlen müssen die Steuerzahler/Anlieger in jedem Fall. Zusätzliche Steuern oder wiederkehrende Festbeträge werden nach Jahren wohl kaum noch für den Straßenausbau zur Verfügung ...

CONTRA: Die Abschaffung bedeutet: weniger Geld in der Kasse. Das bedeutet in heutiger Zeit, wir haben weniger Geld für Flüchtlinge, deren Heime, deren Kinder, deren Kultureinrichtungen, Moscheen , Basare usw. Das kann nicht sein.Wir haben unsere Regierung gewählt, ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Sie ist so wichtig, weil die bisherige gesetzliche Regelung zutiefst ungerecht und unsozial ist. Schließlich (können) alle eine Straße benutzen und nicht nur Grundstückseigentümer.

Weil ich die Strassenausbaubeiträge ungerecht verteilt finde.

Auch im Bundesland Sachsen gibt es ein entsprechendes Gesetz: So soll ich als Gartenbesitzer eines Flurstücks demnächst den Ausbau eines Feldweges zu einer Straße mit bezahlen; obwohl keine Bauabsicht besteht. Ich hoffe, bei Erfolg, eine Signalwirkun ...

Meine Frau als Hausbesitzerin ist von hohen Kosten bedroht.

Ich hätte als "Eckgrundstückler" mit zwei im Moment im Ausbau stehenden Straßen immense Kosten zu erwarten, wenn es keine Änderung gäbe. Evtl. muss ich zur Bezahlung das Haus verkaufen.

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Barsinghausen vor 26 Min.
  • Nicht öffentlich Burweg vor 1 Std.
  • Nicht öffentlich Braunschweig vor 2 Std.
  • Ulrike Bode Bockenem vor 3 Std.
  • Nicht öffentlich Hartmannsdorf vor 4 Std.
  • Nicht öffentlich Hambühren vor 5 Std.
  • Nicht öffentlich Hambühren vor 5 Std.
  • Nicht öffentlich Barsinghausen vor 6 Std.
  • Rolf Grimme Osterode vor 6 Std.
  • Andreas Otto Bissendorf vor 6 Std.
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Unterstützer Betroffenheit


aktuelle Petitionen