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Änderung des Bebauungsplans 46 - Ahrensdorfer Heide / Gartenstadt im Rousseaupark

Petition is addressed to
Stadtverordnete der Stadt Ludwigsfelde

566 Signatures

Petition has contributed to the success

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  1. Launched 06/03/2026
  2. Collection finished
  3. Submitted on 17 Mar 2026
  4. Dialogue
  5. Success

The petition was successful!

Petition addressed to: Stadtverordnete der Stadt Ludwigsfelde

Petition an die Stadtverordneten Ludwigsfelde 
zur sozial und ökologisch sinnvollen Änderung des Bebauungsplans 46 "Ahrensdorfer Heide - Gartenstadt im Rousseau Park" (hier öffentlich einzusehen) insbesondere für eine Umsetzung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung L795/ Rousseauallee und mehr öffentlichen Gemeinschaftsflächen, (wie z.B. Sportanlagen, Grünflächen und Spielplätze)! 

Zum Anlass dieser Petition
Aktuell wird in diversen Gremien über den Bebauungsplan Nr. 46 "Ahrensdorfer Heide - Gartenstadt im Rousseau Park" der Stadt Ludwigsfelde verhandelt. Er sieht den Bau eines weiteren Wohnquartiers nördlich der Rousseauallee gegenüber der Kita vor. Geplant ist die Bebauung mit 500 Wohnungen, einem Parkhaus, einer privatisierten Grünfläche und eine teilweise Nutzung durch Gewerbe (sogenanntes Mischgebiet).
 
Die Ausgangssituation in Bezug auf die Verkehrssituation 
Geplant ist zudem, das dadurch weiter steigende Verkehrsaufkommen an der Kreuzung Rousseauallee/ L795 durch eine Lichtsignalanlage (Ampel) zu regulieren. Insbesondere Personen - vorrangig Schulkinder - zu Fuß und mit dem Rad sowie aus der Rousseaualle kommende linksabbiegende Autos würden von einem Kreisverkehr - durch die deutlich höhere Verkehrssicherheit von Kreisverkehren durch niedrigere Geschwindigkeiten und weniger Konfliktpunkte - profitieren. Kreisverkehre sorgen für einen besseren Verkehrsfluss ohne lange Wartezeiten, sind wirtschaftlicher im Unterhalt (keine Wartung) und umweltfreundlicher durch weniger Stop-and-Go. Dies gilt insbesondere in Verbindung mit der bereits vorhandenen Ampelanlage an der Kreuzung L795/ L79 im Berufsverkehr.
Unser Anliegen in Bezug auf die Verkehrssituation
Wir setzen uns für eine Umsetzung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung L795/ Rousseauallee ein, ergänzt um eine angemessene Beleuchtung des Fußwegs in Richtung Ahrensdorf sowie eine finanzielle Beteiligung des Investors an diesen Maßnahmen.
 
Die Ausgangssituation in Bezug auf die sozialräumliche Situation 
Geplant ist, wie auch im restlichen Rousseaupark, neben einem kleinen Bolzplatz keine öffentlichen Spiel-, Sport-, Freizeit-oder Grünanlagen mit dem Ziel der gesunderhaltenden gemeinsamen Freizeitgestaltung zu errichten. Erneut sind ausschließlich privatisierte Grünflächen geplant. Im Sinne der sozial wie ökologisch nachhaltigen Nutzung der Flächen müssen Maßnahmen für einen gemeinsamen sinngebenden Aufenthalt im Freien für alle Einwohner und Einwohnerinnen geplant werden.
Unser Anliegen in Bezug auf die sozialräumliche Situation 
Wir setzen uns für die Änderung des Bebauungsplans hin zu mehr öffentlichen sozial und ökologisch sinnvoll gestalteten Gemeinschaftsflächen, wie z. B. die Nutzung von Dächern für Sportanlagen, Grünflächen und Spielplätzen ein.
 
Wie geht es weiter?
Diese Petition wird zur Stadtverordnetenversammlung am 17.3.2026 an die Stadtverordneten übergeben.
Nachdem der Bebauungsplan Nr. 46 in dieser Sitzung behandelt wurde, wird danach mindestens 30 Tage lang eine Öffentliche Auslegung (gemäß Paragraph 3, Abs. 2 Baugesetzbuch) in der Stadtverwaltung stattfinden. In diesem Rahmen sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, vor Ort noch einmal schriftlich Anregungen einzureichen.
Wir werden über nebenan.de sowie Aushänge darüber informieren, sobald dieses Verfahren startet. Wir bitten Sie, das Anliegen auch auf diesem Weg an die Verantwortlichen heranzutragen.
Sie können sich auch direkt selbst informieren auf: https://www.ludwigsfelde.de/rathaus-und-buergerservice/oeffentliche-auslegung

Reason

Eine sozial und ökologisch sinnvoll gestaltete Weiterentwicklung der Infrastruktur ist für alle in Ludwigsfelde wohnenden Menschen - vor allem aber für unsere Kinder - wichtig, um gesund und stressarm leben zu können.

Thank you so much for your support, Linda Kuhr, Ludwigsfelde
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 03/06/2026
Collection ends: 03/17/2026
Region: Ludwigsfelde
Topic: Construction

News

  • Presseartikel MAZ

    on 22 Mar 2026

    Liebe Unterzeichnenden,

    ich möchte darüber informieren, dass auch in der MAZ über die Petition und die erfolgreiche Änderung des Bebauungsplans berichtet wurde (https://www.maz-online.de/lokales/teltow-flaeming/ludwigsfelde/ludwigsfelde-erweiterung-vom-rousseau-park-nimmt-naechste-huerde-wunsch-nach-kreisverkehr-ISVEWFO63ZGRVNVTBGLL5V5U2E.html?outputType=valid_amp  einsehbar für MAZ+ Abonnenten).

    Dort wird allerdings benannt, dass der Kreisverkehr Konsens seit 2021 sei. Richtig ist, dass es anscheinend 2021 einen Beschluss für einen Kreisverkehr im damaligen Bebauungsplan gab (der mir allerdings nicht vorliegt). Dieser wurde aber im ursprünglich beantragten geänderten Bebauungsplan, der am 17.3.2026 beschlossen werden sollte, aufgehoben. Dort stand auf Seite 38 unter 5.6.1: ”Die optionale Anlage eines Kreisverkehrs wird hingegen vorerst nicht weiterverfolgt, da die Errichtung einer Lichtsignalanlage (LSA) voraussichtlich mit erheblich geringerem Aufwand und schneller möglich sein wird als eine aufwendige Planung und Umsetzung eines Kreisverkehrs. Falls künftig dennoch ein Kreisverkehr angelegt werden sollte, sind die dafür benötigten Flächen und der erforderliche Ausgleich in einem gesonderten Planverfahren zu sichern bzw. zu regeln” sowie „.Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Anlage einer Lichtsignalanlage (LSA) ausreichen würde. Im Bebauungsplan Nr. 46 „Ahrensdorfer Heide – Gartenstadt im Rousseau Park“ werden daher vorerst lediglich die Verkehrsflächen gesichert, die für einen Knotenpunkt mit einer Lichtsignalanlage (LSA) benötigt werden“ (S.38) und unter 5.6.2 auf Seite 39 wurde der Kreisverkehr im Bebauungsplan, der zur Sitzung am 17.3.2026 vorlag, explizit gestrichen.
    Die von den Freien Wählern/ Herrn Wyöegalla beantragte Änderung für den Kreisverkehr - welche in der Stadtverordnetenversammlung dann glücklicherweise angenommen wurde - wurde noch am 10.03.2026 im Bauausschuss mit nur einer Gegenstimme abgelehnt, dies wurde auch auf der Stadtverordnetenversammlung so berichtet und zeigt, dass vor der Sitzung kein Konsens herrschte.

    Das Engagement über die Petition war also - anders als im Artikel benannt - durchaus notwendig und erfolgreich. Daher noch mal Danke an alle, die unterzeichnet haben.

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,
    die Stadtverordnetenversammlung am 17.3. verlief wie folgt: Wie angekündigt, habe ich die Petition an die Stadtverordnetenversammlung übergeben. Leider konnte sie aufgrund einer Frist (vermutlich § 6 der Geschäftsordnung – Einreichung 15 Tage vor der Sitzung) nicht mehr auf die aktuelle Tagesordnung gesetzt werden. Sie wird jedoch in der nächsten Sitzung am 29.4. um 18 Uhr im Klubhaus behandelt. Unabhängig davon konnte ich in der Einwohnerfragestunde den zentralen Wunsch der Petition – den Bau eines Kreisverkehrs, sowie die Schaffung öffentlicher Gemeinschaftsflächen – vorbringen und die wichtigsten Argumente darstellen (siehe Pro-Argumente auf der Petitionsseite).

    Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden von Herrn Wylegalla die Änderungsanträge der Freien Wähler, die u. a. auch den Kreisverkehr und Gemeinschaftsflächen vorsehen, auf den Änderungsantrag zum Bau eines Kreisverkehrs reduziert und um Unterstützung des Antrags durch die anderen Fraktionen gebeten. Nach einer kurzen Unterbrechung fand der Antrag fraktionsübergreifend Unterstützung und wurde mit nur zwei Enthaltungen angenommen. Das ist ein wichtiger Erfolg: Der Bebauungsplan 46 wird entsprechend angepasst, sodass der Bau eines Kreisverkehrs nun weiterverfolgt wird. Beim Thema öffentliche Grün- und Freizeitflächen gab es hingegen zunächst keine Änderung des Bebauungsplans. Wie geht es weiter? Das Anliegen der öffentlichen Grün- und Freizeitflächen werde ich in der kommenden Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt der Petition erneut einbringen. Allgemein sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen: In der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans (§ 3 Abs. 2 Baugesetzbuch) sollte der Bedarf an öffentlichen Gemeinschaftsflächen möglichst häufig eingebracht werden und auch die Formulierungen zum Kreisverkehr überprüft werden. Sobald die Auslegung beginnt – voraussichtlich bereits in der kommenden Woche – informieren wir detailliert über die nächsten Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten.

    Danke allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern für 566 Unterschriften innerhalb von nur 10 Tagen - das ist eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass im betroffenen Gebiet Rousseau Park und Ahrensdorf aktuell gemeinsam rund 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben! Ein besonderer Dank gilt dem Ortsbeirat Ahrensdorf (Jens Wylegalla, Gerhard Krause und Daniela Arndt) für die engagierte Unterstützung sowie Christine und Matthias für ihren großen Einsatz bei Erstellung und Verbreitung der Petition!


  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

    Zusammenfassend: Danke für 566 Unterschriften, die bereits Wirkung zeigen – der Bau des Kreisverkehrs wurde politisch auf der Stadtverordnetenversammlung am 17.3. angestoßen, und wir werden auch in Bezug auf die öffentlichen Gemeinschaftsflächen weiter aktiv bleiben. Dies wird am 29.4. in der Stadtverordnetenversammlung noch einmal detailliert besprochen.

    Für die Interessierten anbei im Detail wie die Stadtverordnetenversammlung am 17.3. verlief: 
    Wie angekündigt, habe ich die Petition an die Stadtverordnetenversammlung übergeben. Leider konnte sie aufgrund einer Frist (vermutlich § 6 der Geschäftsordnung – Einreichung 15 Tage vor der Sitzung) nicht mehr auf die aktuelle Tagesordnung gesetzt werden. Sie wird jedoch in der nächsten Sitzung am 29.4. um 18 Uhr im Klubhaus behandelt.
    Unabhängig davon konnte ich in der Einwohnerfragestunde den zentralen Wunsch der Petition – den Bau eines Kreisverkehrs sowie die Schaffung öffentlicher Gemeinschaftsflächen – vorbringen und die wichtigsten Argumente darstellen (siehe Pro-Argumente auf der Petitionsseite).
    In Tagesordnungspunkt 7.6 bei der Abstimmung des Bebauungsplans wurden von Herrn Wylegalla die Änderungsanträge der Freien Wähler, die u. a. auch den Kreisverkehr und Gemeinschaftsflächen vorsehen, auf den Änderungsantrag zum Bau eines Kreisverkehrs reduziert und um
    Unterstützung des Antrags durch die anderen Fraktionen gebeten. Nach einer kurzen Unterbrechung fand der Antrag weitgehend Unterstützung und wurde mit nur zwei Enthaltungen angenommen.
    Das ist ein wichtiger Erfolg: Der Bebauungsplan 46 wird entsprechend angepasst, sodass der Bau eines Kreisverkehrs nun weiterverfolgt wird.
    Beim Thema öffentliche Grün- und Freizeitflächen gab es hingegen zunächst keine Änderung des Bebauungsplans.

    Wie geht es weiter? Das Anliegen der öffentlichen Grün- und Freizeitflächen werde ich in der Sitzung am 29.4. unter dem Tagesordnungspunkt der Petition erneut einbringen.
    Allgemein sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen: In der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans (§ 3 Abs. 2 Baugesetzbuch) sollte der Bedarf an öffentlichen Gemeinschaftsflächen möglichst häufig eingebracht werden und auch die Formulierungen zum Kreisverkehr überprüft werden. Sobald die Auslegung beginnt – voraussichtlich bereits in der kommenden Woche – informieren wir detailliert über die nächsten Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten.

    Danke allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern für 566 Unterschriften innerhalb von nur 10 Tagen - das ist eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass im betroffenen Gebiet Rousseau Park und Ahrensdorf aktuell gemeinsam rund 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben!
    Ein besonderer Dank gilt dem Ortsbeirat Ahrensdorf (Jens Wylegalla, Gerhard Krause und Daniela Arndt) für die engagierte Unterstützung sowie Christine und Matthias für ihren großen Einsatz bei Erstellung und Verbreitung der Petition

Das Risiko eines Unfalls für Einsätzkräfte (Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei) auf dem Weg zur Autobahnanschlussstelle ist durch einen Kreisverkehr deutlich reduziert, da alle Verkehrsteilnehmenden mit reduzierter Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich einfahren und somit auch genügend Zeit haben das Sondersignal - insbesondere von Einsatzfahrezugen der Freiwilligen Feuerwehr in Ahrensdorf - wahrzunehmen. Bei einer Ampelkreuzung muss eine rote Ampel überfahren werden.

Schwierigkeiten für Fußgänger und Radfahrer Querungen können unübersichtlich sein, vor allem für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen. Radfahrer sind teils stärker gefährdet. Unfallrisiko bei falscher Nutzung Falsches Blinken, Unsicherheit bei der Vorfahrt oder zu hohe Geschwindigkeit können Unfälle verursachen – besonders bei Ortsfremden. Probleme für große Fahrzeuge Lkw, Busse oder landwirtschaftliche Fahrzeuge haben oft Schwierigkeiten beim Befahren enger Kreisverkehre

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