Neuigkeiten
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 11.07.2026Liebe Petitent:innen,
vielen Dank noch einmal für eure Unterstützung unserer Petition zum Erhalt öffentlicher Gemeinschaftsflächen im Bebauungsplan Nr. 46 „Ahrensdorfer Heide – Gartenstadt im Rousseau Park“.Wie versprochen informiere ich nun über den weiteren Verlauf und bitte um Mithilfe: Seit dem 25.06.2026 läuft die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans. Noch bis 07.08.2026 können alle Bürgerinnen und Bürger per E-Mail offiziell Stellungnahmen bei der Stadt einreichen. Diese Stellungnahmen müssen im weiteren Verfahren geprüft und im Rahmen der Abwägung berücksichtigt werden.
Die Stadt bittet darum, für Stellungnahmen dieses Formular zu verwenden:
https://www.geoportal-ludwigsfelde.de/docs/auslegungen/26/BP46_Formblatt.pdf und dies anschließend“Ich bitte darum, die ursprünglich vorgesehene Gemeinbedarfsfläche in ihrer Funktion zu erhalten oder gleichwertig zu ersetzen. Bei der geplanten erheblichen
Nachverdichtung sollte ausreichend Raum für öffentlich zugängliche Sport-, Spiel- und Erholungsflächen sowie überdachte Aufenthaltsmöglichkeiten für alle
Personengruppen der Stadt vorgesehen werden. Diese Flächen sollen dauerhaft öffentlich zugänglich bleiben und nicht durch private Wohnanlagen oder Zugangsbeschränkungen nur einem Teil der Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung stehen. Im Sinne der sozial wie ökologisch nachhaltigen Nutzung der Flächen müssen Maßnahmen für einen gemeinsamen sinngebenden Aufenthalt im Freien für alle Einwohner und Einwohnerinnen geplant werden.“Wichtig ist, dass jede Stellungnahme individuell ist, sodass deutlich wird, dass dies wirklich die Einschätzung und konstruktive Beteiligung eines Bürgers/ einer Bürgerin ist und eine individuelle Antwort nötig ist und eine standardisierte Antwort nicht ausreicht.
Der Bebauungsplan ist zum Nachlesen hier zu finden:
https://www.geoportal-ludwigsfelde.de/auslegungen.php?id=26&view=show In denIch selbst habe die Unterlagen in den vergangenen Wochen intensiv gelesen und eine ausführliche Stellungnahme eingereicht. Deshalb melde ich mich leider erst jetzt – mir war wichtig, die Unterlagen zunächst sorgfältig zu prüfen, ehe ich die Petitenten kontaktiere.
Vielen Dank für die Unterstützung und alles Gute.
Linda Kuhr -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,
am Dienstag, den 05.05.2026 wurde eine Antwort auf unsere Petition in der Stadtverordnetenversammlung (StVV) verhandelt. Ich habe alle relevanten Informationen dazu sowie das Antwortschreiben unter "Neuigkeiten" auf der Petitionsseite hochgeladen. https://www.openpetition.de/petition/blog/aenderung-des-bebauungsplans-46-ahrensdorfer-heide-gartenstadt-im-rousseaupark#petition-mainIch möchte die Informationen jedoch auch so noch einmal teilen:
Mir als Petitentin wurde dafür zu Beginn der StVV für die Petition (TOP 7.1) Rederecht eingeräumt.
Ich habe daher zu Beginn des Punktes einiges gesamt (siehe Anlage 2). Inhaltlich wurde mir in allen Punkten zugestimmt, dennoch wurde die beigefügte Antwort an mich einstimmig angenommen.
Aus meiner Sicht sind die folgenden Informationen zentral:- Öffentliche Gemeinschaftsflächen sind aus Kostengründen ("Unterhaltungsaufwand", siehe Seite 2 Antwortschreiben) derzeit durch die StVV nicht gewünscht. Es wird dafür kein Bedarf gesehen. Als ich jedoch zu diesem Punkt gesprochen habe, wurde mir jedoch durch Nicken signalisiert, dass der Bedarf doch gesehen wird.
- Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans, in der wir im Rathaus schriftlich kommentieren können und auf mehr Gemeinschaftsflächen hinweisen können, verzögert sich, da der am 17.03.2026 angenommene Änderungsantrag der Freien Wähler zum Bau eines Kreisverkehrs noch eingearbeitet wird. (Dies wurde während der Sitzung auf Nachfrage von Jens Wylegalla erklärt.)
- Die Beleuchtung und der Fußweg in Richtung Ahrensdorf werden nicht im Bebauungsplan geändert (anders als es der angenommene Änderungsantrag der Freien Wähler vorsah), sondern muss über den städtischen Haushalt gedeckt werden (siehe letzter Absatz, Seite 1 Antwortschreiben). Ob dies erfolgen wird, geht aus dem Schreiben nicht klar hervor. Ich werde mich aber noch mal mit dem Ortsbeirat Ahrensdorf dazu abstimmen, wie wir sicherstellen können, das dies erfolgt.
Wie geht es weiter? Wir sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen: In der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans (§ 3 Abs. 2 Baugesetzbuch) sollte der Bedarf an öffentlichen Gemeinschaftsflächen möglichst häufig eingebracht werden und auch die Formulierungen zum Kreisverkehr überprüft werden. Sobald die Auslegung beginnt informieren wir detailliert über die nächsten Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten.
Danke noch einmal allen Unterzeichner:innen!Anlage 1 (angefügtes PDF): Antwortschreiben der Stadt Ludwigsfelde vom 07.05.2026
Anlage 2 (Text):
Meine Notizen zum mündlichen Redebeitrag der Petitentin auf der StVV am 05.05.2026:
1.) Dank für die Berücksichtigung des Anliegens des Kreisverkehrs
2.) Status Quo im Rousseau Park:- großteilig abgeschlossene Fläche verhindern den Kontakt zwischen Einwohner:innen des Rousseau Parks und anderen Ludwigsfelder Stadtteilen und vermitteln so das Gefühl, in diesem Stadtteil nicht willkommen zu sein. Zudem werden diese Flächen wenig genutzt.
- die aktuell - wenig vorhandenen - öffentlichen Flächen adressieren primär Kinder im Alter von ca. 8 bis 12 Jahren (Bolzplatz, Spielplatz am Schwalbennest). Weitere Spielplätze im Rousseau Park (Nord und Süd) sind verschlossen und nur den direkten Anwohner:innen zugänglich.
- die Einwohner:innen des Rousseau Parks mit jüngeren Kindern müssen daher nach Ludwigsdorf und Ahrensdorf ausweichen, die dortigen Flächen liegen mehr als 15 Gehminuten von den Mehrfamilienhäusern des Rousseau Parks (Nähe Rewe) entfernt, sodass die fehlenden Sanitäreinrichtungen dort, v.a. für Kleinkinder, problematisch werden. Dort fällt zudem durch die erhöhte Nutzung mehr Abfall an und es ist ein höherer Verschleiß der Spielgeräte zu erwarten, sodass die Stadt hier höhere Unterhaltungskosten hat als bisher. Die Kosten werden also nicht eingespart, nur verlagert.
- es existiert keine überdachte Aufenthaltsfläche für Jugendliche, obwohl im diesjährigen Bürgerhaushalt 2 solche Aufenthaltsorte für andere Stadtteile (Ahrensdorf, Gröben) sowie ein nicht-sportlicher Aufenthaltsort gewünscht sind und damit der hohe Bedarf solcher Orte unterstrichen wird.
- Auch der Antrag der SPD-Fraktion (Tagesordnungspunkt 5.2) zu Volleyballfelder an der Grundschule in der Ahrensdorfer Heide zeigt, dass der Bedarf an Gemeinschaftsflächen nicht gedeckt ist.
3) Der Wunsch: Die Stadt möchte wachsen und mehr Einwohnerinnen und Einwohner im Rousseau Park ansiedeln daher sollte einen gemeinsamen sinngebenden Aufenthalt im Freien für alle ermöglichen:
- Kleinkinder
- Kinder
- Jugendliche
- Erwachsene (auch hier gibt es keine einladenen Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien, nur den sportbezogenen Trimm dich Pfad, der durch einen privaten Verein bertrieben wird).
Wenn als alleiniger Grund - wie es sich aus dem Entwurf für das Antwortschreiben ableiten lässt - gegen mehr öffentliche Gemeinschaftsflächen die offene Finanzierungsfrage der laufenden Kosten ist, dann sollte ein Finanzierungskonzept erarbeitet werden statt den Wunsch abzulehnen."
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 10.05.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,
am Dienstag, den 05.05.2026 wurde eine Antwort auf unsere Petition in der Stadtverordnetenversammlung (StVV) verhandelt. Ich habe alle relevanten Informationen dazu sowie das Antwortschreiben unter Neuigkeiten auf der Petitionsseite hochgeladen. https://www.openpetition.de/petition/blog/aenderung-des-bebauungsplans-46-ahrensdorfer-heide-gartenstadt-im-rousseaupark#petition-mainIch möchte die Informationen jedoch auch so noch einmal teilen:
Mir als Petentin wurde dafür zu Beginn der StVV für die Petition (TOP 7.1) Rederecht eingeräumt.
Ich habe daher zu Beginn des Punktes einiges gesamt (siehe Anlage 2). Inhaltlich wurde mir in allen Punkten zugestimmt, dennoch wurde die beigefügte Antwort an mich einstimmig angenommen.
Aus meiner Sicht sind die folgenden Informationen zentral:- Öffentliche Gemeinschaftsflächen sind aus Kostengründen ("Unterhaltungsaufwand", siehe Seite 2 Antwortschreiben) derzeit durch die StVV nicht gewünscht. Es wird dafür kein Bedarf gesehen. Als ich jedoch zu diesem Punkt gesprochen habe, wurde mir jedoch durch Nicken signalisiert, dass der Bedarf doch gesehen wird.
- Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans, in der wir im Rathaus schriftlich kommentieren können und auf mehr Gemeinschaftsflächen hinweisen können, verzögert sich, da der am 17.03.2026 angenommene Änderungsantrag der Freien Wähler zum Bau eines Kreisverkehrs noch eingearbeitet wird. (Dies wurde während der Sitzung auf Nachfrage von Jens Wylegalla erklärt.)
- Die Beleuchtung und der Fußweg in Richtung Ahrensdorf werden nicht im Bebauungsplan geändert (anders als es der angenommene Änderungsantrag der Freien Wähler vorsah), sondern muss über den städtischen Haushalt gedeckt werden (siehe letzter Absatz, Seite 1 Antwortschreiben). Ob dies erfolgen wird, geht aus dem Schreiben nicht klar hervor. Ich werde mich aber noch mal mit dem Ortsbeirat Ahrensdorf dazu abstimmen, wie wir sicherstellen können, das dies erfolgt.
Wie geht es weiter? Wir sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen: In der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans (§ 3 Abs. 2 Baugesetzbuch) sollte der Bedarf an öffentlichen Gemeinschaftsflächen möglichst häufig eingebracht werden und auch die Formulierungen zum Kreisverkehr überprüft werden. Sobald die Auslegung beginnt informieren wir detailliert über die nächsten Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten.
Danke noch einmal allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern!
Anlage 1 (PDF): Antwortschreiben der Stadt Ludwigsfelde vom 07.05.2026
Anlage 2 (Text):
Meine Notizen zum mündlichen Redebeitrag der Petitentin auf der StVV am 05.05.2026:
1.) Dank für die Berücksichtigung des Anliegens des Kreisverkehrs
2.) Status Quo im Rousseau Park:- großteilig abgeschlossene Fläche verhindern den Kontakt zwischen Einwohner:innen des Rousseau Parks und anderen Ludwigsfelder Stadtteilen und vermitteln so das Gefühl, in diesem Stadtteil nicht willkommen zu sein. Zudem werden diese Flächen wenig genutzt.
- die aktuell - wenig vorhandenen - öffentlichen Flächen adressieren primär Kinder im Alter von ca. 8 bis 12 Jahren (Bolzplatz, Spielplatz am Schwalbennest). Weitere Spielplätze im Rousseau Park (Nord und Süd) sind verschlossen und nur den direkten Anwohner:innen zugänglich.
- die Einwohner:innen des Rousseau Parks mit jüngeren Kindern müssen daher nach Ludwigsdorf und Ahrensdorf ausweichen, die dortigen Flächen liegen mehr als 15 Gehminuten von den Mehrfamilienhäusern des Rousseau Parks (Nähe Rewe) entfernt, sodass die fehlenden Sanitäreinrichtungen dort, v.a. für Kleinkinder, problematisch werden. Dort fällt zudem durch die erhöhte Nutzung mehr Abfall an und es ist ein höherer Verschleiß der Spielgeräte zu erwarten, sodass die Stadt hier höhere Unterhaltungskosten hat als bisher. Die Kosten werden also nicht eingespart, nur verlagert.
- es existiert keine überdachte Aufenthaltsfläche für Jugendliche, obwohl im diesjährigen Bürgerhaushalt 2 solche Aufenthaltsorte für andere Stadtteile (Ahrensdorf, Gröben) sowie ein nicht-sportlicher Aufenthaltsort gewünscht sind und damit der hohe Bedarf solcher Orte unterstrichen wird.
- Auch der Antrag der SPD-Fraktion (Tagesordnungspunkt 5.2) zu Volleyballfelder an der Grundschule in der Ahrensdorfer Heide zeigt, dass der Bedarf an Gemeinschaftsflächen nicht gedeckt ist.
3) Der Wunsch: Die Stadt möchte wachsen und mehr Einwohnerinnen und Einwohner im Rousseau Park ansiedeln daher sollte einen gemeinsamen sinngebenden Aufenthalt im Freien für alle ermöglichen:
- Kleinkinder
- Kinder
- Jugendliche
- Erwachsene (auch hier gibt es keine einladenen Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien, nur den sportbezogenen Trimm dich Pfad, der durch einen privaten Verein bertrieben wird).
Wenn als alleiniger Grund - wie es sich aus dem Entwurf für das Antwortschreiben ableiten lässt - gegen mehr öffentliche Gemeinschaftsflächen die offene Finanzierungsfrage der laufenden Kosten ist, dann sollte ein Finanzierungskonzept erarbeitet werden statt den Wunsch abzulehnen.