Alpsee statt Deponie - BürgerInnen fordern Alternativen

Petition richtet sich an
Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

1.987 Unterschriften

100 %
1.586 von 1.400 für Quorum in Landkreis Oberallgäu Landkreis Oberallgäu

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  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

Wir fordern Schutz von Natur und Kultur

Wir fordern eine verantwortungsvolle Entscheidung, die Umwelt und Landschaft der Alpseeregion, die Erholungswege sowie das historisch gewachsene Umfeld der Burgruinen Rothenfels und Hugofels schützt. Wir sind gegen eine Deponie an diesem Standort. Die geplante Erdaushub- und Bauschuttdeponie wäre rund acht Fußballfelder groß, mit 170.000 Kubikmetern Verfüllvolumen und einer Auffüllhöhe von bis zu vier Metern. Über etwa zwölf Jahre würden LKW-Verkehr, Lärm und Staub Bürgerinnen und Bürger, Natur und Erholung massiv belasten.

Seltene Natur & Lebensraum für Tiere

Dieser Ort ist ein Raum von seltener Stille und Einsamkeit – ein gewachsenes Refugium für Waldtiere, das geschützt werden muss. Eine Deponie an diesem Standort zerstört, was nicht ersetzbar ist.

Forderung an die Entscheidungsträger

Deshalb fordern wir:

  • eine ernsthafte Prüfung von Alternativstandorten, auch über die Stadtgrenzen hinaus
  • Transparenz und frühzeitige Beteiligung der BürgerInnen und betroffenen Anwohner

Begründung

Warum dieser Standort problematisch ist

Die Entscheidung muss Natur, Lebensqualität und die Interessen künftiger Generationen schützen und darf nicht allein wirtschaftlichen oder kurzfristigen Interessen folgen.

Unsere Petition ist wichtig, weil die geplante Erdaushub- und Bauschuttdeponie die Landschaft am Alpsee unwiederbringlich zerschneidet und entstellt. Das Weihergut, oberhalb des Hotels Rothenfels, ist ein wertvoller Erholungsraum für Einheimische und Gäste und Teil einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Eine Deponie würde nicht nur die Natur und die Wanderwege beeinträchtigen, sondern auch das Umfeld der denkmalgeschützten Burgruinen Rothenfels und Hugofels dauerhaft verändern.

Langfristige Risiken für Umwelt und Gesundheit

Zusätzlich bestehen langfristige Risiken, die heute nicht sicher bewertet werden können:

  • Durch den Transport und die Lagerung von Aushubmaterial können invasive Pflanzen eingeschleppt werden
  • Schadstoffe in Boden und Wasser gelangen
  • Quellen beeinträchtigt oder sogar versiegt werden.

Diese Folgen wären nicht nur eine Belastung für die Natur, sondern würden auch dem Tourismus und der Lebensqualität in der Region nachhaltig schaden.

Verantwortung gegenüber kommenden Generationen

Die Stadt Immenstadt hat sich zum Ziel gesetzt, Natur, Landschaft und Erholungsräume zu schützen und einen ruhigen, naturverträglichen Tourismus zu fördern. Eine Entscheidung ohne Transparenz, echte Bürgerbeteiligung und eine ernsthafte Alternativprüfung wäre deshalb unverantwortlich gegenüber unserer Heimat und kommenden Generationen.

Quellen (Auswahl):

  • Denkmalatlas Bayern (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) – Einträge Burgruinen Rothenfels und Hugofels
  • Umweltbundesamt (UBA) & Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) – Deponien, Grundwasser- und Bodenschutz
  • Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Neophyten/invasive Arten
  • Stadt Immenstadt – Stadtentwicklung/Tourismusziele (Natur-, Landschafts- und Erholungsschutz)
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BI zum Erhalt der Alpsee Landschaft, Immenstadt

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.01.2026
Sammlung endet: 30.07.2026
Region: Landkreis Oberallgäu
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterzeichnerinnen,

    heute ist der letzte Tag!

    Nur noch bis einschließlich 20. April 2026 (also heute) haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, formelle Einwendungen gegen das Vorhaben einzureichen. Ihr könnt Eure Einwendung entweder persönlich im Bürgerbüro Immenstadt abgeben, in den Briefkasten werfen oder auch im Landratsamt Oberallgäu abgeben.

    Diese Einwendungen sind rechtlich relevant und müssen im Verfahren geprüft werden. Das heißt: Ihr – und wir alle – können damit direkt Einfluss auf die Entscheidung nehmen.

    Im Anhang (oben auf die Büroklammer klicken) findet ihr eine Muster-Einwendung. Dabei gilt: je persönlicher, desto besser!

    Vielen Dank für Euer Engagement und Eure Unterstützung!

    Mit herzlichen Grüßen,

    Eure BI

  • Die Frist für Einwendungen läuft noch bis einschließlich Montag 20.April 2026 - gebt eure Stellungsnahme bei der Stadt Immenstadt, Kirchplatz 7 87509 Immenstadt ab, oder gleich an das Landratsamt Oberallgäu, Sachgebiet 22.1, Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen

    Wir wachsen weiter, herzlichen Dank euch allen!

Eine Deponie dieser Größenordnung (ca. 56.000 m² Fläche, 170.000 m³ Aushub) sollte nur an geeigneten Standorten geplant werden. Dafür ist eine Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen sinnvoll, etwa zur Nutzung von Flächen nahe Autobahnausfahrten oder in Senken. Eine bis zu vier Meter hohe Aufschüttung greift stark ins Landschaftsbild ein und belastet Mensch und Natur über mindestens elf Jahre durch Verkehr, Lärm und Beeinträchtigungen der Optik.

Irgendwo muss ja eine Deponie sein. Bei unbelastetem Aushub ist das kein Problem. Das ist auch Umweltschonend.

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