Seit einigen Jahren besteht ein generelles Nachtangelverbot in Baden Württemberg, da man dadurch die am Ufer lebenden Tiere vor einer nächtlichen Störung schützen wollte. Dieses Verbot, ist anscheinend damals voreilig und ohne genaue Prüfung der Sachlage verabschiedet worden, denn Beispiele, die das belegen, gibt es einige wie die folgenden Begründungen zeigen. Das bestehende Nachtangelverbot sollte aufgehoben werden. Andere Bundesländer, z.B. Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern, Mecklenburg Vorpommern ect. haben kein Nachtangelverbot und dort gibt es auch keine Probleme. Auch sind die Stimmen doch schon eindeutig. Ein begehren der Bürger/Angler ist doch in ausreichender höhe da. Siehe www.vfg-bw.org/Umfrage.htm Das Thema kommt auch alle Jahre wieder. Warum macht man jetzt nicht Schluss damit? Jeder Verein kann doch seine Natur selbst schützen wenn er dies Wünscht und dies Nötig ist. Von vorneherein es zu untersagen ist meiner Meinung übertrieben. Zumal es in fast allen anderen Bundesländern auch ohne ein allgemeines Nachtangelverbot funktioniert. Dort wo die Notwendigkeit besteht wird auch ein Nachtangelverbot angewandt.

Nachtrag!:

Denkt auch bitte daran die Petiton weiter zu leiten. Geht in eure Vereine, Sammelt auf der Straße etc. Auch können Unterschriftenbögen hochgeladen werden und vor allem Teilt den Link auf Facebook, das ist ja wohl das einfachste. Ich habe gerade ein Interview auf Carpzilla gelesen. Darin steckt mal wieder viel Wahrheit. Das wichtigste ist aktiv werden! Was bringt all unser gemaule, wenn wir das für uns selbst zuhause und alleine am Wasser machen. Engagiert euch! Geht in Vereine, lasst euch in Positionen wählen in denen Ihr etwas erreichen könnt. Oder schreibt den Leuten die etwas zu Sagen haben. Macht auf Euch/ Uns aufmerksam und Teilt denen eure "wahre" Meinung mit!

Hier das Interview das mich inspiriert hat:

www.carpzilla.de/mag/interview/was-ist-los-unseren-verbaenden-sebastian-schmidt-im-grossen-interview-teil-1-5483.html

www.carpzilla.de/mag/interview/was-ist-los-unseren-verbaenden-sebastian-schmidt-im-grossen-interview-teil-2-5485.html

Nachtrag 2:

Bis jetzt hat sich noch keine Onlinepetition durchgesetzt bzw. tatsächlich was verändert. Aber es geht viel mehr darum darüber zu sprechen und sich dafür ein zu setzten. Letzteres ist übrigens noch wichtiger als nur sich drüber auf zu regen aber nichts daran zu verändern oder darauf zu hoffen dass jemand anderes sich darum kümmert.

Redet in den Vereinen darüber. Schickt dem Landesverband Briefe und zeigt dass euch das Stört. Verlangt Abstimmungen. Geht fangt doch klein an. Diskutiert es im Verein und wenn ihr euch geschlossen als Verein gegen ein Nachtangelverbot beim Verband beschwert könnte es vielleicht zu einer offiziellen Abstimmung kommen. Oder vielleicht wird dann so ein Tauber Beamter mal wieder hellhörig und Interessiert sich vielleicht für die Unruhen im Land.

Teilt auf jeden Fall die Petition und engagiert euch in euren Vereinen und eurer Umgebung.

Sprecht auch mit Freunden und Verwandten. Viel zu wenige wissen wirklich bescheid übers Angeln. Über die Gesetze und Bestimmungen denen wir unterliegen.

Und jeder kennt jemanden der jemand kennt

Vielleicht hat mal jemand nen guten Draht zu jemand der wirklich Einfluss hat. Und der redet dann vielleicht sogar mit ihm.

Ihr wisst was ich meine.

Nicht still in seinem Kämmerchen sitzen und vor sich hin nörgeln. Geht raus und macht eurem Ärger Luft.

Nachtrag 3:

Jetzt auch auf Facebook!!! Hier könnt Ihr Informationen untereinander austauschen.

www.facebook.com/pages/Aufhebung-des-Nachtangelverbots-in-Baden-W%C3%BCrttemberg/410644249085876?ref=aymt_homepage_panel

Begründung

Das bestehende Nachtangelverbot schränkt die Ausübung des Hobbys ein, da es gerade in den Wintermonaten einem berufstätigen mit einem 8 Stunden Arbeitstag aufgrund der Regelung (1 Stunde vor Sonnenaufgang bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang) gar nicht möglich ist zu angeln. Zudem kommen Schichtarbeiter die Ihren Abend verdummend vor dem Fernsehn zubringen müssen weil Sie nicht Nachts nochmal losziehen können um ein paar Stunden an der frischen Luft mit Ihrem Hobby zu zu bringen.

Der Schutz der am Ufer lebenden Tiere wird nur gegenüber Anglern angewendet, jeder andere Bürger darf sich zu jeder Tages- und Nachtzeit am Gewässer aufhalten. Stört er die Tiere dann weniger als ein Angler ? Ein anderes Beispiel: Ein Jogger z.B. läuft auf einem Feldweg direkt am Ufer entlang, Autos fahren an Uferstrassen (Heidelberg), Neckarwiesen werden zum Grillen freigegeben.. Stört das die Tiere denn nicht ?

Man sieht also, nicht alle Gewässer benötigen überhaupt diesen Schutz !

  • Am Rhein und Neckar fahren Tag und Nacht Schiffe, die Wellenschlag und somit Störungen verursachen. Ein Angeln vom Boot aus ist aber nicht gestattet, obwohl es die Uferlebewesen nicht stören würde.

  • Kanäle besitzen überwiegend gar keine Pflanzen/Fläche in denen sich Tiere aufhalten können

  • Baggerseen, Tümpel etc ohne Bewuchs sind ebenfalls nicht als Unterschlupf für Uferlebewesen zu sehen

  • Viele Fischarten sind eher nachtaktiv, dürfen / können aber aufgrund des Verbots gar nicht beangelt werden

  • (aus einem Interview auf YOUTUBE entnommen) Die Verbände haben Angst, dass die Gewässer nachts leergeangelt werden und dann keine Hegefischen mehr genehmigt werden können.

Hegefischen werden überwiegend auf Weissfische durchgeführt, welche in der Nacht eher nicht gefangen werden.

  • Es wird weniger oder kein Müll/Sondermüll mehr am/im Wasser abgeladen, wenn Angler am Wasser sein dürfen, da die Umweltsünder immer mit einer Entdeckung rechnen müssten. Wie viel jedes Jahr an Müll durch Angler und andere Naturschützer aus unseren Seen und Flüssen gezogen wird, zeigen die Müllcontainer der Uferreinigungen im Frühjahr.

Das zusammenpacken und zurücktransportieren der Angelgeräte, mitten in der Nacht, verursacht mehr Unruhe und Lärm, als ein durchgehendes Angeln

Angeln ist unser Hobby und bringt uns Entspannung, was auch zu einem seelischen Gleichgewicht führt.

Kontrollen der Angler während der Nacht wären nicht möglich, regelmässige Kontrollen wären aber vorgeschrieben...

Mich hat tagsüber oder abends in den letzten 20 Jahren noch niemand kontrolliert .... Warum nicht, wenn die Kontrollen doch vorgeschrieben sind.... Eher Zufall?

Auch wurde oft Argumentiert man hätte zu wenig Personal um die Leute am Wasser zu Kontrollieren. Ich sage weniger Verbote, weniger zu Kontrollieren.

Schwarzangler, Leinenleger etc hätten es schwerer sich Fische zu beschaffen. Wenn legale Angler auch Nachts selbst am Wasser sind.

Wenn Du auch der Meinung bist, das Nachtangelverbot in Baden-Württemberg sollte aufgehoben werden, stimm bitte dafür ab.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Auch wenn wir nicht sonderlich viele Unterschriften sammeln konnte, so habe ich nun zumindest die Petition doch beim Landtag eingereicht. Ich denke es ist besser als gar nichts. Und unterstützt zumindest das Voting des Vfg.

    Ich danke allen Unterzeichnern für Ihre Mithilfe und hoffe es bewegt etwas.

    Danke


    Rainer Seibold

  • Danke an die Fisch & Fang, die heute den Link zu dieser Petition auf Ihrer Facebookseite veröffentlicht hat!

  • Landesfischereiverband Baden Württemberg plant Verschmelzung der 4 Regionalverbände. Hierzu hat mich heute folgende Nachricht erreicht.

    Landesfischereiverband Baden-Württemberg - Hallo Herr Seibold, ich stimme ihnen zu, dass das Thema Nachtangeln vielen Anglern ein wichtiges Anliegen ist. Es ist viel zu wichtig um auf Regionalverbandsebene ohne Aussicht auf Erfolg für machtpolitische Spielchen missbraucht zu werden. Als erster Schritt wäre es zwingend notwendig, das die Regionalverbände dieses Jahr im Dachverband LFV BW verschmelzen um bei der Politik mit einer Stime sprechen zu können. Danach könnte eine Kampagne vorbereitet werden die mehr bewirkt als nur der Innenwerbung zu dienen. Wir haben bei dem Thema die Politik, die Fischereiverwaltung und den Naturschutz gegen uns und wir würden den Anglern einen Bärendienst erweisen wenn wir für die Nachtangelerlaubnis das Angeln in den Schutzgebieten verlieren würden.

Pro

Zunächst einmal kann in den meisten Fällen von einer massiven Störung durch Angler nicht die Rede sein. Ich gehe davon aus, dass die meisten Angler mit einem guten Verständnis für die Natur an ihr Hobby rangehen und somit auch jeder unnötigen Störung aus dem Wege gehen. Auch ist es so, dass es immer Rückzugsräume für die Natur geben wird. Sei es durch die Natur selbst (einige Stellen können einfach nicht beangelt werden) oder durch Vereine die das Gewässer bewirtschaften. Ich denke es ist im Sinne aller Angler, dass die Artenvielfalt an unseren Gewässern erhalten bleibt.

Contra

... das füg' auch keinem Andern zu! Warum um alles in der Welt muss überhaupt jemand angeln, und dazu noch nachts? Ich bin seit über 40 Jahren Vegetarier, esse auch keine Fische oder was sonst Augen hat, bin kerngesund und fühle mich pudelwohl dabei. Lasst doch den Fischen ihren Frieden! Tiere isst man nicht! Und quälen sollte man sie auch nicht. Tiere sind Mitgeschöpfe. Kein Mensch hat das Recht, ein Tier zu töten!