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Bild zur Petition mit dem Thema: Aufruf zum Teilen! Rechtssicherheit für millionenfach gelebte Sharing-Aktivitäten! Aufruf zum Teilen! Rechtssicherheit für millionenfach gelebte Sharing-Aktivitäten!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Bearbeitungsfrist abgelaufen
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.818 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Aufruf zum Teilen! Rechtssicherheit für millionenfach gelebte Sharing-Aktivitäten!

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Hunderttausende Menschen teilen in Deutschland ihre Wohnung mit Besuchern aus aller Welt. Zehntausende teilen sich Privatautos. Alle paar Sekunden schließen sich hierzulande Menschen zu einer Mitfahrgemeinschaft zusammen. Autos, Kleidung, Spielzeug oder Nahrungsmittel - Teilen ist kein kleiner Trend, sondern etablierte Realität, auch bekannt als Share-Economy.

Share-Aktivisten sehen sich immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, das Teilen ihres Privatbesitzes gegen Geld sei gewerblich und sie müssten gewisse Auflagen erfüllen. Diese Unsicherheit erschwert es Menschen, aktiv und sorglos zu teilen. Verbände großer Unternehmen nutzen diese Unsicherheit immer wieder aus und attackieren Plattformbetreiber und Teilnehmer der Share-Economy, um diese nachhaltige Lebensform zu unterbinden.

Darum fordern wir:

Das gelegentliche Teilen von selbstgenutztem Eigentum ist nicht gewerblich. Das soll künftig durch eine verständliche Regel klargestellt werden. Anstelle der Überprüfung jedes Einzelfalls soll eine klare Wertgrenze definiert werden: Wer 5.000 € Sharing-Einnahmen im Jahr erzielt, tut das ausschließlich privat und eine Einzelfallprüfung bezüglich Gewerblichkeit ist nicht notwendig. Auch bei höheren Einnahmen muss keine gewerbliche Tätigkeit vorliegen. Eine Wertgrenze schafft eine einfache Handhabe für Nutzer und gibt verlässliche und sichere Orientierung.

Weiterführende Informationen sind zu finden unter www.werteilthatmehr.de!

Begründung:

Längst haben wir das Zeitalter des Wachstums und Besitzens hinter uns gelassen. Zählte bis vor ein paar Jahren noch der Spruch „Haste was, biste wer“, setzt sich mehr und mehr das Lebensmotto durch „Wer teilt, hat mehr“. Denn viele gesellschaftliche Vorteile ergeben sich automatisch, wenn wir abgeben. 1. Wir Menschen rutschen wieder näher zusammen. Denn zu teilen verbindet uns. Wir nehmen Kontakt zueinander auf, führen persönliche Gespräche und helfen einander. 2. Außerdem erhalten wir günstig Zugang zu Gütern oder Dienstleistungen, mit deren Hilfe wir unsere Lebensqualität verbessern oder unseren Handlungsspielraum erweitern können. 3. Sharing-Modelle bewirken einen intelligenten und ressourcenschonendem Konsum. Der schützt die Umwelt, denn weniger Rohstoffe werden verbraucht, der Überfluss wird verringert und vorhandene Güter werden viel besser genutzt. 4. Zu teilen tut niemandem weh, sondern gibt uns allen einfach ein gutes Gefühl!

Die gesammelten Unterschriften werden mit einem schriftlichen Gesuch (bereits verfasst und zu lesen auf www.werteilthatmehr.de) an die Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel sowie weitere politische Entscheidungsträger in den Fraktionen verschickt. Wir fordern damit im Namen aller Unterzeichner auf, unsere Forderung und Anregung auf die politische Tagesordnung zu setzen und zielführend zu diskutieren. Die Unterschriften werden im Anschluss vernichtet.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Stuttgart, 25.02.2014 (aktiv bis 24.05.2014)


Neuigkeiten

Die Eingang der Petition wurde von Bundesminister Sigmar Gabriel bestätigt. Es wird einen persönlichen Termin mit der Referatsleiterin in Berlin geben. Wir halten euch auf dem Laufenden, was bei dem Gespräch herausgekommen ist. Drückt uns die Daumen!

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die Gesellschaft hat begriffen, dass der Über- und Wegwerfkonsum so nicht weitergeht. Begreifen muss es aber auch die Wirtschaft und Politik. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Teilen unterstützen, statt es zu attackieren oder zu unterbinden. ...

PRO: Eine solche Regelung würde den derzeitigen Aufwand aller Teilenden und Beteilten verringern (wenn die Legitimation gescheit formuliert ist).

CONTRA: Sharing ist, wenn Gewinnbringend nichts anderes als Bereicherung, die nicht versteuert wird! Wie kann es sein, dass Firmen wie Sixt zahlen sollen, Händler wie AS automobile nicht?

CONTRA: Im Prinzip bin ich total für sharing vor Allem für Carsharing. Ich finde auch Initiativen wie Couchsurfing sehr gut. Aber das Ganze hat natürlich auch seine Grenzen. Wenn ich eine Wohnung in meinem Haus an einenn Allein stehenden Nichtraucher vermiete, ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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