Der Rheinische Esel sollte asphaltiert und an einigen Stellen verbreitert werden, um ihn so ganzjährig auch als Alltagsradweg nutzbar zu machen. Dies würde einen massiven Attraktivitätsgewinn für den Radverkehr in Witten bedeuten.

Begründung

  1. Der Rheinische Esel ist zurzeit auf dem östlichen Teil in Richtung Dortmund in einem nicht zufriedenstellenden Zustand. Die wassergebundene Wegedecke ist bei besonders schlechtem oder besonders trockenem Wetter kaum zu befahren. Asphalt wäre hier eine vernünftige und nachhaltige Lösung.

  2. Auch für Kinderwagen, Rollatoren e.t.c würde sich die Situation erheblich verbessern.

  3. Keine großflächige Pfützenbildung mehr.

  4. Der Radweg wird vor allem zwischen Annenstraße und Kreisstraße besonders viel genutzt. Eine Verbreiterung auf 5,00 m erscheint hier sinnvoll. (Dies wird auch in der Verwaltungsvorlage der Stadt aus dem Jahr 2015 so vorgeschlagen).

  5. Der Rheinische Esel soll in Zukunft als Zubringer für den Radschnellweg RS1 für Witten dienen. Eine vernünftige Radinfrastruktur ist hier unerlässlich.

  6. Der Esel hat für den Radverkehr in Witten eine überragende Bedeutung.

  7. Der östliche Teil Richtung Bochum-Langendreer ist bereits ausgebaut. Auch der Radweg auf Dortmunder Stadtgebiet soll ausgebaut werden. Ein Ausbau des etwa 4 KM langen Wittener Abschnitts würde einen faktischen Lückenschluss bedeuten.

  8. Die Maßnahme ist voraussichtlich mit mindestens 70 % über die Richtlinie Nahmobilität in NRW förderbar. Diese läuft bis Ende 2019. Eine erste Kostenschätzung der Verwaltung kommt auf Gesamtkosten in Höhe von ca. 1,2 Mio. € inkl. der Verbreitung des Weges (Verwaltungsvorlage vom 07.05.2015).

  9. Asphalt ist gegenüber ungebunden Wegdecken bedeutend günstiger im Unterhalt. Der Unterhalt ist insbesondere auch nicht förderfähig und muss vollständig durch die Stadt selber getragen werden.

  10. Aufwändige Instandhaltungskosten entfallen zu einem Großteil.

  11. Eine Förderproblematik mit dem Projekt “Soziale Stadt Annen” ist grundsätzlich lösbar, sofern auch dessen Ziele weiterhin erreicht werden (So in der genannten Verwaltungsvorlage beschrieben).

  12. Auch Witten überschreitet seit vielen Jahren die NOx-Grenzwerte deutlich und wird dies aller voraussicht auch in diesem Jahr tun. Eine Investition in die Radinfrastruktur ist gleichzeitig damit auch eine Investition in saubere Luft. Dies kann evtl. drohende Fahrverbote in Witten unwahrscheinlicher machen.

  13. Die Stadt Witten hat den Ausbau schon zu einem nicht unwesentlichen Teil geplant. Leider gibt es seit 2015 keine wesentlichen Entwicklungen mehr, um diese Maßnahme auch in den nächsten Jahren umzusetzen.

Die entsprechende Verwaltungsvorlage findet man unter folgender Adresse: secure.stadt-witten.de/session/bis/vo0050.asp?__kvonr=4004

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nils Holub aus Witten
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Neuigkeiten

Pro

Der Rheinische Esel-Ost verläuft in Witten durch kein Landschaftsschutzgebiet und nur durch Siedlungs- und Gewerbegebiete. Naturschutzbedenken gibt es dort nicht. Asphalt versiegelt nicht mehr als wasserg. Wegedecken und ist im Unterhalt viel günstiger. Radfahren als ökologisches Verkehrsmittel hilft langfristig mittelbar auch dem Naturschutz.

Contra

Die Dortmunder Naturschutzverbände haben sich aus guten Gründen gegen die Asphaltierung ausgesprochen. Eine Asphaltdecke hat eine höhere Barrierewirkung für bodenlebende Tiere als eine wassergebundene, wie wissenschaftliche Untersuchungen nachweisen. Zudem verbietet der Landschaftsplan Dortmund-Süd die Errichtung von baulichen Anlagen in Landschaftsschutzgebieten, weshalb eine sog. Befreiung notwendig ist. Im Siedlungsraum und an Gefällstrecken sind Asphaltdecken hingegen durchaus sinnvoll. In der freien Landschaft sollte der Naturschutz allerdings Vorrang vor den Belangen der Radler haben.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 4 Std.

    Alternative Verkehrsverlagerung, mehr Mobilität ohne KFZ

  • vor 5 Std.

    ein geschlossenes Radnetz in NRW ist schon längst fällig.

  • vor 17 Std.

    Bin dort früher öfter mit dem Rad gefahren, eine schöne Strecke, aber ausbaufähig

  • Bernd Nowak Dortmund

    vor 17 Std.

    Der Radweg ist ein wichtiges Bindeglied für den Umweltfreundlichen Nahverkehr

  • vor 17 Std.

    Weil ich oft auf dem Rheinischen Esel unterwegs bin ...

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