Region: Germany
Security

Ausgangssperre in Deutschland (nach österreichischem/italienischen Vorbild)

Petition is directed to
Deutsche Bundesregierung
672 Supporters 647 in Germany
1% from 50.000 for quorum
  1. Launched 18/03/2020
  2. Collection yet 16 days
  3. Submission
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  5. Decision
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Um die weitere Infizierung der deutschen Bevölkerung mit dem Coronavirus zu verhindern, einen immer größer werdenden Schaden von der deutschen Wirtschaft abzuwenden und eine immer näher rückende Überlastung des deutschen Gesundheitssystems zu verhindern, muss Deutschland eine Ausgangssperre verhängen, wie es in Italien und Österreich der Fall ist.

Die Bundesregierung muss anweisen:

  • eine Ausgangssperre nach österreichischem oder italienischen Vorbild.
  • die Schließung aller nicht systemrelevanten Geschäfte und Dienstleistungen, insbesondere alle Gaststätten, Bars, Beherbergungsbetriebe
  • niemand darf das Haus verlassen, außer zu absolut notwendigen Besorgungen.
  • an keinem Ort in Deutschland sollen sich mehr als 5 Menschen gleichzeitig aufhalten
  • systemrelevante Berufe (deren Definition noch einmal beschränkt werden muss um zb Friseure) sollen ausgenommen sein.
  • beim Verlassen des Hauses muss eine Erklärung mitgeführt werden, warum das Haus verlassen wurde
  • diese Maßnahmen müssen bei Strafandrohung kontrolliert werden, wie in Italien.

Reason

Der Chef des Robert Koch Instituts (RKI) Lothar Wieler hat am 18.03.2020 im Pressebriefing des RKI davor gewarnt, dass in Deutschland in zwei bis drei Monaten bis zu zehn Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert sein können, wenn die bisher von der Bundesregierung geforderten Maßnahmen nicht umgesetzt werden. www.pscp.tv/w/1MnGnQygYleKO Dieses Szenario würde zu einem Zusammenbrechen des deutschen Gesundheitssystems und einer sehr hohen Zahl von Toten führen.

Die vom RKI angesprochenen bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung setzen in hohem Maß auf die Eigenverantwortung der Bürger. Es wird unter anderem gefordert, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und auf alle nicht notwendigen Sozialkontakte zu verzichten.

In den vergangenen Tagen ist deutlich geworden, dass ein zu hoher Prozentsatz an Menschen dieser Eigenverantwortung nicht nachkommt. Dadurch werden die bisher getroffenen Maßnahmen, die bereits einen hohen wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben, in ihrer Wirkung stark eingeschränkt, wenn nicht wirkungslos. Die Schulschließungen sind wirkungslos, wenn sich Kinder und Jugendliche nun in ihrer Freizeit treffen. Auch viele Erwachsene pflegen weiterhin ihre normalen Sozialkontakte. Auch haben die Grenzkontrollen gezeigt, dass weiterhin Menschen nach Österreich und Italien reisen wollen.

Zahlreiche Menschen halten sich an die Anweisungen der Bundesregierung und tragen dadurch teils enorme wirtschaftliche Einschränkungen. In diesem Teil der Bevölkerung breitet sich zunehmende Frustration, Ärger und Angst aus, weil ein kleiner Teil der Bevölkerung viele Bemühungen zunichte macht. Auch zum Erhalt des öffentlichen Friedens muss daher eine Situation hergestellt werden, in der sich alle Bürger an die gleichen Regeln halten müssen. Das Setzen auf Eigenverantwortung und das bisherige Modell der Freiwilligkeit hat sich leider als gescheitert erwiesen.

Die Bundesregierung hat die Pflicht, den durch das Coronavirus entstehenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden für ihre Bürger so klein wie möglich zu halten, bei gleichzeitiger Abwägung der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Momentan entsteht bereits ein großer Schaden, bei zu wenig Wirkung. Deswegen hat die Ausgangssperre noch vor dem kommenden Wochenende des 21. März 2020 in Kraft zu treten.

Thank you for your support, Birgit Lutz from Schliersee
Question to the initiator

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wichtig ist es doch, die expotentielle Ausbreitung zu verhindern, sonst haben wir nach 4 Wochen ca. 1Mio. Infizierte und davon 5-6% Tote sind nicht mehr ein paar Hundert sondern 50-60Tsd. bzw. eher mehr, denn den größten Teil der Patienten, bei denen die Krankheit zum Ausbruch kommt, können ja gar nicht mehr behandelt werden. Also eher das doppelte! Klingelt es jetzt bei den Contra-Befürwortern? Wichtig ist es doch, den Peak abzuflachen um das exp. Wachstum zu verhindern und daß wir mit den vorhandenen Klinikkapazitäten hinkommen. Also Ausgangssperre ist in meinen Augen Alternativlos.

2017/2018 Grippewelle ca.25.100 tote Menschen, nur in Deutschland (aerzteblatt.de), - keine Panikmache, keine Schließungen von Läden, KEINE Beschränkungen. Die Ausgangssperre und dieser gesamte Shut Down vernichtet mehr Menschenleben (Existenzen) als alles andere. Das ist kein Virus an dem jeder 2te oder 3te stirbt, sondern "nur" eine Art schwere Grippe. Alle die von Ausgangssperre etc. sprechen bedenken NICHT die gesamte Auswirkung auf unsere Volkswirtschaft auch Weltweit. Es werden Menschen in den Ruin getrieben was durchaus auch tödlich sein kann. Und wer denkt daran, Politiker mit Diäten!!

Why people sign

  • 7 hours ago

    Seit der offiziellen Kontaktsperre 23.03. halten viele Mitmenschen Abstand, nehmen also Rücksicht aufeinander. Aber ebenso viele nutzen die "Coronaferien" für Baumärkte und überfüllte Spazierwege und weichen kaum aus, wenn ihnen ein Mitmensch entgegenkommt. So verbreiten sie unwissend den Virus und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Krankenhaus-Katastrophe wie in Italien und Spanien. Diese ignorante Haltung ("ich-halt-mir-die-Augen-zu-und-will-keine-Panik") verhöhnt all jene Opfer von Covid-19 und deren Gesundheitshelfer und Angehörige. Sie konterkariert alle bisherigen Maßnahmen und schadet mehr als alle konstruktiven Vorschläge. Mit dieser Petition hoffen wir, dass sich deutlich mehr Mitmenschen zurücknehmen und mithelfen, die Krise schnell und ohne viele Tote und ohne großen wirtschaftlichen und sozial-psychischen Schaden zu überwinden. Die Erfahrung der ersten Woche einer Kontaktsperre in Deutschland war maßlos frustrierend. So hoffen wir, dass ein strengere Regelung verstanden und freiwillig befolgt wird. Desweiteren hoffen wir, dass kein gläserner Überwachungsstaat entsteht. Das Risiko wächst mit jeder unvernünftigen fehlenden Freiwilligkeit. Seid Mitmenschen und helft bitte bereitwillig mit. Danke!

  • 7 hours ago

    Weil sich sehr viele nicht an das Kontaktverbot halten und die Ansteckungsgefahr nicht ernst nehmen. Beispiele: Heute habe ich gehört, dass sich jemand mit jemandem getrofffen hat, obwohl es NICHT notwendig war; und dabei haben sie nicht einmal 1,5 Meter Abstand gehalten. Wenn ich auf meinem Balkon sitze, sehe ich wie Passanten sich über den Weg laufen und gerade mal 30 cm Abstand halten.

  • 12 hours ago

    Ich arbeite in einer Krippe es wird nicht mal dran gedacht uns Masken o.ä. Auszuhändigen. Wir stehen jeden Tag auf Messersschneide und könnten uns infizieren! An uns denkt keiner ! Nein die Notbetreuung wurde sogar noch gelockert !

  • Andrea Lück Wuppertal

    4 days ago

    So viele meiner Bekannten verhalten sich völlig unvernünftig und treffen sich weiter mit Freunden und Bekannten, da es ja nicht „verboten“ ist. Durch mehr Freizeit treffen sich einige mit noch mehr Leuten pro Woche als vor der Krise.

  • Mina Garming Untergruppenbach

    4 days ago

    Ich bin persönlich betroffen. Eine Bekannte meines 83-jährin Vaters kam heute unangemeldet zu Besuch, hat keinerlei Mindestabstand eingehalten. Mein Vater hat (zusätzlich zu srinem Alter) auch Risikovorerkrankungen (Schlaganfälle, 3 Lungenentzündungen); ich selbst bin chronisch nierenkrank. Empfehlungen helfen hier nicht mehr, es muß vorübergehend ein Gesetzt her, um nicht absolut notwendige Kontakte zu unterbinden.

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