Ich - Carmen Behrens - fordere den Rat der Stadt auf, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine akzeptable Baumschutzsatzung einzuführen“. Eingabe gemäß §24 GO NRW.

Eine Baumschutzordng ist schon seit Jahrzehnten überfällig!

Paderborn ist eine grüne Stadt, doch in den vergangenen Jahren fielen sehr viele Bäume der Baumsäge zum Opfer. Zu viele Bäume – und bei mir und vielen Mitstreiter/innen kommt der ungute Gedanke der Willkürlichkeit. Außerdem fordere ich die Stadt Paderborn, Umweltamt auf, die Ersatzpflanzungen offen zu legen und zu veröffentlichen. Wird ein Baum im Innenstadtbereich gefällt, muss die Neupflanzung, bzw. Ersatzpflanzung ebenfalls im Innenstadtbereich erfolgen!

Gerade die Bäume erfüllen im innerstädtischen Bereich wichtige klimatische Funktionen als Sauerstoffproduzent, Schattenspender, Staubfilter und bieten zahlreichen Tieren einen Lebens- und Nietraum. Sicherlich ist die ein oder andere Fällung nachvollziehbar – jedoch ist ein offizieller Schutz unumgänglich und wird schon viel zu lange immer wieder verschoben.

Im Anhang einen Artikel von 11/2018 NW Paderborn beigefügt. Hier finden sich die öffentlichen Fällungen, der gerade (Februar 2018) erfolgen!

Die GRÜNEN in Paderborn fordern ebenfalls seit Jahren einen Baumschutzordnung und ich fände es schön, wenn wir in den kommenden Monaten genügent unterschriften zusammen bekommen könnten, die ich (oder wir, wenn sich weitere Mitstreiter finden) dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Paderborn übergeben können!

BERICHT: Neue Westfälische Zeitung Paderborn 28.11.2018 Von Birger Berbüsse

Paderborn. Die Stadt Paderborn will in der Pflanzperiode 2018/19 insgesamt 192 Laubbäume, 120 Obstbäume und 350 Gehölze pflanzen. Im gleichen Zeitraum müssen beziehungsweise mussten bereits 73 Bäume insbesondere aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Auf den Friedhöfen werden weitere acht Bäume wegen Krankheit und aus Verkehrssicherungsgründen entfernt.

Damit städtische Bäume langfristig erhalten werden können, sind außerdem umfangreiche Pflegemaßnahmen vorgesehen. Diese Zahlen hat das städtische Amt für Umweltschutz und Grünflächen kürzlich im Bauausschuss vorgestellt.

Für die Pflanzperiode gibt es keinen genauen Zeitrahmen. Sie beginnt jetzt in der Winterzeit, hat ihren Schwerpunkt aber im Frühjahr, erläutert Amtsleiter Frank Becker. Bis April oder Mai würden noch Bäume und Sträucher gesetzt, dann sei erst mal Pause. Für die Fällungen hingegen gibt es ein striktes Zeitfenster, das im Oktober beginnt und Ende Februar endet.

73 zu fällende Bäume sind auf die vergangenen 20 Jahre gerechnet ein unterdurchschnittlicher Wert. Seit 1998 wurden den Zahlen des Grünflächenamtes zufolge nur ein einziges Mal weniger Bäume gefällt, als es für die jetzige Periode geplant ist. Der niedrigste Wert stammt aus dem Jahr 2016, als lediglich 49 Bäume entfernt wurden. Der Rekordwert ist von 1998 mit 300 Baumfällungen. Lediglich in drei anderen Jahren lag der Wert im dreistelligen Bereich, jedes Mal nur knapp über 100. In den übrigen Jahren wurden stets zwischen 75 und 95 Bäume gefällt. Diese Entwicklung hat laut Becker einen Grund: "Wir haben die Problembäume im Griff." Durch die drei Baumkontrolleure könne man mittlerweile stärker auf den Bestand schauen. So habe die Zahl der Fällungen schrittweise reduziert werden können, weil die Qualität der Bäume zugenommen habe. Becker fügt aber auch relativierend hinzu: "Wetterereignisse spielen auch eine Rolle."

Deshalb ist die nun veröffentlichte Übersicht auch kein endgültiges Zahlenwerk, da etwa ein heftiger Sturm den Wert nach oben treiben könnte. Dass sich das Orkantief Friederike im Januar in der Statistik nicht stärker bemerkbar macht, liegt laut Becker daran, dass es hauptsächlich auf Privatgrundstücken oder im Wald zu massiven Schäden gekommen sei.

Die Gründe für die geplanten Fällungen in der Pflanzperiode 2018/19 sind vielfältig: Viele Bäume sind abgestorben, andere haben Faulstellen, Höhlungen oder sind zu schräg gewachsen. Zahlreiche Eschen sind dem Eschentriebsterben zum Opfer gefallen. In der Damaschkestraße steht ein Obstbaum auf einer Wasserleitung, am Busdorfwall behindert eine Eiche die Feuerwehrzufahrt und vor dem Theodorianum müssen ein Gingko und eine Birke weichen, um die historische Fassade besser sichtbar zu machen.

40 Bäume werden allein in der Kernstadt gefällt, 22 in Dahl, vier in Schloß Neuhaus, zwei in Wewer, drei in Sennelager sowie je einer in Marienloh und Elsen. Die 73 Fällungen werden ausgeglichen durch 60 Ersatz- und 132 Neupflanzungen.

Zählt man die 120 neuen Obstbäume hinzu, dann kommen im Schnitt auf jeden gefällten Baum mehr als vier neue. Beziehe man akut nötig werdende Fällungen mit ein, liege das Verhältnis aber eher bei eins zu drei oder gar eins zu zwei, sagt Becker.

Begründung

Worte - wie sie mir besser hätten nicht einfallen können!!!!

Bäume schützen ist wichtig

Ein hundertjähriger Baum erzeugt beim wachsen täglich in etwa 700.000 Liter Sauerstoff. Um die gleiche Menge zu bekommen, bräuchten wir etwa 1.000 Jungbäume. Während eines heißen Sommertages schleust so ein hundertjähriger Baum durch seine rund 600.000 Blätter etwa 36.000 Kubikmeter Luft. Dabei filtert er Keime, Staub und Schadstoffe heraus – vor allem die Stadtbäume. So sorgt er für Luftfeuchtigkeit, Schatten und ein gutes Klima.

Der Blick ins Grün eine Baumes, tut uns nachweislich gut: Das senkt unseren Blutdruck, hellt unsere Stimmung auf und stärkt unser Immunsystem. Naja, und natürlich ist so ein Baum das Zuhause von ziemlich vielen Tieren. Mit anderen Worten: Stadtbäume sind total wichtig. Grund genug, das wir Bäume schützen.

Stadtbäume in Gefahr

Denn trotz all dieser tollen Eigenschaften sind Stadtbäume in Gefahr. Denn immer mehr Städte und Kommunen wollen oder können sich die Pflege und den Schutz der Bäume nicht mehr leisten. Sie werden zum Beispiel aus Gründen der Verkehrssicherheit vorschnell gerodet. „Dabei könnten bei sorgsamer Diagnose im Einzelfall gerettet werden“, meint der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) dazu. Außerdem würden Bäume oft übertrieben beschnitten, was nicht nur den Bäumen schadet, sondern auch den Tieren, die auf ihnen und um sie herum leben. Ja, und natürlich auch uns. (Quelle: www.fuereinebesserewelt.info)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carmen Behrens aus Paderborn
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Warum Menschen unterschreiben

  • Mirko Caspary Wuppertal

    am 04.03.2019

    ich bin dafür das mann in Paderborn sofort eine Baumschutzsatzung Einführen sollte und das schnell.

  • am 04.03.2019

    Weil mir unsere Umwelt am Herzen liegt

  • Eva Fahd Paderborn

    am 03.03.2019

    Ich finde, dass die momentane Abholzung z.B. im Wilhelmsberg, am Padersee und im Haxtergrund zu weit geht. Das ist mehr als nur ein Entfernen der Sturmschäden vom letzten Jahr. Inzwischen sind die Wälder richtig "licht", man kann die Straßen und Häuser hinter dem Wald sehen und hören. Wo sollen die Vögel brüten? Und die abgeholzten Bäume sehen nicht geborsten aus. Teilweise sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Am Padersee-Radweg wurde letzte Woche alles plattgemacht, was neben dem Radweg ist, als bräuchte der Mensch einen Schutzstreifen, weil einem sonst die bösen Bäume bei jeder Gelegenheit auf den Kopf springen könnten...

  • Josiane Aslan Paderborn

    am 02.03.2019

    Bäume sind Leben!!!

  • am 01.03.2019

    Weil ich auch mit 70 Jahren noch in der Innenstadt Bäume haben möchte. Weil die Innenstadt ihre grüne Lunge behalten muß. Weil ein Baum 70 Jahre oder länger braucht, um zu wachsen - gefällt wird er in wenigen Minuten. Weil Beton kein Sauerstoff produziert!

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