Zum 2. Mai 2016 wurde im Frankenberger Viertel mit der Einführung der Zone V und Erweiterung der Zone Z das Bewohnerparken eingeführt.

Wir fordern:

1) Einführung von Parkausweisen für Gewerbetreibende und Mitarbeiter

2) Begrenzung der Gebührenpflichtzeit auf 19:00 Uhr

Begründung

Zu 1) Es kann nicht erwartet werden, dass alle Gewerbetreibenden und ihre Mitarbeiter im Frankenberger Viertel ihren Hauptwohnsitz haben. Ist dies nicht der Fall, können die Betreiber/Geschäftsinhaber/Mitarbeiter jedoch keinen Parkausweis erhalten. Ein ursprünglich angedachtes Pilotprojekt, bei dem Gewerbetreibende für ein Fahrzeug einen Parkausweis erhalten können, wurde ohne weitere Begründung verworfen.

Der Sinn des Bewohnerparkausweis ist, diejenigen Fahrzeuge fernzuhalten, die dort "nichts zu suchen haben". Dies sind z.B. Dauerparker, die gar nicht in der Nähe wohnen oder diejenigen, die dort (bisher kostenlos) parken um in der Innenstadt einkaufen zu gehen.

Dies trifft aber nicht auf Gewerbetreibende/Mitarbeiter zu, die in der betreffenden Zone ansässig sind. Diese haben - genauso wie die Bewohner - ein sehr berechtigtes Interesse, ihr Fahrzeug in der Nähe des Gewerbebetriebs abzustellen. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist es in anderen Städten, wie z.B. Jülich, Köln, München, Bremen und Berlin möglich, für zumindest ein Fahrzeug einen entsprechenden Parkausweis zu erhalten.

Dies sollte auch in Aachen möglich sein, gerade um die kleineren Gewerbe wie Kioske, Lebensmittelläden sowie Restaurants, Kneipen etc. zu erhalten. Ohne diese Kleinbetriebe verliert das Viertel seinen gesamten Charakter.

Da die Gerbetreibenden und Ihre Mitarbeiter die Parkplätze überwiegend tagsüber nutzten, wenn die Anwohner selbst nicht zu Hause, sondern bei der Arbeit sind. Die Parkplätze werden also zu unterschiedlichen Zeiten genutzt, keinem Anwohner wird ein Parkplatz "weggenommen". Dies zeigen auch die Erfahrungen in den anderen Städten, wo dies praktiziert wird.

Zu 2) In den genannten Parkzonen wurde die kostenpflichtige Parkzeit auf 21:00 Uhr ausgedehnt, obwohl bisher in den andren Parkzonen in Aachen eine Zeit bis 19:00 Uhr üblich ist. Dies bedeutet einen erheblichen Nachteil für alle Gastronomiebetriebe in diesem Bereich, da hierdurch viele Gäste von außerhalb abgehalten werden. Dies zeigen schon jetzt zahlreiche Rückmeldungen von Gästen in den verschiedenen Lokalitäten. Auch hier sollte bedacht werden, dass gerade das Frankenberger Viertel von den vielfältigen Gastronomieangeboten lebt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Billard- und Dartlokal Downtown aus Aachen
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Unterstützer unserer Petition,

    wie Ihr vielleicht wisst, endet die Zeichnungsfrist unserer Petition in 3 Tagen.

    Wir haben die Initiative ursprünglich gestartet, um die Probleme aufzuzeigen, die das Bewohnerparken in der jetzigen Form für uns als Gastronomen und für alle Geschäftsleute im Frankenberger Viertel bedeutet. Aber schon nach kurzer Zeit sind auf uns auch die betroffenen Beschäftigten und Mitarbeiter zugekommen, die uns in persönlichen Gesprächen von ihrer Situation berichtet haben. Die Parkgebühren sind für alle im Frankenberger Viertel arbeitenden Menschen, welche keine Alternative zum Auto haben, eine große Belastung.

    Aus diesem Grunde haben wir frühzeitig die Petition dahingehend erweitert, dass nicht nur für Gewerbetreibende bzw. Geschäftsleute, sondern auch für deren Mitarbeiter und Angestellten eine vernünftige Lösung fordern. Dass dies auch ohne Einschränkung für die Bewohner möglich ist, wurde bereits hinreichend dargelegt - andere Städte und Gemeinden machen vor, wie entsprechende Regelungen aussehen können.

    Leider haben wir aber auch feststellen müssen, dass sich niemand aktiv für unser Anliegen bzw. die Petition eingesetzt hat. Auf der Sitzung des Bürgerforums waren neben uns lediglich zwei Personen anwesend, die unsere Argumente unterstützt haben. Weder bei der Verwaltung, noch bei der Politik oder Presse sind Beschwerden von Betroffenen in nennenswerter Anzahl eingegangen, die ein Umdenken in Gang hätten setzten könnten.

    Somit müssen wir leider zur Kenntnis nehmen, dass wir offenbar mit viel Engagement und Zeit für eine Sache gekämpft haben, für die sich kaum ein Betroffener auch nur 5 Minuten Zeit für ein Telefonat oder eine Email nehmen möchte.

    Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, nach Ende der Zeichnungsfrist vorerst keine weiteren Schritte mehr in dieser Sache zu unternehmen. Wenn jedoch jemand anderes das Thema weiter verfolgen möchte und z.B. die Unterschriften an den Bürgermeister o.ä. übergeben möchte, reichen wir die Petition gerne weiter.

    Wir bedauern, dass wir für uns leider dieses negative Fazit ziehen müssen. Aber wir bedanken uns bei allen, die uns mit ihrer Unterschrift unterstützen wollten.

  • Liebe Unterstützer unserer Petition,

    wie in unserer letzten Info angekündigt, haben wir unser Anliegen auf der öffentlichen Sitzung des Bürgerforums am vergangenen Dienstag vorgebracht. Wie nicht anders zu erwarten war, bleibt die Aachener Politik jedoch bei der Meinung, dass das Bewohnerparken im Frankenberger Viertel ein Erfolg ist und "den Anwohnern etwas Gutes getan wurde". Wie auch schon in der Vergangenheit wurde argumentiert, dass die Anzahl der ausgegebenen Parkberechtigungen nicht (wesentlich) größer sein soll, als die Zahl der tatsächlich vorhandenen Parkplätze. Trotz mehrfacher Hinweise wurde konsequent die Tatsache ignoriert, dass die Anwohner die Parkplätze üblicherweise abends und nachts benötigen, während Geschäftsleute und Mitarbeiter diese tagsüber nutzen, und somit kein "Konkurrenzkampf" besteht.

    Unser Fazit der Veranstaltung lautet, dass eigentlich alle Beteiligten in der Politik wie in der Verwaltung die Probleme kennen, aber nur wenig Wille besteht, diese zu Beseitigen. Immerhin wurde die Zusage gemacht, dass die jetzige Regelung in einem halben Jahr "evaluiert" wird - darauf werden wir die Damen und Herren in jedem Fall festnageln...

    Die Diskussion wurde im Übrigen auch von der Presse verfolgt, die Berichte der Aachener Nachrichten und Aachener Zeitung könnt Ihr hier nachlesen:
    www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/parkzone-erhaelt-ein-halbes-jahr-probezeit-1.1383008
    www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/frankenberger-viertel-aerger-ueber-die-neuen-parkregeln-1.1382943

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marina Seifert.

Pro

DieParkzone ist unnötig groß, und bringt keinen Vorteil ausser Einnahmen für die Stadt. Die Anwohner verlassen morgens den Bereich, und wenn sie Abends zurück sind, sind die Gewerbetreibenden auch wieder weg. Eine Erweiterung in direkter Nachbarschaft zur Wilhelmstrasse hätte ausgereicht!

Contra

Seit nunmehr sechseinhalb Jahren bin ich Frankenbürger und wohne mit meiner Familie nahe des Neumarkts. Vor Einführung des Anwohnerparkens war die Parksituation im Viertel, gerade für Anwohner mit kleinen Kindern, eine Katastrophe. Die Parkplatzsuche war ein frustrierendes Erlebnis, übrigens lange vor den Abendstunden schon. Dass Gewerbetreibende im Viertel unzufrieden sind, kann ich verstehen, dass aber die Anwohner hier bevorzugt werden, ist für mich selbstverständlich. Wir leben hier und wollen hier parken können, ohne eine halbe Stunde lang durchs Viertel zu kurven und anschließend Babies,