Wir setzen uns dafür ein und fordern, dass die in Marokko geborene und in Deutschland lebende Nazha Mahjouba ein Aufenthaltsrecht in Deutschland bekommt. Die schwerkranke Nazha Mahjouba befindet sich aktuell in medizinischer Behandlung in Deutschland. Die junge Frau kam aufgrund eines Hirntumors und einer darauffolgenden Hirntumor Operation im Jahr 2010 nach Deutschland. Leider sind im Zuge der Operation schwere Komplikationen aufgetreten, die ihre gesundheitliche Situation stark verschlimmert haben. Sie ist seitdem schwerbehindert, einseitig blind, leidet an Gleichgewichtsstörungen und die Gefahr, dass der Hirntumor weiter wächst konnte auch mit dieser Operation nicht eingedämmt werden. Nazha ist seitdem in ständiger medizinischer Behandlung in Deutschland.

Wir unterstützen daher den für Nazha Mahjouba einzureichenden Härtefallantrag bei der Härtefallkommission des Landes Nordrhein-Westfalen und bitten die Härtefallkommission und den Landesinnenminister um eine positive Entscheidung. Wer wie Nazha schwerbehindert nach Marokko zurückkehren soll, sieht sich nicht nur ständigen alltäglichen Diskriminierungen und sozialer Isolation ausgesetzt. Die prekäre medizinische Versorgung vor Ort macht eine adäquate spezialfachärztliche Versorgung ihres Krankheitsbildes unmöglich.

Eine medizinische Versorgung kann daher nach einer Abschiebung nicht mehr erfolgen. Eine Verschlimmerung ihrer gesundheitlichen Situation ist dann unvermeidbar. Daher wollen wir auf diesem Wege erreichen, dass unserer Forderung nach Härtefallbehandlung und des daraus resultierenden Bleiberechts durch diese Petition Nachdruck verliehen wird. Wir glauben fest an den Grundsatz, dass wir mit anderen Menschen zusammen mehr erreichen als alleine. Bleibrecht für Nazha Mahjouba!

Begründung

Nazha Mahjouba wurde 1989 in Marokko geboren. Im Jahr 2010 wurde bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert. Die darauffolgende medizinische Behandlung erfolgte mangels fachärztlicher Versorgung vor Ort in Deutschland. Leider traten bei der Operation schwere Komplikationen auf, die die junge Frau von einem Tag auf den anderen schwerbehindert machten. Von nun an war Nazha Mahjouba einseitig blind, gehbehindert und litt unter Gleichgewichtsstörungen sowie schweren Kopfschmerzen. Die Folgen der Operation blieben auch nicht ohne optische Veränderungen ihrer Person. Fest steht, dass die fachärztliche Versorgung in Marokko nicht sichergestellt werden kann. Ein erneutes Wachsen des Tumors würde in Marokko daher einem Todesurteil gleichkommen. Ganz abgesehen davon sind Menschen in Marokko mit sichtbarer Behinderung wesentlich häufiger alltäglichen Diskriminierungen ausgesetzt, die nicht selten in Gewalttaten münden. Wir appellieren an alle Menschen guten Willens, diesem jungen Menschen durch ihre Unterschrift unter diese Online-Petition zu unterstützen! Helfen Sie mit, dass Nazha die Chance auf ein sicheres und lebenswertes Leben in Deutschland bekommt und nicht in mangelnde medizinische Versorgung, Diskriminierung und soziale Isolation zurückgeschickt wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Saida Chadmi aus Duisburg
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Neuigkeiten

Pro

für eine zivilisierte welt ist ethik und qualitative rechtsethik ein wesentlicher pfeiler des geistigen überbaus.es nutzt keine papierene menschenrechtsverpflichtung,wenn es keine verpflichtende medizinisch-ethische handlungen haben soll.so etwas wie barmherzigkeit oder nur geschwisterlichkeit ,oder würde ;muss es in der brd schon geben.hilfsbedürftigen nicht zu helfen wären strafbare sachverhalte,auch wenn man das menschsein dEr ökonomisierung unterwrfen will. aNthroplogisch gesehen ist der sogenannte ökonomicus eher eine nebenart....im vegleich zum ethtologischen menschen.

Contra

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