Zur Zeit gibt es eine private Initiative zur Ansiedlung eines Windparks in den Gemarkungen Derenburg, Heudeber, Danstedt und Ströbeck. Der Landesentwicklungsplan (LentwG LSA) sowie der gültige Regionale Entwicklungsplan (REPHarz) weisen für die genannte Region aktuell kein Vorrang- bzw. Eignungsgebiet für die Nutzung von Windenergie aus. Die Gründe dafür gelten nach wie vor. Seit Anfang 2016 läuft als Teilfortschreibung des REPHarz das Aufstellungsverfahren für den Sachlichen Teilplan „Erneuerbare Energien – Windenergienutzung“. Dieses mehrjährige Planverfahren befindet sich noch in einer frühen Phase. Wegen der baurechtlichen Privilegierung der Windenergienutzung in Deutschland ist im Rahmen der Teilfortschreibung (erneut) die gesamte Planungsregion Harz, also auch der Raum Derenburg, hinsichtlich der Eignung für die Windenergienutzung zu überprüfen. Hierauf will die Bürgerinitiative frühzeitig Einfluss nehmen, um den Windpark zu verhindern.

Begründung

Die Bürgerinitiative ist nicht pauschal gegen die Nutzung erneuerbarer Energien, so weltfremd kann niemand sein. Zunächst sind jedoch Netzausbau und Speichertechnologien zu entwickeln, damit der Strom überhaupt dort ankommt, wo er benötigt wird. Anschließend sollen die Windkraftanlagen an geeigneten Standorten errichtet werden. Und zwar dort, wo Emission und Immission keinen negativen Einfluss haben, wie z.B. an Autobahnen oder weit ab von Ortschaften.
All dies ist aber hier nicht der Fall. Es liegen fünf Ortschaften in unmittelbarer Nähe. Der Abstand zum geplanten Windpark beträgt teilweise weniger als einen Kilometer. Folgende Fakten sprechen ebenfalls gegen die Errichtung eines Windparks in der Gemarkung: - Gesundheitliche Schäden durch Infraschall, Schattenwurf, Discoeffekt etc. - Der ländliche Charakter der Landschaft wird zerstört. Sie wird in eine Industrielandschaft umgewandelt. - Der Fortbestand von Tierarten wird gefährdet. Genannt sei der Rotmilan, der hier sein weltweit größtes Brutrevier hat. - Im erweiterten Umkreis der Windräder besteht erhöhte Unfallgefahr durch herabstürzende Teile, fortgeschleudertes Eis, Blitzschlag und Brände. - Mit der Errichtung der Windräder sinkt der Verkehrswert von Gebäuden und Grundstücken.

Hier ein interessanter Link:

www.volksstimme.de/deutschland-welt/vermischtes/debatte-um-risiken-wie-sicher-sind-windkraftanlagen

Probleme beim Recyclen von WKA

www.capital.de/dasmagazin/unternehmen-windraeder-abfallentsorgung-remondis-recycling-8401.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dieter Specht aus Derenburg
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Da bekommt man nur noch Angst! http://www.opfer.windwahn.de/

Contra

Recycling von Atomkraftwerken ist noch aufwendiger. Selbst die Entsorgung der laufend anfallenden Abfälle ist nicht gelöst. Das Recycling von glasfaserverstärkten Kunststoffen (Rotorblätter) st aufwendig. Ansonsten sind es Stahl, Beton und Generatoren, die an sich gut recycelt werden können. Und dann erst nach 20 jähriger Nutzung, da ist das recycling von Handys aufwendiger ( 2-4 Jahre Nutzung)