Bürgerpetition: Stoppt den Kita- und OGS-Beitrags-Hammer in Voerde!

Petition richtet sich an:
Bürgermeister Dirk Haarmann, der Rat der Stadt Voerde und der Jugendhilfeausschuss

1.248 Unterschriften

100 %
1.029 von 640 für Quorum in Voerde (Niederrhein) Voerde (Niederrhein)

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  1. Gestartet 10.09.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Dirk Haarmann, der Rat der Stadt Voerde und der Jugendhilfeausschuss

Wir, die Bürgerinnen und Bürger sowie Eltern der Stadt Voerde, fordern den Stadtrat, den Jugendhilfeausschuss und Herrn Bürgermeister Dirk Haarmann auf, die geplante, drastische Gebührenerhöhung für Kitas, Kindertagespflege und den Offenen Ganztag (OGS) ab 2027 sofort zu stoppen.

Konkret fordern wir:

  • Keine Anhebung des OGS-Höchstsatzes auf 249 Euro im Monat (bisher 150 Euro).
  • Vollständiger Erhalt des Geschwisterbonus: Geschwisterkinder müssen beitragsfrei bleiben!
  • Faire Einkommensgrenzen: Normale Doppelverdiener- und Facharbeiterhaushalte ab 84.000 Euro Haushaltsbrutto dürfen nicht pauschal als „Spitzenverdiener“ abkassiert werden.
  • Haushaltskonsolidierung an den richtigen Hebeln – und nicht auf dem Rücken unserer Kinder und der arbeitenden Mitte!

Begründung

Die Stadtverwaltung Voerde plant einen, unserer Meinung nach, beispiellosen finanziellen Eingriff in die Haushaltskassen von Familien. Die Betreuungsbeiträge sollen um bis zu 66 Prozent steigen. Gleichzeitig soll der Geschwisterbonus gestrichen werden, was Mehrkindfamilien extrem hart trifft. Allein durch den Wegfall dieses Bonus will die Stadt 360.000 Euro zusätzlich eintreiben.

Das ist nicht nur unsozial, es ist ein wirtschaftlicher Bumerang:
Unserer Ansicht nach gilt: Wenn die explodierenden Betreuungs- und Essenskosten den Zuverdienst am Ende des Monats komplett auffressen, lohnt sich Teilzeitarbeit schlichtweg nicht mehr. Mütter und Väter werden aus dem Beruf gedrängt. Das zerreißt Erwerbsbiografien, führt direkt zu Rentenlücken (Altersarmut von Frauen) und verschärft den ohnehin schon kritischen Arbeits- und Fachkräftemangel in unseren Voerder Betrieben, im Handwerk und in der Pflege massiv.

Mangelverwaltung bei Premium-Gebühren:
Wir Eltern sind bereit, unseren Beitrag zu leisten – aber der Gegenwert in Voerde stimmt schon lange nicht mehr. Während wir Familien zur Kasse gebeten werden und bei der Grundsteuer B mit 690 Prozent bereits Spitzenwerte zahlen, verbringt an der Otto-Willmann-Schule eine ganze Generation ihre Grundschulzeit in provisorischen Behelfscontainern. Der Sanierungsstau wird nur noch verwaltet. Gleichzeitig nutzt man unsere Stadt (z. B. am Deltaport) als Transitraum für Schwerlastverkehr ab, ohne die logistischen Profiteure hart genug an der Finanzierung der städtischen Infrastruktur zu beteiligen (Hierzu ein Beispiel).
Wir meinen: Wer über Jahre die Einnahmen verschläft und keine vorausschauende Haushaltspolitik betreibt, darf die Zeche am Ende nicht den Kleinsten und ihren Familien präsentieren. Voerde darf keine Stadt werden, die junge Familien und die arbeitende Mitte vertreibt.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift – für eine lebenswerte und zukunftssichere Stadt Voerde!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sebastian Laakmann, Voerde (Niederrhein)
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.09.2026
Sammlung endet: 09.03.2027
Region: Voerde (Niederrhein)
Kategorie: Familie

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Die KiTa Gebühren setzen sich aus den Bruttojahreseinkünften zusammen. Also alle Einkommen in der Familie inkl. Kindergeld, Elterngeld, Dienstwagen,.. da kommt man schnell auf hohe Summen. Und der Geschwisterbonus soll wegfallen, was nicht hinnehmbar ist. Das ist kein Mittelstandsbonus, sondern unter dem Strich werden Familien mit mehreren kleinen Kindern bestraft.

Was da als Begründung im Text steht, ist schlichtweg falsch. Die 84.000€ Einkommen, die hier erwähnt werden, sind *aktuell* der Spitzensatz. Ab nächstem Jahr wären es 120.000€, darunter bezahlt man *weniger* als jetzt. Das ist Mittelstandsentlastung! Und die *sehr gut* Verdienenden werden stärker zur Kasse gebeten, was ja absolut Sinn macht. Zum Geschwisterbonus: bei zwei Kindern soll der niedrigere Beitrag halbiert werden. Ein drittes Kind würde frei bleiben.

Warum Menschen unterschreiben

Selbst Familie mit 2 Kindern die ab nächsten Jahr zeitgleich betreut werden müssen

Keine Anhebung

Weil sie meine Familie betrifft und meine Tochter nächstes Jahr in die Kita kommt.

Kinder haben in Deutschland leider weniger Rechte als Autos. Wer soll sich als normal arbeitender Mensch denn heute noch ohne Sozialhilfe ein Kind leisten können?

Weil ich davon betroffen bin!

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